Beiträge von Ingo W
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Hallo Ulla!
Zitat
....alle Myxos durchleben solch ein Plasmodium-Stadium und kriechen so durchs Gelände
Ahja, da siehst du mal wie unbeleckt ich auf diesem Gebiet bin.Naja, jetzt haben sie ja beste Nahrung und können sich zur Ruhe setzen.
Kann man das durch zielgerichtetes Füttern beeinflussen? Nähmen wir mal an, ich wüsste, was die ruhelosen herumschleichenden Schleimspuren so benötigen, damit sie sich in hübsche gestielte Kugeln oder ähnliches verwandeln.VG Ingo W
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Hallo abeja!
Also erst mal besten Dank, dass du uns teilhaben lässt.
Ich glaube, man merkt, wieviel Zeit du in dieses Thema gesteckt hast.
Für mich ist der Komplex immer noch undurchschaubar. Jetzt weiß ich ja beim nächsten Fund/Bild, wenn ich fragen kann.
Das "Phantom" mit den alt braunen Poren ....
http://www.pilzforum.eu/board/…lz-vgl-phantom-unbestimmt?
.....scheint mir aber dennoch nicht dorthin zu passen. Da bleibe ich mal gekonnt bei der Anis-Tramete (Tr. suaveolens)VG Ingo W
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Mollisia amenticola (Sacc.) Rehm 1891
Erlenzapfen-WeichbecherchenGehe ich von meinen Erfahrungen aus, ist die Art normalerweise nicht schwer dort zu finden, wo reichlich Zapfen von Schwarzerlen (Alnus glutinosa) auf dem Boden liegen.
Man muss halt bloß auslesen, weil ein in solchen Biotopen wirklich so gut wie immer vorhandener kleiner und massenhaft wachsender Becher der Mollisia das Substrat streitig macht. Der wiederum nennt sich Calycellina (Pezizella) alniella (Erlenzapfen-Kurzhaarbecherchen) und ist kurz gestielt, schmiegt sich also mehrheitlich nicht mit seiner ganzen Unterseite ans Substrat, Farbverlauf ist ohne Grau von Weiß zu Gelb.
Seltener wächst zu dieser Vorwinterzeit auch noch ein olivbrauner, etwas größerer Becher dran. Das ist dann Ciboria viridifusca (Olivbrauner Erlenzapfen-Stromabecherling).
Im Frühjahr gibt ´s dann auch noch ein paar wenige andere, aber nicht substratspezifische Becherarten, die das "Erlen-Zäpfchen" so nebenbei auffressen.Paar Mikros noch zur Mollisia amenticola:
VG Ingo W
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Hallo Ulla!
Nö, warum sollte ich mich ärgern. Die Mollisia ist ja erledigt, darf also verfüttert werden.
Wieviel solche sich durch "Straßen-Adern" fortbewegenden Schleimpilze gibt es circa bei uns (das ist doch nicht für alle die Gewohnheit, oder?) und lässt sich anhand der Farbe des Plasmodiums da schon mal was eingrenzen.VG Ingo W
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Hi Pablo!
Zitat
Ingo, was ist das denn für ein Bild in Beitrag 3?
Leider noch unschärfer als die anderen.
Das Bild in Beitrag 3 soll folgendes darstellen: also in der Mitte die Mollisia, die auf alten Pyrenos rumkaut, rechts das weiße ein unbeachteter Pilzbelag, aber diese Schleimadern sind die Vorboten für das letzte Bild in Beitrag 1.So was ähnliches hatte ich auch schon in Gelb (hier Beitrag 16 Nr. 1):
http://www.pilzforum.eu/board/…ilze?pid=139410#pid139410Zitat
Kann ich das haben?
Ich suche noch ein schönes Poster für mein Schlafzimmer.
Ein aktuelles, schärferes Bild, allerdings diesmal ohne "geschlossenes Auge", sondern mit 2 ausgekratzten (naja, bei deiner Fantasie).Über solche Schleimis sollte man mal Ulla ausfragen, die wird sich aber vermutlich kaum hierher verirren.
VG Ingo W
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Hallo!
Irgendjemand rief hier auf, dass alle was sagen sollen.
Ok., also nachdem das Rätsel aufgelöst ist, gebe ich mal von mir, dass ich *jürgens* Bilder von der Farbe her einfach für sehr realistisch halte. Ich hätte hier bei keinem einzigen *jürgen*-Bild Zweifel an H. capnoides (Graublättriger Schwefelkopf).Bei Markus` Bilder der Art wäre ich da wesentlich vorsichtiger. Nur auf Bild 1 sehe ich den Grauen. Beim unteren wäre ich nicht überzeugt!
Übrigens sollte man sich auch nicht 100%-ig auf die Geschmacksprobe verlassen. Ich habe schon Menschen kennengelernt, die das Bittere nicht geschmeckt haben (ähnlich wie mit dem Riechen).
VG Ingo W
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Hallo Chris!
Zitat
Ich sehe da den Eichenwirrling (Daedalea quercina).
Wundert mich nicht.VG Ingo W
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Hallo Jan-Arne!
Zitat
Ich dachte, dass im Winter die Hauptzeit für die Kleinbecher wäre.
Ja, hast du falsch verstanden. Die Zeit geht im Frühjahr los, noch vor den Morcheln, nämlich hauptsächlich an allerlei Pflanzenstängeln, lässt dann das ganze Jahr auch kaum nach. Die durstigste Zeit ist eigentlich frostiger Winter, oft so im Februar.VG Ingo W
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Hallo Jan-Arne!
Besten Dank.
Hört sich allerdings so an, als gäbe es die Kleinbecherzeit nur im Winter.
Die allerstärkste Zeit ist leider nun schon wieder vorbei, nämlich die, bevor die diesjährigen Blätter abfallen, also +- Oktober. Wahnsinn, was sich da für verschiedene Becher-Arten in der Streu finden lassen an allen möglichen Blättern des Vorjahres.Habe da Tag für Tag aus der Mittagspause immer die schönsten mitgenommen. Sicherlich so an die 30. Was soll ich sagen? Für keinen einzigen davon habe ich mir Zeit genommen. Wie schade.
Falls jemand Schleimpilze kennt, die sich erst so vortasten .....
......und dann alles auffressen und gleichzeitig nicht gelb sind, kann er auch mal was durchklingen lassen.VG Ingo W
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Mollisia caespiticia (P. Karst.) P. Karst 1871,
oder zu deutsch Büscheliges Weichbecherchen.Nicht ganz so häufig wie andere Weichbecher-Arten, auffällig sind im Optimalfall das büschelige Wachstum auf alten Kernpilzen (Pyrenomyceten), die kleinen Sporen und eine negative IKI-Ascusporus-Reaktion.
Mikros:
Fressen und gefressen werden, der Schleimer schmatzt inzwischen bestimmt:
VG Ingo W
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Hallo Kozaki!
Zitat
Wo ist mein Ring,
Hängt am Hutrand.Zitat
Äh, wonach sollte es denn riechen?
Nach was Chemischen, so ähnlich wie Tusche, Tinte oder wenigstens Apotheke. Der geruchliche Gegensatz bei Champis ist dann vielfach Anis.VG Ingo W
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Hallo Thorben!
Ich glaube, es handelt sich um alte Pyrenomyceten, also ursprünglich in diesem Fall um schwarze Pilze, welche von Algen besiedelt sind.
Vielleicht auf der Unterseite eines liegenden Astes mit reichlich Bodenkontakt gefunden?Ein häufiger Pyreno an Buche wäre der hier. Ob ´s hinkommt?
http://www.hannoverpilze.de/Februar2012.htmVG Ingo W
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Hallo Myzelius!
Riesen-Krempenritterling (Leucopaxillus giganteus) glaube ich weniger. der würde sich nicht mit einem 2 cm breiten Stiel zufriedengeben und optimalerweise nach Bittermandel riechen.
Ich würde bei deinem Pilz per Geruch herausbekommen, ob das die Nebelkappe. Auf die Entfernung leider etwas schwierig.
VG Ingo W
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Hallo Uwe!
Normalerweise findest du diese "Hungerform" an Zweigen und Ästen, welche sich im Luftraum aufhängen oder zumindest nicht in der Laubstreu eingebettet sind.
Regnerisches Wetter unterstützt oft das reichliche Vorkommen dieser "Unförmigen". Gibt ´s bei mir auch gerade, häufig an Birkenästen.VG Ingo W
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Hallo Waldbummler!
Denke, mit Binsenkeule (Macrotyphula junces) = Macrotyphula fistulosa (Fadenförmige Röhrenkeule) liegst du richtig:
http://www.rysch.com/pilze/Macrotyphula_filiformis.htmVG Ingo W
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Hallo Jürgen!
Sehr schön! Auf das Fleckchen Erde schön aufpassen!
VG Ingo W
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Hallo Jaime und Wulla!
Das ist jetzt der Gift-Häubling (Galerina marginata).
VG Ingo W
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Hallo Oddo!
Da sollten schon die recht haben, die auf Nebelkappe (Clitocybe/Lepista nebularis) tippen.
Fällt dir aber auf, dass auf den Fotos weder die Stielbasis noch der Lamellenansatz zu beurteilen ist?Auch mal dran riechen! Geruch lässt sich zwar schwer beschreiben, hilft aber bei deinen nächsten Funden als wiedererkennbares Merkmal.
VG Ingo W
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Hallo Jürgen!
Zeig doch mal!
Ich halte Lepista saeva (Lilastiel) inzwischen für selten, seltener als manch geschützte Arten.VG Ingo W
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Hallo Wahrmut!
Zitat
aber in keinem anderen bekommt man so schnell eine Antwort (auch noch um diese Uhrzeit!) wie bei Euch!!!
Vielleicht auch manchmal etwas Zufall dabei.
Ist ja auch nicht Sinn der Sache. Ich denke aber, dass es im Forum nur wenige gute Anfragen (also mit gutem Bild) gibt, die keine Antwort bekommen. Auch wenn die dann ernüchternderweise nur heißt: problematische Gattung, nur mit Mikroskop bestimmbar, blablabla.
Ist aber eben oft trotzdem so.VG Ingo W
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Hallo!
Manchmal stolpere ich ja ganz zufällig über Rätseleien. Finde ich natürlich absolut interessant.
Leider begreife ich als geborener Langsamversteher wieder gar nichts. 18 Antworten, und links ein weißer Stiel und rechts ein Schleimpilz oder so ähnlich.....Aber wo denn nur? Ich habe den Beitrag jetzt 3x überflogen, ich finde da kein Rätselbild.
Schon deprimierend: alle machen mit und ich verstehe nur Bahnhof.VG Ingo W
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Hallo Wahrmut!
Schwierig, wenn du keine weiteren Bilder hast.
Weißt du noch, ob das die zwei einzigen Fruchtkörper waren?Eingefallen ist mir wegen der Kapuzenform Hymenochaete rubiginosa (Rotbraune Borstenscheibe), aber so richtig bin ich nicht davon überzeugt, weil die Oberfläche der Außenseite deines Pilzes viel zu uneben und die Frischzuwachskante der Innenseite eigentlich zu gelb ist.
Mein Gedanke ist allerdings ein Eichenbesiedler.
http://en.wikipedia.org/wiki/F…aete_rubiginosa_81208.jpg
Die Art wächst in der Regel großflächig, meist mit vielen Hüten.VG Ingo W
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Hallo *Jürgen*!
Zitat
....bilder präsentieren, von chroogomphus .... rutilus? im reinen laubwald....
Da drauf wäre ich ja gespannt.
Ich glaube aber, ich bin mit der Zeit so skeptisch geworden, dass ich es bei einer Bejahung deinerseits trotzdem nicht glauben würde.
Wie will man das auch fotografisch belegen, dass nicht irgenwo trotzdem eine Kiefer stand?Mir sind auch schon Goldröhrlinge (Suillus grevillei) von (normalerweise) recht intelligenten Menschen gezeigt worden, die auf meiner Ansage ("Bei Lärchen?") behauptet haben: "Nö, da sind keine Lärchen".
Naja, kannst dir ja vorstellen, wie es endete, als ich mich mir den Fundort zeigen ließ.
VG Ingo W
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Hallo *Jürgen*!
Solche Dinge müssen auch mal gesagt werden.
Und wetten? Jedem hier ging es genau so! Wenn alle Aktiven hier sich mal in natura treffen würden und anfangen würden, von ihren Anfängen zu erzählen: immer das gleiche, genau das, was du schreibst!VG Ingo W
