Alles klar.
Der Bergporling ist's aber auch nicht. ![]()
Alles klar.
Der Bergporling ist's aber auch nicht. ![]()
Huhu!
Danke euch beiden für die Antwort. ![]()
@beli:
Ist Amanita Solitaria der gleiche Pilz wie Amanita echinocephala? In meinen Büchern finde ich ihn nicht.
So oder so ein Erstfund für mich. Freut mich, denn mittlerweile sind die bei den größeren Pilzen doch recht selten. ![]()
Meripilus giganteus ist es übrigens nicht. ![]()
Jemand noch 'ne Idee zu den Champignons?
Heyho.
Nachdem wir die Tage doch endlich mal mit etwas Regen beglückt wurden, bin ich heute nachmittag mal ein paar Stunden durch den Wald gezogen.
Der vergessene Korb (nichtmal an einen Stoffbeutel hatte ich gedacht) sollte sich nicht als Problem herausstellen...
Trotzdem war es schick mal wieder einen feuchten Wald zu sehen und zu erschnüffeln.
Direkt am Waldanfang war die Freude groß. Champignons. Zwar nur drei Stück aber immerhin. So große Pilze habe ich lange nicht gesehen. Bei der Bestimmung hakt es natürlich wieder einmal. Vielleicht hat jemand eine Idee. Ich kenne die Waldchampignons mit roter Verfärbung eher braun?
Fundort: Mischwald (Buche, Eiche, Fichte, Kiefer), Kalkboden
Geruch: Pilzig. Kein Anis, kein Karbol.
Verfärbung: Dezent rot nach Anschnitt.
Direkt nach Anschnitt.
Nach 30 Sekunden.
Direkt hinterher der zweite Wackelkandidat (und auch der letzte Großpilz der Tour leider).
Ich bin wohl etwas aus der Übung...
Wulstling ist klar, aber welcher soll das sein? Erste Assoziation war der Fransige. Aber der hat sonst ein ziemlich streichzartes Velum... Auch sonst franste er wenig rum.
Dazu dann noch der lange, wurzelnde Stiel. Eben bei der Recherche kam ich zum Spitzkegeligen Wulstling. Wäre das 'ne Option? Oder irgendein Albino?
Laubmischwald, Kalk. Geruch für mich nicht wirklich definierbar, etwas unangenehm im unteren Stielbereich vielleicht.
Mein Messer ist schön, aber nicht sonderlich scharf...
Danach kam erst mal wieder lange Zeit nix. Lediglich paar Helmlinge für die ich die Kamera nicht auspacken mochte.
Und ein paar unbestimmte Trichterlinge.
Ein Stielporling. Wahrscheinlich Sklerotienporling.
Und schließlich auf dem Rückweg vorbei an einer Kuhweide mit sehr alten Eichenbeständen der Leberreischling. Kurz mit mir gehadert, ob ich den mal zum probieren mitnehme. Dann aber doch für's erste verworfen.
Der erschien letztes Jahr an den gleichen Bäumen und wurde dann wirklich riesig. Mal schauen wie groß er dieses Jahr wird.
Scheibchen abgeschnippelt:
Hat was von Kassler:
Zu guter Letzt:
Rätselpilz. Was war das wohl mal?
Wahrscheinlich zu einfach. Aber mal abwarten.
Danke für's Lesen und eventuell bestimmen.
LG,
Schupfnudel
Huhu alle.
Deine Fliege mit Fragezeichen dürfte zu den Köcherfliegenlarven gehören.
Bin mir nicht ganz sicher. Einen Köcher haben die nicht. Sehen eher aus wie Würmer (sind auch recht weich) und strecken ihren Popo an die Wasseroberfläche (zum Luftholen denke ich).
Hier mal ein Bild außerhalb des Wassers, leider nicht richtig scharf geworden:
Wutzi:
Bei uns war jetzt auch wochenlang Dürre. Heute kam endlich mal ein Gewitter, ca. 20 Minuten mit Hagel und Wassermassen. Das wird sich leider schnell verlieren, aber immerhin. Ich drücke dir die Daumen, dass es bei dir auch noch vorbeischneit. Ist ja eigentlich gar nicht so weit weg. ![]()
abeja:
Das geht auch mit kürzeren Brennweiten und etwas Geduld einigermaßen. Die Bilder oben sind mit 'nem 90mm entstanden (an APS-C allerdings) ohne Crop. Ein 50mm wäre sogar auch noch gegangen, denn die Libelle flog ihr Revier recht regelmäßig ab und ich hatte sie manchmal keine 20cm vor mir. Da war ich mit dem Fokussieren aber meistens zu langsam, wenn ich sie endlich im Bildausschnitt hatte. So war sie meist ca. 2-3m entfernt.
Ich setze mich dazu an den Rand des Tümpels, warte und beobachte dann das Flugmuster der Großlibellen, die ihr Revier patroullieren. Sie bleiben häufig fast an den gleichen Stellen für 1-2 Sekunden stehen, bevor sie abdrehen. Mit 'nem guten, schnellen Autofokus wäre es natürlich nochmal leichter. ![]()
Heute Abend hatte sich ein Molch sogar auch schon aus dem Wasser gewagt. Man muss dort in der Umgebung wirklich aufpassen wo man hintritt.
20180728-DSC07488.jpg
Da die Pilze bei mir ausgestorben sind, werfe ich hier einfach noch ein paar Bilder rein.
Mittlerweile ist einer der Tümpel auch ausgetrocknet. Bei den anderen ist der Wasserstand deutlich niedriger.
Diese Erdkröte konnte ich vor einem Monat noch im Wasser ablichten. Mittlerweile liegt das Holz auf dem trockenen:
Diese Fliegenlarven(?) sind nur in einem der Tümpel zu finden. Dort aber zahlreich:
Eine Süßwassermilbe. Ist mir noch nie aufgefallen vorher:
Eine gute Stunde verbrachte ich mit dem Versuch Libellen im Flug zu erwischen. Ohne Autofokus ein spaßiges Unterfangen. Von ca. 120 Bildern im Dauerfeuer, hier die einzigen 2, die ich ok finde:
Was machen deine Molchies, Wutzi? ![]()
LG,
Schupfnudel
Ich ziehe heute gegen Abend auch nochmal los, denke aber es wird dank der Trockenheit nix bei rumkommen.
Ist wirklich hart dieses Jahr, wenn man nicht in den wenigen Gebieten lebt, die bisschen Regen abbekommen haben.
Super Idee, hat wirklich viel Spaß gemacht. 12 Punkte ist schon krass. Oô
Über den geteilten dritten Platz freue ich mich natürlich. Ich saß auch ein ganzes Weilchen dran...bin ja auch nicht so der Experte wie manch andere hier im Forum.
Darf gerne bei Gelegenheit mal eine Wiederholung geben. Glückwunsch auch an alle Gewinner und Mitspieler. ![]()
Ich sehe, ich bin nicht der einzige, der auf Grund der Trockenheit die Pilze als Hobby aufgegeben hat und sich den Schmetterlingen zuwendet. ![]()
Schöner Thread.
Hi!
Wow, das ist ja ein ganz schönes Gewusel da in der Pfütze.
Ich bin in der pilzarmen Zeit auch mal die Molche besuchen gegangen, allerdings wohl nur Teichmolche und retten musste ich sie auch nicht zum Glück. Respekt an dich! Bei mir sind die Tümpel zum Glück nicht ausgetrocknet.
Ich hänge mal ein paar Bilder aus meinem Habitat an - wenn nicht erwünscht, Bescheid geben, dann lösche ich's wieder:
Balztanz:
Froschies:
Molchies:
Edit: abeja
Die Kaulquappenschwemme ist bei mir auch vorbei. Wo es vor 3 Wochen noch schwarz war im Wasser, ist's jetzt ruhig und auch die Baby-Frösche sind von den Rändern der Tümpel abgewandert. Gut möglich, dass die Schlupfphase einfach vorbei war.
LG,
Schupfnudel
Selbe Situation hier, daher müssen bei mir auch die Insekten als Motive herhalten. Konnte ein paar schöne Fotos von Libellen, Widderchen, Käfern, Raupen und weiterem machen. Deinen Ligusterschwärmer hätte ich aber auch gerne vor der Linse gehabt. Die Raupe habe ich als Kind einmal gefunden, den Schwärmer habe ich noch nicht gesehen.
LG,
Schupfnudel
Hi!
Das wird in Richtung Leucocoprinus gehen, eventuell L. cepistipes...aber da gibt's hier auch Leute, die das besser eingrenzen können.
Essen solltest du sie nicht, aber dadurch, dass sie da stehen passiert nix. Auch anfassen ist kein Problem, Pilze haben keine Kontaktgifte. Sollten kleine Kinder im Haus sein, die noch nicht verstehen, dass man sich Pilze nicht in den Mund steckt, kannst du sie einfach entfernen. Alternativ die Kinder aufklären und die Pilze natürlich vergehen lassen - das dauert bei denen eigentlich nicht so lange und ist doch eine nette kleine Naturbeobachtung aus der heimeligen Wohnung heraus.. ![]()
Glückwunsch. Beim ersten Bild sind die verwachsenen Leisten statt der Lamellen gut zu erkennen. Der falsche Pfifferling hat Lamellen, geht meist auch eher ins orangefarbene:
Der Dunkler Ölbaumtrichterling wäre noch ein Verwechslungspartner, der an Holz wächst. Sollte aber bei uns eigentlich nicht vorkommen.
Wie immer keine Verzehrfreigabe. ![]()
Schließe mich der Meinung an. Gute Fotos für den Einstieg, man erkennt sogar die Maden, die die Netzhexen immer traktieren... Das i-Tüpfelchen wäre noch, die Stielbasis bei zukünftigen Anfragen dran zu lassen. ![]()
Eine Eule vielleicht....
Da habe ich jetzt mal rumgeschaut und die Zweifleck-Kätzcheneule kommt meiner schon recht nahe. Danke dir.
Ich sehe schon, Insekten sind auch nicht viel leichter als Pilze...
Hi! Danke schon mal für die Antworten. Denke die Libelle kann ich so benennen.
Bleibt noch die Raupe und die Wasserlarve. Die Weidenbohrerraupe hatte ich verglichen, sieht aber schon deutlich anders aus (Schwarzer Kopf, intensives Rot).
Die Wasserlarve hat halt enorm viele "Anhängsel", was die meisten Käferlarven nicht haben, eine Schlammfliegenlarve könnte aber hinkommen.
Aloha,
da ja nebenan gerade auch ein Falter angefragt wurde und ich als Beifang am Wochenende auch drei unbekannte Insekten hatte, dachte ich mir ich frage mal an ob jemand weiß was das sein könnte?
Habe versucht selbst zu recherchieren (und die meisten anderen Insekten auch rausgefunden), aber bei denen bin ich überfragt.
1. Was könnte aus der Raupe mal werden?
2. Leider schlechte Fotos. Hab's einfach nicht hinbekommen das kleine Dings unter Wasser mit der Sonne und meinem Altglas scharf zu bekommen. Es war in einem kleinen Naturtümpel mit tausenden Kaulquappen, Spitzhornschnecken und einigen Teichmolchen. Ist das eine Käferlarve? Oder was ganz anderes? Jemand eine Idee?
3. Eine Großlibelle. Ist das die grüne Mosaikjungfer? Sie hatte sich leider die Flügel abgeknickt und konnte daher nicht mehr wegfliegen, weshalb ich sie eine Weile fotografieren konnte. Sind also noch mehr Fotos vorhanden, falls noch etwas benötigt wird.
Würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte, auch wenn es keine Pilze sind. ![]()
Vielen Dank.
LG,
Schupfnudel
So, wie erwartet hat der Pilz leider nix mehr ausgehustet. War wohl schon etwas zu angetrocknet.
Vielleicht finde ich bei Gelegenheit nochmal ein paar frischere Exemplare, bei denen ich einen Sporenabdruck nachreichen kann, denn momentan bin ich weiterhin maximal unsicher in welche Richtung genau das jetzt gehen könnte. ![]()
Hallo!
Danke wie immer für die fixen Antworten. Der Hut liegt rum zum Aussporen, aber ich verspreche mir nicht so viel davon, da eben doch schon recht trocken alles. Mal gucken, wie's morgen aussieht.
Habe nachdem ich den Hut abgeschnitten habe, nochmal an der Schnittstelle geschnuppert, das könnte schon eher in die Richtung mehlartig gehen. Am Hut oben aber schon deutlich anders (süßlich). Geschmack mag ich nicht mehr prüfen, dank der Fleischbeilage darin.
Die Rüblings-Idee von beli ist eigentlich auch nicht so schlecht. Dort kommen im Herbst jedenfalls Gefleckte Rüblinge vor. Die kenne ich aber mit einem recht speziellen, unangenehmen Eigengeruch. Gibt ja aber auch noch andere.
Den Sklerotienporling als Alternative für Nummer 2 wäre auch denkbar, dann aber schon recht groß dafür. Können die ja aber auch.
Tricholoma inamoenum kenne ich noch nicht, aber nach der Recherche steht da was von leuchtgasartigem Geruch (kenne ich vom Spitzschuppigen Stachelschirmling)? Den hat er definitiv nicht. Auch stehen die Lamellen auf den Bildern immer recht weit auseinander. Aber wie gesagt, bei überwiegend weißen Pilzen bin ich ohnehin recht uninformiert, muss also nix heißen.
Melde mich morgen nochmal, ob der Genosse ein paar Sporen ausgespuckt hat.
Aloha,
nachdem ja die ersten Funde schon aufgezeigt wurden, wollte ich mich heute auch mal im Wald umsehen. Viel war nicht, habe ich auch nicht erwartet, aber so ein, zwei Exemplare sind mir doch über den Weg gelaufen.
Wäre über eine Korrektur/Bestätigung was meine Bestimmungsversuche angeht erfreut. :-]
1. Der größte Problemfall. Bin mit den früh im Jahr erscheinenden Pilzen nicht wirklich fit. Würde trotzdem auf den Mairitterling tippen? Wäre ein Erstfund. Stand auf Kalkboden am Mischwaldrand. Sollte eigentlich mehlig riechen (kenne ich vom Mehlräsling), ich finde aber er hat 'ne etwas süßliche Note. Die Exmeplare sind aber auch schon etwas vorgeschädigt, vielleicht liegt's daran. Aus der Rötlings-Ecke gibt's ja auch einige. Wie grenzt man die voneinander ab, abgesehen vom Sporenpulver? Laut Portrait im Schnitt viel Hutfleisch, das würde ich dem hier schon zuschreiben, oder?
Insgesamt waren es so 7-8 Stück, alle leider schon etwas trockengeschädigt. War leider auch die einzige Stelle, die ich finden konnte.
Den oben rechts habe ich mitgenommen, falls noch Details benötigt werden.
2. Recht sicher - der Schuppige Porling? Leider keine Habitat-Bilder, weil es ausgerechnet heute auf meiner Runde gewittern musste und ich da schon klatschnass war. Aber man will sich ja nicht beschweren nach der Dürrezeit.
3. Wahrscheinlich konkret unbestimmbar in dem Zustand, aber sollte schon Agaricus spec. sein, oder? Oder käme da noch was anderes mit hellem Hut und dunklen Lamellen in Frage? Geruch leider nicht mehr groß wahrnehmbar, am ehesten einfach leicht pilzig (kein Anis/Karbol). Stielbasis habe ich leider nicht rausbekommen im Ganzen. Ja/Nein, reicht mir auch. :-]
4. Hier bin ich beim Kastanienbraunen Stielporling. Erstfund für mich, wobei ich den im Herbst wahrscheinlich einfach links liegen lasse, wenn mehr Vielfalt herrscht...
Wuchs auf Totholz im Boden, Geruch angenehm pilzig.
Vielen Dank schonmal für Korrekturen/Bestätigungen.
LG,
Schupfnudel
Edit: Sehe gerade der Titel ist falsch. Sind doch mehr als 2. Wollte eigentlich erst nur 1 und 4 einstellen, hab's mir dann anders überlegt und vergessen den Betreff anzupassen...
Vielen lieben Dank an alle für die Anteilnahme. Ich versuche mich momentan so gut es geht abzulenken, ist alles noch etwas surreal. Am Wochenende fahre ich dann den Vater besuchen und versuche mit ihm den Papierkram zu erledigen. Momentan ist glücklicherweise die Großmutter bei ihm, dass er nicht allein im leeren Haus hockt. Wird für ihn aber nochmal besonders hart, finanziell wie emotional. Sie waren ja über 30 Jahre verheiratet.
Liebe Heide,
mein Beileid auch an dich und gute Besserung! Das klingt sehr hart, was du da durch hast.
Die guten Vorschläge aus dem Freundeskreis kamen natürlich auch bei meiner Mutter, angefangen von Heilsteinen, Schamanen, Ablehnung der Chemo, Pilzextrakte (von mir natürlich) usw. Meine Mutter hat sich für den klassischen Weg der schulmedizinischen Möglichkeiten entschieden und die ganze Familie hat sie dabei unterstützt. Wir haben stets Zweitmeinungen eingeholt, viel rumtelefoniert und uns über die Möglichkeiten informiert - die Entscheidung hat sie getroffen und wir haben sie auch alle akzeptiert und darin unterstützt (ich hätte mich wohl ebenso entschieden). Sie war auch sehr glücklich darüber, dass der OP-Termin zu Stande gekommen ist, da bis 3 Tage vor der OP unklar war, ob die OP durchführbar sein wird bei dem Gesundheitszustand. Eine Verschiebung hätte sie sich nicht gewünscht, trotz des Risikos. Deshalb hadere ich auch nicht mit der Entscheidung, auch wenn es vielleicht etwas so anklang.
Natürlich hätten wir sie aber alle gern noch etwas länger gehabt.
Lieben Dank nochmal an alle Mitschreibenden/-lesenden.
Da ich gerade eh nix mit mir anzufangen weiß und sicherlich der ein oder andere Interessierte dem Thread folgt oder über Google hierher findet, schreibe ich jetzt das Update.
Da nicht nur die Leber befallen war, sondern auch der Darm und von diesem ein großer Teil operativ entfernt wurde, kamen nach Absprache mit den Ärzten Pilze und Pilzpulver wegen ihrer schwierigen Verdaulichkeit als Therapie-Ergänzung nicht in Frage. Meine Mutter bekam 12 Chemotherapien, die sie unglaublich gut weggesteckt hat, trotz des heftigen Cocktails. Ein geringer Rückgang der Krebszellen machte Hoffnung, trotzdem fanden sich in der Leber noch Metastasen, die operativ entfernt werden mussten. 6 Wochen nach Beendigung der Chemotherapie musste sie deshalb letzten Freitag nochmal unters Messer. In ihrer Leber befand sich jedoch seltsamerweise eine Schlagader(?) oder etwas ähnliches, was da nicht hingehört, so dass nur 2 Chirurgen in Deutschland sich die OP zutrauten. Sie wollte die OP trotz des Risikos unbedingt um den Scheiß aus ihrem Körper weg zu bekommen, auch wenn dann im Anschluss noch einmal eine kürzere Chemotherapie angestanden hätte.
Sie ist heute Nacht mit nur 57 Jahren verstorben. Wahrscheinlich hat der Körper es einfach nicht mehr mitgemacht und die Lunge ist kollabiert. Näheres wird die Obduktion ergeben.
Ich kann daher leider keine persönlichen Erkenntnisse zur ergänzenden Heilbehandlung mit Pilzen mehr liefern.
Leider hat der Krebs dieses mal gesiegt.
Hier in Jena sieht's ähnlich leer im Wald aus. Bisschen Regen soll ja kommen die Tage, Daumen gedrückt.
Über die Lorchel hätte ich mich auch gefreut - die fehlt mir noch. Schöner Bericht.
Die auf deinem Bild hab' ich auch. Bei mir in der Gegend sieht's leider nicht so gut aus. War eben ein paar Stunden im Wald - absolut pilzleer. Regen wäre nett, für die Woche ist bisschen was angekündigt, aber eher ein Tropfen auf den heißen Stein. Bisher ist hier in Thüringen weiter morchelfreie Zone - ich hoffe auf den Wettergott und schaue dann nächstes Wochenende erst wieder.
Glückwunsch zu deinem Fund. ![]()
So sieht's hier momentan aus, um mal die abgesuchten Stellen aufzuzeigen, auch wenn sie momentan (noch?) nicht wirklich Morcheln beherbergen (oder ich zu blind bin):
Eschen meine ich? Bin bei Laubbäumen etwas lernbehindert.
Die Knospe sieht zumindest danach aus, oder?
Bonus-Bild ohne Pilz-Bezug:
Viel Glück weiterhin allen Morchelsuchern.
Ja sind jetzt zu sehen.
Alle Klarheiten beseitigt. ![]()
Ich halte die Augen weiter offen für den Chaga. Der fehlt mir nämlich noch auf meiner Liste. Mag aber auch daran liegen, dass ich den Blick mehr am Boden als in der Luft habe meistens =) .
