Tja, Internet und Pilzgeruch, das alte Thema. Gerüche transportieren ist eines der Dinge, die das Internet (noch) nicht kann. Einmal in real an der Glucke gerochen, und der Fall wäre klar, so unterschiedlich wie die riechen.
FG
Oehrling
Tja, Internet und Pilzgeruch, das alte Thema. Gerüche transportieren ist eines der Dinge, die das Internet (noch) nicht kann. Einmal in real an der Glucke gerochen, und der Fall wäre klar, so unterschiedlich wie die riechen.
FG
Oehrling
Hallo zusammen.,
bei uns auf der Hohenloher Ebene ist er etwa gleich häufig/selten wie die Totentrompete und kommt auch an den gleichen Stellen vor.
Warum der eine auf der Roten Liste sein soll und der andere nicht, erschließt sich mir nicht.
FG
Oehrling
Hallo Erika,
es gibt hierzulande etwa verschiedene 60 Champignon-Arten. Mit Mutation hat das nichts zu tun. Einige der Arten sind giftig, die sollte man kennen, wenn man Champignons zum Essen sammelt. Die kleinsten Champignons (Sektion Minores) haben Hutdurchmesser von ca. 3 cm, die größten von bis zu 30 cm.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
der Flocki als Art der Gattung Neoboletus kann manchmal weißlichen Myzelfilz an der Basis haben, ohne dass das für den Verzehr schädlich ist. Über diese Fotos lässt sich leider nicht beurteilen, ob das zum Pilz gehörender Myzelfilz oder Schimmel ist. Daher gilt hier die grundsätzliche Regel: wenn mit dem Pilz irgendetwas seltsam ist - nicht essen! Essen sollte man immer nur typisch aussehende Speisepilze. Und Schimmelstellen abschneiden und den Rest verwerten funktioniert bei Pilzen nicht, da der Schimmel auch im Pilzinneren steckt.
FG
Oehrling
Hallo Jasmin,
der Falsche Pfifferling ist durchaus genießbar, als Mischpilz färbt er das Gericht appetitlich braun - nur darf man von ihm halt keinen Pfifferlingsgeschmack erwarten. Er ist quasi aromalos und muss mit aromastärkeren Arten gemischt werden.
FG
Oehrling
Tja, in Großpilze Baden Würtembergs steht auch nicht viel Neues. Leider warte ich immer noch auf "European boletes".
Mal sehen, ob das noch was wird.
Hallo,
wenn du damit das Buch von Mikael Miksik meinst, das gibt es im Myko-Service-Gminder-Shop zu kaufen.
FG
Oehrling
Stelle nur in Frage, ob man einen Pilz deshalb gleich von der Speisepilzliste streichen muss
Hallo Georg,
die Folge davon, dass ein Pilz von der Speisepilzliste gestrichen wird, ist nicht, dass es ab da verboten ist, den Pilz zu essen, oder dass ein Pilzberater die Pilze einzuziehen hat, sobald er sie in einem Pilzkorb sieht. Es sollen die Pilzberater nur nicht mehr aktiv zum Essen dieses Pilzes raten. Wer den Pilz weiter essen will, soll das tun, aber halt nicht mit dem Segen der Pilzsachverständigen. Und wenn schon, dann selbstverständlich nur nach Entfernen der Huthaut, ohne das ist das ja eine echt ekelhafte Sache mit dem Butterpilz, schon beim Einsammeln.
FG
Oehrling
Hallo,
ist denn nach Verletzung des Pilzes ein Röten zu sehen? Wenn nein, dann gehört der schon in die Parasol-Verwandtschaft, immerhin hat er einen genatterten Stiel. Um den Ring zu verschieben, braucht es etwas beherztes Hinlangen. Ein unangenehmer (leicht fischiger oder käsesockenartiger?) Geruch kann ein Indiz dafür sein, dass den Exemplaren die Frische abhanden kam - soll heißen: lieber nicht essen, wenn sie unangenehm riechen.
FG
Oehrling
Hallo Georg,
fahr vielleicht mal kurz nach Slowenien rüber. Zwischen Postojna und Ljubljana gibt es gebirgigen Tannen-Buchen-Wald, der Wald dort ist so ähnlich wie auf der südlichen Schwäbischen Alb. Dort herrscht deutlich feuchteres Klima als in Küstennähe. Istrien als Pilzgebiet ist erst ab Anfang November gut.
FG
Oehrling
Hallo Nosozia,
wie Matthias schon geschrieben hat, ist "Pilze der Schweiz" keine besonders gute Literaturreferenz für den Satanas-Formenkreis. Den Autoren sind da Fehlbestimmungen unterlaufen.
FG
Oehrling
Vielen Dank für die Rückmeldungen!
Jetzt hoffe ich, demnächst auch Pantherpilze zu finden um die beiden Arten zweifelsfrei und "in Echt" auseinander halten zu können.
Hallo Hannes,
für dieses Vorhaben solltest du in eine parkartige Anlage oder an Straßen-/Wegränder mit älteren Eichen gehen. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn du dort keine Pantherpilze findest. Sie können auch anderswo vorkommen, aber das wäre das typische Habitat.
FG
Oehrling
Hallo Corinne,
ich bin zwar nicht Thiemo, aber: ja, das passt so. R. cutefracta wird von der Mehrheit der Autoren als bloße Wuchsform von R. cyanoxantha angesehen, da die Chemoreaktionen und die verschmierbaren Lamellen übereinstimmen.
FG
Oehrling
im Rhein-Main-Gebiet schaffen es Kaiserlinge nicht zur Sporenreife, weil sie radikal abgesammelt werden.
Sammelt lieber Perlpilze, da hat man hinterher den absolut gleichen Geschmack in der Pfanne!
FG
Oehrling
Hallo Andy,
grundsätzlich Zustimmung. Aber wenn der Ring nicht vorhanden ist, müssten andere Beweise für den Reifpilz her. Und diesen Beweis sehe ich nirgends. Ich jedenfalls würde als PSV nichts als Reifpilz freigeben, das keinen Ring (und schon jung so dunkle Lamellen)
hat.
FG
Oehrling
B. legaliae blaut schon deutlich stärker als B. satanas, also für komplett unwichtig halte ich das nicht.
Für Schleimfüße (Myxacien) brauchst du keine Chemie, da geht makroskopisch und über den Geruch und Geschmack (Anlecken der Huthaut) sehr viel. Chemie braucht man eigentlich nur für Phlegmacien.
FG
Oehrling
Schade, dass die Stielbasis irgendwie abhanden kam. Daran hätte man eventuell den Schiefknolligen Anischampignon (A. essettei) erkennen können.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
Pilz Nr. 2 ist für mich kein Reifpilz, wo soll denn der Stielring sein? Mir sieht das eher wie einer der zahlreichen Verwechslungspartner vom Reifpilz, also nach irgendeiner Telamonie aus. Der vermeintliche "Reif" auf dem Hut sieht mir auch eher wie ein kapitales Velum aus.
Pilz Nr. 1 ist ein Schleimfuß. Unter diesen gibt es einige mit einem süßlichen Geruch, z. B. in der Cortinarius-elatior-Gruppe.
FG
Oehrling
Ja, verstehe, da bräuchte man von allen ein Schnittbild. Aber das wird schon so passen. Verrückt übrigens, dass da so viele B. legaliae auf einem Fleck sind. Vor drei Tagen fand ich auch gleich über 20 Satanspilze auf einem Fleck, d. h. auf einer Fläche von 100 m². Die Rotporer haben wohl ein starkes Jahr und schieben gerade an den geeigneten Stellen überall raus.
FG
Oehrling
Also zumindest die Sektionszuordnung geht schon: Foetentinae (Stinktäublinge). Entgegen der Sektionsbezeichnung stinken nicht alle dieser Arten. Ob sie stinken oder nicht, ist bestimmungsrelevant. Z. B. der Morsetäubling (Russula illota) stinkt nicht.
FG
Oehrling
O. K., und alles andere passt demnach in die Bandbreite von legaliae?
FG
Oehrling
Ja und wenn der Ring noch vorhanden wäre sogar einer aus dem Bilderbuch.
Ist er doch. Er bedeckt noch die Lamellen und wird schon bald vorschriftsmäßig am Stiel herabhängen.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
ich komme nicht ganz mit. Das ist doch nicht alles nur eine Art, sondern eine Artengesellschaft, wie sie in bestimmten Parks vorkommt. Zumindest ein Exemplar mit gelben Poren ist dabei, ein anderes Exemplar hat Karminrot am Stiel, andere wiederum Rotorange. Bitte dröselt den Fundkorb doch bitte einmal genauer auf, sonst wird ohne Not für Verwirrung gesorgt.
FG
Oehrling
... und lecker ist der! Schön angebraten in der Pfanne, 3 Minuten reichen.
