Beiträge von nochn Pilz

    Na Hänschen, da bist Du ja wieder.


    Ik woor up´n Swutsch, mol kieken, wat so Nieges gefft. Man [Man am Satzanfang=Aber] is all´ns bien Ollen, Corona, Corona, Corona…


    Ja, das hat uns tatsächlich wieder im Griff. Langsam wird Alles wieder dichtgemacht.


    Jau, ik wullt jo no Kiel hin, dor s´peelt de ruhmrieke SV Warder; gefft keen Korten mehr. Man de wiest [wiesen=zeigen] dat in´n Puschenkino [TV, Puschen=Hausschuhe], op Sport1: Kiel tegen Warder. Dat freut mi dat de Kieler ops´tiegen sünn, dat gönn ik de.


    Die Kieler sind nicht aufgestiegen, Werder ist abgestiegen.


    Wat?!! Dat gifft dat doch nich! Se hebbt doch toletzt gegen Schalke s´peelt.


    Ja, die sind auch abgestiegen.


    Dat shall de Düvel holen! Mi langt dat! Am End is Angela Merkel ok nich mehr Kanzlerin, sünnern…, sünnern… de lüttsche Baerbock, wat?!


    Außenministerin, Hänschen, Außenministerin.



    He, wo gehst Du denn hin? Du hast doch noch ne fast volle Bierbuddel hier stehen. Hänschen… Ab Sonntag brauch ich Dich doch wieder…

    Liebe Freunde der fungiphilen Dichtkunst.

    Hier dürft Ihr Eure Stimme abgeben.

    Die Abstimmung endet mit Ablauf des 30. Novembers.

    Aufgrund der erfreulichen Vielzahl an Gedichten gibt es diesmal zwei Stimmen zum Verteilen.


    Welches der folgenden Gedichte hat Euch am Besten gefallen?

    Die Vorgaben waren APR- Spätherbst- Zweifel.

    Und hier nochmal die Beiträge:



    Spätherbst im Pilzforum


    Langsam kommt die Saison zum Schluss, Pilze finden sich nur noch selten.
    Trüber November besinnlich und ruhig, das könnte doch auch für´s Forum gelten.

    Stattdessen wird es hier zunehmend emsig, Pilzbücher werden abgestaubt,
    Bibliotheken geräumt, Buchpreise steigen, zur Not werden die sogar geklaut.


    Ingnolm sucht seine goldene Schaufel, denkt an einen größ´ren Tresor,
    wie Dagobert Duck badet er in den Chipsen, hält uns die neue Preisliste vor.

    Man hört es hämmern, sägen und hobeln, die neue Tribüne gewinnt an Gestalt.
    Darunter Körbe mit fauligem Obst. Ob Wutzi drauf sitzt? Wir wissen es bald.


    Gneberharts Unki ist lang schon erwacht, er übt sich im Reden in Versen und Reimen.
    Die Brille kaputt, er will eine Neue? Ach ne, die alte lässt sich doch leimen.

    Tuppies Buntstift erschafft neue Gnolme, jeder Side den passenden Kick,
    Die Burschen klauen all´ uns´re Kekse, soll´n sie doch, werden sie halt dick!


    Farbhexen finden sich zusammen, frisieren die Besen, brau´n üble Tränke,
    woll´n sich Lösung und Vorteil erhaschen, bestechen die Rater, verteilen Geschenke.

    Das gelingt jedes Jahr, wie auch immer, Gnaan, die Grünhex´, wird gewinnen das Spiel.
    Für die And´ren bleiben nur die Brosamen, zugegeben: sie weiß auch sehr viel.


    Gnozaki sucht nach seiner Trommel, sein Gnolm will uns Wecken für Rätsel und Spaß,

    Schnupftabak wird jetzt hoch gehandelt, Preise für Chipse verlier´n jedes Maß.
    Schlaflose Nächte, über Büchern brüten, tu´ ich mir diesmal an diese Qual?

    Die Frage der Fragen, die sich hier stellt: Hej, Meister Gnobert, machst du es nochmal?



    UnkimKeller


    Im Keller drunt steht eine Kist,

    Staub drauf und Unki drinnen ist.

    Nix siehst davon und ahnst dahinter

    bis aus dem Spätherbst dann wird Winter.


    Noch schläft er unruhig ein paar Tage,

    doch merkt man dass zu Sukus Frage

    dem Unk‘ im Traum auch Zweifel kommen ob‘s APR* wird übernommen

    von unsrem Gnorbert nochmalich

    worüb einjeder freun würd sich

    auch wenn ein lauter Jammerchor

    arg strapaziert des Norberts Ohr,

    wenn mancher glaubt nichts zu erkenn'

    falls zu trüb Norberts Bilderchen.


    Wirr schwirren jetzt die Rätselbilder

    des Vorjahres durch Unkis Kopf,

    die mit dem B schwirrn noch viel wilder

    und wecken auf den armen Tropf:

    Weil schweißgebad’t dem Unk einfällt

    wie ihn Zwanzg-zwanzg Be-Null gequält,

    verspricht er dass in diesem Jahr,

    wie‘s Absicht ja schon öfters war

    er nicht stets drein- und mit- will quasseln

    und niemandem den Spaß vermasseln.

    Auch klebt' sein Brill der Optiker,

    drum braucht bestimmt kei' neu er mehr.


    Noch weitres brummelt daher er noch schnell

    ich wär da mal vorsichtig an seiner Stell:

    Fehlt nur noch dass er „auf Kekseverzichten“

    verspricht

    und all meine Vorrät‘ vernichten

    will nicht.


    So quäl zusammen ich zwölf Zeilen,

    bau schnell das Wörtchen "Pilz" noch ein,

    und sehe grad dass mittlerweilen

    der Norbert schrieb ins Forum rein

    die Antwort hier

    die ich zitier:


    Zitat
    2209-1aba3ea43de72b44b385910b00d78f4bbf190c20.jpg Zitat von Norbert.S Er lässt sich erweichen , der Gnobet , der Kühne
    Doch die Show die macht IHR - ich stell nur die Bühne


    schöne Grüße, allen

    Eberhard


    * hier gesprochen Aa-Pe-Err



    Verdammp´ lang her



    Ich stapfe durch den tiefen Schnee, am Horizont der Similaun

    Verdammt! tun mir die Rippen weh, der Ungk der hat mich arg verhau´n

    Ob ich´s noch heute schaffen werd´, in´s Ötztal abzusteigen

    Zweifel! ich bin ausgezehrt, doch ich darf´s nicht vergeigen


    Zunächst mal Pause hier am Berg, geschützt vor Wind und Wetter

    Wo ich mich besser erstmal stärk´, bevor ich weiterkletter

    Mit Trockenfleisch vom Steinern´bock, und Champignons dort aus dem Tal

    Wo Ungk ganz plötzlich lief Amok, nachdem er fand die Stelle kahl

    Wo sonst er seine Pilze pflückt, und voller Stolz in´s Dorf heimbringt

    Er sieht den Raub, wird schier verrückt, und brüllend er den Knüppel schwingt


    Mit knapper Not bin ich entkommen, bin überstürzt nun auf der Flucht

    Der Schnee macht meine Sicht verschwommen, jetzt bloß kein Sturz in eine Schlucht

    Doch HORCH! - Da kommt mir einer hinterher, nichts wie weg, dass ich enteil´

    Wo nimmt der jetzt den Bogen her, und woher kommt denn jetzt ...



    Die 5. Jahreszeit


    Wenn im Spätherbst die Sonne früh verschwindet,

    und sich kaum noch ein Fress-Pilz findet,

    dann schont man Knie und Schenkel,

    es beginnt das APR-Geplänkel.


    Der Gnolm im Keller startet sein Gehämmer,

    es beginnt das Keks und Punsch-Geschlemmer.

    Standartwerke fein sortiert,

    wird heimlich manche App sondiert.


    Die Gnolmen-Mama, die mag jeder,

    spitzt die kreative Zeichen-Feder.

    Die Tribüne wirkt meist sehr ge-chillt,

    während Gningo Gnolmen drillt.


    Mit Chipsen wird geschmissen,

    auf Körperpflege meist geschissen.

    Die Spannung zum zerreißen,

    da muss man auf die Zähne beißen.


    Meister Gnobat, ohne Star-Allüren,

    öffnet endlich die Kalendertüren.

    Es startet dann die Raterei,

    mit reichlich Forums-Laberei.


    Zweifel, Sorgen, viele Fragen,

    quälen meist die Mykophagen.

    Selbst die Nerds und PSV,

    martern ihre Zellen grau.


    Unken, Hanse und der Hesse,

    kloppen Sprüche ganz schön kesse,

    Für manche wirkt das fies,

    doch so sind Gnolmen-VIPies.


    So mancher fühlt sich echt gequält,

    wenn massenweise wird gepfählt.

    Phrasen werden oft gedroschen,

    doch nicht immer fällt der Groschen.


    Säbelrasseln und Gepoker,

    wer nutzt wann und welchen Joker.

    Der Rater wieder mal auf was anderes blickt,

    ist die Lösungsliste endlich abgeschickt.


    Die 5. Jahreszeit, gar keine Frage,

    sind die 24 Rätsel-Tage.



    (Ohne Titel)


    Was soll hier denn das ganz‘ Geschrei?

    Das Rätsel ist mir einerlei!
    Doch warum hab‘ ich jetzt so Träume,
    die vor Erwartung überschäume?

    Und dann von Alpträumen erwacht,

    die Wirklichkeit grad‘ weiter macht?

    Ich kann an nichts mehr andres denken,

    obwohl ich würd‘ mich gern ablenken.


    Und warum ist mei Frau so bös‘?

    Und guckt mich an ziemlich nervös?

    Was auch vom letzten Jahr herrührt,

    weil überhaupt nichts mehr passiert.

    Und ich kein' Zeit mehr für sie hatt‘

    und dass mein Dingens war nur schlapp?


    Mei Tochter, die ist auch empört,

    weil Papa nicht mehr ihr gehört.

    Die Hausaufgaben müssen warten,

    die kann im Januar man starten.


    Ist mir egal, ich hab‘ ein Ziel:

    Das Rätsel ich gewinnen will!



    Wenn ich dann endlich Erster bin,

    die Hexen all‘ hinter mir sin‘,

    dann werde ich's euch allen zeigen!

    Ein Traum !!!.....Ich werd's wieder vergeigen!


    Ü-200 aber gerne,

    das liegt nicht sooo weit in der Ferne.

    Und auch, wenn manch(e)r drüber lacht:

    Ich hab‘ wenigstens mitgemacht!



    Elfchen


    .................Advent

    ..............Staade Zeit

    ..........Alle sind verwirrt

    ..Keiner hat mehr Durchblick

    ...................APR


    ..................Nebel

    ..............Früh Dunkel

    .....Morgens weiße Wiesen

    Die Hauptpilzsaison ist vorbei

    ..............Spätherbst


    .................Gnobet

    ...........Machts wieder

    ...............Tu ich mir

    .......Das noch einmal an?

    .................Zweifel

    Wenn wir Paukenschlegel haben, entfernen wir den Stiel (den trocknen wir für Pilzpulver) und vierteln die Köpfe. Dann drücken wir die Viertelchen platt und panieren sie, danach braten wir sie auf beiden Seiten goldgelb aus.

    Die Samtis habe ich auch schon an geschlagenen, liegenden Holzstämmen (besser: -ästen) gefunden. Die waren mutmasslich etwa ein halbes Jahr alt.

    Ansonsten unterstelle ich denen eine Vorliebe für etwas weicheres Holz und Bäume, die "mit einem Fuss im Wasser stehen".

    Liebe Tuppie, ich bin zwar im Trainingslager und trinke nur alkoholfrei, aber hier neben mir ist einer schon ganz hibbelig.

    Segg Tuppie mol, se shall sik een achter de Bind kippen, denn singt se as en Nachtigall!

    Ach ja, un ik nehm een vun allens. ==Gnolm7

    ...Hänschen erwacht langsam aus seiner Kiste in Hansens Werkstatt

    (Wou is denn mien Buddel, de hef ik in Januar hier hingestellt, dat weet ik sicher!)...

    Tuppie! Hast Du uns gehackt?? ==Gnolm11==Gnolm11==Gnolm11

    Wieso weißt Du das so genau?!?

    Spiongnolme ausgeschickt? Jetzt schon? Gibt doch noch garnix zum Ausspionieren. ==Gnolm19


    Hänschen, ich glaub, der Ingo hält schon alle Plätze besetzt, wir können wohl nicht mitmachen, dies Jahr.

    Möötst em even bes´teken!

    Ja wie, bestechen...? Mit Chips??

    Nee, mit´n Knief!

    Mit dem Messer??? Hänschen, das können wir hier nicht bringen.

    Na, bruukst du em bloot wiesen*, denn is he bang. [*=zeigen]

    Bin gespannt, ob das klappt! Na dann:


    Meister Gnobet, schön, dass Du das nochmal durchziehst, wir sind dabei. ==Gnolm8==Gnolm13

    Ich fand Deine Rätsel äusserst knifflig, Matthias.==Gnolm19

    Dass ich am Ende vorne liege ist nur dem Glück geschuldet.

    Ich hoffe, ich kann diese Glückssträhne über die Adventszeit retten. ==Gnolm7

    Verdammp´ lang her


    Ich stapfe durch den tiefen Schnee, am Horizont der Similaun

    Verdammt! tun mir die Rippen weh, der Ungk der hat mich arg verhau´n

    Ob ich´s noch heute schaffen werd´, in´s Ötztal abzusteigen

    Zweifel! ich bin ausgezehrt, doch ich darf´s nicht vergeigen


    Zunächst mal Pause hier am Berg, geschützt vor Wind und Wetter

    Wo ich mich besser erstmal stärk´, bevor ich weiterkletter

    Mit Trockenfleisch vom Steinern´bock, und Champignons dort aus dem Tal

    Wo Ungk ganz plötzlich lief Amok, nachdem er fand die Stelle kahl

    Wo sonst er seine Pilze pflückt, und voller Stolz in´s Dorf heimbringt

    Er sieht den Raub, wird schier verrückt, und brüllend er den Knüppel schwingt


    Mit knapper Not bin ich entkommen, bin überstürzt nun auf der Flucht

    Der Schnee macht meine Sicht verschwommen, jetzt bloß kein Sturz in eine Schlucht

    Doch HORCH! - Da kommt mir einer hinterher, nichts wie weg, dass ich enteil´

    Wo nimmt der jetzt den Bogen her, und woher kommt denn jetzt ...




    Led Zeppelin und Steve Earle! ==Gnolm13

    Hervorragender Geschmack tut sich hier auf. ==Gnolm8

    Mein Lieblingsstück auf LedZep IV ist übrigens "When the Levee breakes" mit dem Schlagzeug im Treppenhaus, aber das setze ich als bekannt voraus. Ich möchte Euch einen anderen Künstler vorstellen, der gut in diese Reihe passt, ewig im Geschäft, sträflich vernachlässigt, bitteschön:

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