hallo zusammen,
lese hier jetzt schon ein Weilchen mit, sehr interessant und lehrreich. Danke allen Beiträgern! Joana kommt mir wie eine freundliche KI vor, die hier ihre Forst-Agenda mit sanftem Überzeugungswillen unter jene Leute bringen will, die aus ihrer Pilzsammlererfahrung heraus doch eher negative Folgen einer Forstwirtschaft kennen gelernt haben.
Ich würde mir auch eine Joana wünschen, die mal 30-40 jahre Forstpraxis auf dem Buckel hat, und davon berichtet;-) (entschuldige den "Buckel", ist nur metaphorisch gemeint;-)
Dass Harvester den Waldboden nicht (oder weniger) beschädigen, als z.B. Forwarder ist schon eine steile These. Dass es in der Holzfabrikation auch solche Sachen gibt, wie Leihfirmen (auch ausländische), die per GPS die Parzellen abfahren und sich nicht die Bohne drum kümmern, wie oft Rückgassen befahren werden, habe ich selbst schon beobachtet. Das sind in der Tat Panzerübungsgelände ... teilweise ohne Rücksicht auf die Witterungsverhältnisse und Bodenbeschaffenheit entstanden.
Es stellt sich mir auch die Frage, ob so eine pragmatische "Wissenschaft" der Ernte-Optimierung (Forstwissenschaft), nicht doch auch selbst noch großen Lernbedarf hat, z.B. was Ökologie anbelangt, mit allem was dazu gehört: Biozönosen, Artenkenntnisse, Prozessschutz (Langzeitstudien). Ansätze gibt es da ja auch.