2026 - Pilze in Berlin und Brandenburg

Es gibt 214 Antworten in diesem Thema, welches 34.522 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von weeddojo.

  • Hallo Björn

    Sehr schöner Fund; Myriostoma coliforme

    Davon gibt es bei uns auch nur wenige Funde kartiert, eher im Süden einige Daten.

    LG Andy

  • Da es mit den Speisepilzen echt tricky ist, wollte ich heute meine Perserliste abarbeiten und zwar den Satansröhrling Rubroboletus satanas, den Fahlen Röhrling Hemileccinum impolitum und den Wurzelnden Bitterröhrling Caloboletus radicans. Alle 3 Arten konnten gefunden werden, und daß mit großer Freude und Stolz!

    Beste Grüße

    von einem sehr zufriedenen Henrik





  • Heute war ich im Norden, um endlich den langersehnten Traum zu erfüllen. Für das Körbchen gab es Riesenporlinge, Pfifferlinge, ein Frauentäubling und ein Sommersteinpilz und eine Krause Glucke und die ersten Herbsttrompeten. Der Traum war endlich meinen ersten Blasshütigen Purpurröhrling Rubroboletus rhodoxanthus zu finden. Hat alles wie am Schnürchen geklappt.

    Liebe Grüße

    Henrik

  • Meine letzten Pilzurlaube in den Alpen (Oktober 2016/8) waren auch echte Träumchen (bei Städtern eben schon bei Korallen, Leisten- und Keulenpilzen erreicht. Im Bregenzer Wald ist das wohl gelegentlich noch erlebbar, im Tiroler Lechtal ebenso). Die Steinpilze waren auch dort leider in zu kleinen Stueckzahlen oder ungünstig Sammellage (an Kläranlage)..aber immerhin zu bewundern.

  • War nicht so sehr viel mit Regen bis gestern, glaube ich? Ich war heute ein bisschen im Wald, nicht wegen der Pilze, und habe tatsächlich 3 verschiedene Mykorrhizapilze zu sehen bekommen (je 1-2 Exemplare): Papageientäubling, Perl- und Pantherpilz. Saprobionten, mit denen ich eigentlich eher gerechnet hätte, erstaunlicherweise nicht.

  • Guten Morgen


    Ich habe für mich beschlossen den Falschen Rotkappen nicht mehr hinterher zu fahren, ich warte einfach, bis sie hier im Barnim ankommen ;) . 2 mal in den vergangenen Jahren war ich in der Nähe von Cottbus und habe genug gesehen.

    Bei uns hat es in letzter Zeit auch einige Male geregnet. Keine riesen Mengen aber immer mal paar Literchen. Langsam kommen die Pilze in Fahrt und wenn man sich Mühe gibt, hat man auch Erfolg.

    Am Samstag gab es die ersten Maronen. Komischerweise wuchsen die Pilze ausschließlich in einer relativ frischen Rückegasse. Frisch heißt, aus dem Frühjahr auf komprimierten Boden und viel Reißig. Daneben, im Moos und auf "sauberen " Waldboden...nix.

    An bekannter Stelle gab es 3 Krause Glucken und wie immer Pfifferlinge. 3 kleine Fichtensteinpilze waren auch noch dabei.


    Gestern sind wir in die Nähe von Eberswalde gefahren um zu gucken, ob es Steinpilze gibt...nichts.

    Ein schöner Kiefernreizker stand da, ganz allein, ein paar Kupferrote Gelbfüße, einige Butterpilze. besser als nichts.

    Als Rückweg zum Auto nutzen wir immer eine breite Schneise unter einer Hochspannungsleitung. Dort wächst immer mehr " Gestrüpp. Birken Kiefern, Espen, Brombeeren usw. Jedes Jahr sage ich zu meiner Frau...hier wird es bestimmt Mal Rotkappen geben. Das Habitat braucht nur etwas Zeit.

    Dieses Jahr war es soweit. Meine Frau entdeckte 2 wunderschöne Rotkappen. Offensichtlich ist es ein gutes Raufuß-Jahr. Ich bin gespannt ob da noch mehr kommt.


    Einen guten Wochenstart wünsche ich

    Grüße Frank

  • Beitrag von szivas ()

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  • Beitrag von weeddojo ()

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  • Moin,

    wegen der anhaltenden Trockenheit ist weiterhin nicht viel los im Brandenburger Wald. Man muss schon an hydrologisch besonders begünstigten Stellen wie feuchten Senken oder am Waldrand und auf Wegen schauen, um was Schönes zu finden. Die Wälder in der Tiefe sind nahezu pilzleer, zumindest dort wo ich in den letzten Wochen war. Am vorletzten Wochenende bei Potsdam gab's nur einen vereinzelten Birkenröhrling und zwei handvoll Pfifferlinge für die Pastasoße.


  • Gestern bin ich im Hohen Fläming immerhin über zwei richtig knackige Glucken gestolpert - dazu noch einige schöne Parasolis plus ein paar ganz frisch hochgedrückte Butterpilze direkt auf dem Weg. Das war's dann aber auch schon für den Korb. Zwei Perlpilze und einige halb mumifizierte Champignons habe ich stehen gelassen.

    Von Steinpilzen und verwandten Gesellen weit und breit keine Spur. Nur ein einzelner, sehr alter Hexenröhrling hat direkt neben einem fast gänzlich ausgetrockneten Bachlauf meinen Weg gekreuzt. Jetzt ist weiter Warten auf Regen angesagt.


  • Am vorletzten Wochenende bei Potsdam gab's nur einen vereinzelten Birkenröhrling und zwei handvoll Pfifferlinge für die Pastasoße.

    Hallo Ben Arni,

    dein Birkenpilz sieht mir nach der Braunfilzigen Birkenrotkappe Leccinum callitrichum aus wegen der überhängenden Huthaut, den Hutschuppen und der blauen Verfärbung an der Stielbasis aus.

    Auf dem zweiten Bild sehe ich noch Täublinge, ist der der Gelbe Graustieltäubling?

    Viele Grüsse

    Matthias

  • Hallo Matthias,

    Leccinum callitrichum

    wo kommt den diese Art her? Die kennt ja nicht einmal Gockl. Hat die irgendetwas mit L. versipelle fo. griseotomentosum Herink, vulgo "Graukappe" zu tun?


    VG Jörg

  • Hi Jörg,


    kannst auch Birkenrotkappe (L. versipelle) dazu sagen. Seit Jahren bei mir leider nur noch sehr vereinzelt. Auf dem Polenmarkt in Slubice konnte ich letzte Woche eine Handvoll erkaufen. Ich finde die nämlich lecker.


    GR Ingo

  • Hi Ingo,


    ich habe noch etwas zu meiner Anfrage hinzugefügt was mir noch eingefallen ist.


    VG Jörg