Hi.
Ammoniak auf den Hut auftragen (ruhig mehrere Stellen) und gucken, ob da was grünlich wird.
Absporen sollten die schon noch, so wie die aussehen.
LG.
Hi.
Ammoniak auf den Hut auftragen (ruhig mehrere Stellen) und gucken, ob da was grünlich wird.
Absporen sollten die schon noch, so wie die aussehen.
LG.
Hi.
Zumindest die Sporenpulverfarbe und Ammoniak-Reaktion kannst du noch testen.
Danach geht's dann nur mikroskopisch weiter.
Bei mir steht meistens P. oscurisporus rum, der hat einen deutlichen rotbraunen Ton im Abwurf (und keine eingedellten Sporen). Ansonsten gucken glaube ich nicht allzu viele Leute Kremplinge genauer an. Ich denke Häufigkeitsangaben sind daher aktuell nicht so richtig drin.
LG.
Hi.
Feiner Post. Da sind auch Sachen dabei, die mir noch fehlen.
Mein Versuch ohne spicken.
1. Leccinum versipelle
2. Boletus edulis
3. Strobilomyces strobilaceus
4. Porphyrellus porphyrosporus
5. Leccinellum crocipodium
6. Butyriboletus fuscoroseus
7. Suillus collinitus
8. Butyriboletus subappendiculatus
9. Leccinellum pseudoscabrum
10. Boletus reticulatus
11. Rubroboletus satanas
12. Xerocomus subtomentosus
13. Suillus luteus
14. Hortiboletus engelii
15. Hemileccinum impolitum
16. Rubinoboletus rubinus
17. Caloboletus radicans
18. Suillellus luridus
19. Neoboletus praestigiator s.l.
20. Imleria badia
21. Rubroboletus legaliae
Ich hatte letztes Jahr ein ähnliches Rätsel gemacht, aber nur mit den Arten von einer Tour. Hier fehlt auf jeden Fall noch Leccinum schupfnudelinii.
Und irgendwo hatte ich mal diese Rätselbild eingestellt, finde ich aber gerade nicht mehr wo.
LG.
Moin.
Ja, ganz normal. Maronen müssen nicht blauen, um Maronen zu sein.
LG.
Hi.
Für mich Macrolepiota rhodosperma.
Chlorophyllum molybdites wird denke ich noch ein paar Jährchen brauchen ehe der bei uns im Freiland wachsen kann. Und wenn dann eher an wärmebegünstigten Ecken, da die Art sich wohl erst ausbreitet, wenn die nächtlichen Temperaturen längere Zeit ziemlich warm bleiben.
LG.
Ist das anfängertauglich?
![]()
Melde mich zum Dienst.
Ich fordere allerdings inflationsbedingt eine Ergnöhung auf 5 Joker. ![]()
LG,
Schupfi
Hi.
Yup, jetzt ist's denke ich klar ersichtlich. Danke fürs Update.
LG.
Moin.
Ich hatte ihn mal nach einem Rezensionszugang gefragt, da er das bewerben wollte. Hatte auch Login Daten bekommen, aber der Kurs war nicht freigeschaltet...
Dann ist es versandet. Keine Ahnung ob der Kurs und das eBook das gleiche sind.
LG.
Hi.
Nr. 3 Pholiota lenta sehe ich auch so.
Nummer 2 sollte M. mastoidea agg. sein.
Die ersten beiden sind schon etwas gemein. Tendenz ist Macrolepiota, auch wenn die Hutschuppung schon sehr nah an Chlorophyllum dran ist. Denke so zu 90% kann man mit Erfahrung schon von oben eine ganz gute Einschätzung treffen, ob Macrolepiota oder Chlorophyllum aber bei denen würde es mir auch schwerfallen. In seltenen Fällen können auch Safranschirmlinge mal eine Natterung vortäuschen, aber meiner Erfahrung nach eher durch Trockenschäden und davon sollte es aktuell ja eher keine geben. Aufgeschirmt und notfalls gerüpft sollte man die aber eingeordnet bekommen. ![]()
LG.
Hi.
Der muss nicht in die Pfanne. Ganz typischer Karbolchampignon.
LG.
Hi.
Da bleibt wohl nur, dass wir ein neues Kürzel einbürgern.
Der Fuchsige Biberbärenzähling. Kurz: "Fubibä". ![]()
LG.
Hi.
Das sieht nach dem Herbstrotfußröhrling aus.
Sollte im Schnittbild dann recht gelb aussehen.
LG.
Hi.
Ja, das ist ein Dachpilz.
LG.
Hi.
Ich würde die auch so benennen.
LG.
Hi.
Bin kein Milchling experte, aber guck mal, ob Lactarius fulvissimus passen könnte?
LG.
Hi.
Ich bin wie lamproderma auch für Ziegelrote Schwefelköpfe. Habe die auch schon mit solchen Schüppchen gefunden. Und so verregnet wie die sind wundert mich der Anschein einer Schlemigkeit nicht.
LG.
Mein letzter Stand ist, dass in europäischen Pholiotinas bisher keine Amatoxine nachgewiesen wurden.
Aber meinetwegen verdächtig, weil's in den USA wohl bei P. rugosa nachgewiesen worden sein soll.
Kannst ja spaßeshalber mal nen Meixner-Test machen. ![]()
LG.
Leider, werde ich daraus nicht wirklich schlau. Was genau wurde denn nun nachgewiesen?
Nix was die Diskussion um MMH/Gyromitrin erhellt. Schrob ich oben schon.
ZitatWas genau wurde denn nun nachgewiesen?
Das wonach die Studie benannt ist..."Antibacterial Activity". Da geht es um die Suche nach neuen Antibiotika.
Hi.
Mit dem tiefsitzenden Ring wäre ich wohl eher bei Pholiotina. Da müsste aber wohl trotzdem das Mikro ran.
LG.
Hi.
Ich bin auch schwer für Pholiota.
LG.
Moin.
Es gibt auch so ein paar Psychonauten, die den Pilz aktiv verbreiten in passenden Habitaten...
Hier bei mir in der Leipziger Ecke ist er auch nicht mehr selten. ![]()
LG.
Hi.
Genau, Alden Dirks hat bei Gyromitra kürzlich mal mit einigen Miskonzeptionen aufgeräumt. Leider nicht auch noch bei Helvella.
Dein zweites Paper verlinkt auf einen Artikel, der wiederum auf die altbekannten Quellen verweist (Viernstein et al., 1980, das ist der Artikel wo eben spekuliert wird, dass die geringe Menge auch von Verunreinigungen herrühren kann). Als weitere Aussage findet sich lediglich folgendes:
ZitatPoisoning by some species of Helvella, Verpa, Morchella, Peziza, Disciotis, and Sarcosphaera closely resembles the
syndrome caused by gyromitrin. It has been speculated
that these mushrooms also contain hydrazines, although
analysis has yet to confirm the presence of these toxins.
(Lincoff and Mitchel, 1977b).
Ist also leider auch nicht sonderlich erhellend.
LG.
Liest du überhaupt was ich schreibe? Was hat das mit der Herbstlorchel zu tun?
Hi.
Vergleiche mal mit Lepiota subincarnata.
LG.
Ich kenne keine neueren Untersuchungen, zumindest nicht zu Helvella.
Die Behauptung der langfristigen Akkumulation von Gyromitrin ist auch wieder Quatsch. Gyromitrin ist ein wasserlöslicher, reaktiver Stoff, der nicht gerade irgendwelchen Substanzen ähnelt, die der Körper gerne einlagert und daher verwechseln könnte (wie zum Beispiel Blei statt Calcium oder sonstige ungesunde Schwermetalle). Da wird immer wieder eine akute Akkumulation (mehrere Mahlzeiten an aufeinander folgenden Tagen ohne, dass der Körper genügend Zeit hat die Substanz auszuscheiden) mit einer dauerhaften Akkumulation (die eben nicht stattfinden kann, da unser Körper eine "wässrige Umgebung" darstellt") zusammengeworfen. Akut akkumulierend geht, dauerhaft nicht.
Ja, auf die 6kg musst du noch Verluste durch den Garprozess draufrechnen. Vermutlich wird das auch nicht alles verstoffwechselt, da geht ja auch nochmal was ab, was einfach ausgeschieden wird, vorausgesetzt es ist überhaupt Gyromitrin in der Herbstlorchel...
Das Fass, was da auf 123pilze und Co. aufgemacht wird, in dem alle Lorcheln, unabhängig von der Gattungszugehörigkeit unter Generalverdacht gestellt werden, finde ich persönlich deutlich zu pauschalisierend.
LG.
