Entyloma eryngii

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema, welches 2.803 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Jule.

  • Hallo zusammen,


    am letzten Samstag habe ich das schöne Wetter am Rhein genossen und dabei auf der Ölgangsinsel (die nebenbei bemerkt weder eine Insel ist, noch etwas mit Öl zu tun hat - hier ging man früher zum Aale fangen) jede Menge Feldmannstreu, Eryngium campestre gefunden. Der hatte auch dankenswerterweise kleine braune Flecken auf den Blättern, so daß ich mir das mal unterm dem Mikroskop genauer angeschaut habe. Und siehe da: Entyloma eryngii, der ganz nette Sporen hat, die in einer unregelmäßig geformten Hülle stecken EDIT: eine unregelmäßig dicke Wand haben:



    Björn

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Björn!


    Interessanter Name für einen interessanten Pilz.
    Klar, daß ich beim Lesen erstmal "Entoloma" verstanden habe, oder?
    Beim zweiten Lesen nicht mehr, aber dann der Blick auf die Sporen - Wow! Erinnert von der Form her ja tatsächlich an Entoloma - Sporen! :giggle:



    LG, Pablo.

  • Hallo Pablo,


    an Entolomas würde ich mich ja nicht rantrauen. Außerdem ist es hier so trocken, da wachsen sowieso keine Großpilze, wenn man nicht gerade mit dem Gartenschlauch durch den Wald rennt. Was eigentlich gar keine so dumme Idee ist... ich weiß ja jetzt, wo bei mir auf dem Friedhof der Kornblumenröhrling wächst :D


    Björn

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Björn!


    Na klar, bei mir ist es ja auch nicht besser zur Zeit.

    Das hat mich nur gerade extrem gefreut, daß es auch Phytos mit Rötlingssporen gibt. Könnte fast ein Anreiz sein zum Umsatteln. Hier machen sich sogar die Krusten an den Unterseiten dicker Stämme inzwischen rar. Und die Aussichten auf besseres Wetter sind weiterhin katastrophal...



    LG; Pablo.

  • Huhu,


    die Sporen stecken nicht in einer unregelmäßigen Hülle ;) Das ist die Sporenwand die einfach nur unregelmäßig dick ist. Entyloma Sporen haben ja generell sehr dicke Wände und ein Großteil ist oftmals irregulär geformt.


    Wer Feld-Mannstreu bei sich herum stehen hat, sollte ruhig mal nach diesem Pilz Ausschau halten. So selten ist der gar nicht, er wird eben übersehen oder anders gesagt, die Abdeckung in Deutschland mit Menschen die sich mit dieser Thematik beschäftigen ist recht lückenhaft.


    Danke fürs vorstellen :)


    Liebe Grüße,

    Jule

    • Offizieller Beitrag

    Hi,


    hab gerade mal gegoogelt. Aalso sehr markante Apiaceae, soll im Elbtal häufig vorkommen. Hab ich aber noch nie gesehen. Muss wohl daran liegen, dass ich meist auf die Felsen steige, als dass ich die Elbauen nach Phytos absuche. ==Gnolm7 Mag Kalk, mag ein Grund sein, dass ich die Pfalnze noch nie gesehen hab,


    l.g.

    Stefan

  • Hi,


    der ist eigentlich so charakteristisch, den kann man gar nicht übersehen (wenn man ein Auge für distelartiges Zeugs hat - ich habe den damals in Genf auf den Orchideenwiesen zum ersten Mal gesehen). Ob wir hier am Rhein soviel Kalk haben, wage ich zu bezweifeln, wenn dann sollte der Kalk aus den Muscheln reichen. Geben sollte es den bei dir aber definitiv: Karte bei FloraWeb


    Björn

    • Offizieller Beitrag

    Hi,


    der ist eigentlich so charakteristisch, den kann man gar nicht übersehen (wenn man ein Auge für distelartiges Zeugs hat - ich habe den damals in Genf auf den Orchideenwiesen zum ersten Mal gesehen). Ob wir hier am Rhein soviel Kalk haben, wage ich zu bezweifeln, wenn dann sollte der Kalk aus den Muscheln reichen. Geben sollte es den bei dir aber definitiv: Karte bei FloraWeb


    Björn

    Hey danke. Coole Seite; kannte ich bisher noch gar nicht. :) Trotz allem habe ich die Pflanze noch nicht gesehen. Die Sichelmöhre hab ich gleich auch mal gesucht, weil Jule da unlängst auch einen Phyto vorgestellt hat. :) Scheint in Sachsen auch nur entlang der Elbe vorzukommen. Im Gegensatz zum Feldmannstreu habe ich aber von der Art noch kein konkretes Bild vor Augen. Den Mannstreu habe ich zumindest bei einer kleinen Elberadtour letztens nicht gesehen, denn der wäre mir aufgefallen. ;) Na ja ich bleibe erstmal bei der Pflanzenbestimmung von "Brassis" und "Astis" und weiteren der einfacheren Pflanzenfamilien. Ich hab bisher nur von botanisch versierten Freunden nur schlechtes über die Bestimmung von "Apis" gehört, so dass ich erstmal von denen Din Finger lasse.


    l.g.

    Stefan

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Jule!

    Ach, so ist das. Dann ist das aber schon eine richtig dicke Sporenwand. Und sieht schon viel weniger nach Entoloma aus. :S

    Um die sich aber auch viel zu wenig Leute kümmern. Wie Phytos oder Krustis oder eigentlich so ziemlich alle Pilze überhaupt.


    Ist im Moment nicht so ein großes Problem, weil gibt eh keine Pilze hier. Hoffentlich schaut's bei dir besser aus.



    LG; Pablo.