Beiträge von Beorn

    Hallo, Lea!


    Und wann und wo machen wir den treffpunkt? Der Parkplatz wie beim letzten Mal? Und... ähm... wenn wir die Runde diesmal anders rum gehen, wäre dann so 6.30 nicht eine gute Zeit zum Treffen? Dann haben wir gegen frühen Nachmittag, wenn wir auf der Buntwiese fertig sind, noch Zeit für den Rest der Runde. :evil:
    Und was machen wir, wenn der 14. Teilnehmer in seiner Teetasse den Grimm sieht? Dann wären es wieder 13, was ja zu einer Reduktion zu 12 führt. Und Boromir stirbt ja bei dem Unternehmen recht früh...



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Nönö, ich dachte an den Birkenritterling (Tricholoma stiparophyllum), der ja irgendwie nach uraltem staub riecht. oder nach vergangenem Mehlteig (war das von dir, Stephan?). Das könnte man eventuell auch als eine Art Leuchtgasgeruch wahrnehmen. Es ist halt nicht so einfach, mit den Gerüchen.



    LG; pablo.

    Hallo, Lothar!



    Auch wenn ich mich mit der UNterscheidung der Hallimasch - Arten noch kaum auseinandergesetzt habe: Genau solche Fruchtkörper habe ich bisher immer als Armillaria gallica bestimmt.
    Eine sehr schöne Dokumentation mal wieder von dir. Und allerhand Wissenswertes zusammengetragen. Denn taxomomisch hat sich in der Gattung eben auch das Eine oder Andere verändert.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    In der Tat! Die Fruchtkörper sehen durchaus komisch verwachsen aus, der obere zudem im Reifestadium.
    Essen würde ich sowas nicht, bei so einem Aussehen kann man vermuten, daß da irgendwas nicht stimmt, auch wenn die Art klar ist.



    LG; Pablo.

    Hallo, Norbert!


    Au weia. Meine Daumen sind gedrückt, daß sich bei dir ein schöner Landregen ausbreitet und es zugleich nicht zu kalt wird.
    Die Pilze sehen teils echt mitgenommen aus. Auch wenn diese Trockenheit dann auch wieder hübsche Formen hervorzaubert.
    Bei deinem ersten würde ich den "Rißhütigenhütigen" Erdritterling (Tricholoma terreum var. fissuratum) vermuten. Kiefernnadeln liegen ja da.


    Beim zweiten Ritterling sehe ich Birkenblätter. Das wäre jetzt interessant, ob der mehr nach Bahnhofsklo oder mehr nach uraltem Dachboden roch.



    LG; pablo.

    Hallo.


    Sicher, mit etwas Erfahrung erkennt man hier schon eine der nach Marzipan riechenden, gilbenden Arten. Mit unterseits besetztem Ring gibt es da ein gutes Dutzend. Wahrscheinlich etwas mehr. Die großfrüchtigen Gilber mit Marzipangeruch auf Wiesen sind aus meiner Sicht so ziemlich die scheuslichste Gruppe in der Gattung: Makroskopisch geht da ohnehin nichts, die Mikromerkmale sind oft auch diffus und schwer zu interpretieren, wenn es um die Abgrenzung zwischen Agaricus osecanus, Agaricus arvensis und Agaricus urinascens sowie ihre Nachbararten geht.
    Aber das ist auch nicht Sinn der Sache, am Anfang muss man erstmal erkennen, ob man da in der richtigen gruppe gelandet ist.
    Wenn ich Arten aus der Gruppe zum Essen sammle, mikroskopiere ich die ja auch nicht. Da ist dann der genaue Artname egal.


    Wichtig ist: Du solltest den charakteristischen Geruch erfassen (Marzipan). Dazu beriechst du am besten junge Fruchtkörper, je stärker gilbend, desto besser.
    Und du brauchst zusätzlich die Stielbasis. Diese darf von außen gilben, aber niemals innen im Fleischm wenn du sie schräg anscheidest.
    Dazu die äußeren Merkmale wie stattliche Größe, kräftige Fruchtkörper, Wachstum auf Wiesen oder ähnlichen Ruderalstandorten und kräftiger, unten belegter Ring.
    Dann bist du in der arvesis - Gruppe. Alle Arten in dieser Gruppe sind essbar, aber man sollte nicht zu viele verzehren, weil die Fruchtkörper Schwermetalle (v.A. Cadmium) anreichern.
    Der Ring ist nicht immer einwandfrei zu beurteilen. Darum beachtet man ja auch die weiteren Merkmale. Deine Fruchtkörper können beide sehr wohl zur selben Art gehören, müssen aber nicht.



    LG; pablo.

    Hallo, Flori!


    Was genau ist das für einer? Davon stehen in meinem Hauswalds massenhaft rum.


    Der nennt sich Otidea onotica (Eselsohr). Nur echt mit den seitlich geschlitzeten und meist eingerollten fruchtkörpern und dem Rosa Farbspiel.


    Edit: Hoppla, Überschneidung.
    So müde kannst du gar nicht sein, Mausmann, wenn du so rasch am Tippen bist. ;)



    LG; Pablo.

    Hallo, Thomas!


    Also war Lactarius deliciosus auch mit im Spiel?
    Das Bild hatte ich aebr auch schon mal, Kiefernwälder mit eingestreuten Birken, da kann man die drei Arten auch gut nebeneinander beobachten.
    Es kann durchaus gut sein, daß das alles seine Richtigkeit hat, wie du es bestimmt hast. Wie das mit der Stielspitze ist, das müsste ich nun auch erstmal nachgucken und nachlesen. Ist mir bei eigenen Funden bisher nichts Konkretes aufgefallen, die waren auch so eindeutig genug (eben zoniert vs. unzoniert).



    LG; pablo.

    Hallo.


    Klar, ich schließe mich an. Die muss man aber auch erstmal kennen, was hiermit erledigt wäre.
    Die knackigen, jungen Hallimasch sehen wunderbar aus. Da knurrt mir gleich der Magen. :P



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Tu den Mal trocknen, Sarah.
    Interessant wäre, wie sich dabei das Stielfleisch (untere Stielhälfte) farblich entwickelt.
    Makroskopisch ist Xerocomus* persicolor ansonsten nicht von Xerocomus armeniacus zu unterscheiden. Auch über die Ökologie kommst du da nicht ran, auch wenn das einer der Gründe wäre, warum ich bei deinem Pilz eher an >Xerocomus armeniacus< denke.
    Bei X. persicolor sollte sich beim Trocknen der untere Stielteil freudig karottenrot färben, bei X. armeniacus nicht (Vgl. auch Bilder bei Boletales.com).
    In jedem Fall wäre es nicht verkehrt, den auch mal mikroskopisch zu durchleuchten (HDS auf kongophile Inkrustierungen prüfen).


    :* Jau, ich mach nicht mit. Und weil das so viel umständlicher und unpraktischer Trubel ist, habe ich für meinen privaten Gebrauch auch gleich noch die Gattung Xerocomellus aufgelöst und wieder in Xerocomus integriert. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Ich stelle fest: Ihr im Norden habt nicht nur Pilze, sondern auch sonniges Wetter?
    Teil 1 ist dann bitte im Süden abzuliefern, da wird jetzt mal ein neuer Soli eingeführt.


    Tolle Aufnahmen, auch wenn das Bild vom Halskrausenerdstern doppelt drin ist.
    Und Gute Besserung an Eljota!



    LG; Pablo.

    Hallo, Thomas!


    Tricholoma batschii ist klasse. :thumbup:
    Hoffentlich zeigen sich mir auch noch ein paar Ritterlinge in diesem jahr. Die fehlen hier noch fast völlig.
    Bei der Nummer 5 bin ich nicht zu 100% sicher. Stand da nur ein einzelnes Exemplar mit fehlender Zonierung? Der rote Punkt in der Hutmitte irritiert mich nämlich. Der ist ziemlich stark vom äußeren, weißen Bereich abgegrenzt. So habe ich das bisher bei noch keinem Fund von L. pubescens gesehen. Wenn das tatsählcih ein Einzelfruchtkörper inmitten von normalen L. torminosus war, dann kann das auch ein untypisch ausgeprägter der gleichen Art sein, oder?



    LG, pablo.

    Hallo, Peter!


    Ich schicke dir eine Adresse per PN und du mir den Korkstacheling. Wenn du magst. Vergleichsmaterial von H. concrescens habe ich da. Ob nun die Sporenhöcker genauso geformt sind oder doch ein wenig anders, das finde ich raus. Und stelle die Bilder hier rein.
    Die Wette können wir eingehen. Aber ich bin theoretisch im Vorteil, weil B. fuligineoalba potentiell noch seltener ist. Und eine Bedingung: Falls wir uns bei mir oder bei dir treffen, und einer von uns zeigt dem anderen seinen Fund, dann zählt es nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sabine, Holger & Murph!


    Starke Show. Und was für ein schöner See, sowas hätte ich auch gerne. Ob es sich wohl lohnt, ein paar baggerseen hier abzuklappern?
    Cortinarius terpsichores ist immer wieder eine Pracht. Ich glaube, außer Karl W. und Hartmut seid ihr die einzigen, die diese Art hier schon gezeigt haben, kann das sein?



    LG; pablo.

    Hallo.


    Oudemansiella mucida vor früher in einer Gattung zusammen mit den Wurzelrüblingen (aktuell in der Gattung Xerula) zusammengefasst. Die hießen dann alle Schleimrüblinge (obwohl es bei den jetzigen Xerula - Arten in Europa nur eine mit schleimigem Hut gibt).
    Daher wohl der Zusatz. Übrigens wird er manchmal sogar Beringter Buchen-Schleimrübling genannt. Was ja im Grunde auch ein schöner Name ist. Und den Pilz auch in seinen wesentlichen Details schon im namen wunderbar beschreibt.



    LG; pablo.

    Hallo.


    Suillus sibiricus hat aber eine völlig andere Stieltextur als diese Pilze. Ein Ring ist da meist nur rudimentär ausgebildet bzw. vergänglich und unter der Ringzone sollten sich Flecken befinden, ähnlich wie bei Suillus placidus (Elfenbeinröhrling) oder Suillus bellinii.
    Ich würde das eher für einen Goldröhrling (Suillus grevillei) halten, bei dem eben ein paar der Hutfasern anders getönt sind als der Rest.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    OK, wir müssen uns erstmal darüber unterhalten, wie man Täublinge von anderen lamellenpilzen unterscheidet.
    Das ist im Grunde nicht so schwer: Die Struktur des Fleisches ist eine recht eigene. Bei den meisten anderen Lamellenpilzen fasert der Stiel beim Durchbrechen immer irgendwie auf. Bei Täublingen bricht der Stiel wie ein Apfel oder ein Stück Käse: Da fasert nichts in Längsrichtung aus.
    Trichterlinge sind keine Täublinge, darum kannst du den Stiel auch nicht "glatt" durchbrechen. Du hast immer irgendwelche Fasern.


    Wie der Stiel bricht ist jetzt freilich nichts, was ich auf deinem Bild sehen kann. Aber anhand der Form, anhand der weit auseinanderstehenden, dicken Lamellen und vor allem wegen den schwärzenden Lamellenschneiden erkenne ich einen Dickblättrigen Schwarztäubling (Russula nigrescens).
    Kein schlimmer Fehler, der ist ja nicht giftig.
    Pilze sind halt ziemlich kompliziert und nicht alle Fehler laufen so glimpflich ab.
    Es gehört viel Erfahrung dazu, die einzelnen Arten zu unterscheiden.
    Auch das mit dem Erkennen der Täublinge ist so übers Netz erklärt nicht optimal. Mein Tip: Shcau dich mal in deiner Umgebung um, ob es da nicht einen Pilzverein gibt oder einen Pilzsachverständigen der DGfM, der auch Exkursionen anbietet. Das ist die beste Methode, sich rasch ein wenig an Pilzwissen anzueignen und einige gute, unkritische Sammelarten erklärt tz bekommen.
    Natürlich stehen wir im Forum immer gerne mit Rat zu Seite, aber es ist nicht das Gleiche, wie direkt am Objekt etwas erklärt zu bekommen.



    LG; pablo.

    hallo, Pit!


    Wenn du der bist, der mich schon per mail angeschrieben hat: koordinaten gerne per mail, ansonsten können wir am kommenden Freitag oder am Samstag zusammen los.
    allerdings habe ich ja die Hoffnung, daß durch das schöne Wetter jetzt gerade das Wachstum überall noch mal in gang kommt.


    LG, Pablo.

    Hallo.


    Essbar wären wahrscheinlich die auf dem ersten und der auf dem dritten Bild gewesen. Der dazwischen ist schon zu alt, Die kommen nur in die Pfanne, wenn da noch nichts schwarzes dran ist, also die Lamellen noch komplett weiß sind. Leider sind diese Pilze recht schnell vergänglich, aber dafür ausgesprochen lecker.



    LG, Pablo.

    Hallo, Katja!


    Dies ist eine der dankbaren Arten, die sich auch ohne viel Umschweife bestimmen lässt.
    Zum Schopftintling (Coprinus comatus) kannst du ja mal in ein Pilzbuch schauen und ein paar Seiten im Netz vergleichen. Der sollte in dem Stadium einigermaßen unverwechselbar sein.



    LG; pablo.