Beiträge von Beorn

    Hallo, Joseph!


    Auch das mit der Farbänderung ist interessant: Weil die meisten Stielporlinge schon ziemlich zusammenschrumpeln beim Trocknen, aber nicht unbedingt die Farbe groß ändern. Könnte also auch ein möglicher Hinweis sein. Oder auch einfach Zufall.
    Macht aber nichts, solange kein Schimmel drüberwächst, ist das für die Untersuchung kein Problem.
    Aber lass dir die Zeit, die du für wichtigere Dinge brauchst, diese Woche ist bei mir ohnehin etwas stressig und Zeit für eine gemütliche Bearbeitung hätte ich erst ab nächster Woche wieder. Aber eine Adresse schicke ich dir schon mal.



    LG; pablo.

    Hej.


    Es ist halt auch ein Pilz, bei dem man daneben tippen konnte. Und viele sind ja tatsächlich erst nach dem ziemlich eindeutigen Joker (Maronenröhrling ---> Braunkappe ---> Rotbrauner Riesenträuschling) richtig abgebogen. Diverse weitere Pilze mit kräftigen, teils belegten Ringen hätten den einen oder anderen Kreativitätspunkt erhalten.
    Eigentlich hielt ich gerade diese Struktur der Ringunterseite für recht typisch, ist sie aber vielleicht gar nicht bei allen Kollektionen, wie Safran mich aufklärte. :thumbup:
    Die Art ist bei mir nicht gerade häufig, neben zwei Einzelexemplaren fand ich zweimal ein jeweils abgeerntetes und nicht neu bestelltes Getreidefeld mit einer Massenfruktuation.
    Die unterseits mit gelben Flocken belegten Ringe diverser Champignon - Arten sehen aber in der Tat sehr ähnlich aus, das ist un bestreitbar.
    Dennoch war in Runde 23 gefragt nach dem Rotbraunen Riesenträuschling (Stropharia rugosoannulata):


    ...und alles rückt noch dichter zusammen:


    1. 50P.: Brassella (+ 10); EberhardS (+ 10); beli1 (+ 10); Wutzi (+ 10); ipari (+ 10)
    6. 48P.: JanMen (+ 8); Lupus (+ 10); Malone (+ 10)
    9. 46P.: Climbingfreak (+ 10); nochn Pilz (+ 10); 46 Safran (+ 8)
    12. 44P.: Texten (+ 8)
    13. 42P.: Engelchen (+ 8)
    14. 36P.: Joe83 (+ 10)
    15. 33P.: Linnea (+ 2)


    [hr]



    Mal gucken, ob sich mit Runde 24 noch ein paar Punkteanstände erzeugen lassen:



    LG; Pablo.

    Hallo, Alex!


    Ja, diese kleineren aus den Sandkiefernwäldern und heiden hier in der Gegend sind meiner Ansicht nach ziemlich sicher was Anderes und haben mit Amanita vaginata im strengen Sinne nichts zu tun. Und es kann auch sein, daß die in der Größe etwas variieren, mir sind da auch schon mal so Grüppchen begegnet, wo am einen Ende große Fruchtkörper und kleine am anderen Ende standen. Mit ein paar Übergängen in der Mitte.
    Das wäre in der tat mal ein Thema, mit dem man sich eingehender beschöftigen könnte.



    LG, Pablo.

    Hallo, Holger!


    Krankenschein: <X
    Ansonsten: :thumbup::thumbup::thumbup:


    3: Sieht so aus, wie ganz junge, putzige >Tannenblättlinge<. Eine Stufe älter hatte ich abgelichtet:
    Gloeophyllum abietinum 06.JPG
    Ob's vielleicht sogar der selbe Stamm war? Aber die Art hatten wir an mehreren Stellen.


    4: Makroskopisch schon einer der Olivschnitzlinge (Simocybe). Hat den jemand mitgenommen?


    7: Die waren toll. So zahlreich und fotoigen hatte ich die auch nur selten, daher habe ich sogar auch ein Bildchen von Mycena sanguinolenta gemacht:


    17: >Phragmotrichum chailletii<


    19: Der mit den braunen Häärchen am Stiel. >Marasmius torquescens<.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Ok then! :thumbup:
    Das Angebot würde ich jedenfalls gerne annehmen. Und die Mikrobilder stelle ich dann sowieso hier rein, zum betrachten, vergleichen und zur Diskussion.


    Meistens hebe ich gerade die unklaren und irgendwie potentiell untypischen Funde auf. Habe ich nicht immer so gemacht und mich dann hin und wieder im Nachhinein geärgert, weil neue Funde neue Ideen brachten, mit denen man bei älteren Funden hätte weiter arbeiten können.
    Aufheben macht also schon Sinn, wobei ich wohl bald mal einen Teil auslagern muss. Also in ein offizielles Herbar weitergeben, um Platz zu schaffen. ;)
    Sieht nach Arbeit aus für Markus Scholler (weil Karlsruhe halt am nächsten liegt)...



    LG, Pablo.

    Hi.


    Ja, das war sozusagen ein Täublingskurs mit Musik. :thumbup:
    Ich fühlte mich ein wenig verloren, wo ich nun zuhören sollte, aber auch das hatte was Schönes, weil Beides einfach irgendwie passiert ist und Spaß gemacht hat.
    Ich hoffe ja, daß Jan-Arne noch was zeigt. Weil mir waren beide Schauspiele zu spektakulär um bergab zu steigen, die Kamera zu holen und was zu verpassen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Monika!


    Kein Problem. Irgendwie muss man ja mal anfangen, das entwickelt sich alles nach und nach.
    Fotografieren von unten ohne die Pilzfruchtkörper abzumachen kann schon eine Herausforderung sein. Manchmal hilft da aber schon ein kleiner Taschenspiegel.
    Verkleinern ist unter Umständen gar nicht nötig, mittlerweile kann man auch Dateien anhängen, die jeweils bis zu 4,6 MB groß sind. :thumbup:



    LG; pablo.

    Hallo.


    Wow, tolle Pilze. 8|
    Klarer Fall, sowas hatte ich noch nie in der Hand. Interesse habe ich ja nach wie vor, den UNterschied in den Hyphen werde ich schon erkennen und ein Klassischer P. leptocephalus liegt bereit zum Direktvergleich.
    Zur Not musst du eine Münze werfen, Josef. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo Basecamp!


    Wusste ich's doch.
    Allerdings ist mir dieser Spion (>Hab's auf die Schnelle leider nur auf englisch gefunden<) doch noch viel lieber als google und FB. :thumbup:
    Das Heupferd hast du jedenfalls doch noch hervorragend erwischt, Robin. Kann sich sehen lassen, wie auch alles andere von Braun-Dickkopffalter (wie putzig!) bis Salamander.


    Bei mir dauerts noch, bis ich hier die Bilderflut erweitern kann. Allerdings haben sich bei mir wie so oft auch die Pilze ziemlich in den Vordergrund gespielt:


    Und manche Freuden teilt man nicht gerne mit der Kamera.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Es fällt schwer, diesem Abend ein klares Highlight zuzuordnen. Von der Verköstigung über Oehrlings Täublings - Crashkurs und musikalische Darbietungen von vier tollen Musiker/innen bis zu dem Licht-Brechungs-Schauspiel...
    Das Spektakel am Himmel war aber wirklich was ganz Besonderes. Danke für das prompte Raussuchen der Physik, Grüni! :thumbup:
    Denn die brauchte ich ja dringend, sonst wär's mir zu gespenstisch gewesen.


    Jan-Arne, hassu noch Bilder von dem anderen Spektakel später mit der Wolke, die aussah wie buntes Haareis?



    LG, Pablo.

    Hallo, Monika!


    So einfach sind Pilze nicht zu bestimmen, vor allem nicht, wenn man nur Bilder gucken kann und die Pilze nicht in der Hand hat.
    Aber du kannst es uns eventuell etwas einfacher, und den Ertrag für dich damit größer machen, dazu siehe >dieser Tip<. ;)


    Zu erkennen wären immerhin etliche Täublinge und Milchlinge auf den Bildern Nummer... ähm... und aä-tja...
    Und auf einem der Bilder sind recht wahrscheinlich >Buckeltrameten< zu sehen, müsste man halt noch druntergucken und auf einem anderen Bild wohl noch >Schmetterlingstrameten<, wo man übrigens auch noch drunter gucken müsste, sonst wäre es nur geraten und kann auch falsch sein.



    LG; pablo.

    Hi.


    Diese grauen Volvariellas sind auch alles andere als einfach, selbst mit Mikroskopie. Dabei gibt es noch gar nicht mal besonders viele Arten, nur die Abgrenzungen sind etwas veschwommen und nicht immer konstant, wie ich mal so sagen hörte...
    Dennoch immer schöne Funde, mit diesen plüschigen Hüten und den leuchtend rosanen Lamellen. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Hallo, nobi!


    OK, heben wir uns die Pholosophie für bessere Zeiten auf. Es philosophiert sich besser mit Blickkontakt (bestenfalls gebrochen im Prisma eines Glases). ;)
    Solange kann man sich aber immerhin über die Brandstellen freuen, die es noch gibt und die nicht durch Zusätze von papier, Plastik und so weiter derart vergiftet sind, daß kein Pilz mehr darauf wachsen mag.



    LG, Pablo.

    Hallo, Wolfgang!


    Irgendwie scheinen die Pilze aber mit den verhältnissen klar zu kommen, auch wenn sie zertreten, zerpflückt, zerfetzt und zertrampelt werden. Oder gar das Schlimmste von allem: Fotografiert. ;)
    Tolle Aufnahmen dieser drei hübschen Arten. :thumbup:
    Mit den deutschen Namen sehe ich hier gar kein Problem, die sind doch wunderschön und eindeutig.



    LG, Pablo.

    Hallo, Alex!


    Scheidenstreiflinge mit grauen oder weißlichgrauen Hüten sind für mich nicht bestimmbar. Dazu müsste iczh mich erstmal durch einen Stapel an aktueller Literatur arbeiten und dann Zeugs einsammeln und die Abgrenzungskriterien nachvollziehen. Kann man aber so machen, wie es diverse Internetseiten und Pilzbücher nach wie vor tun: Je nach Tagesform mal so ziemlich alles als Amanita vaginata bezeichnen, bei so 3-30% der so bezeichneten Arten wird's schon stimmen. ;)
    Giftige Scheidenstreiflinge sind in Europa allerdings nicht bekannt, insofern...


    Die Behangenen Faserlinge würde ich wohl auch so nennen, da gibt es vermutlich mehr als eine Art, aber das ist noch nicht aufgedröselt.



    LG; pablo.

    Salut!


    Ich bin da auf Christophs Schiene und sehe auch Xerocomellus porosporus.
    Lustigerweise bei unseren Ausflügen am Wochenende der am häufigsten gefundene Filzröhrling.
    Wie weit sich die braune bzw. rote Färbung von der Stielbasis nach oben ausdehnt, ist sehr variabel. Solche Netzzeichnungen sind den Irreführungstechniken dieser Pilzarten geschuldet und können je nach Laune der Organismen bei allerhand eigentlich ungenetzten Arten mal auftreten. ;)
    Sind aber stets immer nur netzartig verteilte Flöckchen oder Rippen und nie vergleichbar mit den aufliegend-aderigen netzen etlicher Boletus - s.l. - Arten.



    LG; pablo.

    Hallo, Jan-Arne!


    Dann hast du aber am Samstag nicht ale Kollektionen vom >Tannenblättling< angeguckt. ;)
    Ich meine mich zu erinnern, daß da mindestens auch eine dabei war mit ziemlich schwarzer Hutoberseite. Blick von unten muss also schon sein.
    Für den >FomPini< ist in der Tat nur wichtig, daß das Substrat in weiterem Sinne aus Holz besteht. Die Art des Holzes spielt keine Rolle, der besiedelt alles, was Lignin enthält.
    In diesem Fall kommt aber mit den feinen, mäandernden (hehe...) Linien auf der Oberseite noch ein >FomFom< in Frage, den es auch mit soclhen rostroten Rändern gibt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jürgen!


    Das wäre allerdings eine sehr ungewöhnliche Farbe für Tremella encephala, und mikroskopisch passt das ja auch nicht zusammen. Makroskopisch könnte man fast noch an Ditiola denken, peziziformis besiedelt im Schwarzwaldf ja zB sehr gerne Weißtanne (bei mir hier unten eher Buche).
    Allerdings sind die Mikrobilder für mich im Moment ohnehin erstmal rätselhaft, das sieht ja schon ziemlich "imperfekt" aus, oder hast du es vielleicht sogar mit einem Pilzaufpilz - Phänomen zu tun? :/



    LG, Pablo.

    Hi.


    Geschmacksproben kann man bei gelbporigen Röhrlingen schon ohne Risiko durchführen.
    Wichtig ist: Ein erbsengroßes Stückchen vom Hutfleisch reicht, normalerweise muss man nur kurz kauen (bis 10 Sekunden) und danach halt gut ausspucken und wenn möglich noch mal nachspülen. Schönfußröhrlinge können wohl schon mal verdauungsbeschwerden verursachen, aber nur wenn jemand es fertig bringt, davon tatsächlich eine größere Menge an Fruchtkörpern herunterzuschlucken.



    LG, Pablo.

    Ahoi!


    Es gibt schon auch ein paar (seltene) resupinate Thelephoras. Und eine resupiunate Form von Thelephora terrestris, die dafür auch recht häufig ist.
    Aber die hätten längere, größere Stacheln an den Sporen. Insofern sollte das schon eher eine Tomentella sein.
    Spontan zuordnen kann ich die nicht, ist in der Gattung auch schwierig, wenn man davon so viel versteht wie ich. ;)


    Angucken würde ich's mir natürlich gerne, aber ohne Garantie für eine sichere Bestimmung.



    LG, Pablo.

    Moin!


    Sieht für mich auch stark nach etwas kräftig geratenen >queletiis< aus. Hutoberfläche muss bei denen ja nicht immer rot sein, die Linie zwischen Röhren und Hutfleisch erscheint mir im vergrößerten Bild doch mehr blaugrau als rot. Bataille - Linien sind im reinen Schnittbild oft schwer zu beurteilen, am besten geht das, wenn man die Röhren einfach mal vom Hut löst.



    LG, Pablo.

    Moin!


    Das würde ich mal unterstreichen, was Oehrling schreibt. :thumbup:
    Bildmitte unten: Beiß mal da beherzt rein. :evil:


    Die Rauhstielröhrlinge dürften Hainbuchenröhrlinge (Leccionum pseudoscaybrum / carpini) sein, ich glaube, daß die eher schwärzen als blauen. Sieht aber auch auf meinem Monitor etwas bläulich aus, könnte aber entweder ein Artefakt sein, oder die lagen auf, unter und neben den >Flockis<.



    LG, Pablo.