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letzter Beitrag von coprinusspezi am

Chaetomidium cephalothecoides

  • Hallo

    Habe gerade auf Schafdung vom 9.11.18, Mönchengladbach MTB 4804/1 einen runden haarigen türkisfarbenen Frk. gefunden aber leider nicht fotografiert.

    Die Mikromerkmale würden zu Chaetomidium cephalothecoides passen!

    Ich lese gerade, daß die Art nach Nobi, eingerollte Enden haben soll, meine waren +/- gerade!






    Sporengröße: 14 - 15,4 x 8,3 - 9,5 µm


    Viele Grüße Hans

  • Ich lese gerade, daß die Art nach Nobi, eingerollte Enden haben soll, meine waren +/- gerade!

    Wo hast Du das gelesen, Hans? Ich kann mich im Moment nicht erinnern.:/

    Fakt ist, dass in der Literatur von "manchmal" gekrümmten oder eingerollten Haaren geschrieben wird.

    Ich kann da so nicht zwischen Chaetomium und Chaetomidium unterscheiden. Nobi vielleicht.

    Nee, Nobi kann das auch nicht.

    Aber sagen kann er, dass die +/- über die gesamte Peridie verteilten Haare typisch für Chaetomidium sind.

    Kugelförmiges Perithecium und cephalothecoide Wand spricht natürlich auch für Chaetomidium.

    Und mit der Sporengröße wäre man tatsächlich bei Chaetomidium cephalothecoides.

    Die Haare sind zwar nicht glatt, aber auch nicht kräftig warzig.

    Doveri nennt sie in seinem Schlüssel "almost smooth", also annähernd glatt. Dehnbarer Begriff, könnte also auch hinkommen.


    Liebe Grüße vom Nobi


    PS. Hans und Ralf, habt Ihr meine Mail zwecks eventuellem Treffen 2019 nicht gelesen?

    Zumindest habe ich von Euch noch keine Antwort.

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  • Hallo zusammen

    Nachdem ich jetzt die Art in reichlichen Exemplaren wieder gefunden habe, konnte ich noch einige Unklarheiten aufklären.

    Gekrümmte Haare kommen tatsächlich bei einigen Frk. vor, insbesondere bei etwas älteren Exemplaren.








    Wenn zu der Art noch Fragen offen sind, könnte ich an den noch reichlich vorhandenen Frk. Nachuntersuchungen vornehmen.


    Mit besten Grüßen

    Hans

  • Schöne neue Bilder zeigst Du uns, Hans!


    man sieht jetzt sehr schön die apikal typisch gekrümmten bis eingerollten Haare.

    Auch makroskopisch sieht das sehr nach dem vermuteten Chaetomidium cephalothecoides aus.

    Hier nochmal zum Vergleich die Originalbeschreibung von Malloch & Benny (Mycologia Vol. 65, 1973)

    Chaetomidium cephalothecoides.pdf

    Wenn zu der Art noch Fragen offen sind, könnte ich an den noch reichlich vorhandenen Frk. Nachuntersuchungen vornehmen.

    Vielleicht könntest Du die längsten Haare versuchen zu vermessen. Sie sollten um die 2 mm erreichen.

    Wenn das passt und Du Dir sicher bist, ein Cleistothecium (also ohne Ostiole) vor Dir zu haben, kann es eigentlich nichts anderes als diese Art sein.


    Liebe Grüße vom Nobi

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