Beiträge von lutine

    pilze gibt es überall, auch in niedersachsen.
    die schwarzen berge südlich von hamburg sind ein paradies für pilzesucher
    mit sicherheit gibt es auch im harz gute pilzwälder.
    schau halt mal ein bisschen, was es für wälder bei euch gibt. nadelwälder vielleicht mit ein wenig buchen und/oder birken gemischt, lichtungen, moosiger untergrund
    sind für anfänger eigentlich schon mal ganz gute zeichen um mal zu schauen.
    wo fliegenpilze stehen lohnt es sich, auch mal nach anderen anfängerpilzen zu suchen, zb maronen und steinpilze.


    jedenfalls viel glück beim suchen und immer hübsch vorsichtig sein. nix essen nur weil es so appetitlich aussieht!

    hallimasch??
    wachsen die auch einzeln?
    ich bin noch anfängerin beim hallimasch und lerne den pilz erst nach und nach kennen.


    boah ich hoffe ich kann eines tages auch so viele pilze bestimmen und eben auch essen ;)

    hallo martina
    die gefühlsmäßige einstufung ist mehr als gefährlich
    ich würde mich auch beim essen eines pilzes nicht auf ein einziges...ich denke da liegst du richtig verlassen
    lies mal den nachsatz von harald..
    das hat schon seine berechtigung.
    ich habe gestern auch waldchampignons gefunden und hier und über meinen vater nachbestimmen lassen. dann hab ich nochmal mein bestimmungsbuch gewälzt und erst dann hab ich ihn gegessen ;)

    hi benny
    schmecken sie denn dann noch nach was?also ich hab es so gemacht, pilze kurz aufgekocht, danach wasser weggeschüttet und dann noch 15 minuten erneut gekocht. das pilzwasser würde ich aber getrost verwenden, oder ist das falsch und wenn ja warum?

    das eine ist vermutlich ein älterer perlpilz. im ersten bild unten links.
    @menedemus: übrigens ein guter speisepilz wenn er jung und unverwurmt ist!
    dazu müßte er an verletzungen leicht röten (zb wurmlöcher sind immer deutlich rosa)
    die huthaut muß abziehbar sein, die manschette ist immer gerieft. die bilder sind allerdings nicht geeignet um eine sichere bestimmung abzugeben. dazu müßte ich die manschette und auch den teil sehen, der in der erde war. und alles möglichst in makroaufnahme ;)
    übrigens wird hier kaum jemand einen knollenblätterpilz bestimmen können, wenn du die knolle aus der er wächst nicht mitbringst, oder zumindest beschreibst!

    ich glaube, den werde ich in zukunft öfter finden, denn eigentlich hab ich mir die nur aus neugierde angeschaut, so von oben sahen sie eigentlich nicht besonders appetitlich aus, ich wollte nur wissen ob das irgendeine art parasol ist
    als der dann so anfing zu bluten und ich die rostrosa lamellenfarbe sah und den orangen anschnitt, erinnerte ich mich an meine kindheit in der wir den waldchampignon gesammelt haben. dann hat noch harry und mein vater bestätigt und alle meine pilzbücher haben grünes licht gegeben also hab ich ihn tatsächlich verspiesen.
    juchu nun hab ich noch einen pilz den ich zweifelsfrei erkenne und sammle.
    mal sehen:
    Waldegerling
    hallimasch,
    perlpilz
    steinpilz
    marone
    rotkappe
    butterpilz
    goldröhrling
    ziegenlippe (ungern, sind so weich)
    rotfußröhrling
    hexenröhrling
    pfifferling
    semmelstoppelpilz
    als nächstes trau ich mich an den violetten lacktrichterling und danach an den frauentäubling :D

    Zitat

    Ich betrachte es als "bodenlosen Leichtsinn" (auch wenn du eine Pilzart schon seit Jahren sammelst und verspeist) Pilze zu verspeisen und dann nachträglich die Art abzufragen.


    was ist daran denn leichtsinnig????
    leichtsinnig ist es, pilze zu essen, die man nicht kennt, oder einen pilz zu essen, weil das forum sagt es sei wahrscheinloich ein essbarer pilz.
    wie sie heißen ist aber doch dabei völlig schnuppe.
    ich sammele auch seit jahrzehnten pilze und weiß nicht immer genau wie sie heißen. wichtig ist für mich dass ich die ungenießbaren verwechslungspartner kenne. auch da isses doch wurscht wie die heißen.
    ich bin schließlich kein pilzexperte, ich lehre nicht sondern ich versuche zu lernen


    hallo zusammen, diesen pilz habe ich als waldegerling bestimmt. mit der dunklen erinnerung an ihn von früher.
    von oben sahen die pilze aus wie schirmlinge. das fleisch war bei den exemplaren die ich angeschaut habe deutlich unterm hut rötend, fast blutrot.
    die lamellen sind vom stiel entfernt und rostbraun. der ring ist sehr zerfetzt und ich meine eine minimale riefung zu erkennen. der pilz wächst nicht aus einer knolle oder scheide. das ganze war am rand eines mischwaldes. viel nadel, einige laubbäume hauptsächlich buchen. dort wuchsen auch maronen, perlpilze und gallenröhrlinge.
    was meint ihr
    ach und hier sind hallimasch, die zu hauf wachsen

    tztztztz
    nur weil man stockschwämmchen nicht sicher erkennt, darf man nicht mehr in die pilze....bähhhhhhhhhhhhhhhhhh
    für mich ist immer wichtig, dass mirt irgendjemand einen pilz von angesicht zu angesicht erklärt, mir die dinge zeigt auf die ich achten muß. fotos können täuschen und nicht immer gleicht ein pilz dem anderen.


    in diesem sinne

    super, vielen dank. jedenfalls sind sie essbar, denn ich lebe noch und sie sind mir wunderbar bekommen :-)
    übrigens gerd, speziellen dank an dich und ich bin ebenfalls sicher, dass meine exemplare ausgewachsen waren!

    du siehst mich leicht verwirrt julius
    aber das ist bei mir normal :D


    morgen gehe ich mit meinem vater (87 jahre alt) in den wald
    freu mich auf rotkappen und steinpilze an unseren stellen in den schwarzen bergen.