Beiträge von Norbert.S

    Hallo zusammen,
    Heute bei einer (erfolglosen) Steinpilzpitsch sah ich an einem Buchenstumpf inmitten eines Asthaufens diesen Porling.
    Von der Größe her und mit übereinander wachsenden Hüten wie ein Schwefelporling , aber alles in fast weiß.
    Hüte : geschätzt über 20cm breit , weiß bis cremefarben mit schwachem Graustich.
    Oberfläche etwas "pickelig" oder soll ich "Orangenhaut" sagen ?
    Fruchtkörper bis 2,5 cm dick , die Porenschicht nur bis 5mm stark.
    Poren sehr fein , kann ich mit meinen alten Augen kaum auflösen....
    Fleisch rein weiß.
    Der Fruchtkörper ist sehr weich , läßt sich einfach mit der Hand ablösen und zerreißen und zerbrechen .
    Geruch : schwacher Porlingsgeruch mit Komponente von Vanilleeis (nicht direkt vanille aber so wie ein billiges Vanilleeis aus der Dose)
    Geschmack : Unauffällig , nicht bitter , nach 1 Min. Kauen und ausspucken und spülen dann einen kratzigen Nachgescmack auf der Zunge.
    So auf Anhieb finde ich den nicht , also frage ich mal fröhlich bei euch Experten nach.


    Bild von oben , ziemlich dunkel :



    Bild frontal , eher überbelichtet :



    Und Bild der Unterseite , auf dem Baumstamm liegend , das ist mit leider zu dunkel geraten.



    Wenn die Begleitung schon 50 meter weiter ist und man in einem Asthaufen jongliert , dann werden die Fotos leider oft etwas schlampig.
    So , weiß jemand von euch den Namen dieses Buchenholzfressers ?
    Grüße Norbert


    Vergessen : keine Reaktion mit KOH

    Hallo Pablo,
    Nö , der impudicus ist es (nach Beschreibung) eher nicht , der wäre ja auch sehr selten.
    Also hefte ich den mal als silvaticus ab und merke mir auch Douglasie als Begleitbaum.
    Dank und Gruß
    Norbert

    Hallo Pablo,
    Na ja , Sporen habe ich mit 5,2-6,2 X 3,3-4,1 µm gemessen , das spräche für silvaticus. Die erschienen mir halt dafür ziemlich groß , Fichten waren da auch keine. Vielleicht gehen Douglasiennadeln ja auch.
    Je mehr man weiß desto komplizierter wirds , vor 5 Jahren wäre der einfach als Blutchampignon in den Korb gehüpft.....
    Heute sitz ich am Mikro und stelle fest : der Pilz ist zu jung , kaum reife Basidien , so kann ich nichtmal feststellen ob die Schneide steril ist.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Heute fand ich diese Champignons im Nadelstreu im Douglasienwald.
    Hut : Bis 9cm breit , war aber noch nicht ganz aufgeschirmt. Hutschuppung siehe Bild.
    Lamellen : rosa
    Stiel : Nicht gemessen , habe bis auf einen kleinen die Gruppe stehen lassen. Basis etwas verdickt.
    Fleisch rötet langsam beim Anschnitt , vor allem im Hut über den Lamellen. Stielfleisch bleibt ziemlich weiß.
    Geruch : unauffällig , angenehm.
    Tja , einer der rötenden Waldchampignons ,ich würde ihn jederzeit als Speisepilz nehmen , aber welcher ??
    Wer weiß mehr ?
    Grüße Norbert










     
     

    Hallo Harald,
    Ja , quietscht genau so...
    Ich war mir ja ziemlich sicher , aber persönliche Erstfunde lasse ich mir grundsätzlich bestätigen.
    Man legt sich sonst irgendwann selber rein.....
    Dank und Gruß
    Norbert

    Hallo zusammen,
    Heute an einer uralten , nicht mehr identifizierbaren Baumwurzel diese Pilze gefunden , und zwar an der ehemaligen Unterseite.
    Ich sage mal : Eichenwirrling , wenn ich das Holz als Eiche bestimmen könnte wäre ich sogar sicher , aber so frage ich einfach mal nach.
    Grüße Norbert


    Hallo,
    Ich gebe zu , sicher ist man erst nach dem Blick auf Lamellen und Stielspitze.
    Aber ich sehe die praktisch jeden Tag , und meistens ist der erste Eindruck von oben richtig.
    Erklären kann ich es nicht.
    Wird sich ja auch noch jemand von den Experten melden - da gehöre ich nicht dazu.
    Gruß Norbert

    Hallo Katja,
    Sehr viel auf einmal , genauere Angaben hast du ja auch nicht , aber ich versuchs mal :
    1) Falscher Pfifferling
    2 Möglicherweise wie 1
    3 Flockenstieliger vHexenröhrling
    4 ?
    5 ?
    6 Kahler Krempling
    7 Hallimasch
    8 ?
    9 Grünblättrige Schwefelköpfe
    10 Ebenfalls grünblättrige , nur älter
    11 Wohl auch Schwefelköpfe
    12 Wieder grünblättrige Schwefelköpfe
    13 Ja , Knolli , da halt ich mich raus
    14 ja
    15 Aus der Gruppe der Rotfußröhrlinge , wahrscheinlich Herbst-Rotfußröhrling
    16 Täubling , nach Bild nicht präzise zu bestimmen
    17 ja
    18 Knollenblätterpilz (Weiße Form des gelben oder auch verschiedene ?)
    19 ?
    20 Täubling siehe oben
    Gruß Norbert

    Hallo ,
    Jetzt habe ich noch etwas gegoogelt , mit dem Ergebnis : jede Beschreibung weicht irgendwie ab.
    Besonders beim Geruch herrscht Verwirrung , in meinem Kopf auch.
    Also schieben wir das mal in die Ecke - husch , weg mit dir.
    @Pablo , wenn dann noch/wieder welche stehen , bring ich zum Taunustreffen welche mit.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Ich bin ja nicht der große Bestimmer , aber bei dem Schlüssel in den Großpilzen komme ich über den Generalschlüssel nach Huthaut feucht seidig (nicht schmierig) nach Schlüssel 4 und dort über den Leuchtgasartigen Geruch , Laubwaldstandort , Sporengröße und bitteren Geschmack eindeutig zu T.lascivum.
    Ihr habt mich jetzt echt verunsichert.
    Grüße Norbert

    Hallo Pablo,
    Ja , das werden wohl Erdritterlinge sein , die kommen in der Ecke in Massen vor , manchmal auch die beringten.
    Beim letzten ist außer T.lascivum kaum was drin , Leuchtgasgeruch und Sporengröße passen. Da stehen nicht nur Birken , sondern auch Buche , Weißdorn , Eiche und Kirsche , alles um diese Stelle.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Habe mich heute aufgemacht in mein Lieblingsbiotop am Bergwerksee , in der Hoffnung auf etwas Feuchtigkeit.
    Nix war , Rotkappen nicht vorhanden , Büschelraslinge , Rißpilze , Hebeloma , alles vertrocknet , da habe ich nicht mal den Foto ausgepackt.
    Dann etwas Unbekanntes , aber alle so vertrocknet , da habe ich erst keine zur Bestimmung mitgenommen (aber Stelle gemerkt)



    Darauf bin ich auf die große Wiese ausgewichen , in der Hoffnung auf die Wirkung des nächtlichen Taus. Das Gras war zwar um 13 Uhr noch nass , aber der Boden darunter trocken.
    Ergebnis : eine neue Art , noch zu Beschreiben , ein Entsaftling :



    Selbst zie Zitzenschirmlinge (Makrolepiota mastoidea) nur 11cm hoch , die bringen normalerweise mindestens das doppelte. Allerdings schauen sie nicht vertrocknet aus :



    Und auf dem Rückweg dann die ersten Pilze , welche der Trockenheit scheinbar trotzten , Widerliche Ritterlinge (Tricholoma lascivum). Die riechen wirklich widerlich , fast wie die Schwefelritterlinge :



    So bleibt nur die Hoffnung auf Regen , morgen soll ja welcher kommen.
    Ich fang mit dem Regentanz schon mal an.
    Grüße Norbert

    Hallo Wolfgang,
    Na ja , bin ja Mikroskop-Laie, was ich da sehe kann ich oft nicht interpretieren.
    Noch ein Bild von der Lamellenschneide , sind das jetzt Zystiden oder Basidiolen ?
    Sonst ist nichts zu finden.
    Gruß Norbert

    Hallo Pablo,
    Kann durchaus auch ein exotischer Baum sein , wurde damals hier angepflanzt (70'er , unser Dorf soll schöner werden)
    Ach ja , Geruch habe ich total verschwitzt : schwach , etwas erdig hätte ich gestern gesagt , wenn ich heute an der Dose rieche denke ich an eine schwache Komponente vom Stinktäubling - aber wirklich ganz schwach !
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Gestern fand ich auf parkartigem Gelände diese Rötlinge. Da ich mit Huthautmerkmalen (noch) nicht vertraut bin , komme ich mit schlüsseln nicht weiter. Die Pilze standen in Mengen nur unter einem , mir nicht bekanntem Baum.
    Hut : bis 7cm breit , graubraun , etwas gezont (Mitte und Rand dunkler) , abgeflachter breiter Buckel.
    Lamellen : dicht , fast frei , am Grund etwa anastomosierend , jung weiß , alt rosabraun.
    Fleisch : weiß.
    Stiel : bis 6cm lang , 1,3cm dick ,weißlich , Basis etwas angespitzt. Tief im Boden sitzend.
    Sporenstaub : rosabraun. Sporen : etwas eckig , an dickster Stelle 8,3 bis 9,4 µm breit. Basidien 4-sporig. Schnallen vorhanden.
    Ein Blätterbild vom Baum habe ich noch angehängt , wäre schön , wenn jemand diesen erkennen könnte. Beim Pilz habe ich weniger Hoffnung.
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert










     
     

    Hallo zusammen,
    Diese Pilze machten mir doch Kopfzerbrechen–¦–¦
    Fund : 29.09.2015 an ziemlich verwittertem Holz im Buchenwald am Wegrand.
    Einzelhut bis 9cm breit ,6cm tief , Rand gewellt , ungleichmäßig , blassocker. Kleinere Hüte oft Löffel,- bis zungenförmig.
    Lamellen dicht , blassocker , untermischt.
    Fleisch : weißlich ,glasig, selbst in Ansatznähe nur 2mm dick , nach außen noch dünner.
    Stiel : praktisch nicht vorhanden.
    Sporenstaub : braun.
    Schnallen vorhanden. Sporen rund , 4,6 bis 5,6 µm Durchmesser. Cheilocystiden keulig.
    Auf den ersten Blick waren die seitlingslastig , was aber mit dem braunen Sporenstaub erledigt war. Beim Schlüsseln komme ich ganz klar auf Crepidotus applanatus , aber dafür wären sie rein makroskopisch eigentlich zu groß und viel zu braun. Sowohl in Büchern als auch im Netz sehe ich C.applanatus immer nur als schön weiße , kleine Pilze.
    Was ist eure Meinung dazu ?
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert