Beiträge von Schupfnudel

    Huhu Wutzi.


    Schöne Bilder und Funde trotz angehender Trockenheit. :) Ein paar Gesichter meine ich auf deinen Fotos auch zu erkennen.


    Die Hochgerippte Becherlorchel hatte ich dieses Jahr auch zum ersten Mal, dafür dann gleich Hundertfach nach dem Erstfund. Die hatten ein sehr gutes Jahr.


    Dass langsam wieder Normalität einkehrt ist natürlich auch erfreulich. :)


    Lg.

    Hi!

    Nur mal zur Info.

    Vor kurzem wurde dieses Mikroskop im DGfM-Forum diskutiert.

    Hier der link dahin, falls es Dich interessiert.

    Danke, den Thread hatte ich noch nicht gesehen!


    Hallo Wolfgang,

    irgendwie kapier ich diesen Vorgang nicht, kannst du das noch mal anders umschreiben? Oder meinst du "zwischen die Pinzettenbacken"?

    Ich habe ihn auch nicht ganz verstanden. :D

    Also irgendwas sehe ich jedenfalls schon unter meinem Mikro. Sporen sind noch am unproblematischsten zum angucken aber jetzt will ich gerade meine ersten Sporen messen.

    Ich habe einen Mikrometer auf dem steht 1 Div = 0,01mm (=10µm). Zum Einstellen für die Messung per Kamera am Rechner habe ich das jetzt so eingestellt in der 400x, von Innenseite eines Teilstriches zur anderen Innenseite. Ist das korrekt so? Da war leider keine Anleitung dabei.



    Edit: Ah, ich hab's gerade gefunden. Ich muss von der Mitte des linken Strichs zur Mitte des rechten Strichs messen. Also ist mein Bild falsch.


    LG.

    Hi und Danke euch beiden.

    Servus,

    such mal die Becherchen bei Pulvinula


    Grüße

    Felli

    Ich hatte bisher noch keinen Asco unter dem Mikro und auch nicht viel Literatur also Verzeihung für die Ahnungslosigkeit. Ich habe jetzt hiermit verglichen - Pulvinula constellatio


    400x


    Asci


    Die Paraphysen sind an ihrem Ende auch so verbogen wie in dem Link. Reicht das um die Gattung/Art zu bestätigen? Ich habe leider noch kein Baumwollblau falls das gebraucht würde.



    Kann ich dafür diesen Schlüssel nehmen? Problem ist, dass ich vermutlich keinen Sporenabwurf bekomme und bei Punkt 6 über die Sporengröße geschlüsselt wird. Das Mikrometer ist die Tage gekommen, aber das müsste ich im Programm auch erst noch einrichten.


    LG.

    Hi.


    Die hier fand ich heute bei den Erbsenstreulingen auf sandig-kiesigem Boden bei Pappeln und Birken auf einem Moospolster ohne Dung.

    Ich denke es ist eine Deconica, bin mir aber nicht ganz sicher.


    Sie sind ziemlich winzig (Hut unter 1cm) und leider auch schon etwas angetrocknet so dass die vermutlich keinen Sporenabwurf mehr hergeben.




    Könnte das hinkommen?


    Und diese winzigen roten Pünktchen standen im Moos bei Eiche/Pappel/Birke. Da bin ich jetzt bei Octospora gelandet aber damit habe ich mich noch gar nicht beschäftigt, vermutlich gibt's da noch andere Gattungen?





    Danke!


    LG.

    Hi alle!


    Ich war heute nochmal auf der gleichen Runde wie hier im Thread.


    Die Hochgerippten Becherlorcheln sind jetzt am Gammeln, ein Saftling kam nochmal nach:




    Die kleinen grauschwarzen mit dem weißen Stiel (Nr. 9) sind etwas gewachsen, aber was es ist weiß ich trotzdem nicht:


    Nr. 9:


    Ein größeres Exemplar:



    Liebe Grüße und vielen Dank für das Streulingsangebot, auf das ich natürlich gerne zurückkomme,

    Christoph

    Da ich heute nochmal vor Ort war könnte ich dir noch folgende anbieten.




    Schreib mir einfach eine PN wie ich dir die zukommen lassen soll (getrocknet/frisch/im Ganzen/wie viele etc.) falls du davon welche haben möchtest, Tricholomopsis


    Ein paar Sachen stelle ich nachher noch gesondert ein.


    LG,

    Schupfi

    Huhu.


    Das sieht doch nicht übel aus. Hier bei mir wird's nun doch langsam zu trocken leider. Das meiste was noch so rumsteht sieht recht erbärmlich aus, da sind deine Funde doch sehr ansprechend.


    LG.

    Hi nobi.


    Super, das mit der Stielspitze und der feinen weißen Bereifung hat mich dann auch dahin geführt obwohl ich so Nabelingsartige bisher kaum angeschaut habe.

    Dann ist das ein Erstfund für mich. Freut mich. :)


    LG,

    Schupfi

    Huhu.


    Ich war heute mit dem Fahrrad auf einer kleinen Auwald-Runde. Dabei ist mir ein Käfer aufgefallen, den ich knipsen wollte (Variabler Stubbenbock?).



    Beim Knipsen ist mir dann im Hintergrund ein Pilz aufgefallen. Da es sonst nix spannendes gab, habe ich mir den Riesen mal angeschaut.



    Der ist gar nicht so leicht abzulichten - hier ein Handyschnappschuss:


    Mit der Kamera:



    zweifarbiger Hut - leider etwas unscharf - der Hutrand war leicht gerieft:




    Standort war unter Erlen. Nebenan noch Kastanien und Hainbuchen.




    Leider ist er ziemlich schnell eingetrocknet, aber wenn man da noch was mikroskopisches braucht, kann ich das zumindest probieren.

    Momentan bin ich beim Vergleichen bei Rickenella swartzii rausgekommen. Könnte das hinkommen?


    LG,

    Schupfi

    Toll!


    Was es damit auf sich hat weiß ich nicht, aber ich habe die vor 20 Jahren als Kind das letzte mal gesehen. Womöglich hat er sich einfach bereits fortgepflanzt und damit seine Aufgabe erfüllt.


    LG.

    Hi beli.


    Ich würde da mehr Gewicht auf die Hutfarbe und den stabilen Stiel legen als auf irgendein winziges Detail in schlecht belichteter Vergrößerung. Auf Hypholoma würde ich hier auch Chips setzen falls HotSaw nochmal hinkommt.


    Zum Buchenwaldwasserfuß hat Werner ja schon das relevante geschrieben. Es würde mich zumindest wundern wenn das was anderes wäre.


    Lg.

    Hi Pablo.


    Ich denke das sind Alterserscheinungen, der war doch schon ziemlich angetrocknet.



    Hainbuchen kann ich am Standort ausschließen, so dass das denke ich nicht der gemeine Hainbuchenröhrling sein kann. Den Artikel von Christoph habe ich leider nicht, aber ich denke mal ähnliche Arten sind dann auch an Hainbuche gebunden?


    Ich lasse den erstmal als Leccinum spec. im Album und hoffe auf frischere Exemplare, die dann hoffentlich irgendeine Merkmalskombination aufweisen, die sich einigermaßen zuordnen lässt. :kaffee:


    LG.

    Hi,

    Jede Menge Pilze - ich glaub ich gehe nochmal raus.

    Gruß

    Norbert

    Dann viel Erfolg!


    Schöne Funde!

    wegen der Lorcheln, versuch es mal mit diesem Schlüssel: [PDF] A synopsis of the saddle fungi (Helvella: Ascomycota) in Europe – species delimitation, taxonomy and typification | Semantic Scholar

    Danke. Den Schlüssel habe ich da, aber der ist auch schon wieder veraltet. In dem neueren Paper (oben verlinkt) sind diverse neue Arten drin und leider kein Schlüssel mehr. Zur Ökologie findet man da leider kaum noch was, über die ließe es sich ja vlt. etwas eingrenzen, da nur Quercus und Populus vor Ort. Die H. sulcata-Gruppe (wo ich die größeren schwarzen mit dem dunklen Stiel vermuten würde) wird in dem neuen Paper wohl überwiegend genetisch getrennt. Bei den ganzen kleinen sehe ich da gar nicht mehr durch. Naja, ich trockne ein paar, vlt. sucht mal jemand welche zum Sequenzieren.


    LG.

    Hi Jürgen.


    Ich denke da hast du Recht. Fruchtkörper 1 wuchs ganz alleine. Aber beim zweiten (ca. 1km weiter also anderer Standort) stand ein paar Meter weiter noch dieses ältere Modell, das ich nicht entnommen habe. Da kann man eine ähnliche Hutanatomie erahnen:



    Und hier noch eine Nahaufnahme vom Hut des zweiten Pilzes, da du das bei Pilzepilze damals erwähnt hattest - der Hutfilz ist durchaus üppig:



    LG.

    Danke Tomas. :)


    Ich habe jetzt nochmal nach Bildern gesucht von Helvella monachella und festgestellt, dass die keinen gefurchten Stiel haben. Dann haut H. monachella also definitiv nicht hin. Vlt. sind das also einfach jüngere Exemplare der "Grubenlorcheln"...


    LG.

    Huhu.


    Die Rotkappen von gestern hatte ich ja schon gezeigt. Aber es gab noch so einiges mehr zu finden. So einen tollen Mai hatte ich selten.


    1. Körnchenröhrlinge




    2. Alte Nelkenschwindlinge



    3. Bei Kiefer und vereinzelt Pappel auf sandigem Boden viele Risspilze. Die liegen jetzt ganz hinten in der Bestimmungsliste, da danach noch so viele andere Funde kamen...



    4. Die würde ich jetzt einfach frech Gymnopus ocior nennen, habe sie aber nicht mitgenommen. Gelbliche Lamellen, schön brauner Hut und weißes Basismyzel.




    5. Lactarius rufus kommt hier immer recht früh:




    Dann bin ich über das Lorchelparadies gestolpert. Dort standen Hunderte von Hochgerippten Becherlorcheln. Man wusste gar nicht wo man hintreten sollte. Sandiger Boden an einem grasigen Streifen, Übergang vom Eichenwald zu einem Pappelbestand. Die haben wohl ein sehr gutes Jahr.


    6. Helvella acetabulum




    7. Aber es gab auch noch andere Lorcheln. Zum Beispiel Helvella solitaria:



    8. Eine der vielen "Grubenlorcheln". Nach einem kurzen Blick in dieses Paper weiß ich nun, dass ich die nicht mehr bestimmen kann. Da ist nicht mal mehr ein Schlüssel dabei, vermutlich aus gutem Grund...




    9. Das hier dürfte ein Erstfund sein, wenn ich denn richtig liege. Ich würde das für Helvella monachella (Syn: H. leucopus) halten. Bei Pilze-Deutschland ist die unter Helvella spadicea drin, aber das scheint wohl verkehrt zu sein.

    Sehr kleine Lorcheln, unregelmäßige Hüte, meist mit 3 Lappen, einige auch mit 2 oder 4. Die Bilder sind leider nicht so scharf wie gewünscht, aber ich denke man erkennt es.

    Einwände?





    Kurz verschnaufen mit Zauneidechse:



    11. Mein erster Krempling dieses Jahr bei Birke, Eiche, Pappel. Der wollte noch kein Sporenpulver hergeben, also nenne ich ihn Paxillus involutus s.l.



    12. Mein erster Saftling dieses Jahr. Da habe ich keine Ahnung von bin aber scheinbar nicht der einzige der da nicht durchblickt, weshalb der wohl als Hygrocybe conica s.l. anzusprechen wäre, da er schwärzt. Eine Küste habe ich hier jedenfalls nicht.




    13. Endlich wieder was einfaches. Ein Lärchenröhrling. Soweit ich gelesen habe, dürfen die wohl manchmal auch blauen und noch hat keiner die blauenden neu beschrieben, also nenne ich den einfach Suillus grevillei.



    14. Den hellgrünen Täubling bei Birke habe ich nicht entnommen, vlt. der Grasgrüne Täubling.



    15. Zum Abschluss gab's dann noch den ersten Erbsenstreuling (Pisolithus arrhizus s.l.) des Jahres. Noch sehr jung so dass man die Erbsen noch gar nicht wirklich sieht. Die brauche noch ein paar Wochen.

    Aber falls Tricholomopsis den haben möchte zur Sequenzierung, gerne hier im Thread oder per PN Bescheid geben. Falls die noch zu jung sind kann ich auch in ein paar Wochen nochmal schauen. Die sind vom selben Standort wie die hier letztes Jahr, wobei ich da von Espe schrieb, es sind aber eigentlich Birken am Standort. ==Gnolm19




    So, das ist jetzt recht viel geworden und da habe ich noch nicht mal alles gezeigt. Über eine Einschätzung von Fund 9 (Helvella monachella) würde ich mich freuen aber Korrekturen anderer Funde sind natürlich auch gern gesehen falls ich irgendwo falsch abgebogen bin.


    LG,

    Schupfi

    Hi alle.

    Nr. 1 ist für mich schon abweichend, wenn die Farben passen. Das könnte in die Richtung dessen gehen, was Redeuilh als Leccinum callitrichum beschrieben hat. Die schwarzschuppigen Rotkappen brauchen eine aktuelle Revision anhand einer Multigenanalyse. Im Moment ist da einiges ungeklärt.

    Ok, da musste ich mal schauen, Danke für den Hinweis.

    Leccinum Versipelle - one species or five? ;(

    Leccinum Versipelle - one species or five? - ScienceDirect


    Dann muss ich mal schauen ob ich am Standort mal junge Exemplare finde, ob die auch so blass sind. Die helle Hutfarbe hat mich am Anfang durchaus irritiert, aber durch den Schnitt war dann klar, dass es eine Rotkappe sein muss. Hier war ein Thread der meinem Fund recht nahe kommt, da meinte Jürgen, dass die normale L. versipelle im Alter auch so daherkommen kann.

    Also nach jungen Exemplaren suchen. Multigenanalyse klingt natürlich teuer - ich hoffe mal da finden sich noch günstigere Bestimmungsmerkmale...

    bei Nummer 3 denke ich nicht an eine Rotkappe oder einen Pappel-Raufuß. Für die sollte es da viel mehr Fleischverfärbung geben, so wie ich hier für Leccinum duriusculum einmal gezeigt habe.

    Ja ich denke die Nummer 3 ist zu alt/vertrocknet für eine ordentliche Bestimmung. Ich hatte den Pappelraufuß bisher nur einmal in sehr jung, der sah schon mehr nach deinen Exemplaren aus als mein vertrocknetes Ding bei dem wohl auch die Verfärbung nicht mehr viel hergibt. :)


    LG.

    Hi.


    Heute konnte ich drei bzw. 4 Rotkappen finden aber eine habe ich nicht weiter untersucht. Ich habe mich noch nicht groß in die Unterscheidung der Rotkappen eingearbeitet gehabt, aber jetzt mal nachgelesen.


    1. Begleitbaum muss eigentlich Birke sein, sonst war da nur noch Lärche. Also Birkenrotkappe - Leccinum versipelle?

    Habitat ist bei allen Funden ähnlich - sandiger, kiesiger Boden - Tagebaugebiet.

    Habitat erster Fund:





    Frischer Schnitt:


    Nach knapp 10 Minuten - ganz leichtes Blauen in der Stielbasis - ansonsten überwiegend im Hut schwärzend. Es war aber auch ein älteres Modell und durfte dann im Baum aussporen:



    Fund 2:

    Jetzt kommen Pappel und Birke als Partner in Frage. Also Pappel- und Birkenrotkappe. Ich wäre wegen der schwarzen Stielschuppen aber wieder bei der Birkenrotkappe?

    Die habe ich mitgenommen zum Trocknen. Meine Oma mag die und sie kann nicht mehr in den Wald.



    Frischer Schnitt - leichtes Röten:


    Nach 5 Minuten. Schwärzend, Stielbasis wieder blau.


    Nach 40 Minuten:


    Pilz 3:

    Der war etwas putzig gewachsen (deshalb sieht das Schnittbild etwas komisch aus) und leider schon etwas angetrocknet. Als Bäume kommen Pappeln und Birken in Frage.

    Ich denke entweder an einen etwas dürren Pappelraufuß wegen dem Blauen in der Stielbasis (außen am Stiel in echt war das besser zu sehen) und dem rissigen Hut bin mir aber nicht sehr sicher.

    Den konnte ich leider nicht weiter beobachten, musste zurück und habe ihn in den Baum gehängt zum Aussporen.





    Danke fürs Anschauen.


    LG,

    Schupfi

    Hi.


    Das sieht sehr nach dem Schildrötling aus ohne rötliche Madengänge und mit dem Buckel. Rosengewäche müssten dann in der Nähe sein.


    LG.