Beiträge von Juergen-M

    Für manche Menschen, schmeckt der Bitterröhrling nicht bitter;-) Für mich z.B., ich kann auch den Bitterstoff des Gallenröhrlings nicht wahrnehmen. Laut einer Publikation von Hans Dieter Zehfuss, sind etwa 6% der Bevölkerung davon "betroffen".

    Halllo zusammen und lieber Markus,


    sehr schönes Portrait von Karin! Danke Markus! Sehr bedauerlich, dass es den Tintling nicht mehr geben wird. Wahrscheinlich mangelt es nicht nur an Leuten, die einfach und unbürokratisch "anpacken" können, sondern auch an regelmäßigen Gern- und Viel-Schreibern. Früher war die Pilzler-Szene irgendwie noch "überschaubar" (gefühlt), heute diffundiert alles in die verschiedensten virtuellen Nischen. Das Layout der letzten Ausgabe war erstaunlich OK! Bis auf kleine Ausrutscher und Bilder, die die Seitenbegrenzungen sprengen wollten ;-)) Hut ab dafür, und meine vollste Bewunderung, dass Du das noch durchgezogen hast!


    ich wünsch Dir, lieber Markus, alles Gute!


    Grüßle

    Jürgen

    den (tieferen) Sinn meines Beitrages kann ich Dir gern erklären: Menschlich moralische Kategorien auf andere Lebewesen als den Homo sapiens anzuwenden, sie gar zu "kriminalisieren", ist eine anthropozentrische Projektion. Ich benutze da gerne mal meine eigene Wortneuschöpfung: Anthropo(ego)zentrisch;-)


    Die andere Seite der Madaille ist die, wenn Menschen mit anderen Lebewesen verglichen werden, um sie in irgend einer Form herabzusetzen.


    BTW: Du weißt aber schon, was Ironie ist, oder Sarkasmus, oder?


    und ... es gibt Menschen, wie mich, die über jeden gut ausgebildeten Rostpilz erfreut sind;-)


    bin ich jetzt bösartig?


    (naja, laut meines Avatars muss ich das wohl sein;-)

    "bösartig" ist keine biologische Kategorie ;-)), aber, Du kannst ja den Rost wegen Sittenwidrigkeit und Vorsatz nach § 826 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) belangen, oder wegen "Bösgläubigkeit" (neulich im DGfM-Forum gelesen;-). Böser Glaube = mala fides.


    viel Glück;-)


    p.s. Du kannst den Rost natürlich auch chemisch bekämpfen (ob das aber von der UN oder vom internationalen Strafgerichtshof gebilligt wird?)

    Ja, die Gattung scheint mir ebenfalls wahrscheinlich. Der Gattungsschlüssel dazu (zb bei Moser) ist nicht gerade klein. Auch bei Gerhardts Pilze, die nicht jeder kennt, ist die Gattung vertreten (R-Strategen im weiteren Sinne).

    Hallo, also ... mir wäre nicht bekannt, dass bei Pilzen in R/K-Strategen unterschieden wird (diese Einteilung ist glaube ich eher aus der Zoologie bekannt; Edward O. Wilson z.B.). Prinzipiell sind alle Mikroorganismen (und da zählen Pilze dazu) R-Strategen;-)) Du meintest vielleicht eher "Boden-Saprobionten"? Arten der Gattung Agrocybe sind keine EM-Pilze (also bisher bekannt).

    Hallo Stefan,


    da magst Du Recht haben, ich sprach immerhin von der "Frühlingsrötlingen" mit Rosaceen-Bindung, da kann man ja schon eingrenzen. Das wäre mir jetzt neu, dass es da mehr als 12-15 Arten incl. var und f. gäbe, also zumindest in Deutschland;-) Du bist da vielleicht tiefer drin. Aber Du hast Recht, nur weil da ein Weißdorn in der Nähe stand, muss es kein Rosaceen-Rötling sein. Mikroskopieren ist da natürlich immer angesagt (und eine sehr akribische makroskopische Beschreibung incl. Geschmackstest und Geruch). Makrochemische Reaktionen können aber schlüsselwichtige Hinweise liefern (leider ist Guajak nur frisch zubereitet wirklich aussagekräftig).


    Grüßle

    Jürgen

    Hallo Anarhan,


    die Baumhöhle ist natürlich eine Eintrittspforte für Schwäche-Parasiten, das ist aber bei alten Bäumen ganz normal. Parasitische Pilze bauen dann eher das (trockenere) Kernholz ab, und der Baum bekommt dann eine sogenannte Röhrenstatik (innen hohl). Solche Bäume können noch sehr lange stehen ... werden aber von Baum-Sachverständigen als unsicher angesehen;-)

    Hallo Markus,


    teste da doch mal mit Anilin (Gröger), das ist besser als mit Guajak (vor allem wenn die Lösung älter als ein Jahr ist;-). Könnte E. clypeatum var. xx (defibulatum z.B.) sein, die Frühlingsrötlinge bei Rosaceen sind überschaubar;-) E. aprile hat eine starke Reaktion auf Anilin (Korallenrot).


    Grüßle

    Jürgen

    hallo Anharan,


    vielleicht noch unreife, junge Xylaria polymorpha (Vielgestaltige Holzkeule).


    Grüßle

    Jürgen


    anmerkung: Die Art ist ein reiner Holz-Sapriobiont, d.h., dass Innere der Baumhöhle muss schon abgestorben und trocken genug sein.

    Folgendes muss gesagt werden:

    Die Polit-Grünen haben zur Zeit ihrer Regierung die deutsche Bevölkerung derart geärgert/schikaniert, das viele Leute, bei denen man vor Jahren noch das eine oder andere Naturschutz-Thema ansprechen konnte "dicht gemacht" haben. Man dringt nicht mehr durch und gewinnt kaum Verbündete. Dazu kommen gravierende Alltagssorgen. Vor einem halben Jahr habe ich mal mit der sächsischen Landesverbandsvorsitzenden des NaBu telefoniert, um ihr ein Problem anzutragen. Dabei erfuhr ich, dass sie bei der Presse kaum noch ein offenes Ohr findet; Naturschutz würde kaum auf Interesse stoßen.

    Das kann in Deiner Region vielleicht so sein - und ist natürlich traurig. Meine Erfahrung ist die: Bei uns (Schwobaländle Gemeinde: Tiefschwarz regiert;-) Sind naturschutzrechliche Aktionen selten mit Erfolg gekrönt ... es gibt immer höhere (wirtschaftliche) Gründe ... und die meisten Bürger sind da wenig sensibilisiert. ... und das in einem Bundesland, das GRÜN regiert wird!!!

    Hallo Inge,


    die Seite (Domain) hatte wohl einen guten Traffic, und der Käufer rechnete vielleicht damit, dass ich sie zurückkaufen will. Ich hab aber eine bessere Domain für meine Seiten;-) Lasst euch da mal überraschen.


    Grüßle

    Jürgen

    Hallo zusammen,

    die Seite (Server des Anbieters) wurde gehackt, es kam zu ausfällen und Löschungen, und ich hatte da anschließend auch Auseinandersetzungen mit diesem Anbieter. Die Domain lief aus und die hat sich irgendein Werbefuzzi geschnappt, ohne dass ich da noch die Chance hatte, das zu verhindern. Die Seite wird noch dieses Jahr - etwas modernisiert - und unter einer anderen Domain veröffentlicht.


    Ich habe versucht, den Link hier zu löschen, ist mir aber in meinem Profil-Menü bis jetzt nicht gelungen. Veilleicht kann mir da jemand helfen.

    Ein Fach-Artikel über Waldkalkung gibt es hier:

    https://www.afsv.de/images/download/literatur/waldoekologie-online/waldoekologie-online_heft-14-2.pdf


    allgemein kann man aber sagen, dass die Kalkung eher dem Zustand der Bäume zusagt, um sie z.b. an ungünstigen oder extrem-Standorten (versauerter Boden) noch gewinnbringend abernten zu können, weniger der Gesamtökologie. Das Ausbringen der dolomitischen Kalkmehle kostet ja was ... das muss sich irgendwie rechnen;-) Sobald man irgendwo kalken "muss", bedeutet das, das hier schon die Vorraussetzungen nicht mehr gut sind, und da von Anfang an schon nicht richtig "forstgewirtschaftet" wurde;-)

    Hallo Zusammen,


    ein probates Mittel, um Infos für forstliche Maßnahmen zu erhalten, ist einfach; nachfragen! Man kann die zuständigen Forstbetriebe über das Landratsamt herausbekommen (meist findet man die aber tatsächlich im Internet!). Und dann ruft man da einfach an, oder schickt eine Mail. Die sind nämlich Auskunftspflichtig. Und tatsächlich ist es so, dass die sehr gerne über ihre Aktivitäten berichten ... meine Erfahrung! Wenn Bürger nachfragen, ist dies auch ein Signal an die jeweiligen Behörden, dass hier ein Interesse und ein Fokus besteht.

    Die gefällten Eichen waren vielleicht Habitat-Bäume, die altern durften, und nun als Totholz liegen bleiben. Am besten ist, da mal nachzufragen. Habitatbäume werden seit jüngstem als Hochstubben stehen gelassen, also wenn man sie fällen muss (meist aus Sicherheitsgründen für Forst und oder Besucher).