Die Täublinge scheinen nochmal einen Schwung zu machen - die Blaugrünen Reiftäublinge hatten wir gestern (in Nordsachsen) auch gelegentlich, vor allem aber die Orangeroten Graustieltäublinge in überwiegend sehr guter und frischer Qualität. Letztere findet man bei passendem Wetter an der Schaabe auf Rügen auch immer mal wieder...
Beiträge von Bjoern
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Hallo Nordlichter,
ich denke, selbst wenn es dann irgendwann kalt wird, lässt sich noch was finden. Gerade Frostschnecklinge und Samtfußrüblinge nehme ich immer gerne mit.
Aber vielleicht bleibt das Wetter ja auch noch eine Weile so mild an der Küste. Vor ein paar Jahren (ich glaube, es war 2016) hatten wir kurz nach Weihnachten sogar noch mehrere Krause Glucken gefunden. Und zwar frische.
Vor Weihnachten komme ich vermutlich leider nicht mehr in die Heimat. Bei meinen Eltern auf der Streuobstwiese stehen im späten Herbst immer verschiedene Saftlinge. Aber 500 km eine Strecke ist mir für die doch etwas zu weit.
Bleibt also nur die Hoffnung auf die Glucken😉
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Ich habe mal versucht, ein Foto in ähnlichem Stil wie in dem Buch 'Pilze: Eine Galerie' nachzustellen. Hat mich irgendwie nicht losgelassen;-)
Aber es ist definitiv schwerer, die Pilze so wie A. Schmidt und U. Hinz zu fotografieren.
Ich vermute, dass sie die Pilze sogar geblitzt haben. Das funktioniert natürlich nur mit einstellbarem Blitz und am besten auch mit einer Softbox oder etwas ähnlichem. Zumindest stelle ich mir das so vor. Wichtig ist, dass man das Licht in der richtigen Stärke überall hinbekommt.
Da ist mit Blitz grundsätzlich (zumindest bisher) nicht fotografiere, habe ich auch nichts Externes - nur eben den integrierten Blitz, mit dem man nichts anfangen kann.
Deshalb habe ich LED-Panels als Kunstlicht genutzt und das Ganze mal mit einem Apfeltäubling probiert. Das Ergebnis:
Durch meine Lichtquellen habe ich an den Lamellen immer noch kleine Schatten, was mich hier jetzt stören würde. Man müsste den Pilz also noch von unten anstrahlen, um diese Schatten zu eliminieren.
Vielleicht verfolge ich das auch mal weiter - mal sehen;-)
Viele Grüße und einen schönen Abend
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Hallo Sabine, Paulis und Werner,
vielen Dank für das Lob.
Das Buch ‚Pilze: Eine Galerie‘ kenne ich gar nicht, die Fotos in der Vorschau sehen aber sehr gut aus. Das sind vermutlich Studioaufnahmen bei künstlichem Licht. Das ist dann schon hohe Schule, die Pilze dann auch farbecht abzulichten. Gerade so fragile Fruchtkörper wie der Schopftintling (und dann auch noch während der Autolyse) sind sehr schwer zu fotografieren.
Ich habe mir vor zwei Jahren mal eine Lichtbox gebaut. Dass ist eine einfache, umlaufend lichtdurchlässige Kiste aus Acryl. Darin kann ich die Pilze auf Spießen reinstellen und fotografieren. Das mache ich allerdings bei Tageslicht und setze zusätzlich Reflektoren ein.
Also ja, die Pilze nehme ich dann für die Fotos mit nach Hause. Sehr kleine Pilze oder sehr zerbrechliche Arten sind schwierig, aber daran werde ich mich vielleicht auch mal wagen.
Der Vorteil vom weißen Hintergrund ist, dass ich die Bilder dann beliebig verschieben, spiegeln, verkleinern usw. kann. Das geht bei schwarz natürlich auch. Aber weiß ist eben bei Verwendung von natürlichem Licht einfacher.
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Hallo Bläuling,
vielen Dank für die Blumen.
Aber die Portraits sind keine Zeichnungen, sondern Fotos. Nur eben freigestellt vor weißem Hintergrund.
Zeichnen kann ich leider nur technisch;-)
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Hallo Jörg,
nein, der Fund war in Österreich.
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Moin,
bei der Nr. 20 könnte ich mir noch einen Hohlfußröhrling vorstellen. Es sieht ein wenig so aus, als ob der Pilz Röhren hat. Im jungen Stadium sind die immer noch verdeckt. Ein hohler Stiel ist allerdings nicht erkennbar. Ein Schnittbild hätte hier bei der Bestimmung sicher geholfen.
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hier nun der 2. Teil
12 Goldgelbe Koralle oder vielleicht auch die Schwefelgelbe Koralle (leider nicht sicher bestimmt)
13 Kastanienbrauer Becherling
14 Flaschenstäubling
15 Kleiner Nesterdstern
16 Dickschaliger Kartoffelbovist
17 und sein Parasit, der Schmarotzerröhrling
18 Elfenbeinröhrling (leider nur als einzelner Fruchtkörper)
19 Espenrotkappe
20 Hohlfußröhrling
21 Hohlfußröhrling in gelber Ausführung
22 Grauer Lärchenröhrling
23 Pfefferröhrling
24 Netzstieliger Hexenröhrling
25 Schönfußröhrling
26 Satansröhrling (Erstfund und leider auch nur ein Fruchtkörper)
viele Grüße und einen schönen Abend Euch allen
Björn
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Hallo zusammen,
ich habe nun schon lange keine Fundberichte mehr gezeigt - der letzte Exkursionsbericht ist nun schon 4 Jahre her, als ich im Oktober 2020 nochmal mit Nobi unterwegs war.
Ich habe hier auch nur mal eine kleine Auswahl der letzten 4-5 Wochen zusammengefasst.
In den letzten 2-3 Jahren hatte ich mich auch immer mal mit der Fotografie von freigestellten Pilzen, also quasi Portraitaufnahmen, beschäftigt.
Eine dieser Portraits zeige ich Euch hier auch gerne mal...
01 Violettstieliger Pfirsichtäubling
02 Grüngefelderter Täubling
03 Stachelbeertäubling
04 Fuchsiger Röteltrichterling
05 Birken- oder Laubholzknäueling
06 Purpurfilziger Holzritterling
07 Brätling (zumindest eine der Arten)
08 Kupferroter Gelbfuß
09 Dunkelvioletter Schleierling oder Mitternachtspilz
10 Fliegenpilz
11 Gemeiner Hallimasch
der 2. Teil folgt gleich...
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Super. Die sind ja so häufig nicht (mehr).
Die Kupferroten Gelbfüße finde ich dort auch immer mal, die Schleimer aber bisher noch nicht.
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Das ist doch ein schöner bunter Korb, Uwe.
Für den Eigenbedarf langt das doch allemal, wenn man wie hier zu sehen immer nur vernünftige Qualität sammelt.
Hast Du dort Heideschleimfüße mit im Korb? Ich meine, der unten rechts im Bild sieht danach aus…
Viele Grüße
Björn
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Guten Abend zusammen,
naja, sehr viel los war am vergangenen Wochenende (zumindest noch) nicht auf der Insel.
Es war in den Wäldern noch relativ trocken.
Geregnet hatte es vor dem Wochenende wohl immer mal ein wenig, aber eben nicht die großen Mengen.
Einzelne Steinpilze konnten wir finden, allerdings eher in Ufernähe von Mooren und Bächen.
Ein paar schöne Espenrotkappen waren auch noch zu finden, sowie zwei kleinere Flockenhexen.
Davon abgesehen war das Pilzwachstum eher verhalten.
Ich denke aber, dass es dieses Wochenende dort schon deutlich besser aussieht und die Artenvielfalt zunehmen wird.
Viele Grüße
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Hallo Corne,
den Tipp mit den BW-Stiefeln kann ich bestätigen. Ich hatte zwar die Nachfolgemodelle von Marcel, aber funktioniert haben die auch sehr gut. Die Dinger hatten mein Bruder und ich für alles genutzt: Zum Wandern, zum Arbeiten, auf Pilzpirsch, sogar zum Motorradfahren. Die haben wir immer ordentlich mit Schuhcreme behandelt und dann haben die immer funktioniert. Aber nach 10 oder 12 Jahren waren die aber auch hinüber. Die Bundeswehrzeit liegt nun auch schon 25 Jahre zurück…
Aktuell habe oft Arbeitsschuhe von Strauss im Wald an (Modell weiß ich gerade nicht). Die sind zwar aus Wildleder und sollten auch regelmäßig imprägniert werden, machen bisher aber einen sehr soliden Eindruck und bleiben auch extrem lange trocken.
Grüße
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Hallo Frank,
immer wieder schön, den zu finden. Ich kenne den allerdings auch nur aus den Alpen, dann ist die Art bei passender Witterung mitunter auch recht häufig anzutreffen.
Viele Grüße
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Hallo Christopher,
sehr schöne Funde. Deine Schleiereule sollte passen, hätte ich auch so genannt.
Viele Grüße
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Ob es dort noch etwas gibt weiß ich nicht.
Wie es dort inzwischen aussieht, weiß ich leider auch nicht. Aber gefunden hatten wir dort mal sehr viele Rotkappen. Etliche waren schon überständig. Ich denke, dass muss so etwa 8 oder 9 Jahre her sein, vielleicht sogar 10.
Ich war damals mit meinem Bruder zum Motorradrennen dort, ich glaube so Mitte September muss das gewesen sein. Habe damals leider keine Bilder gemacht…
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Moin,
So einen ähnlichen Spot, der immer mal wieder solide Rotkappenmengen hervorbringt, gibt es in der Dresdner Heide auch. Aber für einen ganzen Korb reichte es bisher allerdings nicht - das ist ja irre.
Die einzige Stelle, die mir mal mit solch einer Masse an Fruchtkörpern einfällt, ist in der Nähe vom Lausitzring. Das ist allerdings schon einige Jahre her. Ich glaube, Jörg ( Hannes2) hatte das auch mal berichtet, wenn ich mich recht erinnere.
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Hallo Corne, sehr stark.
Vorletztes Wochenende war ich mit meinem Bruder und zwei Kumpels mit Motorrädern im Vogtland unterwegs. Da habe ich natürlich auch mal links und rechts gelinst, ob nach den Niederschlägen schon mal was zu sehen ist.
Auf der Rückfahrt nach Dresden war im Umkreis vom sächsischen Kälteloch Morgenröthe-Rautenkranz auch mal ein Fliegenpilz zu sehen, sonst aber nichts.
Vergangenes Wochenende war dann schon deutlich mehr los, z.B. im Osterzgebirge. Der Königsfliegenpilz und der Elfenbeinröhrling ist mir allerdings nicht untergekommen, obwohl ich auf die beiden ein wenig gehofft hatte.
Aber vielleicht wird das ja auch noch was dieses Jahr.
Viele Grüße
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Genau so👍🏻
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Die sind immer wieder schön anzusehen.
In Dresden gab es vor ein paar Jahren mal zwei oder drei Stämme, wo die auch vorkamen. Habe die Art dort aber schon länger nicht mehr gesehen.
Anders als z.B. am Stechlin im Norden Brandenburgs. Bei passender Witterung erscheinen die dort oft in großen Mengen.
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Ich höre die Pilze schon wachsen.

Da bin ich mal gespannt...;-)
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auch wieder richtig;-)
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Für mich klingt die Geschichte auch mehr nach Aushilfsjournalismus, wie Hilmi schreibt.
Wenn eine Bache (weibliches Wildschein) Frischlinge führt und schlechte Laune hat, kann es unter Umständen auch mal brenzliger werden - z.B. wenn bei einer Jagd mal ein Tier angeschossen wurde. Wer kann es ihr verübeln. Gleiches gilt für die männlichen Wildschweine (Keiler). Wenn die wirklich mal zum Angriff übergehen (z.B. aus vorgenanntem Grund), kann es aufgrund seiner Waffen (nennen wir sie mal Eckzähne) auch mal blöd ausgehen. Die sind wirklich extrem scharf und gehen auch mal durch derberen Stoff.
Aber üblicherweise nehmen die Tiere Reisaus. Vielleicht rennt ein Schwein auch mal jemanden in Panik um, was sicher auch wehtut und ggf. auch mal Knochenbrüche verursachen kann, haut dann aber normalerweise ab. Dieses 20 Minuten kämpfen klingt schon sehr nach After-Wies‘n-Story…
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Ohne Mikroskopie geht bei diesen gelben Korallen (flava, subflava, flavescens, flavoides..., allein wenn man schon die Namen hört...) aber wenig.
Ist mir bewusst und auch nicht weiter schlimm.
Ein Mikroskop habe ich selbst nicht und will mir aktuell auch keines anschaffen. Mir fehlt leider die Zeit, dass Mikroskopieren auch noch in meine Hobbys einzupflegen😉.
Dann bleibt die Koralle erstmal nicht näher bestimmt.
Viele Grüße und einen angenehmen Abend
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Kuhröhrlinge waren hier heute an den richtigen Standorten auch massenhaft vorhanden - Sandröhrlinge habe ich dieses Jahr noch gar nicht gesehen. Allerdings habe ich auch noch wirklich gezielt danach gesucht;-)
Wenn ich morgen Nachmittag nochmal ein oder zwei Stündchen Zeit finde, mache ich vielleicht nochmal eine Runde...
