Beiträge von Hannes2

    Hallo Matthias,

    (1) Die Verbote des § 44 Absatz 1 Nummer 4 und Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 des Bundesnaturschutzgesetzes

    gelten nicht für Pilze der nachstehend aufgeführten Arten, soweit sie in geringen Mengen für den eigenen Bedarf

    der Natur entnommen werden:

    im Bundesnaturschutzgesetz steht davon gar nichts ;) . Hoffentlich funzt der Link. Du meinst damit bestimmt die Bundesartenschutzverordnung.


    Hallo Benjamin,

    laut Leitfaden für Pilzsachverständige, 2. Auflage 2024, Seiten 144 und 145, ist das falsch.

    o.k, den kannte ich nicht. Es wurde auch Zeit das die ganze Sache einmal überarbeitet wurde. Die Verordnung war ja von 2005. Ich würde übrigens auch Serpula lacrymans und Coniophora puteana mit in die Liste aufnehmen weil deren Vorkommen in den letzten Jahren deutlich abgenommen hat. Die darf man doch auch nicht aussterben lassen oder sehe ich das falsch g:D ?


    Danke für den Tipp.


    VG Jörg

    Hallo Matthias,


    der ist genauso weit geschützt wie Boletus edulis sowie alle Raufuß- und Pfifferlingsarten und steht als "Besonders geschützte Art" nach § 1 Satz 1 in der Bundesartenschutzverordnung. Ein vollständiges Sammelverbot besteht also nicht. Ich würde sie aber trotzdem nicht sammeln weil sie so selten vorkommen.


    Die Rotkappe würde ich wegen der Hutfarbe und dem schwarzgeschuppten Stiel eher als Fichtenrotkappe (Leccinum piceinum) bezeichnen.


    VG Jörg

    Hallo Ute,


    es tut mir Leid dass bei Dir wieder nur ein paar Tropfen heruntergekommen sind. Achte trotz aller Widrigkeiten auf deinen Kirchpark auch wenn der natürlich vieles von seinen Anzeigemöglichkeiten vorerst verloren hat.


    Ich bin gespannt, wann es dir wieder in den Fingern kribbelt und du wieder deine Parkrunden drehst.

    Das habe ich oben eigentlich schon geschrieben ;) .

    und gehe erst wieder auf die Pirsch wenn sich bei mir im Wohngebiet etwas regt.

    VG Jörg

    Hallo,

    Komm zu uns, dann lernst du wirklich pilzleere Wälder kennen!

    da muss ich nicht erst zu Dir zu kommen sondern nur hier in die Wälder gehen. Da ist auch alles pilzleer.

    ich bin krank.

    Ich dachte es wäre langsam wieder vorbei. Da das nicht der Fall ist wünsche ich Dir noch einmal Gute Besserung.

    im Wald ist es doch auch ohne Pilze immer wieder schön und erholsam


    Ich finde es nicht gerade schön auf große abgeholzte Flächen zu treffen (Borkenkäfer) wo noch vor einigen Jahren ein ergiebiger Pilzwald war.


    VG Jörg

    Hallo,


    nachdem meine beiden letzten Exkursionen fast völlig pilzfrei waren habe ich beschlossen erst einmal keine mehr zu machen. Die kläglichen Reste des einheimischen Pilzvorkommens zeige ich euch hier.


    Grüngefelderter Täubling


    Pfifferling



    irgendwelche fast weiße Scheidenstreiflinge



    ein paar WuBis



    der klägliche Rest eines Sommersteinpilzes



    und ein paar Tiegelteuerlinge.



    Ich setze jetzt erst einmal andere Prioritäten und gehe erst wieder auf die Pirsch wenn sich bei mir im Wohngebiet etwas regt. Es macht keinen Spaß mehr.


    VG Jörg

    Hallo Karl,


    das ist doch gar nicht so schlecht und viel besser als meine Freitagstour mit sechs Pfifferlingen, fünf Täublingen und zwei Scheidenstreiflingen.

    Caloboletus polygonius ist ein schmächtiger verwandter von Caloboletus calopus (Schönfußröhling)

    Wie unterscheidet man diese beiden Arten voneinander? Meine Schönfüße unter uralten Rotbuchen sind auch nicht gerade die größten, was aber am Fundort für alle Arten zutrifft.


    VG Jörg

    Hallo Werner,

    Evtl parasitieren diese seltenen gestielten Hypocreaarten auf Spathularia, oder sind anderweitig damit verbandelt.

    diese Vermutung habe ich auch weil mein vermeindlicher Fund von Hypocrea leucopus ebenfalls zusammen mit S. flavida wuchs.



    Das passt natürlich nur wenn der Fund links auf dem Bild wirklich Hypocrea leucopus war.


    VG Jörg

    Hallo Eric,


    ich kann einen Schuß ins Blaue abgeben, Cerioporus leptocephalus aber dafür sind mir die Poren zu groß. Von der Stielbasis sieht man ja leider nichts.


    VG Jörg

    Hallo Thiemo,

    Vielleicht sollte ich auch mal zu der ominösen Satan-Stelle (du erinnerst dich?) schauen

    ein Versuch macht klug.

    Zum Glück (oder leider)

    Für mich eigentlich leider. Dann würden sie endlich begreifen, dass dies kein Hexenröhrling ist. Mehr als ein paar Tage auf der Toilette passiert zum Glück bei dem nicht. Da er in jedem, selbst dem billigsten Pilzbuch, beschrieben wird ist es ein Rätsel warum man den nicht erkennt.


    VG Jörg

    Hallo Werner,


    H. alutacea ist eine sehr gute Idee. Wenn dessen Fleisch zäh war ist irgendetwas aus der Richtung Herkuleskeule sowieso raus. Mein einziger Fund, den ich so nenne, so so aus:



    und wuchs auch auf dem Boden. Ob darunter vergrabenes Holz war kann ich nicht sagen.


    Schupfnudel


    Der Fund war übrigens aus der Bornaer Ecke im Lärchenwald inmitten dutzender Ringe von Spathularia flavida.


    VG Jörg

    Hallo Matthias,


    der Sammler hat übrigens auch die am Standort vorkommenden WuBis allesamt mitgenommen :gomg: , wohl bekomms.

    Zumal der Satansröhrling ja auch in praktisch jedem einfachen Pilzbuch zu finden ist

    Das stimmt und den findet ja auch fast jeder in den sauren Erzgebirgsfichtenwäldern (C. calopus). Du glaubst gar nicht wie oft ich schon versucht habe unbedarften Sammlern den Unterschied zu erklären. Ich nenne den mittlerweile "Satan für Arme". Zumindest haben einige den Unterschied begriffen, andere blieben aber bei ihrer Meinung.

    ich möchte mehr Smileys abgeben. Wie kann ich das gestalten?

    Da kannst Du doch so viele wie Du willst anklicken und die erscheinen dann im Beitrag.


    VG Jörg

    Hallo,


    den Wieseltäubling würde ich hier ausschließen. Der kann zwar solche Brummer hervorbringen dürfte aber keinen rötlich überhauchten Stiel besitzen. Die Keule sieht interessant aus. Zu Clavariadelphus truncatus passt zumindest der Bergnadelwald aber m.W. nach braucht die auch Kalk oder habe ich da etwas falsch verstanden?


    VG Jörg

    Hallo,


    Hoffen wir auf einen pilzreichen Herbst

    natürlich, vor allem im F.P. will ich noch richtig was entdecken. Morgen starte ich meinen dritten Versuch zum Frankenberger Boletenpark. Mal sehen ob es dieses Mal klappt oder die GDL wieder etwas dagegen hat.


    frank2507

    Mich wundert es schon dass in eurer Gegend kaum etwas wächst. Wenn es hier so viel Regen geben würde wären die Pilzmaden schon ersoffen. Das in meinen beiden Chemnitzer Parks so einiges wächst liegt bestimmt daran, dass die recht flach sind. In der vorletzten Nacht kamen gerade einmal sieben Liter :rain: vom Himmel und morgens sah es dort so aus.



    Da läuft das Wasser nicht einfach weg.

    Trockenzeit ist Flocki Zeit

    Zu trocken sollte es aber auch nicht werden sonst gibt es nur noch WuBis. Die sind noch härter im Nehmen.

    ich freue mich über jeden angefressenen Pfiffi

    Mit dem kann ich auch dienen ;) aber leider in miserabler Bildqualität.



    das wird doch wohl nichts Besseres sein

    Schön wäre es denn H. depilatum fehlt mir noch in der Sammlung aber es ist wie Matthias schon schrieb nur ein öder Sommersteini

    der Stiel auf dem zweiten Bild ist deutlich genetzt was für den Sommersteinpilz spricht

    Danke, genau das wollte ich auch schreiben, kann es mir aber jetzt sparen.


    VG Jörg

    Hallo,


    ich zeige euch heute noch ein paar Funde von letzter und dieser Woche und hoffe, dass es nicht die letzten für längere Zeit sind.


    Es tauchten ein paar Rötende Saftwirrlinge (Abortiporus biennis) mit ihren schönen Gutationströpfchen auf.



    Ein alter Riesenegerling (Agaricus augustus) wuchs in de Nähe einer Fichte



    Amanita crocea, der Orangegelbe Scheidenstreifling zeigte sich.



    Es quälten sich auch einige wenige Sommersteinpilze (Boletus reticulatus) aus dem Boden hervor.



    Den WuBis (Caloboletus radicans) stört das trockene Wetter weniger.



    Dank Corne durfte ich nach 7 Jahren auch wieder einmal die "Sommertrompete" (Craterellus cornucopioides) sehen.



    Zu trocknen braucht man die nicht mehr, das waren sie schon.


    Tiegelteuerlinge (Crucibulum laeve) waren auch am Start.



    Ebenso einige Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis).



    Leccinellum pseudoscabrum, der Hainbuchenraufuß war letzte Woche noch häufiger zu sehen.



    Den Flockis (Neoboletus erythropus) schein die Trockenheit weniger zu stören.



    Zu meiner Überraschung zeigten sich die ersten Teufelchen (Rubroboletus satanas) des Jahres. So zeitig hatte ich die noch nie.



    Leider waren sie gestern schon wieder entnommen worden :gkopfwand: .


    Einige wenige Täublinge, wie der Frauentäubling (Russula cyanoxantha), ließen sich noch blicken.



    Unter einer Birke tauchte auch Russula exalbicans, der Verblassende Täubling wieder auf.



    Auch ein einsamer Brauner Ledertäubling (Russula integra) quälte sich aus dem Boden.



    Von dem hatte schon jemand ein großes Stück abgebissen :D .


    Ziemlich häufig gab es letzte Woche noch Russula virescens, den Grüngefelderten Täubling. Die hatten meistens aber schon deutliche Trockenschäden.



    Auch der Harte Zinnobertäubling (Russula rosea) war noch häufiger am Start.



    Ein paar Fleischrote Speisetäublinge gab es auch noch. Beim linken Exemplar sieht man deutlich die typische zurückgezogene Huthaut :D .



    Zum Schluß zeige ich noch die bei mir obligatorischen Netzhexen (Suillellus luridus).



    Letzte Woche waren die noch häufiger zu sehen, vorgestern und gestern kaum noch.


    Ich hoffe dass Euch meine kleine Zusammenstellung gefällt und verabschiede mich bis wann auch immer.


    VG Jörg