...Im Sommer gut gefunden.
Dann nichts mehr.
Jetzt wieder frische Pilze.
Immer die gleich Stelle...
OHA!
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...Im Sommer gut gefunden.
Dann nichts mehr.
Jetzt wieder frische Pilze.
Immer die gleich Stelle...
OHA!
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... wir würden uns so viel Arbeit und Stress erspaten....
Das klingt natürlich bestechend.
Ähhhmm.... wirklich BESTECHEND !
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Wo ist denn die Rätsels Lösung? Lg
Wastl, ich glaube, Du versuchst rauszukriegen, was sich eigentlich hinter dieser APR-Welt verbirgt. Ich empfehle Dir die Suche in der Rätselecke. Dort solltest Du Dir irgendeins der letzten "Advents-Pilzrätsel 20##" und auch "APR 20## - die Auflösung" durchlesen.
Von vorne bis hinten.
Das hat zwei Konsequenzen.
1. Du verstehst.
2. Du machst 2021 mit.
Viel Spass. ![]()
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Aber es macht tierisch Spaß!
LG Matthias
Gut gesprochen, Schwamm aus Malmö. ![]()
Was für ein tolles Treffen.
Vielen Dank an Alle für´s Zeigen! ![]()
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Der blaue Rindenpilz ist für mich ab sofort die ultimative Nr. 1 unter den "muss-ich-unbedingt-mal-sehen" Pilzen.
Alles anzeigenGriasDi Hans,
ja...sich einem Verein anzuschließen bringt's!
Es ist einfach auch beruhigend zu sehen, dass es noch andere Verrückte gibt, die sich unserem Hobby so hingeben.
Toller Beitrag!
Der Eichenwirrling ist aber eine Rötende Tramete, Daedaleopsis confragosa.
An liabn Gruaß,
Werner
Ja, Werner, da hast Du wohl recht. Bezüglich Verein und bezüglich Pilz. ![]()
Wird gleich korrigiert.
Bild 22a
Auch die Speisepilz-Sammler gingen nicht leer aus. In einer Ecke gab es gleich im Dutzend:
Parasol-Riesenschirmling / Macrolepiotus procera
Bild 22b
Bild 23a
Auch sehr hübsch und doch nicht so leicht zu erkennen (von unten):
Eichenwirrling / Daedalea quercina
Rötende Tramete, Daedaleopsis confragosa
Bild 23b
Zurück am Weserufer ahnten wir schon, was uns bevor stand: "Oberkante Unterlippe"
Bild 24a
Aber es lauerten immer noch Pilze auf uns:
Rosastieliger Wasserkopf / Cortinarius vernus
Bild 24b
Bild 25a
Man lernt beim APR tatsächlich den ein oder anderen Pilz kennen, vor Allem, wenn man ewig in den Büchern geblättert hat:
Gezonter Adernmoosling / Arrhenia spathulata
Bild 25b
Kommen wir nun zum Pilz des Tages. Für mich ein echter Knüller, denn den wollte ich immer schonmal live sehen...
Bild 26a
Ich wusste, dass es solche Pilze gibt, aber ich dachte nicht, dass man sie einfach so, auf bemoosten Steinen am Ufer der Weser findet:
Zitzen-Stielbovist / Tulostoma brumale
Bild 26b
Außerdem hatte ich sie mir größer vorgestellt. Tatsächlich maß der "Kopf" 8mm, der Stiel war 15mm "lang".
Bild 26c
Bild 26d
Im Feld waren wir uns über die Art nicht ganz klar, deshalb nahm ich ein Exemplar mit nach Hause. Hier entdeckte ich die Panne mit der Fokussierung und machte nochmal ein scharfes Foto im Kunstlicht mit dem Hauptaugenmerk auf die Mündung (hier: "düsenartig vorgezogen").
Schließlich erreichte "der harte Kern" nach gut sechs Stunden wieder den Ausgangspunkt.
Ein schöner, erfolgreicher (über 100 Arten kartiert) Tag, der Appetit auf mehr macht neigt sich dem Ende zu.
Aber bevor ich schließe, möchte ich all denen, die nicht an der Waterkant leben, mal eben in drei Bildern, die eine Zeitspanne von vielleicht 20 Minuten umfassen, zeigen, was STURMFLUT ist:
Jetzt mal lieber schnell nach Hause...
Die Zugänglichkeit im Exkursionsgebiet war mal besser, mal schlechter, aber es wurden sogar Säuglinge und Kleinkinder gesund wieder nach Hause gebracht.
Bild 15
Wir fanden sie öfter und meistens staunten wir:
Röhrige Keule (s.o.)
Bild 16a
In diesen Pilz hatte ich auch schon alles Mögliche hineininterpretiert. Tatsächlich ist es:
Fuchsiger Röteltrichterling / Lepista flaccida
Bild 16b
Bild 17a
Dieser schöne Pilz hatte eine Farbe, die ein Foto nur unzureichend wiedergeben kann, ein strahlendes mattes Ocker. Tolle Farbe für einen Caféracer auf Basis einer XS650:
Ockerrötlicher Resupinat-Stacheling / Steccherinum ochraceum
Bild 17b
Bild 18a
Diesen Pilz hat Kuschel mal in Bad Laasphe gefunden und wir haben ihn abends verkostet. Seitdem einer meiner Lieblingspilze:
Würziger Tellerling / Rhodocybe truncata
Bild 18b
Bild 19a
Leider ein ziemlich schlechtes Foto:
Gras-Weichritterling / Melanoleuca graminicola
auch nicht besser: Bild 19b
Bild 20a
Weil sie so schön ist, noch einmal:
Röhrige Keule (s.o.)
Bild 20b
Bild 21
Als mykologisches Objekt profan, aber als Fotomodell immer wieder schön:
Fliegenpilz / Amanita muscaria
In diesem verwunschenen Wäldchen war ich sicher nicht zum letzten Mal. Da kann man sogar mal mit dem Fahrrad hin.
Bild 7
Eigentlich nichts besonderes, aber einfach immer wieder hübsch:
Halskrausen-Erdstern / Geastrum triplex
Bild 8
Hier bin ich erstmal in die Schmetterlings-Falle getappt. Hätte mir besser erst die Unterseite angesehen.
Samtiger Schichtpilz / Stereum subtomentosum
Bild 10
Dieser hier war noch winzig, kleiner als ein Cent-Stück, aber in diesem Biotop sind in den nächsten Wochen noch viel mehr zu erwarten:
Winterporling / Polyporus brumalis
Bild 11
Hier hätte ich alleine weder den Pilz noch das Holz erkannt. Aber Fachleute waren zur Stelle:
Muschelförmiger Feuerschwamm auf Salweide / Phellinus conchatus auf Salix caprea
Bild 12
Selten zu sehen in dieser verzweigten Form:
Röhrige Keule / Macrotyphula fistulosa
Bild 13
War dieser nicht mal im APR gefragt?:
Orangeroter Kammpilz / Phlebia radiata
Bild 14
Legen auch langsam los:
Judasohren / Auricularia auricula-judae
Es gab für mich zahlreiche persönlichen Erstfunde.
Leider hat sich durch eine Fehlbedienung bei den Makroaufnahmen unbemerkt die manuelle Fokussierung eingestellt, deshalb sind diese Aufnahmen leider suboptimal, sorry, passiert nicht nochmal.
Bild 1a
Mit dem hatten wir in diesem Biotop fest gerechnet:
Pappel-Ritterling / Tricholoma populinum
Bild 1b
Bild 1c
Bild 2
Immer ein Foto wert:
Helmlingsschimmel auf Helmling / Spinellus fusiger auf Mycena spec.
Bild 3a
Macht sich in unserer Gegend immer mehr breit:
Rosa Rettich-Helmling / Mycena rosea
Bild 3b
Bild 4a
Der ging vor dem Foto schon durch einige Hände:
Rosablättriger Egerlingsschirmling/Leucoagaricus leucocithes
Bild 4b
Bild 5
Den hatte ich am letzten AK-Abend selber vorgestellt:
Filziger Langfüßler / Helvella villosa
Bild 6a
Dieser schöne Pilz sorgte für einen ersten Auflauf, denn er ist eher selten:
Parasitischer Scheidling auf Nebelkappe / Volvariella surrecta auf Lepista nebularis
Bild 6b
Bild 6c
Liebe Pilzfreunde, seit einigen Monaten besuche ich die Pilzabende und Exkursionen des AK Pilzkunde in Bremen und umzu.
Ich muss sagen, ich habe das noch keine Sekunde bereut. Im Gegenteil, ich habe in den letzten vier Monaten mehr gelernt, als in den letzten vier Jahren vorher. Außerdem handelt es sich durch die Bank um sympathische Teilnehmer, die ihr Wissen gerne teilen und die man gut um sich haben kann.
Gestern begingen wir die letzte Exkursion für dieses Jahr und die führte uns an die Ochtummündung an der bremischen Westgrenze.
Es handelt sich um "ein seit Jahrzehnten sich selbst überlassenes Spülfeld an der Weser. Das Gebiet ist auf ausschließlich sandigem Untergrund mit Weiden- und Pappelarten bestanden, eingestreut sind Birken, Eichen und Ahorne. In den Randbereichen verleihen ein uraltes Holundergebüsch, alte Obstgehölze , Weißdorne und offene Grünlandflächen dem Gebiet eine abwechslungsreiche Struktur mit Aussicht auf vielfältige Pilzvorkommen."
Das hörte sich gut an.
... und wir wurden nicht enttäuscht:
Nachdem wir uns den restlichen Schlaf aus den Federn geschüttelt hatten..
..schauten wir in die Runde, fanden unsere Richtung und marschierten los.
Das Wetter zeigte sich zunächst etwas unbeständig, stabilisierte sich aber erfreulicherweise immer mehr.
Die ziemlich große Gruppe erwies sich aber auch als absolut wetterfest und schon waren wir in den Pilzen.
Dankeschön, mein lieber Pilzvogel.
und *pflonck* natürlich.
bzw. *pshhhhhhh* für mich, ich bin im Trainingslager.
Ich würde die zwar als "rauchblättrige" Schwefelköpfe bezeichnen,
aber das tut der Sache keinen Abbruch. ![]()
Ganz schön knifflig, dem Matthias seine Rätsel.
Aber diesmal habe ich auch mal wieder was abgegeben.
Hoffentlich habe ich die ... vom ... richtig interpretiert, das wäre nämlich hier das Wichtigste.
Liebe Pilzfreunde,
die Gerüchte verdichten sich, dass die Grenze von Westsahara nach Mauretanien in Kürze wieder geöffnet wird.
Deshalb möchte ich im Januar 22 wieder an der Banjul-Challenge teilnehmen.
Dafür suche ich ein billiges, altes Auto, welches noch bis Januar 22 TÜV hat und voraussichtlich in der Lage ist, ohne größere Vorbereitung noch 10.000km zu fahren. Beulen, Rost, Lackschäden spielen keine Rolle.
Bilder und Eindrücke von der 2020er Challenge findet Ihr hier.
Vielleicht findet sich auf diesem Wege etwas, das würde mich freuen.
Oktober 2021
Lieblingswald- Katzeklo - diesig - Freude
von Suku
Herbstmorgen
Zwitschern, Rascheln, Knistern, Huschen, Raureiftropfen fröstelnd kalt.
Spinnenfäden, Glitzerschimmer im blätterbunten Lieblingswald.
Des Sommers Echo in der Ferne verhallt in sanftem, klaren Ton,
Diesig, feuchte Nebelschwaden täuschen, tarnen, schwinden schon.
Windig, wuchtig, wilde Stürme rücken von Nord düster heran,
Blätter wiegen sanft von Ästen, schmiegend dem feuchten Boden an.
Verkleiden heimlich alle Pilze, schützen vor Raub hungriger Gier,
warme, rote, gelbe Farben, prächtig ist des Haines Zier.
Am Horizont auf weite Sicht flattern, knattern bunte Drachen,
reißen sich der Leinen los, stieben den Donnern in den Rachen.
Taumeln, stürzen, rütteln sich, flattern auf in hellen Fetzen,
Kronen rauschen, Stämme ächzen, wirbelnd, schwindelnd Blätter hetzen.
Schwere Trommeltropfen platschen, Geruch nach Erde, Moos und Laub,
Zeichnen in groben Pinselstrichen Kringelkreise in den Staub.
Tosend, brüllend, zischend, krachend, zuckend erleuchtet ist der Wald,
Zähne klappern, klamme Füße, erwartet wird der Winter bald.
Ein tolles Gedicht von Suku hat verdient und mit Abstand gewonnen.
Glückwunsch dazu und ich könnte mir vorstellen, dass man für den Jahressieg erst mal am "Herbstmorgen" vorbei muss.
Der Monatssieger findet natürlich auch gleich Einzug in das PP-Poesiealbum.
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Hallo liebe Pilz- und Poesiefreunde.
Auch beim PPC 5/21 war die Teilnahme wieder sehr erfreulich, gerne sind auch neue Forenmitglieder, die ich hiermit ausdrücklich anspreche, willkommen: probierts mal mit den Pilzgedichten! Aber wartet nicht zulange, dieses ist für dieses Jahr der letzte PPC, im Dezember stimmen wir dann über das Pilzgedicht des Jahres ab.
Es geht darum der sträflich vernachlässigten Sparte der Poesie, den Pilzgedichten, die verdiente Geltung zu verschaffen.
Also, traut Euch, zeichnet, dichtet, filmt, fabuliert, erzählt, malt, reimt, besingt, plaudert, hörspielt.... werdet kreativ!
Hier finden sich die bisherigen Gewinnergeschichten: PPC-Poesiealbum
Eure Vorgaben:
Das Gedicht (oder ähnliches Werk) muss mindestens 12 Zeilen vorweisen.
Die Zahl eurer in den Monats-Wettkampf gebrachten Werke ist auf maximal drei begrenzt.
Jedes eurer Gedichte hat selbstverständlich irgendwie die Pilze mit im Gepäck.
Weiterhin müsst ihr eine weitere Vorgabe erfüllen, und zwar,
von den nachfolgenden Vorgabethemen müsst ihr eine Thematik oder zumindest einen der Begriffe verwenden.
Der Rest ist euch freigestellt. Macht wie ihr meint.
Und jetzt ran an den Speck, Griffel gespitzt, die vorgegebenen Begriffe in diesem Monat sind
APR- Spätherbst- Zweifel
Abgabeschluss ist der 23.11.21 24:00 Uhr.
Ihr Lieben!
Ich habe mich sehr über Eure freundlichen und fröhlichen Glückwünsche gefreut.
Ich wünsche uns Allen, dass bald die Zeit kommt, wo wir wieder nach Herzenslust Pilztreffen organisieren können und gemeinsam miteinander feiern und uns an unseren kleinen Freunden freuen können.
???
Zitat Frank Zappa: "I`m a vino man!"
Meine Tom Piffge sind immer schwarz nach dem Trocknen.
Geschmacklich macht das nichts, sind sehr gut in Saucen zu Schmorfleisch (z.B. Gulasch).
Liebe Freunde der fungiphilen Dichtkunst.
Hier dürft Ihr Eure Stimme abgeben.
Die Abstimmung endet mit Ablauf des 31. Oktobers.
Welches der folgenden Gedichte hat Euch am Besten gefallen?
Die Vorgaben waren Lieblingswald- Katzeklo - diesig - Freude.
Und hier nochmal die Beiträge:
Los gehts
Im Herbst, die Nächte werden kalt
geh ich in meinen Lieblingswald.
Den kenne ich schon dreißig Jahr,
jede Tour, wie wenns gestern war.
Erinnerung, trotz lang zurück
bleibt im Gedächtnis jedes Stück,
Funde und Gegebenheiten,
selbst Freunde ließen sich verleiten.
Jeder muß mal mit mir mit
der Wald ist nun einmal der Hit!
Da gibt es auch bei Frost noch Funde
drum dreh ich dort die Lieblingsrunde.
Herbstwald
Früh morgends geht es wieder los.
Es treibt mich förmlich in den Wald!
Wo ist denn nur mein Messer bloß?
Dazu, die Luft ist ziemlich kalt!
Soll so im Spätherbst noch was wachsen?
Bei dieser Kälte in der Nacht?
Ich hör schon die Familie flachsen,
wenn ich den leeren Korb gebracht.
Das sind jetzt nicht die besten Zeichen
doch die Neugier ist zu stark.
Alle Zweifel müssen weichen
auch wenn ich friere bis ins Mark.
Im Walde wächst nun wirklich wenig,
Maronen nur mit viele Maden,
der Hallimasch ist schon ganz sehnig,
nur die Schnecken sich dran laben.
Doch dann im Dickicht, wo ists diesig
was sehen meine Äugelein?
Da freu ich mich dann doch ganz riesig,
Krause Glucke, nicht mal klein!
Genuß beim Ernten und betrachten,
könnten sein sechshundert Gramm!
So etwas das muß man achten!
Mit Liebe in den Korb sodann.
Die Überraschung für zu Hause
ist gelungen, sag ich mir.
Das gibt ne große Nudelsause
und als Prämie auch ein Bier.
Herbstmorgen
Zwitschern, Rascheln, Knistern, Huschen, Raureiftropfen fröstelnd kalt.
Spinnenfäden, Glitzerschimmer im blätterbunten Lieblingswald.
Des Sommers Echo in der Ferne verhallt in sanftem, klaren Ton,
Diesig, feuchte Nebelschwaden täuschen, tarnen, schwinden schon.
Windig, wuchtig, wilde Stürme rücken von Nord düster heran,
Blätter wiegen sanft von Ästen, schmiegend dem feuchten Boden an.
Verkleiden heimlich alle Pilze, schützen vor Raub hungriger Gier,
warme, rote, gelbe Farben, prächtig ist des Haines Zier.
Am Horizont auf weite Sicht flattern, knattern bunte Drachen,
reißen sich der Leinen los, stieben den Donnern in den Rachen.
Taumeln, stürzen, rütteln sich, flattern auf in hellen Fetzen,
Kronen rauschen, Stämme ächzen, wirbelnd, schwindelnd Blätter hetzen.
Schwere Trommeltropfen platschen, Geruch nach Erde, Moos und Laub,
Zeichnen in groben Pinselstrichen Kringelkreise in den Staub.
Tosend, brüllend, zischend, krachend, zuckend erleuchtet ist der Wald,
Zähne klappern, klamme Füße, erwartet wird der Winter bald.
Des Katers stilles Geheimnis
So viel der Kater doch gar nicht gefressen hat.
Zum fünften Male er heut schon in seiner Streu rum scharrt.
Wobei, heute früh ist er gleich nach´m Fressen rein,
seitdem nicht mehr raus, was kann das wohl sein?
Das kommt mir komisch vor, mich interessiert nur eine Frag´.
Was macht der da drinnen nur, den ganzen Tag?
Das ist ja bei weitem nicht das erste Mal,
seit Wochen immer wieder derselbe Fall!
Was da los ist, da komme ich bestimmt gleich drauf.
Sofort mache ich vom Katzeklo den Deckel auf.
Oh mein Gott, ich glaub, ich bin von Sinnen,
ganz und gar diesig ist es, da drinnen!
Langsam verzieht sich der Nebel, die Sicht wird klar.
Was ich nun erblick´, verwundert mich, fürwahr.
Ein rauchendes Tütchen steckt in seiner Pfote.
Erst jetzt vernehme ich eine süßliche Note.
In einer Ecke ein paar Knospen Mohn gelegen,
aus der anderen fliegen Pilze mir entgegen!
Düngerlinge, Kahlköpfe, und was weiß ich, was noch,
da entdeck´ ich hinten ´nen Kräuterstapel, ganz schön hoch!
Was ich dann noch sah, ja das ist hart!
Weiße Pulverreste er am Näschen kleben hat!
Nachdem ich meinen Augen immer noch nicht ganz trau,
schaut er mich verträumt nur an und haucht „Mie-jau!“
Letzte Woche in Fronkreisch
Neulich war ich in Bordeaux
Und sass in einem Top-Bistro
Wo meine Katze leise fauchte
Weil sie wohl offensichtlich brauchte
Zuhaus vergess'nes Katzeklo
Wir tranken erstmal 1 Pernod
Und anschliessend noch 3 Merlot
Dann wurd' die Katze langsam wild
Sie attackiert' ihr Spiegelbild
Und ging in Runde 3 k.o.
Es war 'ne recht bizarre Show
Die Katze war wohl nicht recht froh
Drum fuhren schnell wir in den Wald
(Ganz nebenbei 'nen Pilz gekrallt)
Zufried'ne Katze sowieso.
