Beiträge von Trino

    Die Mikrobilder von den Schleimer Nr. 4 sind hier, Jan-Arne falls du rein schauen willst.

    Hallo Christoph,


    ich habe noch ein bisschen rein geschaut und solche Elemente wie auf den Bild sind keine zu sehen, Die Dikaryophysen sind dünn etwas wellig bis knörrig und apikal meistens bifurkat.





    Mit den zeichnen kriege ich das nicht hin, aber in Grunde genommen könnte ich auch nicht mehr zeichnen als das was ich sehe und was ich sehe ist nun mal das. Auch die Basis ist nirgends verdickt. So ähnlich wie die aus deine Zeichnung als der neuen Beitrag in BMG Forum.

    Hallo Pablo,


    ja echt ein komischer Pilz.


    Hier sind 2 Bilder wo man sehen kann das da keine Schnallen gibt.




    Ich finde auch das der Pilze sich wie eine Phlebia anfühlt, mikroskopisch gesehen natürlich, und weniger wie eine Peniophora. Na ja ich werde erstmal eine Pause machen, viell. fehlt mir in den nächsten tagen was ein.

    Hallo >!


    Mich diese Pilz Makroskopisch erinnert an Kretzschmaria deusta .. kann das Mikroskopisch passen ???


    LG beli !

    Hallo Beli,


    K. deusta ist ein Ascomycet und sollte mikroskopisch durchaus anders aussehen.


    Ich habe jetzt in Sulfovanillin geschaut und siehe da es waren wirklich Gloeozystiden die Lange Hyphen.



    Das bringt mich aber nicht weiter, Duportella ist raus wegen fehlenden Schnallen und bei Peniophora eigentlich auch.

    Hallo Christoph,


    schön das du auch hier rein geschaut hast, was Exidiopsis angeht habe ich leider keinerlei Schlüssel, bin daher auf das Internet angewiesen, ein besseres Bild der Basidien habe ich jedenfalls noch, da würde ich sagen das die sitzend sind und nicht gestielt.



    Wegen den Rest schaue ich mir genauer an, leider kenne ich mich mit den Dinger nicht aus daher weiß ich auch nicht worauf ich zu achten habe. Deine Funde sind in der Tat viel dünner als mein, waren die auch wie Gelatine. Ich finde auch gut wenn hier eine kleine Sammlung von Funde zusammen gestellt wird.

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    Björn zeigt uns in seinen Bericht von der Exkursion in der Grube 7,  hier zu lesen, ein Pilz das wir vor Ort als H. tabacina (Pilz nummer 7) angesprochen haben.


    Hier noch mal die Bilder.


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    Der Pilz wuchs an Weide und hatte ein flächiges Teil wuchs aber auch konsolenformig wie man hier sehen kann. Ich habe ein Stückchen mit genommen um es mikroskopisch ab zu sichern da Björn (gdno81) meinte, zu recht, womöglich könnte noch Porostereum spadiceum in frage kommen. Das Ergebnis war das ich weder Seten noch inkrustierten Skelettozystiden finden konnte. Jetzt habe ich irgendwie das Gefühl das ich irgend etwas übersehe, denn beim Schlüsseln komme ich nirgendwo bzw komme ich an stellen an wo ich nichts zu suchen habe.


    Also, was mache ich falsch.


    Hier ein paar mikro Merkmale.

    Der Pilz scheint mir monomitisch zu sein, wie gesagt scheint mir, es ist schnallenlos und die Hyphen sind sehr schwer zu trennen. Aus dem Subikulum steigen lange Zystiden ähnliche Elemente hoch, die sind dünnwandig und mit einen öligen Inhalt, in allgemein sind viele Hyphen mit so ein komisches Zeug drin.




    Die Basalhyphen sind sehr dickwandig.


    Das Hymenium besteht aus eine eine dichte Palisade von Basidien und Hyphen, manche sind apikal aufgeblasen andere haben so eine Nase wie hier in Bild.


    Hier noch mal die Sporen.


    Ich dachte auch vielleicht an irgend einen Stereum, konnte aber keine Amiloidität fest stellen.


    Ich wäre für ein Tipp dankbar.

    Hallo Pablo,


    kannst du gerne machen.

    Hallo zusammen,


    ich habe mal rein geschaut und poste hier was ich gesehen habe, was es ist? Ich würde es als L. ursinus abspeichern aber da ich keine vernünftige Literatur dazu habe lasse ich anderen entscheiden.


    Skeletthyphen stark Amyloid



    Interessant fand ich die Welligkeit der Hyphen, womöglich weil zu schnell getrocknet?


    Sporen Amyloid

    Ja!!!!! Es hat wirklich kein ende, leider bleiben mir die Xylodon ein Rätsel (wahrscheinlich geht es nicht nur mir so), ich habe hier ein paar Funde die ich Frank schicken würde, aber nicht ohne eine kleine Doku reihe in Forum, viell. hilft das weiter.


    Ich denke das es sich immer um der selbe Pilz handeln sollte, verschiedene Funde natürlich.


    Pilz 1


    Xylodon cf nespori


    Fund von 16.02.2019 aus der Ohligser Heide an Laubholz wahrscheinlich Roteiche.



    Akulei mit Kristallen



    Die Zystiden ähnliche Elemente sind dickwandig und Apikal eingeschnürt auch einige köpfige Elemente sind zu finden.



    Hyphen im Subikulum sind extrem dickwandig


    Das könnte eigentlich alles zu X. nespori passen wenn nicht die Sporen da wären die wieder mal zu Breit sind.


    Pilz 2


    Xylodon cf nespori


    Fund von 17.02.2019 aus der hilgener Ziegeleiloch (Wermelskirchen) an Weide.



    Akulei mit Kristallen



    Auch hier zeichnet sich das gleiche Bild wie bei Pilz 1.


    Subikulumhyphen stark dickwandig, apikal eingeschnürten Zystiden ähnliche Elemente, etwas dickwandig und hin und wieder köpfige elemente.





    Subikulum Hyphen



    Und die Sporen.


    Ein paar kommen noch.

    Ja so ist es nun mal, der eine oder andere Fund mach mich irre und manch einer sogar mehrmals.


    So ich fange erst mal an mit einen Atheloider Pilz gefunden an der Unterseite einen Eichenstamm. Mein Erster Gedanke war hier Athelia bombacina nach und nach kam der Gedanke aber weg. Zum Pilz.



    Frage nummer 1 wäre jetzt zu wissen ob diese gelblichen Stränge zum Pilz gehören oder nicht (Rhizomorphen?)


    Sicher ist das der Pilz an den Ränder sehr filzig ist.


    Der Belag ist sehr dünn und lässt sich sehr gut vom Substrat ablösen, Die Hyphen sind ohne grobe Ablagerungen lediglich an manchen Stellen gab es kleine Punkten die man als Kristalle interpretieren könnte (weiter unten mehr).


    Hier ein paar Mikrobilder.

    Die Basalhyphen messen 4 µ und sind nicht wirklich viel größer als die im Subhymenium.


    Hier kann man so in etwa der Aufbau des Hymenium sehen. Schnallen sind überall vorhanden, die Basidien sind viersporig und messen so in durchschnitt um die 15µ, es gibt aber auch einige die definitiv länger sind bis 20µ



    Hier ein paar Messungen


    Hier erinnert der Aufbau an eine Athelia


    Sporen


    In diesen 2 Bilder kann man an den Hyphen die Punkte sehen die ich meinte, ob es Kristalle sind wage ich nicht zu beurteilen.



    Ich würde den Fund als Leptosporomyces mutabilis abspeichern, was mich stört sind die kleine Basalhyphen die laut Csl. und CoNE grösser sein sollten. Ich würde gerne eine Abschätzung eurer Seite haben meine Liebe Cortis Freunde.

    OK viell. rede ich Unsinn aber makroskopisch sieht der Pilz aus wie Cylindrobasidium laeve, diese Sporen Ansammlungen wären auch typisch für ihn und wenn die Skala so stimmt dann würde ich meinen das die Sporen um die 10 mü sind. Hast du da auch schon geschaut?

    Und die nächste Athelia, wobei ich hier sogar bereit wäre es Athelia epiphylla s.str. zu nennen.


    Fund von Heute (17.02.2019) an Weide.



    Der Pilz war gut ablösbar, mit Vorsicht konnte man sogar etwas größere Stücke raus nehmen.


    Basalhyphen mit Schnallen. Subikulum mit viele Kristalle.



    Sporen. Di zwei Sporen unten Rechts habe ich nicht mit gemessen da die doch extrem Lang waren.


    Basidien sind recht Lang viele über 20 Subbasidial Hyphen wie immer um die 4.






    Bis auf die Basidien Länge der Rest passt gut zu A.e. was meint ihr?


    Wo treiben sich denn unsere Experten rum Christoph, Frank.