Hallo zusammen,
in Bayern heißen die Maronen Braunkappen, fast keiner sagt da Marone.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
in Bayern heißen die Maronen Braunkappen, fast keiner sagt da Marone.
FG
Oehrling
Hallo Elisabeth,
das könnte der "Mitternachtspilz" bzw. der Dunkelviolette Schleierling (Cortinarius hercynicus/violaceus) sein.
FG
Oehrling
im Buchenwald in Wandlitz sehen die meist genauso aus. Die Glucken stehen da im Buchenwald auf den moosbewachsenen Stumpen der gefällten Kiefern herum, ganz ohne dass Kiefernnadeln etc. zu sehen sind. Insofern wird es sich schon um S. crispa handeln.
Aber du weißt ja - nur per Bild. Ein paar ergänzende Fotos sind immer hilfreich.
Hallo zusammen,
ich bin ja kein Rechthaber und lasse euch selbstverständlich eure Meinung, was das hier letztlich war. Aber könnten wir uns alle vielleicht darauf einigen, dass es generell schwierig ist, die Krause von der Breitblättrigen Glucke allein aufgrund eines Fotos zu unterscheiden, und dass es daher sehr empfehlenswert ist, beim Sammeln von Glucken an diesen sofort nach dem Aufnehmen zu riechen? Denn dass die Krause und die Breitblättrige deutlich unterschiedlich riechen (allerspätestens beim Putzen zu Hause sollte das auffallen!), zumindest das müsste doch unstrittig sein.
FG
Oehrling
Hallo Karolin,
Birkenporlinge wirken als Tee (kochendes Wasser über Birkenporlingsshredder, 7 Min. ziehen lassen, dann abseihen) ziemlich gut gegen Magenbeschwerden.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
der Edelreizker (Lactarius deliciosus) soll wohl auch gehen, wie mir mal berichtet wurde. Auch der Frauentäubling und der Fleischrote Speisetäubling wurden angeblich ohne Probleme verzehrt (Huthaut wurde vor dem Verzehr abgezogen).
FG
Oehrling
Hallo Tomas,
hat der Pilz mit den anderen ein Büschel gebildet? Dann wäre der Fall klar: Panzerrasling/Brauner Büschelrasling.
Zum Essen grundsätzlich geeignet, aber der hier abgebildete leider schon zu alt.
FG
Oehrling
Edit: ist das der Lamellenpilz aus dem Parallelpost mit den Röhrlingen?
Hallo Tomas,
auf Bild 1 sieht man einen Lamellenpilz. Was ist das doch gleich? Und hast du noch mehr Lamellenpilze?
FG
Oehrling
Ich wollte den nicht abschneiden für einen Querschnitt falls er tatsächlich seltener ist. Habe das schon mit einem von den fünf Schmarotzerröhrlingen gemacht und das dann ziemlich bereut. Man darf einfach nichts abschneiden was selten ist.......
Hallo Jess,
den Zielkonflikt must du leider aushalten. Entweder du nimmst ihn heraus, untersuchst ihn und bestimmst (und kennst?) ihn dann, oder er bleibt da wo er gewachsen ist, dafür aber bekommst du später nicht heraus, was es denn eigentlich ist, z. B. deine Anfrage ist so kaum zu lösen. Du entscheidest also...
Der Schmarotzerröhrling ist übrigens nicht so schützenswert und auch bei weitem nicht so selten, wie manche schreiben, er wird nur von vielen im Wald übersehen, weil er in der Regel klein und unauffällig ist, also mach dir da mal keinen Kopf. Jemand, der dazulernen will, sollte grundsätzlich die Gelegenheit dazu bekommen und nutzen, auch wenn nicht jeder das respektiert.
FG
Oehrling
Hallo Vispo,
mit Cortinarius liegst du sehr wahrscheinlich richtig. Es scheint sich um einen der Klumpfüße (Phlegmacium) zu handeln. Leider verlieren alle Cortinarien im Alter ihre eigentlichen Farben und werden einheitlich rostbraun. Makroskopisch kann man daher keine guten Tipps mehr abgeben, da bräuchte man einen ganz jungen dazu, der noch die typischen Farben hat.
FG
Oehrling
Hallo Karolin,
dein Bild vom Flaschenstäubling ist richtig, die ursprünglich angefragten sind keine Flaschenstäublinge, deine schon. Flaschenstäublinge sind auch nicht erst weiß und werden dann später braun (höchstens ganz alte bräunlich-oliv). Bei solch braunen handelt es sich stattdessen um andere Stäublingsarten. Kulinarisch verpasst du mit dem Flaschenstäubling meiner Meinung nach nicht viel, den kann man mal mitnehmen, wenn es nichts Besseres gibt. Bei dem weiß man auch, dass es beim Verzehr keine Probleme gibt, bei den anderen Arten weiß man das nicht so genau, wie Wolfgang schon angedeutet hat.
FG
Oehrling
Hallo Jess,
von mir auch herzlichen Glückwunsch zu den Steinpilzen.
Auch wollte ich dir endlich mal schreiben, dass mir deine Fotos immer sehr gut gefallen, nur hatte ich letzte Woche wenig Zeit, deine Beiträge zu kommentieren und nicht nur zu überfliegen.
Bei mir gab es heute auch Birkenpilze, die aber gemischt mit Pfifferlingen statt mit Steinpilzen, denn die Steinis von heute waren alle verwurmt.
Nur falls du mit dem roten Röhrling den Blutroten Röhrling meinst: da fürchte ich, musst du bis nächstes Jahr warten, zumindest ist der in unserer Gegend schon "durch", d. h. seine Erscheinungszeit ist für dieses Jahr vorbei.
FG
Oehrling
Hallo Gizmo,
rein von deinem Foto her wäre ich auch eher beim Ockertäubling (Russula ochroleuca). Der Verdacht ist dann besonders begründet, wenn dein Pilz im unteren Stieldrittel ockergelbliche Färbung zeigt, so etwas macht R. claroflava eher nicht. Natürlich auch, wenn das angeschnittene Teil auch am nächsten Morgen noch nicht grauschwarz verfärbt sein sollte.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
nicht dass ich mich bei den Schirmlingsartigen so richtig gut auskennen würde, aber reinweiße zierliche Fruchtkörper mit maximal 5 cm Größe, so ungefähr stelle ich mir Sericeomyces als Gattung vor. Das käme für mich außer Leucoagaricus auch noch in Frage.
FG
Oehrling
Hallo Flori,
schau dass du den Geruch der Pilze (du hattest ihn als "süßlich" bezeichnet) eindeutig als Marzipan- bzw. Bittermandelgeruch identifizierst, dann dürfte nichts schiefgehen. Dass die Lamellen des einen Fotopilzes noch nicht rosa bzw. braun sind, ist von Agaricus augustus bekannt, dessen Lamellen sehr lange hell bleiben und sich erst bei alten Pilzen färben. Das mit den Totentrompeten ist eine gute Idee, also viel Glück!
FG
Oehrling
Hallo Matthias,
C. malachius hätte ich jetzt noch als Idee. Leider kenne ich nicht die Mikrodaten dieses Pilzes, ich weiß aber, dass er ungefähr so aussieht.
FG
Oehrling
Also ich meine bei den Täublingen zwei verschiedene Arten zu sehen, der mit dem kräftigen Rot auf dem Hut scheint mir was anderes zu sein als die mit dem blasseren Hut. Bei dem letzteren schließe ich mich dem Vorschlag R. lepida an. Der kleinere könnte scharf sein und dann in die Speitäublingsecke (R. mairei/R. nobilis?) gehören. Den letzten Pilz (Filzröhrling) würde ich für Xerocomus chrysonema halten, eine übrigens sehr seltene Art, falls das Fleisch in der Stielbasis auffallend gelb ist. Pilz Nr. 1 ist entweder Leccinum crocipodium oder Leccinum pseudoscabrum/carpini, da kommts drauf an ob die Poren leuchtend gelb oder nur gelblichgrau sind.
FG
Oehrling
Hallo Wastl,
leider bringt bei kleinen weißen Trichterlingen das Raten gar nichts, so lange du den Geruch und die Sporenpulverfarbe nicht hast. Die Farben können durch das Foto und die Internet-Übertragung verfälscht sein.
Dass unter den weißen Trichterlingen etliche giftige sind, weißt du?
FG
Oehrling
Hallo Beli,
dein Fund ist zu 100% nicht Amanita porphyria, das möchte ich hier mal so deutlich sagen. Er hat die typische Perlpilzknolle. Dagegen ist Wastls Pilz zu 99% Amanita porphyria mit der ganz typischen Gelber-Knolli-Knolle. Schau am besten mal irgendwo nach, wie die verschiedenen Amanita-Knollentypen aussehen und zu welchen Arten sie jeweils gehören. Wer Amaniten bestimmen will, muss diese Knollentypen genau kennen und unterscheiden. Wie jeder weiß, ist Amanitas zu verwechseln kein Spaß, deswegen mein vielleicht unfreundlich klingender Klartext.
FG
Oehrling
Wenn das Fleisch so weiß bleibt, ist es "der" Birkenpilz.
Inmitten von Fichten können öfters mal Birken stehen, die einem dann erstmal nicht so auffallen.
FG
Oehrling
Ich will immer versuchen genau zu verstehen was ich da habe.
Hallo Pilzfreund,
also schnapp dir ein gutes Pilzbuch (bei Filzröhrlingen ist wichtig, dass es ein neues, aktuelles ist - schau nach, ob im Pilzbuch die Namen Xerocomellus oder Hortiboletus stehen, nur dann ist es aktuell! werden alle Filzröhrlinge dagegen Xerocomus oder vielleicht sogar Boletus genannt, ist es nicht aktuell!) und gleiche die Merkmale ab. Das Einstellen des Pilzes im Forum ist, wie du gesehen hast, nur bedingt zielführend, da du recht unterschiedliche und sich widersprechende Meinungen von Leuten mit unterschiedlich großem Fachwissen bekommst.
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
das Gerüche-Kapitel in Michael-Hennig-Kreisel ist im Band 1, eben grade nachgeschaut. Sollte man mal gelesen haben, generell sollte man den Michael-Hennig-Kreisel haben bzw. sich zulegen, wenn er mal billig zu kaufen ist. Für Leute, die mehr kennenlernen wollen als nur die üblichen Esspilze oder eine Übersicht über die Pilze gewinnen wollen, ein äußerst nützliches Werk mit ganz hervorragenden Bestimmungstipps. Pilzbestimmung ist bekanntlich mehr als nur Bilderkucken.
Zum Anfragepilz: mMn entweder Agaricus oder Leucoagaricus. Den Pilz einfach über Nacht liegen lassen, ob die Lamellen braun werden oder weiß bleiben (mein Tipp: letzteres wird passieren).
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
ich schreibe mal was zu den Stachelingen. Phellodon niger würde ich zuerst mal bestätigen.
Von den anderen Stachelingen gibt es zwei Fotos.
Auf dem ersten sieht man, dass die im Laubwald (!?) stehen, der Boden ist laubbedeckt. Die Pilze haben eine auffallend helle Zone am Hutrand. Das könnte Sarcodon scabrosus sein. Geschmacksprobe, Geruchsprobe und Längsdurchschneiden für die Bestimmung unverzichtbar, ansonsten bleibt alles Spekulation.
Die auf dem zweiten Foto haben eine graugrüne Stielbasis und stehen offenbar in der Nadelstreu, also offenbar doch ein bisschen woanders als die auf dem ersten Foto. Das KANN die gleiche Art sein wie auf dem ersten Foto (Sarcodon scabrosus), MUSS aber nicht. Ohne Geschmacks- und Geruchsprobe alles Spekulation.
Was man auf keinem dieser Pilzhüte sieht, sind die filzig-feinschuppigen Stellen wie bei denen vom letzten Mal. D. h. das KANN die gleiche Art sein wie die von vor zwei Wochen, MUSS aber nicht. Da wo überhaupt Stachelinge wachsen, wachsen gern auch unterschiedliche Arten.
Fazit: Stachelingsbestimmung rein nach Foto bleibt eine schwierige Angelegenheit. Zum seriösen Bestimmungsprogramm gehört mindestens Geruchsprobe, Geschmacksprobe und Längsdurchschneiden.
FG
Oehrling
Edit: der rosarote Täubling ist höchstwahrscheinlich der Bluttäubling (R. sanguinaria)
Sieht aus wie einer der Stinketäublinge.
Und dann können die Taubenkundler vielelicht acuh was Erhellendes beitragen.
Ich für meinen Teil hätte beizutragen, dass es sich nicht um einen der Stinktäublinge, sondern um einen der Kammtäublinge handelt. Die Stinktäublinge sind alle gelber im Farbton. Manche Kammtäublinge stinken auch ordentlich.
Bei den Kammtäublingen muss man, so hart das auch ist, unbedingt prüfen, ob und wie stark scharf der Pilz ist. Von knallescharf (z. B. R. amoenolens, R. farinipes) über mäßig scharf (R. sororia, R. pectinata) bis leicht kratzend (R. praetervisa) und ganz mild (R. insignis) gibt es da alles.
Sehr gut auch, dass die Stielbasis gezeigt wurde, die ist mal ganz gelb (R. insignis), mal rostfleckig (R. praetervisa) oder aber farblich unauffällig (so wie hier).
FG
Oehrling
Hallo zusammen,
zumindest der mit dem gezonten Hut in der Bildmitte von Foto 2 ist was anderes. Lactarius tabidus hat meines Wissens keinen so stark zonierten Hut. Der sieht mir eher nach einem Eichenmilchling (L. quietus) aus.
FG
Oehrling
