Sirobasidium sp. auf Fichtenstumpf

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 1.647 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von thorben96.

  • Hallo zusammen


    Vor einiger Zeit (15.10.17), fand ich auf einem Fichtenstumpf diesen gallertartigen Pilz.
    Heute bin zufällig im Internet auf eine Gattung gestoßen, wo ich denke das sie passen könnte.
    Es handelt sich dabei wahrscheinlich um die Gattung Sirobasidium.
    Hier sind die Bilder dazu:
    1.


    2.


    3. In Kongorot


    4.


    Auf Seite 147 von "First report of a Sirobasidium species in Austria, and a survey of the Sirobasidiaceae" gibt es eine Abbildung die gut zu meinem Fund passt.
    https://www.zobodat.at/pdf/OestZPilz_11_0133-0151.pdf


    Leider fehlt mir weitere Literatur zu dieser Gattung :(


    VG : Thorben

  • Hallo Thorben,
    Ich kann nicht sagen, ob es sich bei dir um Sirobasidium handelt, aber füge dir ein Foto bei, von einem Fund von mir.
    Viele Grüße.
    Thomas
    [hr]
    Weitere Photos.
    VG.
    Thomas

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Thorben!


    Na klar, ein Siriobasidium. Schick. :thumbup:
    Sowas habe cih selbst noch nie gefunden, ist aber halt auch makroskopisch erstmal kein allzu auffälliger Pilz.
    In den GPBWs ist zB nur eine einzige Art drin, insofern ist der von dir gefundene Artikel schon mal Gold wert. Was Besseres kenne ich jedenfalls nicht.



    LG, Pablo.

  • Hallo zusammen


    Ich hatte den Fund zu Thomas Rödel geschickt gehabt, der so freundlich war sich den Fund anzugucken.
    Sein Verdacht war auch ein Sirobasidium, aber diese besitzen Schnallen und Septierungen, dass mein Fund nicht hat.
    Es bleibt also spannend ;)


    VG : Thorben

  • Hallo,


    also dein Fund, Thorben, ist wohl keine Sirobasidium, sondern eine Anamorphe, die ich allerdings nicht kenne. Zumindest kenne ich Sirobasidium (die übrigens hier im Süden recht gut verbreitet ist) ganz anders, nämlich viel mehr so wie Thomas sie darstellt.


    Auf den folgenden Bildern ist Sirobasidium brefeldianum dargestellt, die an hängenden, stark vermoosten/veralgten Zweigen von Abies oder Picea wächst und, soweit ich es bisher gesehen habe, an alten Fruchtkörpern von Valsa pini wächst, im Querschnitt deutlich zu erkennen die alten Perithezien dieses Kernpilzes.
    Sirobasidium-Arten haben Schnallen an den Septen und die blasenförmigen Basidien müssten irgendwo Sterigmen zeigen, auf denen dann die Sporen sitzen. Alte Basidien sind in der Mitte geteilt.


    LG Björn




    Projekt Fungi: 3277

    [FERTIG] Band 1a: 440 Pyrenomyceten mit 0-1fach sept. Sporen; Band 1b: 380 Pyrenomyceten mit 2-M.

    Band 2a: Pezizomycetes, Hypogäische Eurotiomycetes, Lecanoromycetes, Arthoniomycetes

    Band 2b: Leotiomycetes, Geoglossomycetes, Taphrinomycetes, Laboulbeniales, Orbiliomycetes

    Band 3: Rindenpilze, Heterobasidiomycetes, Cyphelloide Pilze
    Schwarzwälder Pilzlehrschau

  • Hallo Björn


    Es ist schön wieder etwas von dir zu hören :)
    Ich glaube auch das mein Fund eine Anamorphe ist und werde ein paar Leute fragen, die das vielleicht wissen könnten.
    Diesbezüglich melde ich mich wieder, wenn ich näheres weiß.


    Danke für das zeigen von Sirobasidium brefeldianum, wo du wieder tolle Bilder zeigst :thumbup:


    VG: Thorben