Beiträge von Fredy

    Hallo,


    ich denke, da kann man bei der Bestimmung nichts falsch machen: Ochsenzunge/Leberreischling (Fistulina hepatica).


    Manchmal wird noch über Korkstachelinge (Hydnellum) nachgedacht, aber "Eiche" und das Wachsen am Stamm schließen das vollkommen aus.


    Das Aussehen wird sich mit zunehmendem Alter natürlich noch etwas "normalisieren", wie ich glaube, aber alles in allem ist und bleibt es doch immer wieder ein bisschen gruselig!


    @ Malone: Hat der jetzt schon eine "Unterseite",wo man Poren sehen kann? Ich weiß nicht. Leider habe ich diese Art in diesem Stadium noch nie gefunden.


    Grüßle,


    Fredy

    Nochmal hallo...


    ... und außerdem steht es jedem frei, sich in dieses Forum "hineinzuarbeiten" :)! Die Leute, die hier helfen können, sind allesamt hilfsbereit, geben jedwelchen Tipp, bringen Anregungen und bestimmen sogar manchmal für andere mit dem Mikro. Es gibt gemeinsame Ausflüge, Treffen, Meinungsaustausch.


    Wer sich hier natürlich nur einmal auf die schnelle den "großen weißen Pilz von Nachbar's Wiese" bestimmen lassen will und das Fett schon in der Pfanne schmilzt, wird darauf keinen großen Wert legen. Der ist hier aber auch nicht wirklich richtig, würde ich mal sagen. Und dieses Spreu trennt sich in aller Regel sehr schnell vom Weizen.


    Fast würde ich behaupten wollen, dass in diesem Forum "der Weg das Ziel ist". Aber um ihn zu gehen, braucht es ein bisschen Ehrgeiz, Interesse, Höflichkeit, Dankbarkeit und Motivation. Hier wird jedem geholfen, der von Anfang "nett" ist, egal ob er beim ersten Mal nur ein Bild einstellt oder vielleicht sogar "vergisst", ein "Hallo" und ein "Danke" dazulassen. Das kann man alles in den Griff bekommen, aber dazu gehören immer zwei... oder drei...oder vier...die aufeinander hören wollen. Und natürlich muss irgendwann mal "was rüberkommen", ist ja klar!


    Grüße,


    Fredy

    Hallo Ralph,


    die Forenregeln sind im Wesentlichen schon in den Nutzungsbedingungen verankert (auf jeder Seite ganz unten zu finden). Alles andere hat m. E. etwas mit Dingen zu tun, die man nicht jedem vorschreiben kann..., soll.... Da spielen grundlegende Sachen wie Erziehung, sprachliche Fähigkeiten oder auch schlicht der Wille etwas zu tun mit. Deswegen gibt es ja nun diesen Thread, der sogar gefixt ist! Und auch noch: Manchmal stimmt auch der Spruch: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!"


    Die notwendigen Bestimmungsmerkmale sind ebenfalls (im Bestimmungsteil) gefixt und für jeden jederzeit einsehbar. Ein bisschen Eigeninteresse zur Eigeninformation darf sicherlich bei jedem vorausgesetzt werden!


    Die von Dir erwähnte "Häkchenpflicht" wurde bereits mehrere Male diskutiert, allerdings nicht im Zusammenhang mit den Umgangsformen im Forum. Das war meines Wissens immer im Rahmen von Verbesserungsvorschlägen zur Pilzbestimmung. Aus guten Gründen wurden solche Checklisten aber jeweils wieder verworfen.


    Gruß,


    Fredy

    Hallo zusammen,


    mittlerweile habe ich auch erste Ergebnisse. Im Prinzip läuft es auf eine Mischung des bereits Gesagten hinaus. Ich hätte jedoch mit wesentlich konkreteren Ergebnissen gerechnet, da die "Pferdedichte" in meiner Region sehr hoch ist und wir uns in einem ländlichen Raum befinden, wo sich die Tiere oftmals noch ungestört auf Weiden mit angrenzenden Wäldern aufhalten können.


    Auf Nachfrage in einem professionellen Reiterhof wurde mir gesagt, dass man sich nicht an einen einzigen Fall erinnern können, wo ein Pferd eine Pilzvergiftung erlitten hätte oder auch nur Pilze gefressen hätte. Man hat die Pferde dort ständig im Blick, arbeitet mit ihnen und wenn sie ausgeritten werden, dann laufen sie und fressen nicht.

    Das beinhaltet im Prinzip auch etwas von Lobels beitrag, wo man das Pferd quasi per Futter beeinflußt sowie ganz konkret Joseph's Beitrag # 33.


    Ein privater Reiterhof, auf dem es ein bisschen lockerer zugeht, wußte von vereinzelten Fällen, die über Generationen hin überliefert wurden. Das Pferd erleidet allerhöchstens eine Magenverstimmung, frisst sicherlich nicht kiloweise irgendwelche Pilze und gestorben ist garantiert noch keines daran. Um welche Pilzart(en) es sich jedoch jeweils handelte, konnte mir keiner sagen (entspricht wiederum Joseph's Beitrag, dieses Mal # 50) Andere Dinge wie das Füttern durch vorbeilaufende Passanten wird als wesentlich gefährlicher eingestuft, auch schlechtes Futter oder Gras sei in seinen Auswirkungen wesentlich berüchtigter.


    In der Tierklinik genau das Gleiche, dort hat man sich (wie Harald geschrieben hat) versucht (!) sich zu informieren, jedoch müssten noch ein paar fachliche Auskünfte eingeholt bzw. in entsprechender Literatur nachgelesen werden. Von konkreten Vergiftungsfällen bei Pferden wie auch bei anderen Bauernhoftieren durch Hallimasch war nichts bekannt, obwohl sich diese Klinik auch um die Tiere der regionalen Bauernhöfe kümmert (Schafe, Schweine, Esel, Rinder u. s. w.).


    Es wurde übrigens ganz genau nach den Auswirkungen durch Hallimasch geforscht, so wie ich meine Anfrage formuliert habe. Im Nachhinen gesehen fände ich es klärender, wenn man wüßte, ob ein Pferd überhaupt irgendeinen Pilz frißt, von dahergesehen spricht die von Mischa erwähnte "benötigte Treffsicherheit" (Beitrag # 51) natürlich für den exakt arbeitenden Tierarzt, wobei ein generalisierende Klärung offensichtlich erstmal hilfreicher wäre. Deshalb finde ich Joseph's Verallgemeinerung absolut o. k.! Wie wir leider feststellen mussten, stehen jwir noch ganz am Anfang mit der Beurteilung von möglichen (!) Auswirkungen durch Pilzkonsum auf PFERDE. Eine ganz genaue Abklärung der Folgen des Konsums einer ganz bestimmten Pilzart ist wohl vorerst in weite Ferne gerückt.


    Der Tierarzt hält übrigens eine andere Wirkung von Pilzen bei Wildschweinen als bei Hausschweinen für ausgeschlossen, da kann sich jetzt jeder wieder selbst überlegen, wie die lieben Schweinchen das jeweils handhaben... Jedenfalls weiß ich nichts von im Wald tot herumliegenden Wildschweinrotten... Da müsste man also auch mal noch dahintergehen (Schweine lernfähig und schlau? Auswirkungen gering? Gar nicht schädlich für Hausschweine?).


    Also im besten Falle steht eine genaue Beurteilung der Auswirkung von Hallimaschen auf Pferde noch aus, nachdem die Klinik sich weiter schlau gemacht hat.


    Einen schönen Tag wünscht


    Fredy

    Hoi Beorn, hallo zusammen!


    Ist ja klar... seit geraumer Zeit ist man immer auf der "sichereren" Seite, wenn man zu allem "etwas aus dem oder dem Komplex" schreibt . Ist auch richtig so. Vieles ist anders als früher, man muss sich dem wachsenden Wissen anpassen, die Möglichkeiten zur Bestimmung werden besser, was das Leben aber nicht immer einfacher macht.


    In den Pilzbüchern, die ich und auch andere haben, stehen komplexere Sachen halt nicht so genau drinne, da ist man schon froh, wenn man über die richtige Gattung zu einer Art kommt, "die es sein könnte". Ohne genug Erfahrung kommt man aber (erfahrungsgemäß) bei den Cortinarien per "Forenbestimmung" noch nicht mal zur richtigen Sektion, denn beispielsweise Knollen oder Stiele müssen nicht immer "dem Ideal" entsprechen und wenn dann die Aufnahme noch irgendwie nicht gar so gut ist oder Angaben fehlen, dann hängt der Amateur schon im Schirm. Oder (wie im vorliegenden Falle) besteht sogar schon ein Unterschied beim "klassischen" Vorkommen: Beim einen ist es Buchenwald, beim anderen Fichtenwald... wer soll da schon wissen, wie wo was aus welchem Grunde nun stimmt, nicht (mehr) stimmt, stimmen könnte oder vielleicht sogar eine gleiche Art zu einem anderen Zeitpunkt nach irgendwelchem Hin- und Her auf einmal in einem anderen Wald gelandet ist... oder dass es so und so viele Unterarten, Varietäten oder was weiß ich noch alles von einem Pilz gibt, der in einem Buch unter ein und demselben Namen steht.


    Da lobe ich mir nun doch so langsam die deutschen Ausdrücke: Da ist und bleibt ein Steinpilz einfach ein Steinpilz oder ein Butterpilz ein Butterpilz, egal wie viele Kollegen er noch haben könnte..., kann..., hat...:glol: :gbravo:!


    Mehrere "Multiformes"... ein Horror für den Laien, ein Traum für den engagierten Mikroskopierer!.


    Die logische Konsequenz für den ehrgeizigen Pilzfreund ist und bleibt nur das Mikroskopieren. Da führt keine Weg daran vorbei. Sehr viele aus meiner Anfangszeit hier haben das schon im Repertoire, ich bewundere sie alle. Sie haben einen konsequenten Weg hingelegt und verdienen jedermanns Hochachtung! Sogar einige sind PSV geworden. Total gut! Das sind "Pilzler" mit Leib und Seele! Hätte ich vor 9 Jahren nicht gedacht! Bravo!


    Ich weiß gar nicht, ob ich persönlich das wollen täte, denn wie ich mich kenne, würde mir das noch den allerletzten Schlaf rauben...:glol:!


    Jedenfalls ist dieses Forum hier mittlerweile auf einem sehr, sehr hohen Level angekommen, mit vielen, die es über Jahre hinweg begleitet haben.


    Da ergeben sich aber tatsächlich manchmal Berührungsängste. Dort, wo vor ein paar Jahren noch ein paar Teilnehmer über einen Baumpilz diskutiert haben, schlägt heutzutage mal kurz der Hammer eines Profis zu und fertig war das Vergnügen... Hatte auch seine Vorteile, das "alte" Forum, wo sich nicht ganz so kompetente Mitglieder nächtelange Wortgefechte und "Werweisseleien" geliefert haben.


    Nun denn, auch Maria wird hier ihren Weg gehen. Ich könnte mir vorstellen, dass er sie noch sehr weit führen wird!


    Einen mega-schön-pilzigen Abend wünscht Euch


    Fredy

    Hallo Wolfgang,


    vielen Dank!


    Da ist mir mal wieder mein Hang zur Übertreibung zum Verhängnis geworden. Selbstverständlich muss man unterscheiden zwischen Riesentrichterling und Riesenkrempentrichterling.


    Als Laie habe ich mir da beim Recherchieren keine großen Gedanken gemacht, da ja des öfteren mal die eine oder andere Art zu einer anderen Gattung überstellt wird.

    Aber selbst da, wo ich es gelesen habe, hätte ich richtig schauen sollen, da war es nämlich schon nicht so, als dass man die vier in einen Topf hätte rühren müssen. Sorry!


    Bleibt aber immer noch die "Maxima-Angelegenheit" als interessanter Zeitvertreib und immerhin wenigstens eine Gattung als möglicher Verwechslungspartner des Mönchskopfes, was vielleicht auch nicht jedem klar ist, dass es das geben kann.


    Nochmal Danke und bis dann,


    Fredy

    Hallo Gaukler!


    Ein Seelsorger muß nicht unbedingt katholisch sein, sonst müssten die Sterbenden im Krankenhaus heutzutage (zu) lange auf das letzte Gebet warten!


    Du bist auch ein ziemlich erfahrener Poster hier, Du weißt also genau, was der Joseph hier sagen will! Deinen Seitenhieb verstehe ich also rein gar nicht! Hier dreht sich's nicht um Religion, Glauben oder Nicht-Wissen, hier dreht sich's um Fakten.


    Und lieber Fungus...


    ...sagen wir's mal kurz: Du solltest so langsam wissen, worauf es bei einer Bestimmungsanfrage ankommt. Mit den Antworten hier könntest Du also mehr als zufrieden sein. Mehr wolltest Du ja gar nicht. Warum also das Nachtreten?


    Fredy

    Hallo Fungus74!


    Ich habe den Gerhardt von 2007 (!). Da steht auch "Nadelholz-Häubling"... Aber wenn ich was wissen will, dann lese ich immer auch noch das, was druntersteht... "Vorkommen (...) selten an Laubholz".


    Habe ich mir angewöhnt, nachdem ich verzweifelt im Zoo nach Tiger-Ritterlingen gesucht habe...


    Aber ob Du Dir ein Buch oder sogar zwei kaufst, ist ja hier eigentlich nebensächlich... hier bräuchte es einfach ein paar Angaben und Bilder mehr und es könnte Dir womöglich geholfen werden.


    Ich glaube, das haben "die da oben" alle gemeint...


    Gruß,

    Fredy

    Hallo Maria!


    Da gehe ich auf den Sägeblättrigen Klumpfuß (C. multiformis): Knollenform, gesägte Blätter, Honiggeruch, Buchenwald, farbliche Aspekte, Gilbungen andeutungsweise bei Verletzung vorhanden. Warum auf vielen Seiten (auch im Tintling) nur ein Vorkommen bei Nadelwald bzw. Fichtenwald erwähnt wird, kann ich nicht einschätzen.


    Bei Parey sind es sogar ausgesprochen Buchen, eine Nadelwald-Variante wäre gemäß Parey C.multiformis var. coniferarum.


    Immer auch auf Verfärbungen achten Maria! Im Schnitt, beim Reiben, bei Verletzungen (z. B. Mäusefraß). Speziell bei Cortinarien wird auch nach der Schleimigkeit aufgedröselt, im Zweifelsfalle ungeniert draufspucken zum Testen!


    So, dann warte ich jetzt mal auf die Ernüchterung durch einen Spezialisten...^^!


    Gruß,


    Fredy

    Hallo Klaus!


    Was hättest Du nicht gewußt: Dass es ein Mönchskopf ist oder dass der Mönchskopf gleich der Riesentrichterling sein könnte? Ich sehe nämlich gerade oben, dass Du

    "Mönchskopf" und in Klammern "Riesentrichterling" schreibst. Da ist Dein Pilzführer also sicherlich davon ausgegangen, dass es eine einzige Art ist.


    Gruß,


    Fredy

    Hallo!


    Wieso sind eigentlich manche Jas und Neins groß- und andere kleingeschrieben :/? Kann man das beheben?


    Ist mir schon seit längerem aufgefallen, aber irgendwie dachte ich mir, das muss doch schon mal jemand gesehen haben. Hat ja jeder immer direkt vor der Nase...


    Gruß,


    Fredy

    Hallo Maria,


    irgendwie komme ich immer wieder zum Kirschroten Saftling (Hygrocybe coccinea). Ist nicht selten (steigert die Wahrscheinlichkeit des Bestimmungstreffers:P), die Hutform, das Vorkommen auf einer Wiese, Hut nicht schleimig, entfärbend im Alter.


    Bei dieser Gattung habe ich aber noch nie einen Bestimmungsversuch gewagt. Also noch keine Hurra-Stimmung bitte! Da wird schon noch ein Dämpfer kommen!


    Gruß,


    Fredy

    Hallo Andreas,


    wenn da noch mehr von der gezeigten Art herumstanden und alle gleich ausgesehen haben, dann sicher Flaschenstäublinge (L. perlatum), die sehen immer einheitlich aus.


    Wenn Du mehrere Beutelstäublinge (Calvatia excipuliformis) auf einem Haufen findest, sieht jeder anders aus. Die variieren gerne, sind Individualisten. Mal ist das Kopfteil rumpflig, mal glatt, mal eine Falte hier, mal eine Falte da. Zumeist ist auch das Verhältnis von Stiel zum Oberteil deutlich anders als bei den Flaschenstäublingen, der Stiel ist oft verhältnismäßig kurz im vergleich zum manchmal überdimensioniert wirkenden Oberteil. Und die können richtig groß werden!


    Immer auch auf ältere Exemplare achten, die Flaschenstäublinge haben oben das berühmte Loch, aus dem die Wolke kommt, das Kopfteil des Beutelstäublings zerfällt im Ganzen.


    Gruß,


    Fredy

    Man kann ihn auch leicht mit dem Finger erfühlen...

    Hallo!


    Ich stell mir grad vor, wie die Heidi nachts auf allen vieren durch den Wald kriecht und Pilze ertastet...:grofl:!


    Ja, natürlich meint sie den Buckel...


    Der Mönchskopf (Clitocybe geotropa) hat auch "den berühmten speziellen Geruch"... Ich finde, er riecht wie WC-Stein im Landgasthof. Ein gutes Merkmal, finde ich.
    Sollte man unbedingt drauf achten!


    Gab es eigentlich nicht mal einen sagenumwobenen Verwechslungspartner, den Clitocybe maxima (Riesentrichterling), den keiner sich getraut, irgendwo richtig einzuordnen? Von manchen gar als "Fantom des Waldes" bezeichnet wird? Für die einen ist das dieselbe Art wie der Geotropa, für die anderen eine Varietät, für noch andere gar der derselbe wie Leucopaxillus giganteus (Riesenkrempentrichterling) der wiederum von einigen als die gleiche Art wie Leucopaxillus candidus (Weißer Krempentrichterling) angesehen wird?


    Folglich wäre es also möglich, dass alle 4 Bezeichnungen den gleichen Pilz meinen...:gschock: ???


    Das Leben ist voller interessanter Thesen... Tut mir Leid, dass ich die Bestimmungsidylle mit diesem leidigen Theman gestört habe, aber ganz so einfach möchte ich es Euch nicht machen! Schließlich haben wir uns früher auch immer mit dieser Frage herumschlagen müssen :glol:!


    Ob da aber mal wieder einer Lust hat aufzudröseln? Wir werden sehen! Das schlechte Wetter spricht für stundenlanges PC-Hocken!


    Gruß,


    Fredy



    Hallo zusammen,


    bin die Verträglichkeit für Pferde am Abklären. Kann aber dauern. Ich erwarte frühestens morgen eine kompetente Antwort.


    Bis dahin könnt Ihr Euch schon mal mit den beiden PDF's beschäftigen. Ich hoffe, die sind allen seriös genug. Zumindest eins davon habe ich übrigens schon vor kurzem hochgeladen, aber das Zeut geht hier halt unwahrscheinlich schnell wieder unter.


    Hallimasch (Pflanzenschutzamt Berlin).pdf


    Hallimasch (Eidg. Forschungsanstalt WSL).pdf


    Wie man unschwer erkennen kann, stammen meine obigen Erkenntnisse daraus. Ich kann jedem nur raten, bei Interesse die entsprechenden Sachen einfach runterzuladen und abzuspeichern. Dann geht nix verloren und ist für immer verfügbar! Dafür hat man ja schließlich unter anderem auch die PC-Kiste!


    Grüße,


    Fredy

    Daaankeee Grüni/Kagi ==Gnolm16!!!


    Jemand hat mich nicht vergessen... Jetzt natürlich die Frage: Wer ist dann Christine ==Gnolm23? Ich habe ehrlich gesagt schon in ihrem Profil spioniert, aber da steht nix, schon gar nicht, in welchem Zusammenhang sie mit Pablo steht! Oder gehört das zum Allgemeinwissen, habe ich was verpasst oder seid Ihr alle schon bei Pablo gewesen ==Gnolm5? Bin ich jetzt irgendwie taktlos oder zu neugierig? Sie hat auch keinen Beitrag vorher erstellt, aus dem ersichtlich sein könnte, wer sie ist... eine Vorstellung oder so, trotzdem scheint sie jeder zu kennen... Vielleicht will sie auch nichts mit mir zu tun haben...==Gnolm23???

    Wie auch immer: Christine wird mir ewig als die "Dachpappen-Christine" in Erinnerung bleiben.


    Gruß,


    Fredy


    P. S.: Hätte ich mir's doch denken können, dass das keine trivialen Schleimpilze oder gar Kokons sind, wenn der Pablo die einstellen lässt ==Gnolm1! Da wäre er auch selber draufgekommen!

    2. Ob Tierärzte wissen, wie Pferde auf Hallimasch reagieren, halte ich für zweifelhaft.

    Hallo Harald!


    Diese Pauschalaussage wage ich sehr stark zu bezweifeln!


    Bei Pferden handelt es sich um Werte, die unter Umständen einer Nobellimousine gleichkommen. Hofgut Albführen beispielsweise hat einen eigenen TA. Das Hofgut ist riesig und beinhaltet Wälder, Koppeln, Waldwege, Feldwege, diverse andere Plätze.


    Ich bin mir sicher, dass der Tierarzt dort ganz genau weiß, was seinen Pferdchen schadet und was nicht, ansonsten riskiert er seinen Job.


    Der wohlhabende Schweizer lässt da nicht mit sich bzw. seinem Pferdchen spaßen!


    Selbst der Unternehmer eines Reiterhofes wird genau wissen, was gut ist und was schlecht ist für seine Pferde, die seinen Lebensunterhalt bedeuten. Die Pferde werden ja nicht nur auf dem Abreitplatz und beim Longieren beschäftigt, die werden auch in den umliegenden Wäldern ausgeritten.


    Gruß,


    Fredy

    Kann mich dem Chorknaben nur anschließen, es gibt aktuell so viele leckere Pilze im Wald (und im Supermarkt), da muss man nicht seine Gesundheit mit Nebelkappen, Kahlen Kremplingen und anderen fragwürdigen Pilzen aufs Spiel setzen.

    Hallo zusammen,


    genau das habe ich hier auch schon öfter mal geschrieben. Über Jahre hinweg... Dennoch scheint es immer wieder Menschen zu geben, die wie zu Kriegszeiten alles verzehren, was essbar sein könnte. Wir trinken ja auch keinen Muckefuck oder Eichelkaffee mehr, obwohl es noch Zichorien am Wegesrand und Eicheln im Walde hat oder bereiten uns eine feine Algensuppe zu, mit Seegras aus dem Stadtfluss...


    Ich versteh es manchmal nicht so recht, aber womöglich kommen noch andere Gründe in Frage: Gier, Geiz, Zwänge, die Hoffnung auf irgendwelche Wirkungen oder was auch immer. Das ist dann aber nicht mehr unser Problem.


    So... und jetzt schauen ein paar nach, was "Muckefuck" ist und fangen sofort an, nach Zichorienwurzeln zu suchen oder Eicheln zu sammeln und ziehen mit der Schere an das lokale Gewässer... Ist aber nicht weiter schlimm... Neuerdings wird das ja wieder angepriesen. Soll gesund und bekömmlich sein und auch noch in besonderer Art und Weise schmecken.


    Von daher gesehen also eher ein schlechtes Beispiel in diesem Zusammenhang.


    Beobachtet jetzt einfach mal den Bestimmungsteil der "umliegenden" Naturforen: Ab sofort werden überall Bilder von blauen Pflanzen und Eicheln hochgeladen :D!

    Mancher wird sich jetzt auch mit dem Unterschied von Seegras und Algen sowie den verschiedenen Arten, die in heimischen Gewässern zu finden sind, auseinandersetzen...


    Die Algen kann ich Euch liefern, heißen in Japan "Wakame", wachsen aber zu Hauf in meinem Fischteich. Der Preis ist verhandelbar!


    Gruß,


    Fredy

    Hallo zusammen,


    der Kampf gegen den Hallimasch bedeutet erst einmal Bestandsschutz!


    Gesunde und vitale Bäume können sich auch selbst gegen eine Infektion wehren!


    Auch agieren die verschiedenen Hallimasch-Arten jeweils anders, es gibt insgesamt aggressivere Arten und weniger aggressive Arten. Eine Ermittlung der genauen Art schadet also in keinem Falle.


    Über Sporen-Flug werden vermutlich fast ausnahmslos bereits abgestorbene Bäume oder Strünke besiedelt. Entfernt man diese nicht, bieten sie dem Hallimasch eine gute Ausgangslage, um sich "unterirdisch" über die umliegenden Wurzeln anderer (gesunder) Bäumer herzumachen. Eine frühzeitige Beseitung infizierten Materials samt Ausbrennen von befallenen Strünken ist also sinnvoll. Der Hallimsch schädigt auch auf verschiedene Arten. So kann es beispielsweise "nur" zu einer Kernfäule kommen, welche über die Wurzeln meist nur bis zu einer bestimmten Höhe im Holz aufsteigt. Ein vitaler Baum, der davon befallen ist, kann sich wehren und den Schaden eingrenzen, das Splintholz bleibt verschont. Wurzelkontakt verschiedener Bäume ist eine gute Ausgangssituation für den Hallimasch, sich (über Wunden) auszubreiten ("Wundparasit").


    Also grundsätzlich darauf achten, dass Bäume gesund sind und bleiben. Beispielsweise Wassermangel, Lichtmangel oder auch eine Schädigung durch Chemikalien vermeiden. Junge Bäume sind anfälliger als alte Bäume, Nadelbäume anfälliger als Laubbäume. Auf genügend Abstand zwischen den Bäumen achten, dabei die verschiedenen Arten der Wurzeln beachten (Wurzeln, die sich räumlich ausbreiten, Wurzeln die auf relativ engem Raum einfach in die Tiefe gehen u. s. w.).

    Eine ganze Koppel abzugraben erscheint mir wenig sinnvoll. Wenn der Pilz sich nicht schon über Jahrhunderte etabliert hat, ist eine quadratkilometerweite Ausweitung sehr unwahrscheinlich. Im konkret vorliegenden Fall würde ich einfach unter Beachtung der vorhanden Fruchtkörper nach dem "Woher" forschen, die entsprechende Stelle "säubern" und gut sollte sein. Die umliegenden Bäume beachten und gegebenenfalls "von Baum zu Baum" Maßnahmen ergreifen, falls überhaupt noch erforderlich.


    Ich bin kein Profi... was ich damit sagen will: Bevor hier großflächig irgendwas abgegraben wird, sollte man sich erst einmal einen sehr genauen Überblick verschaffen, eventuell einen Fachmann (!) von irgendeiner Behörde oder einem Forstamt hinzuziehen, keinesfalls aber auf den Rat von "Nachbars Willi" hören, der schon die Kettensäge schmiert und den Bagger parat macht, weil das Holzen sein ganzer Lebensinhalt ist!


    Und letztendlich "werden auch Hallimasche nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht werden"!


    Gruß,


    Fredy

    Hallo a-schulte,


    in 30 Jahren hast Du sicherlich schon den einen oder anderen Pferdehalter kennengelernt oder gar Kontakte zu einem Gestüt oder einem Hofgut. Wahrscheinlich wäre es besser, wenn Du Dich dort einmal erkundigen würdest. Sicherlich hat deisbezüglich schon mal jemand Erfahrungen mit dieser Thematik gesammelt. Hier im Forum hat man zwar Erfahrungen mit Pilzen, aber wohl weniger von Wechselwirkungen mit Pferden. Größthöchstwahrscheinlich kann Dir sogar Dein TA besser Auskunft erteilen als wir. Wenn Du wider Erwarten niemanden kennen solltest, kann ich mich erkundigen. Um mich herum gibt es quasi nichts als Pferde, da wird sicherlich jemand Bescheid wissen.


    Gruß, Fredy