Beiträge von Ingo W

    Hallo André!


    Und welcher Pilz soll der zuletzt eingestellte jetzt sein? Sag nicht, dass sich der braunhütige Nr. 4-Pilz jetzt in einen grauhütigen verwandelt hat, dann bekommt nämlich Stephan Probleme. :)


    Der Nr. 3-Milchling könnte wieder Lactarius subdulcis (Bittersüßer Milchling) sein.


    VG Ingo W


    Edit:

    Zitat


    Sind den bei den weißmilchenden und mild-schmeckenden Arten irgendwelche dabei die als Speisepilze relevant sind, oder sollte man die Art eher meiden, weil eh nix "gutes" dabei ist?


    Theoretisch dürften mildschmeckende Milchlinge auch kaum giftig sein oder weiß da wer ein Gegenbeispiel?

    Hallo abeja!


    Wow, Trametes cervina (Hirschfarbene Tramete)!
    Wäre ich nicht drauf gekommen, sieht aber gut aus, denke ich. Wusste ich jetzt gar nicht, dass die jung so hell aussieht, aber die Bilder im Netz geben dir recht.


    Diese bösartige 2. Tramete wäre für mich genauso ungewöhnlich. Farblich ist es Tr. multicolor = Zonen-Tramete (denn in dem Alter hätte Tr. versicolor = Schmetterlins-Tramete schon braune oder schwarze Farben).
    Allerdings hat eben Tr. multicolor i.d.R. wesentlich dickere Fruchtkörper.
    Da würde ich mich jetzt nicht festlegen wollen, aber tendenziell glaube ich eher an Tr. multicolor.


    VG Ingo W

    Hallo Karen!


    Och schade, dass du die Unterseiten schon zeigst! Da wären doch so schöne Wetten daraus geworden, besonders bei dem Trichaptum (Violettporling).


    @ Kuschel: Violettporling am häufigsten an Fichte? Bei mir nicht, da wächst er viel öfter an Kiefer.

    Zitat


    Für mich sieht das stark nach der StriegeligenTramete (Trametes hirsuta) mit zarten, gefrosteten Rändern aus Smile
    Das Substrat ist für mich eindeutig Kiefer, das passt also auch


    Kiefer passt zur Striegeligen Tramete? Bringst du jetzt was durcheinander?


    Ach so, zum Trichaptum noch was: Schöner Fund! Wie Jan Arne schon feststellt, sieht er robuster aus als Trichaptum abietinum (Gemeiner Violettporling).
    Da er frisch ist und schon Zähnchen hat, sollten alle anderen Fruchtkörper die gleichen diesbezüglichen Eigenschaften haben. Das läuft dann auf Trichaptum fusco-violaceum/ hollii (Zahnförmiger Violettporling) hinaus.
    Möchte ich auch mal finden.
    Übrigens werden gerne "normale" Trichaptum abietinum, wenn sie älter sind und ihre Poren aufschlitzen, als diese Art fehlbestimmt.
    Deshalb sollte man sich zur Sicherheit immer junge Hüte anschauen, wenn man den Verdacht auf Tr. hollii hat.


    Ich glaube, die Wette hätte keiner gewonnen. Trichaptum hätte ich aber getippt, weil der Rand von oben schon so violett aussieht.


    VG Ingo W

    Hallo Stephan!

    Zitat


    Aber die Lebendobjekte werden im November dünner.


    Ich denke, ich bräuchte da keine 2 Minuten für 2 Pilzarten über 1 cm.


    Magst du noch was in dein Profil schreiben, wenigstens, wo du zu Hause bist?


    VG Ingo W

    Hallo Markus, hallo Kuschel!


    Jo, zumindest Laccaria als Gattung.
    Da würde ich jetzt auch keinen einzigen Chip dagegenwetten, ich denke, ihr habt da vollkommen recht.


    Hach Mensch, aber die Nr. 2 juckt mich. Wie kann man bloß diese eine Bild so ganz allein ohne Unterseite reinstellen. Das grenzt an Folter!!!
    Da muss man doch zur Not mal.....

    Zitat


    waren die Finger zu kalt,


    .... auf 1 oder 2 weggefrorene Finger verzichten können. Bleiben ja dann schließlich noch 8 oder 9.


    @ Karen: Weißt du zufällig das Substrat, wenigstens, ob Laub- oder Nadelholz?


    VG Ingo W

    Hallo Verena!

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    Der Winter wird kein bisschen weniger interessant


    Das möchte ich aber auch meinen.


    Zitat


    Meine Temp-Order quellen über, ich hätte so viele Fragen an Euch, stattdessen knipse ich jedes Wochenende weiter die Karten voll


    Ja, dumme Angewohnheit, kennt man allzugut.
    Bringt aber trotzdem nichts. Und wenn dann im Winter im Forum die (übertrieben gesagt) "Bilder von oben" kommen, ohne, dass man Einzelheiten zum jeweiligen Pilz vorweisen kann, breitet sich dann Frust aus.


    Glaub es, du schaffst es sowieso nicht, alle Pilze abzulichten oder kennenzulernen. Warum also dieser Maximal-Drang?
    In meiner heutigen halbstündigen Mittagspause habe ich sicherlich 30-40 Pilzarten auf 10 Quadratmeter gehabt.
    Nützt aber nichts, geht nur Schritt für Schritt mit dem Pilzeknacken. Und Pilzbilder ohne richtigen Namen oder zugehöriger Beschreibung sind (zumindest für mich) nur die Hälfte wert.


    VG Ingo W

    Hallo Verena!


    Na der hat doch Poren, also bei den Porlingen. Ich denke, dass ich die Art nicht aus eigener Anschauung kenne.
    Diese lang aufgeschlitzten Poren und die Stufen würden mich zunächst an die Gattung Antrodia erinnern. Oder doch ein verwachsener Fenchelporling (deshalb Frage nach dem Geruch)?


    War das Ding eher etwas saftig oder papptrocken?


    VG Ingo W

    Hallo Verena!


    Mit Schizopora paradoxa (Veränderlicher Spaltporling) liegst du falsch. Die Art dürftest du kaum an Fichtenstümpfen finden, die bräunt auch nicht.


    Hast du Übersichtsbild für Größenvorstellung?
    Gibt es eine Hut-Oberseite?
    Mal dran gerochen?
    Schönes Bild übrigens.


    VG Ingo W

    Hallo Stephan!

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    ....kommen erstaunlicherweise mal 139 Arten weltweit


    Naja, was interessiert es uns hier in Mitteleuropa, wenn es weltweit Hunderte Arten gibt.
    Also Tubaria ist bei uns hier schon eine überschaubare Gattung.


    Auch werden im IF Arten aufgeführt, die unter Tubaria beschrieben wurden, aber gar keine sind oder auch inzwischen synonym zu einem anderen Namen.
    Also lass dich da mal nicht durch die 139 erschrecken, das kannst du dir für Cortinarius (Schleierlinge) aufheben.


    Zitat


    Ein Pilzfreund und ich gehen seit ein paar Wochen, Gattung für Gattung durch und versuchen so unser Wissen etwas zu erweitern.


    Bei solch theoretischer Beschäftigung würde bei mir Null hängen bleiben. Sucht euch lieber 1-2 lebendige Pilzarten und beschäftigt euch damit etwas intensiver, das hat dann Bestand.


    VG Ingo W

    Hallo Karen!


    Nr. 2 und 3 wären schöne Rate- oder Wettpilze.
    Dachpilz und Safranschirmling, wahrscheinlich sind auch Trompetenschnitzling, Striegeliger Schichtpilz und Gelber Zitterling dabei. Denke aber, auf die Namen wirst du kaum wert legen.


    VG Ingo W

    Hallo Stephan!


    Nicht zu vergessen, die richtigen Schnitzlinge (Naucoria/Alnicola) und die Flocken- oder Schüppchen-Schnitzlinge (Flammulaster).


    Sicherlich ändert sich die Familienzugehörigkeit manchmal je nach Wissenstand und Auffassung.


    Aber so auf die Schnelle könntest du z.B. solche Seiten bemühen wie mycobank oder Index Fungorum.
    Bei Index Fungorum "Search name" benutzen, dann links die blauen ausgespuckten Namen anklicken, bei mycobank oben in der Leiste "Search" benutzen und bei "Classifikation" schauen.


    http://www.mycobank.org/BioloM…ank&Rec=122944&Fields=All
    http://www.indexfungorum.org/Names/Names.asp


    Sicher nur eine Möglichkeit, das Internet bietet doch aber durch die Suchmaschinen unzählige Möglichkeiten, dein Problem zu bewältigen.


    Als Kleinteilsucher begenet mir übrigens der ab und zu an Laubholzästen. Letztens an Eiche, gestern an Apfelbaum:


    Kurzstieliger Olivschnitzling (Simocybe rubi/haustellaris)


    VG Ingo W


    Ähm, woher der Name kommt, weiß ich auch nicht.
    Zeigt auf jeden Fall nicht zwangsläufig eine Verwandtschaft an, wenn hinten dran im Deutschen "Schnitzling" steht.

    Hallo Jordi!


    In der Tat, kann man so gut wie nichts weiterführendes erkennen auf deinen Bildern.
    Ist aber wie Pablo schon gesagt hat: das wahrscheinlichste ist Exidia plana (Warziger Drüsling), wenn er eingetrocknet ist.
    http://calphotos.berkeley.edu/…large=0000+0000+0209+0018
    Da könntest du mal ein Aststück mit Pilz 1-2 Stunden mit Wasser in Berührung kommen lassen, dann quellen die wieder auf. Und dann vielleicht noch mal ein Bild einstellen, wo man auch den Pilz besser sieht.


    VG Ingo W

    Hallo Gerd!


    Dafür wächst die Art bei mir (Thüringen/Mittelgebirge) fast nur an Fichte. Ich wüsste wiederum nicht, den Pilz schon mal an Laubholz gefunden zu haben.


    Schon komisch, wie sich das Substrat manchmal bei bestimmten Pilzarten von Süd nach Nord oder je nach Höhenlage verändert. Glaube, der Orangeseitling (Phyllotopsis nidulans) war auch so ein Kandidat, und Pycnoporellus fulgens (Leuchtender Weichporenschwamm) fällt mir gerade noch ein.


    VG Ingo W

    Hallo Jordi, hallo Pablo!


    Nein, als Bestimmung passt das schon mit NFF von Nectria cinnabarina (Zinnoberroter Pustelpilz).
    Die Nebenfruchtform der Art sieht schon recht spezifisch aus, also so kissenförmig und je nach Trockenheit, "Befasstsein" und Beleuchtung rosa bis orange, manchmal klein gestielt.


    Die Art besiedelt so ziemlich alles an dünneren (nur selten auch dicke) und noch nicht allzulange toten Ästen, was es gibt.


    Die Hauptfruchtform, also die kleinen roten Kügelchen, werden im Laufe des Winters/Frühjahrs irgendwann an der Basis der Kissen herauskriechen.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Der "Mehlgeruch" wundert mich.
    Ich empfinde den Geruch mehr in Richtung "ganz frischer Camembert-Schimmel", also im ganz angenehmen Sinn, nichts Stinkiges. Trifft es aber auch nicht so genau.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!

    Zitat


    Könnte L. decastes hier passen?


    Ja, zumindest im weiten Sinn. Also ich mach ´ da keine Unterschiede zwischen den braunen Büschelraslingen.
    Merk dir mal die "Gummi-Konsistenz".


    Zitat


    Geruch war leicht mehlig.


    Echt? So wie bei Ritterlingen oder dem Maipilz?


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Beim ersten würde ich auch an Hebeloma (Fälbling) denken, allerdings ist es nicht Hebeloma sinapizans (Rettich-Fälbling).


    Und der 2. ist nicht zufällig auf Holzstückchen gewachsen, mehrere Fruchtkörper beieinander und war recht schleimig auf dem Hut? Und wenn schleimig, dann vielleicht mit ein paar weißen Flöckchen im Schleim?
    Also diese kaum beschreibbare Lamellenfarbe (ist das beige?) lässt mich sehr an Pholiota lenta (Tonfalber Schüppling) denken und Buche passt optimal.
    http://www.ambmuggia.it/forum/topic/6152-pholiota-lenta/


    VG Ingo W


    Edit:

    Zitat


    - Geruch: unbedeutend, höchstens erdig


    Jepp, dieser dumpfe Geruch passt auch.

    Hallo Jürgen!


    Schön, dass du dich dazu meldest. Nicht nur wegen der Arteinschätzung, besonders wegen deiner Geruchsempfindungen. Das ist nämlich auch genau der Punkt, dass man oft nicht mit einer einzigen Geruchsangabe pro Art zurechtkommt (Verletzungsgeruch versus Abtrocknungsgeruch).


    Auch habe ich das Gefühl, dass viele Geruchsangaben-Versuche irgendwie fehlschlagen, weil ein bestimmtes "Know-How" fehlt, nämlich, was muss ich machen, um einen Pilz zum Riechen zu bringen, wo kratze ich am besten, oder wie rieche ich eigentlich am optimalsten. Ich glaube, die meisten nehmen sich keine Zeit, um sich auf die Gerüche einzulassen.


    Schätze, mit dir könnte ich mich stundenlang über Gerüche unterhalten. In den TINTLINGs-Beiträgen fand ich kaum was, das ich anders sehe. Naja gut, die ganzen gesammelten Parfümfläschchen mit den Gerüchen, ich glaube, der Plan geht nicht auf.
    Aber wie stellt man es an, bestimmte Gerüche zu sammeln. Z.B. für Lepista wäre das doch mal optimal: Gerüche speichern, die man bei Bedarf abrufen kann.


    VG Ingo W

    Hallo Ulla!


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    Wenn das aber auch klappt sie zu füttern, müssen dann die Bedingungen zur Fruktifikation stimmen um sie schlußendlich zur Fruchtkörperbildung anzuregen.


    Habe ich mir fast gedacht, dass da noch mehr reinspielt.


    Zitat


    Leider klappt das nicht immer, denn Plasmodien sind recht empfindliche Dinger, die schnell eingeschnappt sind


    Also dieses Plasmodium hier......
    http://www.pilzforum.eu/board/attachment.php?aid=63544
    ..... wollte ich mit Absicht niederhalten, durch teilweises Offenlassen der Dose, also Austrocknen, weil ich mit Jan-Arnes Pilz-Ast (mit 4 Pilzarten darauf) nicht hinterherkam. Zumindest dieses Plasmodium war überhaupt nicht eingeschnappt, eher lästig. War wahrscheinlich ein recht robustes gefräsiges Individuum. Naja, zumindest gebremst habe ich es etwas.


    Und Pilze in der Feuchtekammer heranzuziehen, ist manchmal auch gefährlich. Nobi wird mir zwar theoretisch widersprechen, weil es mit coprophilen eigentlich ganz gut klappt, aber für mein favoritisiertes Interessengebiet (mehr so Inoperculate an Pflanzenstängeln und Holz) ist das eher ungeeignet: makroskopisch und mikroskopisch passieren da Dinge, die in freier Natur normalerweise nicht passieren (Farbe, Stielbildung, Auswüchse, Aushyphungen, Deformierungen usw.), weil man die Ansprüche der jeweiligen Art einfach nicht perfekt nachstellen kann.


    VG Ingo W