Beiträge von Norbert.S

    Hallo Anna,
    Beim anschneiden des Stieles kam ein (sehr kleines) Tröpfche , nicht irgendwie farbig oder milchig. Ein richtiges Milchen war das aber nicht.
    Danke für deine Antwort.
    Gruß Norbert

    Hallo Sarah,
    Ich dachte auch erst :"Wolfsröhrling- gibt es doch hier gar nicht" , obwohl er optisch doch passt.
    Dann : wo wohnt die glückliche Finderin - Breisgau ?? - ach nein , Sarifa - das war doch Griechenland - alles Klar.
    Tolle Funde
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Weils gerade regnet und die Kamera zu nass würde , frage ich mal einen Pilz vom letzten Monat nach.
    Fund : 26.09. einzelstehend in einem Moospolster im Buchen / Lärchenwald.
    Hut : 1,3cm breit , dunkel graubraun, gewölbt mit kleinem Buckel. Praktisch kein Hutfleisch.
    Lamellen : Weiß , entfernt stehend , untermischt , mit kleinem Zahn gerade angewachsen.
    Stiel 5,5cm lang , 1mm dick , schwarzbraun mit etwas hellerer Spitze , hohl.
    Geruch und Geschmack : war etwas verschnupft , sage aber mal unauffällig.

    Sporen 10,4-13,9 X 5,9-7,4 µm
    Keine Schnallen gefunden. Cheilo,- und Pleurozystiden vorhanden , flaschenförmig ,71 X 17 µ
    Es ist mir klar , so Helmling nach Bild geht kaum , in meinen Büchern konnte ich ihn nicht so recht zuordnen, also überbrücken wir den Regentag mal mit überflüssigen Anfragen.
    Was meint ihr dazu ?
    Grüße Norbert










     

    Hallo zusammen,
    Da habe ich mich sozusagen selbst ins Bockshorn gejagt....
    Also Resümee : Nach allen makroskopischen und mikroskopischen Ergebnissen kommt nur Gymnopilus penetrans in Frage. Die hier gefundenen Pilze sind nur etwas stämmiger und blasser als die , welche ich fast täglich hier im Fichtenwald finde , auch schmecken sie nicht gar so bitter. Das wird wohl bloß an dem freien Wuchs auf schattenlosem Substrat liegen oder was weiß ich.
    Auf jeden Fall : Problem gelöst , mich ärgert jetzt nur die Zeit , welche ich drauf verwendet habe , das hätte für zwei Waldwanderungen bei schönem Wetter gereicht.
    ...aber jetzt ist es kalt und es regnet.
    Dank an alle netten Helfer und Grüße
    Norbert

    Hallo zusammen,
    Tja , zu Agrocybe putaminum passt zwar das Aussehen , besonders bei dem WIKI - Bild , aber die Sporenfarbe und auch Sporengröße schliessen den eigentlich aus.
    Was ist die Steigerung von ratlos ? -- ratlöser ??
    @Pablo ,
    Natürlich kann ich ein KOH-Bild liefern :



    Rätsel sind was feines , da oben auf dem Berg liegen genügend Holzschnitzel , wenn ich den Kandidaten jetzt nicht erlegen kann , ist er halt nächstes Jahr dran.
    Dieses Hobby wäre ja auch langweilig , wenn man alles so gut erkennen könnte wie Fliegenpilze.
    Grüße Norbert

    Hallo,
    @Pablo,
    KOH ca. 20% aufgetragen auf Schnitt ( Lamellen , Fleisch und Huthaut )
    Oehrling,
    Ich glaube ja auch nicht an den Schüppling , aber dann schaue ich doch morgen nach Chrysozystiden , kann ja nichts schaden.
    Grüße Norbert

    Hallo Harald,
    Na ja , gegen Flämmlinge spricht die KOH-Reaktion. Oder gibts da auch welche , die nicht schwärzen ?
    Wenn ich den so unerm Mikro anschaue , sehe ich da eher einen Schüppling , da muß ich wohl nach einem Schüppling ohne Schuppen suchen.....oder sowas.
    Na ja , morgen , den Rest vom Abend bin ich unterwegs.
    Gruß Norbert

    Hallo Karl,
    Ich habe heute mal kurz in den Glibber reingeschaut , sehe da kugelrunde Sporen von 4-5 µ Durchmesser , Um die Bestachelung zu beurteilen reicht mein Mikro nicht hin.
    Ein "Schwänzchen" an den Sporen ist jedenfalls nicht vorhanden.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Im alten Bergwerk liegt auf einer bewachsenen Freifläche seit ca. 5 Jahren ein Haufen Holzschnitzel –“ warum auch immer , bis 50cm hoch.
    Seit 3 Jahren schau ich im Herbst bisweilen vorbei –“ da müssen doch irgendwann Pilze wachsen.
    Tatsächlich , Dieses Jahr war es soweit , gleich eine große Menge.
    Aber irgendwie kann ich die nicht einordnen. Vor Ort dachte ich an Flämmlinge , aber mit KOH erfolgt nur Bräunung , keine Schwärzung.
    Hut : Ockerbraun , bis 6cm breit , etwas gewellt , fein eingewachsen radialfaserig.
    Lamellen : Etwas heller als Hut , angeheftet , dicht , untermischt , auf Druck bräunend.
    Fleisch : gelblich weiß
    Stiel : bis 6cm lang , bis 1 cm dick , voll , etwas heller als Hut , voll , bei Verletzung ebenfalls etwas bräunend , Basismyzel weiß.
    Weder Ring noch Cortinareste zu entdecken.
    Sporenstaub : hell zimt/rostbraun.
    Sporen 7,2-8,6 X 4,0-4,9 µm.
    Ansonsten lasse ich die Bilder sprechen . Vielleich leide ich auch unter Alzheimer , aber momentan fällt mir nichts dazu ein.
    Grüße Norbert



    Erstmal das seltsame Habitat :



    Und die Pilze :






    Sporenabdruck gibts auch :



    Und noch ein Sporenmikro :





    Hallo Stefan und Karl,
    Dass das nicht einfach ist , war mir schon klar. In den Großpilzen BaWü fand ich jedenfalls weder bei Bovista , Lycoperdon und Scleroderma und auch davor und danach nichts wirklich Passendes.
    ..Und auch in meiner restlichen mageren Literatur ist da Ebbe.
    Dumme Frage : reifen da die Sporen auch in der Dose nach ?
    Den Fundort kann ich frühestens am nächsten Wochenende besuchen - muß durchs Bergwerk (Betreten verboten, Wochenende ist da keiner)
    Ich bleibe so gut ich kann dran , sieht interessant aus.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Heute fand ich auf einer alten Abraumhalde (Bodenzusammensetzung unbekannt) diese Gruppe von Bovisten.
    Scleroderma halte ich für wahrscheinlich , aber der dickschalige ist es bestimmt nicht.
    Durchmesser der größten Knolle gut 4cm.
    Umgebung nur Magergras , keine Bäume oder Büsche.
    Die sind ja noch nicht ausgereift , also erstmal kein Sporenbild.
    Kann da jemand nach den Bildern was sagen ?
    Grüße Norbert




    Hallo Pablo,
    Habe mich schon gerade gewundert , warum heute der Himmel so klar ist....
    Aber wenn das dein Geburtstag ist , da wundert es mich nicht mehr.
    Herzliche Glückwünsche auch von mir , feier schön.
    Gruß Norbert

    Hallo Gerd,
    Der Hexenröhrling ist ganz sicher keine Netzhexe , das Blauen kann beim Flocki recht unterschiedlich ausfallen.
    Allerdings bei dem Blickwinkel kann ich für den Flocki auch nicht garantieren , gibt ja auch noch andere Boleten...
    Gruß Norbert

    Hallo Hella,
    Der spitzschuppige Stachelschirmling passt schon , da gibts kein Vertun.
    Der Schüppling ist rein farblich nicht der sparrige , könnte ein alter Pappel-Schüppling sein

    Das streich ich lieber , ich weiß es auch nicht.
    Gruß Norbert

    Hallo Karl,
    I.whitei passt rein optisch und auch mikroskopisch recht gut , wobei ich den nicht so ganz rot kenne.
    Am Stiel rötet auch nichts , weder da , wo ich für die Mikros abgeschält habe noch da , wo ich mal gedrückt habe.
    Vielleicht sagt Ditte noch was dazu.
    Gruß Norbert

    Hallo Stefan,
    Na ja , mit meiner Billig-Mikroausrüstung ists ja nicht weit her , deshalb stelle ich da wenig ein , aber wenn du meinst...
    Die Sporenmaße stehen ja schon in der Anfrage.
    ein Sporenbild hier :



    Die Cheilo,- und Pleuros sind 60-65 µ lang , 18-20 µ dick und sehen so aus :



    Und Stielzystiden sind etwas verschieden. Die lange auf dem Bild ist 133 µ lang und an der dicksten Stelle 21 µ dick :



    Gruß Norbert

    Hallo Karl,
    Wunderschöne Bilder.
    Das mit den langen Radtouren mach ich auch oft , da aber mein Mitfahrer höchstens an Steinpilzen und Schnellradeln Interesse hat , kommt mykologisch meistens nicht viel raus.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Wieder mal eine Inocybe (glaub ich wenigstens) , bei welcher ich mich beim Schlüsseln verlaufe.
    Fund am grasigen Wegrand im Fichtenwald , südlicher Vogelsberg , 300m über NN.
    Hut : bis 4cm breit mit deutlichem Buckel –“ sombreroförmig. Farbe elfenbeinweiß über weiß mit rot bis fast orangebraun/rotbraun.
    Bei jungen Pilzen weiße Cortinareste.
    Lamellen weißlich bis graubraun.
    Stiel : bis 5cm lang , 0,6cm dick , elfenbeinfarben mit stellenweise bräunlichem Hauch , voll , zumindestens obere Hälfte fein bepudert. Bsis im Substrat etwas verdickt , aber keine deutlich abgesetzte Knolle.
    Geruch : Inocybisch
    Sporen elliptisch , glatt , 7,7-8,6 X 4,8-5,2(5,5) µm. Cheilo,- und Pleurozystiden reichlich vorhanden , 50% Kristallbeschopft.
    Kaulozystiden obere Stielhälfte häufig , Stielmitte seltener und nicht mehr kristallbeschopft , im unteren Drittel keine Zystiden mehr.
    Forumsbestimmungen von Inocybe gehen ja meistens schief , aber die sind mit dem Farbenspiel so auffällig , vielleicht kennt die doch jemand persönlich.
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert











     
     

    Hallo Pablo,
    Tja , ich glaube , da hast du mal wieder ins Schwarze getroffen. Tyromyces chioneus fand ich im Netz bei den Westfälischen Pilzbriefen , da ist ein Bild der Tramahyphen drin , das passt zu meinem Fund wie die Faust aufs Auge. Ausserdem isind die nicht so keilförmig gewachsen wie Oligoporus tephroleucus , und das passt bei meinem Fund auch.
    Morgen schau ich wohl nochmal ins Mikro (hab schon alles weggeräumt) um die letzten Zweifel zu beseitigen , aber ich glaube der Kandidat ist verhaftet.
    Dank und Grüße
    Norbert

    Hallo Mario,
    Für Oligoporus tephroleucus (syn. O.lacteus in dan Großpilzen BaWü) ist er verdammt groß und dünn , aber mit dem Wachstum an Buche und dem milden Geschmack könntest du durchaus recht haben.
    Leider habe ich keine Ahnung.....
    Gruß Norbert