Hallo Christoph,
den CoNE habe benutzte ich auch sehr oft gerade wegen den Zeichnungen. Mir geht es wirklich nur um einzeln Artikeln. Ich werde das nächste mal wenn ich was brauche mal nachfragen.
Lieben Grüß
Mario
Hallo Christoph,
den CoNE habe benutzte ich auch sehr oft gerade wegen den Zeichnungen. Mir geht es wirklich nur um einzeln Artikeln. Ich werde das nächste mal wenn ich was brauche mal nachfragen.
Lieben Grüß
Mario
Hallo Leute,
wie kommt man denn überhaupt an solche einzelveröffentlichugen drann? Vieles wird bei Researchgate angeboten aber mal eben etwas herunterladen geht da auch nicht. kommt man denn irgendwo ran.
Hallo Christoph,
ich arbeite eigentlich mit Corticiceae s.l. Von Bernicchia und Gorjon schaue aber auch in den Schlüssel von Yurchenko rein zum absichern. Bei den hier gezeigten Xylodon Arten, 3 mal cf nespori und 1 cf spathulatus, komme ich auf Ergebnisse die mich wegen Kleinigkeiten einfach nicht zu Frieden stellen. Da wird Xylodon bestimmt auch keiner meine Lieblinge werden, mir würde aber schon mal reichen das ich Sie verstehen kann.
Hallo Pablo,
wo du es jetzt sagst scheinen einige Sporen wirklich etwas dickwandig zu sein, aber auch mit diesen Merkmal finde ich da nichts. Ich hatte so wie so vor alles Frank zu schicken, vielleicht kann er mir zur Erleuchtung bringen, fürs erste bleibt es bei mir als X. cf spathulatus stehen.
Aber nun zum letzten Fund (Pilz 3), auch hier würde ich für Xylodon nespori tendieren und auch hier Sind wieder etwas breitere Sporen als die sein sollten.
Der Fund ist auch vom 16.02.2019 aus der Ohligser Heide an eine liegenden Laubholz Stamm, was genau kann ich nicht sagen.
Kristalle
Aufbau der Spitzen
Auch hier wieder diese dickwandigen Zystiden die eingeschnürt sind, manchmal sogar mehrmals.
Und hier sind auch köpfige Elemente die dickwandig sind.
Das Subikulum besteht wieder aus sehr dickwandige Hyphen
Und die Sporen zu letzt.
Hier drunter noch mal die Sporen Messungen von alle 3 Funde von X. cf nespori aus diesen Beitrag. Der Obere Nummer sind die gemessenen Sporen.
# Länge Breite Q. Fläche (L*B)
[µm] [µm] [µm²]
32
min 4,82 - 2,46 - 1,57 - 12,1
max 5,95 - 3,41 - 2,02 - 18,96
mittel 5,3 - 2,98 - 1,79 - 15,81
6
min 5,09 - 2,66 - 1,71 - 13,54
max 5,75 - 3,3 - 1,98 - 18,65
mittel 5,51 - 2,95 - 1,87 - 16,29
20
min 4,12 - 2,46 - 1,45 - 11,12
max 5,2 - 3,03 - 1,9 - 15,18
mittel 4,72 - 2,79 - 1,7 - 13,16
Auch dieses Exikat werde ich Frank schicken.
Hallo Christoph und Pablo,
danke für eure Antworten ich überlege gerade ob ich den Fund auch ins Portrait rein machen soll., mal sehen viell. mache ich das.
Tag auch,
ich möchte jetzt mal das nächste Problemfall zur Diskussion bringen, und zwar geht es um ein Resinicium bicolor (zu mindestens denke ich das es einer ist) der vergessen hat Asterozystidia zu produzieren. Bis her dachte ich eigentlich das dieser Pilz ein 2 Sekunden rein schauen Pilz ist, das heißt kurz unter am Mikro, Halo und Astro sehen und das war's, nun bin ich wieder um ein besseres belehrt worden.
nun zum Pilz.
Der Fund ist von 16.02.2019 aus der Ohligser Heide, an einen Stück, am Boden liegenden, Kiefernholz.
Makroskopisch ist Resinicium bicolor ein sehr wandelbarer Pilz, ich finde es durchaus schwierig ihn Makroskopisch an zu sprechen, er kann von leicht hidnoid bis zu lange Zähnchen alles Bilden.
Ein Blick darein und eigentlich war die Sache für mich gegessen als ich die hier sah.
Meine Suche nach den Sternen bleibte aber leider erfolglos, da habe ich natürlich angefangen zu grübeln. Die Sporen passen zu R. bicolor.
Dann Sind die 2 andere Resinicium Arten schon mal raus. Irgendwie finde ich in dieser Kollektion sehr viele köpfige Elemente, da frage ich mich ob es immer der Fall ist, habe ich nie wirklich drauf geachtet bis jetzt.
Jedenfalls finde ich nichts passendes außer R. bicolor, ich habe auch einige Zystiden gesucht die möglicherweise Asterozystiden werden wollten, also lange, dünne spitzendende Zystiden und ein paar konnte ich auch finden.
Mein Fazit wäre möglicher weise ist der Pilz noch zu Jung und deswegen noch keine Kristalle gebildet hat, ich meine auch das die meisten Halozystiden auch noch keine Kappe haben. Wäre das möglich?
Hallo Pablo,
ja klar das ist ein Argument aber wenn man sich nicht darauf verlassen kann worauf muss man sich verlasen können, da hilft dann wirklich nur sammeln, sammeln, sammeln?
Dann sammeln wir mal.
Dann zeige ich hier jetzt mal Pilz 3 das ich für Xylodon spathulatus halte.
Fund vom 16.02.2019 aus der Ohligser Heide an eine liegende Kiefernstamm in sehr morschen zustand, vergesellschaftet mit Cinereomyces lindbladii.
An den Zähnchen Spitzen kann man Kristalle sehen sind aber her klein und unscheinbar nicht so wie bei X. nespori.
Auch hier findet man wieder eine Mischung aus dünnwandige und leicht dickwandige Hyphen die in die Spitzen rein gehen, dazwischen auch einige wellige und köpfige Zystiden.
Und die Sporen noch.
Mit diesen Sporen und das makroskopische Aussehen wären die einzige Pilze die passen würden wären Kneiffiella barba-jovis und Xylodon spathulatus, K. barba-jovis hätte noch so was hier.
Aus ein älteren Fund von mir. Gefunden habe ich die nicht daher denke ich das X. spathulatus passen sollte, irgendwie stört mich aber wieder das da diese dickwandige Elemente zu sehen sind, wobei so langsam habe ich das Gefühl das die immer dabei sind. Zu mindestens sind die Sporen Maße hier passend.
Ich sehe da auch Kaugummis.
Hallo zusammen,
ich habe heute noch mal in Kongo geschaut und es sieht ja nicht anders aus, also keine Acanthos zu sehen ich habe auch noch mal in Melzer leider sind kaum Sporen zu finden die paar die ich finden konnte reagierten nicht, sie hatten her einen leicht bräunliche Färbung, die hatten aber auch in KOH daher denke ich das es nicht so wichtig ist. Braun gefärbte Hyphen gibt es übrigens genug in den tieferen Bereiche des Präparat, ist aber bei den meisten Schichtpilze so oder nicht?
Was bedeutet überhaupt das die Hyphen vertikal angeordnet sind, besser gesagt wie soll ich mir das vorstellen? Vielleicht so wie bei Phlebia?
Ich schreibe mal Frank mal sehen ob er Zeit hat mal rein zu schauen.
So ich habe mich etwas mit diesen SA+ Hyphen, oder gloeoplere Hyphen wenn man es richtig bezeichnen will, beschäftigt und habe ich festgestellt das bei Xylobolus diese wohl vorhanden sind, auch wäre Xylobolus Schnallen los, das würde alles soweit zum Fund passen. Xylobolus hat aber Acanthozystiden was ich so nicht wirklich finden könnte. Ich habe vorhin nach mal rein geschaut hab gedacht mal sehen.
Wäre den möglich das die von mir mit Pfeilen markierten Elemente Acanthozystiden sind? Möglicherweise noch nicht sehr ausgeprägt weil der Pilz nach Jung ist?
So wirklich glauben kann ich das nicht.
Aber wenn es so wäre was würde das dann heißen, welche Art würde denn überhaupt in Frage kommen, X. frustulatus passt schon mal Makroskopisch nicht und wächst der nicht immer an Schnittflächen? Für X. subpileatus wären die Sporen auch zu groß und auch makroskopisch... na ja.
In Corticiceae s.l. werden 4 Arten beschrieben 3 davon sollen in Europa vorkommen eine wohl nicht (stimmt das überhaupt?), die dritte Art wäre dann X. apricans was viel größere Sporen hätte ist also auch raus. Bleibt also nur noch X. illudens die vierte Art, makroskopisch gar nicht so unähnlich und mikroskopisch eigentlich auch nicht so verkehrt wenn man das hier glauben will, Fundort ist übrigens Spanien.
Das wäre sicher ein toller Fund aber ich bin her pessimistisch, zumal diese angeblichen Acanthozystiden mir nicht wirklich zu sagen.
Jedenfalls bin ich ein Schritt weiter gekommen und lasse sicher nicht locker.
Aha verstehe.
Danke dir, dann werde ich den Namen direkt ändern.
Danke Ulla für die Bestätigung.
Alles anzeigenHi Björn,
schicke Tour. Da hab ich echt was verpasst.
Bei den Schleimern würde ich Hemitrichia clavata und Perichaena corticalis vermuten und warte gespannt auf Mikro-Bilder.
LG, Jan-Arne
Die Mikrobilder von den Schleimer Nr. 4 sind hier, Jan-Arne falls du rein schauen willst.
Sieht wie Stereum hirsutum aus.
Hallo Christoph,
ich habe noch ein bisschen rein geschaut und solche Elemente wie auf den Bild sind keine zu sehen, Die Dikaryophysen sind dünn etwas wellig bis knörrig und apikal meistens bifurkat.
Mit den zeichnen kriege ich das nicht hin, aber in Grunde genommen könnte ich auch nicht mehr zeichnen als das was ich sehe und was ich sehe ist nun mal das. Auch die Basis ist nirgends verdickt. So ähnlich wie die aus deine Zeichnung als der neuen Beitrag in BMG Forum.
Hallo Christoph,
solche Dikaryophysen habe ich jedenfalls nicht beobachten können, zu mindesten hatten die meisten keine verdickte Basis. Viell. sollte ich mit 400 Vergrösserung die Bilder machen, in Öl ist immer etwas schwierig eine gute Schärfe zu bekommen.
Hallo Pablo,
ja echt ein komischer Pilz.
Hier sind 2 Bilder wo man sehen kann das da keine Schnallen gibt.
Ich finde auch das der Pilze sich wie eine Phlebia anfühlt, mikroskopisch gesehen natürlich, und weniger wie eine Peniophora. Na ja ich werde erstmal eine Pause machen, viell. fehlt mir in den nächsten tagen was ein.
Hallo >!
Mich diese Pilz Makroskopisch erinnert an Kretzschmaria deusta .. kann das Mikroskopisch passen ???
LG beli !
Hallo Beli,
K. deusta ist ein Ascomycet und sollte mikroskopisch durchaus anders aussehen.
Ich habe jetzt in Sulfovanillin geschaut und siehe da es waren wirklich Gloeozystiden die Lange Hyphen.
Das bringt mich aber nicht weiter, Duportella ist raus wegen fehlenden Schnallen und bei Peniophora eigentlich auch.
Hallo Christoph,
schön das du auch hier rein geschaut hast, was Exidiopsis angeht habe ich leider keinerlei Schlüssel, bin daher auf das Internet angewiesen, ein besseres Bild der Basidien habe ich jedenfalls noch, da würde ich sagen das die sitzend sind und nicht gestielt.
Wegen den Rest schaue ich mir genauer an, leider kenne ich mich mit den Dinger nicht aus daher weiß ich auch nicht worauf ich zu achten habe. Deine Funde sind in der Tat viel dünner als mein, waren die auch wie Gelatine. Ich finde auch gut wenn hier eine kleine Sammlung von Funde zusammen gestellt wird.
Hallo liebe Pilzfreunde,
Björn zeigt uns in seinen Bericht von der Exkursion in der Grube 7, hier zu lesen, ein Pilz das wir vor Ort als H. tabacina (Pilz nummer 7) angesprochen haben.
Hier noch mal die Bilder.
Der Pilz wuchs an Weide und hatte ein flächiges Teil wuchs aber auch konsolenformig wie man hier sehen kann. Ich habe ein Stückchen mit genommen um es mikroskopisch ab zu sichern da Björn (gdno81) meinte, zu recht, womöglich könnte noch Porostereum spadiceum in frage kommen. Das Ergebnis war das ich weder Seten noch inkrustierten Skelettozystiden finden konnte. Jetzt habe ich irgendwie das Gefühl das ich irgend etwas übersehe, denn beim Schlüsseln komme ich nirgendwo bzw komme ich an stellen an wo ich nichts zu suchen habe.
Also, was mache ich falsch.
Hier ein paar mikro Merkmale.
Der Pilz scheint mir monomitisch zu sein, wie gesagt scheint mir, es ist schnallenlos und die Hyphen sind sehr schwer zu trennen. Aus dem Subikulum steigen lange Zystiden ähnliche Elemente hoch, die sind dünnwandig und mit einen öligen Inhalt, in allgemein sind viele Hyphen mit so ein komisches Zeug drin.
Die Basalhyphen sind sehr dickwandig.
Das Hymenium besteht aus eine eine dichte Palisade von Basidien und Hyphen, manche sind apikal aufgeblasen andere haben so eine Nase wie hier in Bild.
Hier noch mal die Sporen.
Ich dachte auch vielleicht an irgend einen Stereum, konnte aber keine Amiloidität fest stellen.
Ich wäre für ein Tipp dankbar.