Beiträge von naturgucker

    Danke Pablo.

    Hab nochmal hin und her verglichen, auch mit eigenen Fotos von Schizopora paradoxa.

    Also makroskopisch paßt auf jeden Fall, auch der Rand, mikroskopisch spricht nichts dagegen und vieles dafür. Werd ihn dann so aufschreiben.

    Danke & schönes Wochenende

    Chris

    Mausmann schrieb:

    << Somit sei der Nordtreff 2020 schon mal terminlich gut eingegrenzt. Das Wochenende am 17.&18.10, das Wochenende am 24.&25.10. oder jenes am Helloweenwochenende am 31.10. & 01.11. wird teil des Treffens werden. <<

    So langsam, aber unerbittlich füllt sich der Terminkalender 2020.


    Andere Termine im Norden, bei denen ich quasi "verpflichtet" bin, sind

    - 15.-20.10. Pilztagung der Schleswig-Holsteiner in Bosau

    mittendrin: 17.-18.10. Tage der Pilze in Rehna (mein Pilzverein - in den letzten Jahren immer eine der größten und sehenswertesten Pilzausstellungen im Norden!)

    - 30.10. - 3.11. Dünenpilztagung bei Bad Segeberg / Scheswig-Holstein


    Für mich bliebe also leider nur das Wochenende 24./25.10. - und ich hoffe natürlich sehr, daß es dann dann auch wird...


    Kleine Idee: Ich schreibe diesen Beitrag nunmehr auf Seite 92 (!!) dieses Themas. Könnte man für die 2020er Jahre nicht einen neuen Thread aufmachen: Hier trifft sich der Norden ab 2020... oder so ähnlich... ??!!


    Danke und liebe Grüße an alle Nordlichter

    Chris

    Letztes Wochenende waren wir mal wieder zum Pilzesuchen im Breesener Moor in Nordwestmecklenburg – wir, das sind Torsten Richter (TR), Vorsitzender des Rehnaer Pilzvereins, und ich (CE), einfacher Freizeitmykologe aus Lübeck. Mal wieder heißt, wir hatten dieses Gebiet in den letzten drei Jahren schon 15mal gemeinsam aufgesucht, um die dortige Pilzwelt zu erkunden. Da das Torfabbaugebiet aktuell immer noch gemanagt wird, führen Änderungen der Wasserstände und größere Erdbewegungen immer wieder auch zu Änderungen in der Pilzflora. Bisher gab es bei unseren zwei- bis dreistündigen Exkursionen fast immer ganz besondere und überraschende Pilzarten zu entdecken – und auch dieses Mal, Ende November bei feucht-milder Witterung, sollte sich das Breesener Moor wieder als Highlight und Hotspot für ganz besondere Pilze erweisen!



    Breesener Moor im November. Foto: CE


    Schon auf dem kurzen Fußweg von der Straße ins Moor fällt uns rechter Hand ein größerer Bestand Beinwell auf – Torsten hatte schon im Kopf, was dort vielleicht zu finden sein könnte. Und tatsächlich, schon nach ein oder zwei Minuten gezielter Suche an der Basis der Beinwellpflanzen finden wir beide zeitgleich die gesuchte Kostbarkeit: Hemimycena candida, einen hübschen kleinen Scheinhelmling, der an Wurzeln von Beinwell wächst.



    Hemimycena candida an Beinwell. Foto: CE


    Auch die weiteren zweihundert Meter zum Moor sind wir versucht anzuhalten, weil zum Beispiel links aus der Hecke frische Judasohren leuchten, ein kräftiger Feuerschwamm zum Anschauen einlädt und an herabgefallenen Blättern und Zweigen so manche Kleinpilze zu vermuten sind – aber wir wollen ja weiter, ins Moor, und hoffen dort in speziellen Habitaten und an besonderen Substraten wieder ungewöhnliche Pilze zu finden.


    Gleich zu Beginn fallen uns zwischen liegenden Juncus-Stängeln und auf torfigem Boden scharenweise kegelige Helmlinge auf – die nehme ich zur näheren Bestimmung mit. Die mikroskopische Untersuchung zu Hause zeigt, daß es sich tatsächlich um den „Kegeligen Helmling“. Mycena metata handelt. Dessen igelige Zystiden sind unter dem Mikroskop ein optisches Leckerli !



    Mycena metata mit Mikromerkmalen. Fotos: CE


    Die überall feucht liegenden Stängel haben aber noch mehr zu bieten: auf alten Juncus-Stängeln wächst eine Hypocrea, offenbar mit grünen Sporen. Auch diese Arten sind mikroskopisch sehr interessant, weil sie 16-sporige Asci aufweisen. Nach einem im Internet gefundenen Schlüssel lande ich bestimmungstechnisch bei Hypocrea spinulosa. Ob das aktuell so (noch) stimmt, weiß ich nicht, denn wie so mancherorts hat sich taxonomisch und artentechnisch bei den Hypocreales in letzter Zeit doch einiges getan!



    Hypocrea spinulosa auf Juncus. Foto: CE


    Sehr hübsch anzusehen sind im moorigen Gelände die zahlreichen Torfmoos-Schwefelköpfe Hypholoma elongatum, von denen ich sicherheitshalber auch einige zur Bestimmung einsammle.



    Hypholoma elongatum mit Mikro-Merkmalen. Foto: CE.


    Unter den kleineren Arten erfreuen mich noch auf einem von Torsten aufgehobenen Stängel die Fruchtkörper des Gemeinen Kugelschnellers Sphaerobolus stellatus.



    Sphaerobolus stellatus. Foto: CE.


    Als in diesem Moment eine rund 20-köpfige Wildschweinrotte nahe vorbeigallopiert, haben wir den Eindruck, wir sollten unsere Pilzsuche vielleicht lieber auf der anderen Seite des Moores fortsetzen.


    Während auf der Ferne ein Kolkrabe ruft und ein Seeadler vorüberfliegt, notieren wir im Vorbeigehen noch „Allerweltsarten“ wie Rotrandigen Baumschwamm, Violetten Knorpelschichtpilz, Schmetterlingstramete, Grünblättrigen Schwefelkopf und Dickschaligen Kartoffelbovist. Uner Ziel ist ein größerer, inzwischen durch Entwässerung fast schon trockengefallener Röhrichtbestand, wo wir in der Vergangenheit schon öfter tolle Funde gemacht haben. Und auch heute sollten wir nicht enttäuscht werden! Eines der Highlights für mich fand sich bald an jedem zehnten alten Schilfstängel: dort wuchsen an vorjährigen, feucht liegenden Schilfblättern in Scharen kleine weiße Schirmpilzchen: Marasmius limosus, der Schilf-Schwindling, fühlt sich offenbar in genau diesem Habitat sauwohl.



    Marasmius limosus an Schilf. Foto: CE


    Ein abschließender Gang durch ein kleines Wäldchen am Ein- bzw. Ausgang des Moores erbrachte dann noch einmal Arten mit ganz anderen Habitatansprüchen. Am Waldrand zunächst in größerer Zahl auffällige Lacktrichterlinge, die ich zu Hause aufgrund der breitelliptisch bis subglobosen Sporen von 6,3-9 x 5,9-6,8 µ und angedeuteter lila Färbung im Schnitt der Stielbasis vorsichtig als Laccaria bicolor, den Zweifarbigen Lacktrichterling, ansprechen würde. Ihr könnte euch ja gerne das Foto hier nochmal anschauen:



    Die Sporenmaße führen mich hier zu Laccaria bicolor. Foto: CE


    Warum ich nicht gleich darauf kam, daß es sich bei dem auffallenden weißer, auf der Unterseite zwweifarbigen Porling, der dachziegelartig an einem liegenden Ast wuchs, tatsächlich um den Zweifarbigen Porling Gelatopora dichroa handelte, muß ich wohl meiner Vergeßlichkeit zuschreiben – denn die Art habe ich in der Vergangenheit schon mehrmals gesehen. Als Torsten mir später den Namen verriet, fiel es mir natürlich gleich wieder ein. Ich meine, daß diese Zweifarbigkeit schon makroskopisch zumindest einen guten Hinweis auf die Identität des Pilzes gibt!



    Gelatopora dichroa. Foto: CE


    Und auch der Name eines weiteren, im Feld eigentlich schon eindeutigen Pilzes fiel uns beiden erst nachträglich ein: bei der Exidia am Fichtenstamm handelte es sich um Exidia pithya, den Teerflecken-Drüsling – bei Trockenheit sieht man von dem nur einen schwarzen Belag, aber jetzt bei dem feuchten Wetter zeigte er sich sehr schön aufgequollen.



    Exidia pithya. Foto: CE


    Tja, und das im Wäldchen liegende Totholz erwies sich bei näherem Hinsehen als alles andere als tot: darauf lebten zahlreiche Arten wie Mycena speirea, Macrotyphula fistulosa, Chaetosphaerella phaeostroma, der Winterstielporling Polyporus brumalis und einige andere.



    Polyporus brumalis mal in die Poren geschaut. Foto: TR


    Torsten, dem es besonders die kleinen Ascomyzeten angetan haben, findet und bestimmt noch Paorobiliopsis minuta auf harter Birkenrinde.



    Paorobiliopsis minuta. Foto: TR


    Einige kleine Hutpilze mit kurzem lateralen Stiel kann Torsten gleich vor Ort als zur Gattung Simocybe gehörig ansprechen. Aber welche Art? Die Mikromerkmale wie Sporengröße gegen 11 µ, kopfige, an der Spitze maximal um 6 µ breite Cheilozystiden und das offenbare Fehlen deutlich blasiger Elemente in der Huthaut führen uns zu Simocybe haustellaris (Simocybe rubi).



    Simocybe haustellaris (Simocybe rubi). Foto: TR


    Merismodes confusa, der „Wirre Harrschüssselrasen“, läßt sich nur anhand der Sporenbreite von dem makroskopisch identischen „Gelbbraunen Haarschüsselrasen“ Merismodes anomala unterscheiden, war also auch etwas für die Nacharbeit zu Hause.



    Merismodes confusa. Foto: CE


    Überhaupt kommt die eigentliche Bestimmungsarbeit und viele Aha-Effekte ja meist erst zu Hause, in den Tagen danach. So schreibt mir Torsten ein paar Tage später, als die meisten Funde nachbearbeitet und bestimmt sind, noch von weiteren Knallern: "...habe gerade auf dem Salixast mit Orbilia eucalypti einen Erstnachweis entdeckt: Hyphodiscua theiodeus.... habe ich noch nie gesehen!" Was bei Torsten einiges heißt! Und noch etwas später: "Ich habe gerade noch eine unbeschriebene Art unterm Mikro - aus Breesen natürlich!"


    Und dann: „Kein Wunder, wer sammelt in solchen Biotopen.....nur wir Beide; und dann muß man auch noch die unbeachteten Substrate beachten..... unsere Wanderung war jedenfalls SUPER.“

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Bis zum nächsten Mal, wenn wir uns verabreden: „Auf nach Breesen!“



    Chris (re.) & Torsten (li.) im ehemaligen Torfabbaubereich von Breesen. Foto: TR


    Sollte jemand Lust bekommen haben, selbst mal in einem solchen Biotop zu suchen, können wir das nur empfehlen – man findet jedenfalls andere Arten, als wenn man immer nur im Wald und auf der Wiese herumkriecht. Und sollte jemandem in diesem Bericht bemerken, daß uns ein Fehler unterlaufen ist – gerne gleich heraus damit, denn wir lernen immer noch dazu. Das ist überhaupt das Großartige an der Mykologie: daß man sie nie völlig ausschöpfen kann, sondern immer wieder Neues findet.


    Chris Engelhardt, Lübeck

    Hallo & guten Abend.


    Ich meine, hier gestern an einem liegenden Laubholz-Ast Kneiffiella barba-jovis gefunden zu haben, bin aber nicht ganz sicher.

    Auch Hyphodontia quercina käme vielleicht in Frage?

    Hymenium mit langen unregelmäßigen Zähnchen, insgesamt weich und leicht vom Substrat ablösbar.

    Sporen wollte er keine abwerfen, habe ich auch nicht sicher gefunden.

    Das Hyphensystem halte ich für monomitisch, Schnallen sind vorhanden.

    Bilder hänge ich an und freue mich über Rückmeldung.

    Danke und Gruß Chris


    Hallo und einen schönen Montag!


    Im einem Moor in NWM wachsen derzeit zahlreich diese Lacktrichterlinge. Ich hätte sie wegen des braunen Stiels wohl als Laccaria proxima durchgehen lassen; allerdings sind die Sporen breitelliptisch bis subglobos, gemessen 6,3-9 x 5,9-6,8 µ - das würde besser zu L. bicolor passen. Die Lamellenfarbe ist bei beiden Arten wohl z.T. altersbedingt kein konstantes Merkmal, der Basalfilz offenbar nur flüchtig.


    Wer kennt Laccaria und kann hier eine Einschätzung abgeben?

    Danke!


    Und Gruss von Chris


    Hallo, Leute!


    Der Fund von Chris ist aus meiner Sicht schon ein (recht frischer) Gezonter (Arrhenia spathulata).
    ...Die Wuchsform spielt hier die entscheidende Rolle. ... Wichtig ist die Form von der Anwuchsstelle aus. Den tütenförmigen Habitus hat nur spathulata, retiruga nie. Bei retiruga ist die Ansatzstelle dorsal oder lateral, darum die Position des Hymenophors anders ausgerichtet, darum entsteht niemals so eine aufstrebende "Pommestüte".

    Vielen Dank für die ausführliche, nachvollziehbare Erklärung. Da wird mein Pilz ja eine richtige "Persönlichkeit" ;)

    Und Gruß von Chris

    Hallo Felli,

    nach der Artbeschreibung hier im Forum wäre Arrhenia retiruga immer ungestielt und nie zoniert, während spathulata die tief geschlitzten Fruchtkörper mit kleinem Stielchen und +/- zonierter Oberfläche typisch sein sollten. Arrhenia retiruga kenne ich ganz gut, der ist irgendwie schmächtiger und immer ohne Stiel angewachsen.

    Deshalb kam ich drauf, ich lass mich aber gerne korrigieren.

    Gruss Chris

    Hallo und guten Abend!

    Auf einer Feldsteinmauer in Hornberg fand ich heute an Moos solche kleinen, vielleicht 5-10 mm großen Pilzchen.

    Viel mehr als auf den Fotos zu sehen ist kann ich nicht dazu sagen, ich hab sie mangels Möglichkeit weiterer Untersuchung nicht mitgenommen.

    Ich denke es könnte sich um Arrhenia spathulata handeln.

    Wer kann dies bestätigen, korrigieren oder ergänzen?

    Danke!

    Chris


    Auf den ersten Blick sind Zigeuner hier sehr verführerisch; aber auf den 2. So ganz ohne Ringansatz hätte ich dann doch so meine Zweifel.

    Na, Stefan, da ging es dir ja so ähnlich wie mir.

    Ich denke, am Ende wird das vielleicht irgendein alter Klumpfuß sein. Ich fand die beiden Alten sehr malerisch, und wenn sie keinen Namen bekommen, tut das m.E. dem Charme dieses Anblicks keinen Abbruch.

    Danke für eure Kommentare & Gruß

    Chris

    Hat jemand eine Idee, was ich da heute für Pilze fotografiert habe? Sind zwar schon Senioren, sehen aber doch irgendwie recht markant aus... Ich dachte evtl an alte Zigeuner, aber die sollten eigentlich einen Ring haben!?

    Fohrenbühl / Schwarzwald, ca 900 m ü NN.

    Danke!


    Hallo,


    heute fand ich an zwei Stellen im Schwarzwald diese kleinen "Fingerhutpilze" - die ersten drei in Fohrenbühl auf ca 900 m an Birke, die letzten beiden unten im Tal in der Stadt an Buche.

    Wuchsort auf der Rinde, zwischen Moosen und Flechten.

    Größe 0,5 bis 3 mm.

    Ich dachte vielleicht an Arrhenia oder Calyptella, aber was wirklich gescheites fiel mir bisher nicht ein. Wer hat eine Idee? Trau euch! ;)

    DANKE !

    Chris

    Wenn alles gut geht liegt der vom 12.10. - 31.10.2020.

    Es wurde abgesegnet. Sehr schön! g:-)

    Somit sei der Nordtreff 2020 schon mal terminlich gut eingegrenzt. Das Wochenende am 17.&18.10, das Wochenende am 24.&25.10. oder jenes am Helloweenwochenende am 31.10. & 01.11. wird teil des Treffens werden.

    Vielen Dank für eure Weitsicht, jetzt schon an die Terminplanung zu denken.

    Der Herbst ist natürlich mit allen möglichen Pilzterminen angefüllt, trotzdem wäre ich gerne wieder dabei.

    Vom 28.10. - 3.11. ist allerdings Dünenpilztagung in Schleswig-.Holstein, quasi vor meiner Haustür, da will und muß ich natürlich hin und hab mich auch schon angemeldet.

    Kinder, wie schnell sich die Termine füllen...!!

    Bin sehr gespannt, was sich hier entwickeln wird, und sage schonmal DANKE - der Chris aus Lübeck

    Hallo und guten Abend.

    Hat jemand eine Idee zu diesen Pilzchen?

    Hut vielleicht 1 cm. Man könnte an Mini-Exemplare von Cystoderma amianthinum denken. Der hat aber wohl weißere Lamellen?

    Nach Bildervergleich käme sonst evtl Pholiotina vestita in Frage, den hab ich aber noch nie selber gesehen...


    Gefunden heute an einem Hang zwischen Moosen am Mummelsee / Schwarzwald.

    Danke! - Chris

    Hallo.

    Gestern in MV an einem offenen, grasigen Laubwaldrand mit vielen eingestreuten Birken.


    Hut bis 4 cm. Auffallend die faserige Struktur des Hutes mit dem glatten, hell ockergelben Buckel in der Mitte.

    Stiel weißlich, wirkt ein wenig weißlich überfasert, ohne flockig o.ä. zu sein.

    Sporen braun, meist mit Keimporus, 8-10 x 5-6 µ.


    Hat jemand eine Idee? Danke!


    Hallo Harald,


    vielen Dank. Die makroskopischen Merkmale waren mir nicht ganz klar, aber die Sporen passen mit 9-11 x 6-7 µ sehr gut zu Chlorophyllum rachodes.

    Was auf mich hier unglaublich ansteckend wirkt, ist die total gelungene Mischung aus Pilzverrücktheit, Geselligkeit und Entspannung.

    Daß es möglich ist, ernsthafte Pilzsuche und -bestimmung mit viel Spaß und freundschaftlicher Gemeinschaft zu verbinden, finde ich einfach großartig.

    Danke für die anregenden Fotos und Berichte.

    So fühle ich mich auch aus der Ferne sehr gut mit hineingenommen.

    Von der Ostseeküste grüßt

    der Chris

    Vielleicht eine Anfängerfrage, aber ich "stolperte" über das markante Aussehen des Hutes.

    Welcher Schirmpilz ist das? Und warum?

    Ich habe natürlich eine Vermutung, würde aber gerne mal eure Meinung hören.

    Standort: Rasenfläche in einem städtischen Wohngebiet. Hut 10 cm Durchmesser, Stiel 10 cm hoch. Bei Verletzung (siehe Foto) orange anlaufend.

    Danke!

    Hallo aus dem schönen Norden!


    Diese zierlichen Pilzchen fand ich gestern während einer Exkursion auf dem Pilzseminar in Wiligrad in einem Laubmischwald nahe Schwerin / MV.

    Stiel bis 35 mm hoch, Hut um ca 18 mm Durchmesser; Stielbasis mit weißem Myzel, auf feucht liegenden Buchenblättern.


    Leider fehlt bisher eine zündende Idee, welche Art dies sein könnte oder zumindest in welcher Gattung man fündig werden sollte. Wer weiß weiter?

    Danke und Gruß Chris