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letzter Beitrag von Maren am

Rüsselkäferplage

  • Hallo zusammen,

    mit irgendeinem meiner Stöckchen habe ich mir wohl ein Weibchen ins Labor geschleppt ...:(

    Auf jeden Fall tauchen im Moment hunderte von diesen Käfern auf.

    Weiß jemand, welche Art das ist.

    Ich fege sie stündlich zusammen und trag sie in den Garten. Wenn keine Gefahr besteht, würde ich das machen, bis der

    Spuk vorbei ist. Oder muss ich Bekämpfungsmaßnahmen starten.

    Gruß, Maren

  • Ahoj, Maren,


    vergleiche mal mit dem hier:

    Reiskäfer – Wikipedia


    LG

    Malone

  • Hey,

    die sind ja eigentlich voll niedlich, klar eine Plage will man nicht im Haus.

    Können die denn bei uns jetzt überleben?

    Hab auch noch Vogelfutter da und geh gleich schauen!

    Ich finde den Panzer der so aussieht wie gehämmert ja toll!

    Danke fürs Zeigen

    Lg Sandra

  • Moin Sandra,

    ich möchte die nicht, vor Allem nicht in Massen, im Haus haben. Vogelfutter geht noch, aber die wandern ja auch

    in die eigenen Vorräte. Das ist dann nicht mehr witzig. Zur Zeit sind es immer noch etliche, die immer wieder aus

    irgendwelchen Ritzen kriechen :(. Ich hoffe die Plage ist bald vorbei.


    Zitat aus Wikipedia:

    Lebensweise

    Reis-Kornkäfer leben in den Tropen im Freiland und befallen hier Getreidekörner auf den Äckern. In Mitteleuropa vermögen sie aber ausschließlich in beheizten Gebäuden zu überleben. Sie kommen in Lägern und Vorräten aller Art vor und können auch verschleppt im Haushalt auftreten.

    Die Weibchen legen einzeln 100 bis 200 Eier an Getreidekörnern ab, wobei neben Reis z. B. auch Mais und Weizen befallen werden können. Die Tiere bevorzugen mäßige bis hohe Temperaturen zur Fortpflanzung. Ab ca. 15 °C ist eine Vermehrung möglich. Die Vorzugstemperatur liegt etwa bei 27 °C. Die Käfer sind recht trockenheitsresistent, bevorzugen aber feuchte Bedingungen und vermehren sich hier schneller. Unter 35 % relativer Feuchte ist keine Entwicklung mehr möglich.

    Um ihre Eier abzulegen, bohren die Käfer mit ihren Mundwerkzeugen ein Loch in ein Getreidekorn und legen darin jeweils ein Ei ab. Danach wird das Loch mit einem Sekret wieder verschlossen. Nach der Ablage entwickelt sich das Ei im Korn zu einer Larve. Diese verpuppt sich, und nach insgesamt 20 bis 100 Tagen, je nach Umgebungstemperatur, befreit sich der fertige Käfer aus dem ausgehöhlten Korn. Ein ausgewachsener Käfer kann monatelang ohne Nahrungsaufnahme überleben.


    LG Maren




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