Hallo.
Nummer 3 ist Cortinarius bolaris.
Nummer 2 ist wahrscheinlich richtig, aber bitte mal dazu noch ein Schnittbild zeigen.
Nummer 1: In dem Stadium für mich erstmal nicht bestimmbar. Schnittbild? Brutzeltest? Porengröße?
LG, Pablo.
Hallo.
Nummer 3 ist Cortinarius bolaris.
Nummer 2 ist wahrscheinlich richtig, aber bitte mal dazu noch ein Schnittbild zeigen.
Nummer 1: In dem Stadium für mich erstmal nicht bestimmbar. Schnittbild? Brutzeltest? Porengröße?
LG, Pablo.
Hallo, Tursan.
Du könntest die Abbildungen des Pilzes >noch etwas optimieren<, aber auch das bringt keine Gewissheit, daß der bestimmbar ist. Das liegt dann nicht an dir, sondern daran, daß Mykologie / Pilzbestimmung weitestgehend nicht so ganz einfach ist.
Ich denke, Stefan wir hier recht haben, und dein Pilz ist entweder ein Rißpilz (Gattung: Inocybe) oder ein Schleierling (Gattung: Cortinarius). In beiden Gattungen zusammen tummeln sich alleine in Mitteleuropa über tausend (in Ziffern: >1000) Arten.
Da sind viele Funde nicht bestimmbar, wenn man nicht a) ein gutes Mikroskop b) gute Literatur und c) viel Erfahrung mit diesen Gattungen hat. Erst recht, wenn man nur einen Einzelfruchtkörper zur Beguctachtung hat. Idealerweise hat man in den Gattungen eine ganze Kollektion zur Beurteilung, weil die Merkmale nicht immer konstant ausgeprägt sind und man sich ein Gesamtbild machen muss.
LG, Pablo.
Hallo.
Na klar, jedenfalls einer der nächsten Verwandten des Erdblättrigen Rißpilzes (Inocybe geophylla), oder eben die Art herself.
Komisch aber finde ich, daß man den Geruch von Pfifferlingen als spermatisch definiert? ![]()
LG; Pablo.
...und Rißpilze wie......öh.....Rißpilze.
Uäh! ![]()
Des ist ja ganz, ganz schlecht. Wie soll man die denn dann blos erkennen? ![]()
Da bin ich komplett konform: Ich bestelle mal ruhiges, leicht sonniges Herbstwetter (nach Regen drei Tage zuvor) bei knapp 20 °.
LG; Pablo.
Hallo.
Jo, dann...
Schwenke ich mal kehrt und schließe mich euch Zungenkernfreaks an.
Aber ob es nun zwei oder eine Art ist?
LG; Pablo.
Hallo.
Oh, interessant. ![]()
Hatte ich ja gar nicht auf dem Schirm, daß es sowas auch noch gibt. Sieht so aus, als wärrst du da auf der besseren Spur, zumal diese anderen Erdzungen (Microglossum) doch etwas spitzer zulaufen sollten.
LG, Pablo.
Hallo.
Richtig und falsch, Jan-Arne: Ich meinte die ...
Öff. Keine Ahnung. Ich hätte die lateinischen Namen benutzen sollen.
6 ist Geoglossum
7 ist Microglossum
Die Microglossum meinte ich, eine Art aus der Gattung hatte ich noch nie in der Hand. Es geht glaube ich sogar was Makroskopisch in der Gattung. Müsste ich aber nachlesen.
LG, Pablo.
Hallo.
Das Problem ist: Ich kenne mich wirklich ganz und gar nicht aus, was das verhalten von Pilzen in Kultur betrifft. Kann auch keine Aussagen zu den idealen Temperaturen machen. Ich kenne Ganoderma lucidum halt aus freier Wildbahn, da bildet die Art in der Regel im Sommer Fruchtkörper. Ob das in einer Zucht dann mit den temperaturen auch so geht, weiß ich nicht.
Und keine Sorge: Deine Infos sind alle völlig in Ordnung, weil die ja themenbezogen sind, also genau hier zum Inhalt der Diskussion passen. Außerdem, wenn du nur den Namen einer Seite angibst und nicht direkt einen Link einbindest, kann dir ohnehin niemand einen Vorwurf machen.
LG; Pablo.
Hallo.
Ui, was für eine Pracht.
Die Erdzunge ist delikat, sowas möchte ich auch mal finden. Welche es ist kann ich im Moment nicht sagen, da mir eigene Funde da fehlen, muss jemand anderes ran.
4: Ein Lacktrichterling (Laccaria), zur Artbesstimmung fargen sie ihr Mikroskop und die Monographie von Gregory M. Mueller.
11: Schon gleich mal mein Lieblingsbild. Der kleine Sklerotienrübling (Collybia sp) ist eine Pracht. Da habe ich schon mal ein BIld gesehen, auch mit Riesenporling und darunter Collybias. Interessant. Und die Psathyrella (Faserling) da noch mit bei ist auch sicher was Hübsches.
18. Spinellus fusiger (Helmlingsschimmel) an Rettichhelmling (Mycena pura)
LG; Pablo.
Hi.
Aber darf ich versuchen, die auf Wiesenkeulchen abzurichten?
Weil, probieren sollte man sowas immer mal. Wenn's klappt, wunderbar. Wenn nicht, dann können sie immernoch fressen, Häufchen machen und lieb gucken. Ist ja auch nicht schlecht.
LG; Pablo.
Hallo, Enrico!
Schön, daß du wieder da bist. Ob mit oder ohne Pilze. Aber wenn die schon so gezeigt werden: Dann natürlich besonders gerne mit. Und anscheinend haben die ja auch eine aufbauende Wirkung.
LG, Pablo.
Hallo, Uli!
Bild 04 ist genial.
Du hast da eine Pilzgemeinschaft, die sich recht oft gemeinsam zeigt: Schmetterlinge und Birkenblättling.
Also soweit richtig bestimmt.
Den Hallimasch halte ich auch für einen solchen. Das Mycel des Hallimasch verbreitet sich ja vom Substrat aus kreuz und quer durch den Boden, die Fruchtkörper müssen nicht erkennbar an Holz sitzen. Die Lamellen werden bei so ziemlich allen Hallimasch - Arten im Alter dunkel. Meist danna uch die gesamten fruchtkörper. Bei diesem ist es extrem, der hat wohl irgendwie einen Kälte- / Trockenheitsschaden noch mitgenommen.
Aber was für einen Hallimasch recht typisch ist, sind doch die Schüppchen auf dem Hut und das wollig - wattige Velum am Stiel. Das sollte bei Lacrymaria viel fusseliger, strähniger sein.
Weil das Velum hier auch so schön gelb noch ist, nicht gerade deutlich einen häutigen Ring bildet und die Stielbasis noch dazu angeschwollen, täte ich den einfach mal als Gelbschuppigen Hallimasch (Armillaria gallica) bestimmen.
LG; Pablo.
Hallo.
Die Wulstlinge werden dann wohl die Grauen (Amanita excelsa) sein.
Nicht wirklich lecker, muss ich sagen. ![]()
LG; Pablo.
Hallo, Michael!
Zu dem weißen Filz kann ich nichts sagen. Weil PIlze anhand von Mycelpilz zu bestimmen, das kann ich nicht.
Aber die kleinen Ganodermas, die du zeigst, die sehen im Grunde ganz gut und knuffig aus.
Die Stiele sind das hier:
Die sind halt noch nicht voll entwickelt und darum auch noch keine Hüte ausgepärgt. Aber das sieht bei jungen Ganodermas immer so aus, daß der Stiel erstmal nur ein gelber, dann langsam rötlich überlaufener Knubbel unter dem weißen Zuwachs ist.
Auch bei den noch in der Folie sitzenden Blöcken oben sind die gelben Stummel die Stiele. Das entwickelt sich schon richtig so. Es sieht zwar wie Hüte aus, weil die waagrecht aus dem Substrat kommen, aber das wird später deutlicher, wenn sich die Hüte ausdifferenzieren. ![]()
LG; Pablo.
Hallo, Norbert!
Das wäre absolut ideal.
Wenn's gut läuft kommt Oehrling da auch hin, den sollten wir dann mit Fruchtkörpern in der Hand schon knacken können.
LG; Pablo.
Hi.
Dann mein Tip: Bis morgen oder so warten, wenn auf dem Rasen frische Fruchtkörper sind.
und vorher kurz die Infos in dem Link oben lesen. ![]()
Es funktioniert wirklich nicht. Aus der Ansicht (keine lamellen zu sehen) muss das noch nicht mal ein champignon sein. Es können da ja auch Arten aus mehreren Gattungen nebeneinander stehen.
LG; Pablo.
Hallo, Uli!
Klar, mit minimaler Schärfentiefe, das macht dann nicht wirklich Sinn.
Ist ja auch nicht der Technik - Diskussionsthread hier.
Aber in dem Zusammenhang ist das neue Bild extrem gut gelungen: Da passt alles. Auch das drumherum ist wunderschön eingefangen.
Welches mir besser gefällt, kann ich aber kaum entscheiden. Der Orangebecherling ist halt schon ein echt erhabenes Motiv.
LG, Pablo.
Gute Idee! ![]()
Machen wir achte, das ist eine schöne Zahl.
LG; pablo.
Hallo.
Aber sicher, weißer Steinpilz (Boletus edulis forma alba).
Wurde früher auch auf Varietätsebene geführt (Boletus edulis var. alba) oder als eigene Art (Boletus persoonii). Es hat sich aber gezeigt, daß solche weißen fruchtkörper mit normalen Boletus edulis genetisch ident sind.
LG; pablo.
Hallo.
Aber Weizenlesen, das ist doch meine besondere Stärke!
Da kann ich nicht drauf verzichten, erst recht nicht, wenn ich über und über mit Schlamm bedeckt von einer Saftlingswiese komme.
Aber keine Sorge: 10 ist schon OK. 11 ginge auch noch, aber wir sollten uns auch klar machen, daß es früh dunkel wird.
Mir wäre 10 eigentlich lieber.
LG; Pablo.
Hallo.
Ebensowenig wie es Verzehrfreigaben gibt, gibt es Verzehrverbote. Aber: Mit den Glucken stimmt was nicht. Jedenfalls soweit man auf diesen Bildern erkennen kann. Besser wäre es, die nicht zu verzehren.
2: Vermutlich Rauchblättriger Schwefeljopf (Hypholoma capnoides)
3: Polsterpilze (Oligoporus ptychogaster, Nebenfruchtform)
4: und der rötet jetzt wo genau? Weil auf den Bildern ist davon nichts zu sehen, oder?
Ziegenlippe: Nicht mit so hellem Fleisch, Diese Art nennt sich Xerocomus ferrugineus (Brauner Filzröhrling).
LG; pablo.
Hallo.
Eigentlich sollte man ja erst den Pilz bestimmen und danach an die Herstellung von Pilzpulver denken.
Spaß beiseite: Daraus lässt sich nicht wirklich viel erkennen. Mit etwas Mut kann man schon aus ein paar merkmalen ableiten, daß da in dem Plastik Teile einer Agaricus - Art liegen. Agaricus - Arten, also champignons gibt es in Europa sicher so gut 70 verschiedene.
Wobei verschieden heißt: Es sind biologisch unterschiedliche Arten, sehen aber teilweise sehr ähnlich aus.
Zur Bestimmung braucht man dann ein paar >Mindestangaben<. Muss nicht immer alles dabei sein, aber vor allem gute Photos von vollständigen Fruchtkörpern (idealerweise auch am Standort) und ein vollständiges (!) Schnittbild sind bei Champis immer gut.
LG; Pablo.
Hallo.
Ganz genau, so ist es. Mit der Zuordnung von Gerüchen habe ich immer wieder selbst Probleme. Einfach, weil ich einen Geruch nicht zuordnen kann. Idealerweise hat man dann die Gelegenheit, auch einen Geruch mal am Objekt von jemandem erklärt zu bekommen, der den Pilz kennt. Diese Sache mit dem Blattwanzen - geruch zum Beispiel...
Wirklich zuordnen kann ich den eigentlich immer noch nicht. Auch wenn Lactarius quietus schon einen markanten geruch hat. Aber außer "riecht nach Lactarius quietus" gibt es da keine Verknüpfung in meinem Gehirn. Der Konzext zu Blattwanzen fehlt, den Geruch nehme ich nochmal etwas anders wahr.
LG; Pablo.
Hallo, Norbert!
Der GPBW - Schlüssel hat auch einige Schwächen in der Gattung. T. stiparophyllum kannst du über den glaube ich gar nicht erreichen. Ideal und der aktuellste Stand wäre zu Ritterlinge derzeit >dieses Buch<. Ob es den Schlüssel dort auch noch woanders gibt, oder in einem Gesamtwerk, wo sich der Autor am Schlüssel von Christensen / Heilmann - Clausen orientiert, weiß ich nicht.
LG, Pablo.
