Beiträge von Norbert.S

    Hallo Karl,
    I.whitei passt rein optisch und auch mikroskopisch recht gut , wobei ich den nicht so ganz rot kenne.
    Am Stiel rötet auch nichts , weder da , wo ich für die Mikros abgeschält habe noch da , wo ich mal gedrückt habe.
    Vielleicht sagt Ditte noch was dazu.
    Gruß Norbert

    Hallo Stefan,
    Na ja , mit meiner Billig-Mikroausrüstung ists ja nicht weit her , deshalb stelle ich da wenig ein , aber wenn du meinst...
    Die Sporenmaße stehen ja schon in der Anfrage.
    ein Sporenbild hier :



    Die Cheilo,- und Pleuros sind 60-65 µ lang , 18-20 µ dick und sehen so aus :



    Und Stielzystiden sind etwas verschieden. Die lange auf dem Bild ist 133 µ lang und an der dicksten Stelle 21 µ dick :



    Gruß Norbert

    Hallo Karl,
    Wunderschöne Bilder.
    Das mit den langen Radtouren mach ich auch oft , da aber mein Mitfahrer höchstens an Steinpilzen und Schnellradeln Interesse hat , kommt mykologisch meistens nicht viel raus.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Wieder mal eine Inocybe (glaub ich wenigstens) , bei welcher ich mich beim Schlüsseln verlaufe.
    Fund am grasigen Wegrand im Fichtenwald , südlicher Vogelsberg , 300m über NN.
    Hut : bis 4cm breit mit deutlichem Buckel –“ sombreroförmig. Farbe elfenbeinweiß über weiß mit rot bis fast orangebraun/rotbraun.
    Bei jungen Pilzen weiße Cortinareste.
    Lamellen weißlich bis graubraun.
    Stiel : bis 5cm lang , 0,6cm dick , elfenbeinfarben mit stellenweise bräunlichem Hauch , voll , zumindestens obere Hälfte fein bepudert. Bsis im Substrat etwas verdickt , aber keine deutlich abgesetzte Knolle.
    Geruch : Inocybisch
    Sporen elliptisch , glatt , 7,7-8,6 X 4,8-5,2(5,5) µm. Cheilo,- und Pleurozystiden reichlich vorhanden , 50% Kristallbeschopft.
    Kaulozystiden obere Stielhälfte häufig , Stielmitte seltener und nicht mehr kristallbeschopft , im unteren Drittel keine Zystiden mehr.
    Forumsbestimmungen von Inocybe gehen ja meistens schief , aber die sind mit dem Farbenspiel so auffällig , vielleicht kennt die doch jemand persönlich.
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert











     
     

    Hallo Pablo,
    Tja , ich glaube , da hast du mal wieder ins Schwarze getroffen. Tyromyces chioneus fand ich im Netz bei den Westfälischen Pilzbriefen , da ist ein Bild der Tramahyphen drin , das passt zu meinem Fund wie die Faust aufs Auge. Ausserdem isind die nicht so keilförmig gewachsen wie Oligoporus tephroleucus , und das passt bei meinem Fund auch.
    Morgen schau ich wohl nochmal ins Mikro (hab schon alles weggeräumt) um die letzten Zweifel zu beseitigen , aber ich glaube der Kandidat ist verhaftet.
    Dank und Grüße
    Norbert

    Hallo Mario,
    Für Oligoporus tephroleucus (syn. O.lacteus in dan Großpilzen BaWü) ist er verdammt groß und dünn , aber mit dem Wachstum an Buche und dem milden Geschmack könntest du durchaus recht haben.
    Leider habe ich keine Ahnung.....
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Heute bei einer (erfolglosen) Steinpilzpitsch sah ich an einem Buchenstumpf inmitten eines Asthaufens diesen Porling.
    Von der Größe her und mit übereinander wachsenden Hüten wie ein Schwefelporling , aber alles in fast weiß.
    Hüte : geschätzt über 20cm breit , weiß bis cremefarben mit schwachem Graustich.
    Oberfläche etwas "pickelig" oder soll ich "Orangenhaut" sagen ?
    Fruchtkörper bis 2,5 cm dick , die Porenschicht nur bis 5mm stark.
    Poren sehr fein , kann ich mit meinen alten Augen kaum auflösen....
    Fleisch rein weiß.
    Der Fruchtkörper ist sehr weich , läßt sich einfach mit der Hand ablösen und zerreißen und zerbrechen .
    Geruch : schwacher Porlingsgeruch mit Komponente von Vanilleeis (nicht direkt vanille aber so wie ein billiges Vanilleeis aus der Dose)
    Geschmack : Unauffällig , nicht bitter , nach 1 Min. Kauen und ausspucken und spülen dann einen kratzigen Nachgescmack auf der Zunge.
    So auf Anhieb finde ich den nicht , also frage ich mal fröhlich bei euch Experten nach.


    Bild von oben , ziemlich dunkel :



    Bild frontal , eher überbelichtet :



    Und Bild der Unterseite , auf dem Baumstamm liegend , das ist mit leider zu dunkel geraten.



    Wenn die Begleitung schon 50 meter weiter ist und man in einem Asthaufen jongliert , dann werden die Fotos leider oft etwas schlampig.
    So , weiß jemand von euch den Namen dieses Buchenholzfressers ?
    Grüße Norbert


    Vergessen : keine Reaktion mit KOH

    Hallo Pablo,
    Nö , der impudicus ist es (nach Beschreibung) eher nicht , der wäre ja auch sehr selten.
    Also hefte ich den mal als silvaticus ab und merke mir auch Douglasie als Begleitbaum.
    Dank und Gruß
    Norbert

    Hallo Pablo,
    Na ja , Sporen habe ich mit 5,2-6,2 X 3,3-4,1 µm gemessen , das spräche für silvaticus. Die erschienen mir halt dafür ziemlich groß , Fichten waren da auch keine. Vielleicht gehen Douglasiennadeln ja auch.
    Je mehr man weiß desto komplizierter wirds , vor 5 Jahren wäre der einfach als Blutchampignon in den Korb gehüpft.....
    Heute sitz ich am Mikro und stelle fest : der Pilz ist zu jung , kaum reife Basidien , so kann ich nichtmal feststellen ob die Schneide steril ist.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Heute fand ich diese Champignons im Nadelstreu im Douglasienwald.
    Hut : Bis 9cm breit , war aber noch nicht ganz aufgeschirmt. Hutschuppung siehe Bild.
    Lamellen : rosa
    Stiel : Nicht gemessen , habe bis auf einen kleinen die Gruppe stehen lassen. Basis etwas verdickt.
    Fleisch rötet langsam beim Anschnitt , vor allem im Hut über den Lamellen. Stielfleisch bleibt ziemlich weiß.
    Geruch : unauffällig , angenehm.
    Tja , einer der rötenden Waldchampignons ,ich würde ihn jederzeit als Speisepilz nehmen , aber welcher ??
    Wer weiß mehr ?
    Grüße Norbert










     
     

    Hallo Harald,
    Ja , quietscht genau so...
    Ich war mir ja ziemlich sicher , aber persönliche Erstfunde lasse ich mir grundsätzlich bestätigen.
    Man legt sich sonst irgendwann selber rein.....
    Dank und Gruß
    Norbert

    Hallo zusammen,
    Heute an einer uralten , nicht mehr identifizierbaren Baumwurzel diese Pilze gefunden , und zwar an der ehemaligen Unterseite.
    Ich sage mal : Eichenwirrling , wenn ich das Holz als Eiche bestimmen könnte wäre ich sogar sicher , aber so frage ich einfach mal nach.
    Grüße Norbert


    Hallo,
    Ich gebe zu , sicher ist man erst nach dem Blick auf Lamellen und Stielspitze.
    Aber ich sehe die praktisch jeden Tag , und meistens ist der erste Eindruck von oben richtig.
    Erklären kann ich es nicht.
    Wird sich ja auch noch jemand von den Experten melden - da gehöre ich nicht dazu.
    Gruß Norbert

    Hallo Katja,
    Sehr viel auf einmal , genauere Angaben hast du ja auch nicht , aber ich versuchs mal :
    1) Falscher Pfifferling
    2 Möglicherweise wie 1
    3 Flockenstieliger vHexenröhrling
    4 ?
    5 ?
    6 Kahler Krempling
    7 Hallimasch
    8 ?
    9 Grünblättrige Schwefelköpfe
    10 Ebenfalls grünblättrige , nur älter
    11 Wohl auch Schwefelköpfe
    12 Wieder grünblättrige Schwefelköpfe
    13 Ja , Knolli , da halt ich mich raus
    14 ja
    15 Aus der Gruppe der Rotfußröhrlinge , wahrscheinlich Herbst-Rotfußröhrling
    16 Täubling , nach Bild nicht präzise zu bestimmen
    17 ja
    18 Knollenblätterpilz (Weiße Form des gelben oder auch verschiedene ?)
    19 ?
    20 Täubling siehe oben
    Gruß Norbert

    Hallo ,
    Jetzt habe ich noch etwas gegoogelt , mit dem Ergebnis : jede Beschreibung weicht irgendwie ab.
    Besonders beim Geruch herrscht Verwirrung , in meinem Kopf auch.
    Also schieben wir das mal in die Ecke - husch , weg mit dir.
    @Pablo , wenn dann noch/wieder welche stehen , bring ich zum Taunustreffen welche mit.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Ich bin ja nicht der große Bestimmer , aber bei dem Schlüssel in den Großpilzen komme ich über den Generalschlüssel nach Huthaut feucht seidig (nicht schmierig) nach Schlüssel 4 und dort über den Leuchtgasartigen Geruch , Laubwaldstandort , Sporengröße und bitteren Geschmack eindeutig zu T.lascivum.
    Ihr habt mich jetzt echt verunsichert.
    Grüße Norbert

    Hallo Pablo,
    Ja , das werden wohl Erdritterlinge sein , die kommen in der Ecke in Massen vor , manchmal auch die beringten.
    Beim letzten ist außer T.lascivum kaum was drin , Leuchtgasgeruch und Sporengröße passen. Da stehen nicht nur Birken , sondern auch Buche , Weißdorn , Eiche und Kirsche , alles um diese Stelle.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Habe mich heute aufgemacht in mein Lieblingsbiotop am Bergwerksee , in der Hoffnung auf etwas Feuchtigkeit.
    Nix war , Rotkappen nicht vorhanden , Büschelraslinge , Rißpilze , Hebeloma , alles vertrocknet , da habe ich nicht mal den Foto ausgepackt.
    Dann etwas Unbekanntes , aber alle so vertrocknet , da habe ich erst keine zur Bestimmung mitgenommen (aber Stelle gemerkt)



    Darauf bin ich auf die große Wiese ausgewichen , in der Hoffnung auf die Wirkung des nächtlichen Taus. Das Gras war zwar um 13 Uhr noch nass , aber der Boden darunter trocken.
    Ergebnis : eine neue Art , noch zu Beschreiben , ein Entsaftling :



    Selbst zie Zitzenschirmlinge (Makrolepiota mastoidea) nur 11cm hoch , die bringen normalerweise mindestens das doppelte. Allerdings schauen sie nicht vertrocknet aus :



    Und auf dem Rückweg dann die ersten Pilze , welche der Trockenheit scheinbar trotzten , Widerliche Ritterlinge (Tricholoma lascivum). Die riechen wirklich widerlich , fast wie die Schwefelritterlinge :



    So bleibt nur die Hoffnung auf Regen , morgen soll ja welcher kommen.
    Ich fang mit dem Regentanz schon mal an.
    Grüße Norbert

    Hallo Wolfgang,
    Na ja , bin ja Mikroskop-Laie, was ich da sehe kann ich oft nicht interpretieren.
    Noch ein Bild von der Lamellenschneide , sind das jetzt Zystiden oder Basidiolen ?
    Sonst ist nichts zu finden.
    Gruß Norbert