Beiträge von naturgucker

    Uups, Stefan, auf keinen Fall wollte ich deine Kompetenz bezweifeln, eher umgekehrt, habe mich etwas unglücklich ausgedrückt. Daß Du damit wenigstens etwas anfangen kannst, indem du die Idee hattest, es könnte sich um Pyknidien o.ä. handeln, fand ich sehr aufschlußreich und wichtig.


    Da ich nun so schöne Sporen hatte, wollte ich die nach eigener vergeblicher Recherche nicht gleich als unbestimmbar wegwerfen. Werde die Bilder bis auf weiteres erstmal unter "indet. Anamorphe cf" ablegen.


    Also danke nochmal und schönen Sonntag
    Chris

    Vielen Dank, Stefan.
    Nein, sicher bin ich mir mit garnix, eben weil die Asci fehlten und der Sporenbrei alles an einer Stelle war. Vielleicht lag der Köttel friedlich da, und - schwups - ist da irgendwas was ganz anderes draufgeraten....
    Deine Antwort hilft mir schon, denn wenn auch du damit nix anfangen kannst, liegt es zumindest nicht nur an meiner Unbedarftheit...
    danke & Gruß
    Chris

    Hallo Dungpilzfreunde,


    heute habe ich mal einen vor ein paar Tagen gefundenen Hasenkötel unters Mikroskop gelegt. Fast alle der schwarzen Pilzlein waren leer, aber bei einem Quetschpräparat quollen an einer Stelle doch noch Sporen hervor, die ich aber nicht zuordnen kann. Asci fand ich keine verwertbaren. Sporen (0-)1-3 fach septiert, Sporenlänge je nach Anzahl der Septen 7,3 - 15,2 µ, in Melzer keine Reaktion.


    Guckt's euch gerne mal an, vielleicht kann ja jemand etwas damit anfangen.


    Danke und schöne Grüße ins Wochenende
    Chris

    Hallo.
    Auf Rehkötel, vorige Woche gesammelt, heute einen kleinen Krümel rausgepuhlt und folgendes gefunden:
    Sporen um 28-30 x 15-17, keine Keimspalte zu sehen, Gelhülle vorhanden, IKI negativ.
    Danach sollte es superba sein.
    Wieder was Neues gefunden, freu.... ! :-)
    Beste Grüße
    Chris

    Bilder

    • 400x_tn.jpg
    • 1000x (01) Masse_tn.jpg
    • 1000x (06)Lugol_tn.jpg
    • 1000x (07)Lugol_tn.jpg

    Hallo Ulla, ganz vielen Dank. Also war meine erste Vermutung doch richtig. Vor kurzem gab's hier eine Badhamia utricularis hängend an gelben Stielchen, da war es etwas einfacher...


    << ...Beim nächsten Badhamia-Fund solltest Du beim Mikroskopieren eventuell auch darauf achten ob die Sporen in Klümpchen zusammenhängen. >>


    Hab ich gemacht, und es fiel mir auf, daß die überhaupt nicht klumpten, sondern alle schön einzeln waren. Ich wußte allerdings nicht, daß das bestimmungsrelevant sein sollte.


    Also danke nochmal und besten Gruß
    Chris

    Hallo,


    hier kommt ein Schleimpilz aus Nordwestmecklenburg, am Wochenende gefunden an liegendem Laubholz. Jetzt im Winter denkt man bei so grauweißen Kügelchen vielleicht an Badhamia utricularis, aber dafür fehlen mir die gelben Stielchen. Badhamia panicea sollte ein weißes Plasmodium haben, vielleicht affinis? Oder bin ich komplett auf dem Holzweg? Sicher weiß hier jemand mehr...


    danke & Gruß Chris

    Guten Abend erstmal.
    Na ob man damit was anfangen kann?
    Liebe Dungpilzfreunde, auf Hasenkötel entdecke ich kleine schwarze Pilzchen, im Substrat eingesenkt, die aber mit ihrem Köpfchen bzw Stiel rausgucken, kaum größer als 1 mm.
    Schwierig herauszulösen, ohne verdaute Pflanzenteile mitzunehmen, ob viel quetschen oder wenig, es finden sich keine Asci, nur massenweise braune Sporen, manche davon mit hyalinem Anhängsel. Die allermeisten Sporen um 15-15,6 x 9-10 µ, ein paar wenige auch deutlich größer um 23-25 x 11-13,5 µ.
    Ich hätte vielleicht Hypocopra brefeldii erwartet, aber die Sporengröße stimmt überhaupt nicht–¦ und keine Asci ist auch irgendwie dumm.
    Na nun habe ich das Pilzlein mikroskopiert, vielleicht hat ja jemand zumindest eine Idee–¦. Danke!
    Gruß von Chris


    Hallo Chris,


    das müßte Tomentella atramentaria sein, wenn deine Sporenmaße stimmen. Die Mikromerkmale passen und auf Erde wächst diese Art auch gern mal, was bei Mykorrhizapilzen ja nicht unnormal ist.


    Beste Grüße
    Frank


    Super, Frank, das paßt, vielen Dank !!!!!
    Meine heutigen Sporen waren 8,9-11,2 x 7,7-9,6 µm. Nochmal 2 Fotos anbei.
    Nochmal danke und ein schönes Wochenende
    Chris

    Bilder

    • FR-1000x (03)a-c_tn.jpg
    • FR-1000x (02) Masse_tn.jpg

    Liebe Myko-Freunde,
    mit dieser Tomentella komme ich nicht weiter, vielleicht ja hier noch jemand eine Idee?


    Gefunden letzte Woche in einer Kiesgrube in Mecklenburg, auf sandig-lehmigem Boden wachsend, Bezüge von oft mehr als Dezimetergröße, aus Distanz grau-rotbraun bis schwärzlich wirkend, bei näherem Hinsehen mit filziger Oberfläche. Wachstum meist an senkrechten Stellen, also vertikal.


    An den Septen oft mit Schnallen, etliche blasig-keulige Elemente, Basidien zylindrisch bis ausgebuchtet und 4-sporig, Sporen irregulär rundlich mit dicken Knubbeln, 9-11(-13) x 8-10 µm. Keine erkennbare Reaktion in KOH.


    Erster Gedanke war Tomentella terrestris, die soll aber kleinere Sporen haben.


    Für weitere Erleuchtung wäre ich dankbar.
    Gruß von Chris

    Bilder

    • 161126 Pinnower Kiesgrube (125)_tn.jpg
    • 161126 Pinnower Kiesgrube (145)_tn.jpg
    • 161126 Pinnower Kiesgrube (146)_tn.jpg
    • PB261179_tn.jpg
    • PB261181_tn.jpg
    • Tag 2 - 1000x (02) beschriftet_tn.jpg
    • KOH 1000x Basidie hellbraun mit Maßstab_tn.jpg
    • KOH 1000x Sporen_tn.jpg
    • Sporen 1000x (06)det Maße_tn.jpg
    • KOH 1000x Masse_tn.jpg

    Danke, liebe Pilzfreunde, für euer Lob und die aufmunternden Kommentare.
    Es freut mich sehr, daß ich auch als Nicht-Nur-Pilzler einen Platz bei euch habe.


    @ Thomas / Bergwald: Ja, die Maurische Landschildkröte (Testudo graeca) lebt dort in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet. Man findet sie allerdings nicht häufig.


    Beste Grüße und nochmal danke von Chris

    Hallo.
    Wer Lust hat, kann hier mal in meinem Bulgarien-Fotobuch blättern.
    Manche Bläulinge, Erebien und andere fand ich gar nicht so einfach. Sollte jemand Fehler entdecken, gerne her damit.
    Ansonsten - viel Spaß beim Blättern:
    [font="Calibri"]
    https://as.photoprintit.com/we…b1e8df3a31102c7a55b8201bd

    Grüße von Chris
    [/font]

    PS Sorry, bin im falschen Forum gelandet.... na vielleicht hat ja jemand trotzdem Spaß daran und ich werde nicht gleich rausgeschmissen.. ;-)

    Hallo und guten Abend.
    Sonntag, den 16.10.2016 in einem Buchenwaldabschnitt in Mecklenburg in kleiner Gruppe auf bzw bei Totholz wachsend.
    Makroskopisch könnte Simocybe centunculus passen:
    Hutdurchmesser bis 28 mm, Hut am Rand etwas blasser und gerieft.
    Stiel fein weiß behaart.
    Lamellen mit heller gezähnelten Schneiden.
    ABER weniger passen die Mikromerkmale:
    Sporen -10 manuelle Messungen: 7-8,5 x 5-5,5 (Durchschnitt: 7,8 x 5,1), 15 Messungen mit Computer-Messprogramm: 7,7-10,0 x 4,7-5,3 (Durchschnitt: 8,4 x 5,0)
    Für Simocybe centuculus finde ich folgende Sporenmaße:
    Collins = 5-7 x 4-5. Internet: MushroomExpert = 6-8 x 4-5. Bon = 6-8 x 4,5-5,5
    Besser passen würde Simocybe sumptuosa: Collins = 7-9 x 4-5. Internet: Actafungorum.org = 7-10,5 x 4,5-5,5. Bon n.a.
    Fazit: Sporen passen gut zu sumptuosa, sind zu groß für centuculus.
    Auch die Cheilos passen nicht zu centunculus:centuculus soll keulig-flaschenförmig Cheilos haben, sumptuosa kopfige Zystiden.
    Ich füge mal ein paar Fotos an, auch von Sporen und Cheilos.
    Ich würde also eher bei S. sumptuosa landen, was meint ihr?
    Danke & Gruss Chris

    Tja, Pablo, vielen Dank erstmal.
    Die Mikromerkmale sind ja ganz gut für Pluteus dietrichii.
    So rechte Alternativen sind ja nicht in Sicht.
    Vielleicht ist der Pilz aufgrund von Trockenschäden im allzu trockenen September etwas untypisch ausgefallen...?
    Besten gruß & schönen Abend
    Chris

    Vielen Dank Pablo, den Gröger habe ich nicht.
    Nach dem "Blätterpliz-Prinzip" sehe ich, daß es nicht viele Pluteus-Arten mit passender Sporengröße gibt. Eine von den Sporen her passende Art, bei der man ebenfalls keine Zystiden an der Lamellenfläche findet, und die radialrissig aufreißende Hüte hat, wäre Pluteus diettrichii. Den werde ich mal mit Fragezeichen notieren.
    Schönen Abend noch
    Chris


    Hallo Pablo,
    an einen Dachpilz dachte ich schon wegen der Sporenpulverfarbe und dem Wuchsort.
    An der Lamellenschneide gab es kaum Zystiden, fast nur Basidien, ich hänge nochmal ein Foto an.
    Ein schöner HDS-Schnitt ist mir nicht geluingen, was ich gesehen habe waren eine Schicht liegender Zellen und ansonsten viele kugelige, auch da hänge ich zwei Fotos an.
    Gruss Chris

    ...habe ich heute diesen fotogenen Pilz gefunden - leider nur mit diesem einen Exemplar.
    Er wuchs in der Aalbekniederung / Schleswig-Holstein auf einem in Weidengebüsch feucht liegenden, schon ziemlich angemorschten Weiden(?)-Ast.
    Hutdurchmesser 25 mm.
    Stiel 28 mm lang, Durchmesser an der Basis 5 mm, an der Spitze 3 mm.
    Kein Geruch.
    Sporenpulver hell, aber nicht weiß, eher hellocker.
    Sporen glatt, rundlich bis unregelmäßig elliptisch, 6-8 x 7-10 µm, einzelne mit angedeutetem Keimporus.
    An der Lamellenschneide fett bauchige Cheilos (siehe Foto).
    Basidien oben um 9 µm breit, mit 4 bis zu 4 µm langen Sterigmen.
    Rest siehe Fotos.
    Sicher kennt hier jemand diesen Pilz - ganz vielen Dank vorab!
    Gruß Chris

    Hallo!


    In einem Hochmoor in Nordwestmecklenburg fanden wir gestern zwischen Sphagnum cuspidatum auf Mäuseköteln diese 1-2 mm hohen Pilzlein.


    Ihre Gestalt und auch was an Sporenmasse (Einzelsporen 4,5-7 x ca 3 µm) zu sehen ist erinnert mich etwas an Pilobolus, aber das war's dann auch schon.


    Sicher weiß hier jemand mehr!?


    Danke und einen schönen Sonntag
    Chris

    Bilder

    • Auf dem Mäusekötel 161001 Torfabbau Breesen (01)_tn.jpg
    • Auf dem Mäusekötel 161001 Torfabbau Breesen (07)_tn.jpg
    • 1000fach (01)_tn.jpg
    • 1000fach (05) Masse_tn.jpg

    OK, überredet, ich bleib dabei! :-)
    Wobei: Meine Schwefelporlinge waren soweit erinnerlich immer irgendwie gelb, an diversen Laubbäumen, gerne an Weide. Wahrscheinlich waren sie immer aufgegessen, bevor sie so alt und orange werden konnten... :-(
    Danke & Gruss Chris

    Hallo.


    Diese sich etwas feucht anfühlenden Pilze habe ich am 23.9.2015 an einer schattigen Stelle im Lorbeerwald von Rabacal auf Madeira fotografiert. Abgeschnitten habe ich sie nicht, wir waren ja im Nationalpark! Ich habe sie erstmal als Pycnoporus cinnabarinus abgelegt, aber ich frage mich, ob es Verwechslungsarten gibt?


    Danke und Gruss
    Chris

    Bilder

    • MD1465 150823 Rabacal_tn.jpg
    • MD1467 150823 Rabacal_tn.jpg
    • MD1469 150823 Rabacal_tn.jpg

    Vielen Dank, liebe Leute.
    Sehr gut gefällt mir der Name "Getäfelter Stäubling". Hätte ich den vorher gekannt, wäre ich auf den Hasen sicher eher gekommen.
    Also danke nochmal und schöne Grüße
    Chris

    Pablo und Stefan, erstmal vielen Dank.
    Also die Größe entsprach einem fertigen Vascellum pratense. Im Schnitt war er komplett weiß (also Gleba weiß = noch jung??). Hasenbovist hatte ich auch schonmal in Erwägung gezogen, aber so klein kenn ich den nicht, und auch die Form wirkte irgendwie nicht wie Häschen...
    Gruss Chris

    Hallo.


    Diesen kleinen Bovisten fand ich Mitte Juli in Bulgarien, Rila-Gebirge, auf einer grasigen und blütenreichen, eher sandigen Hochfläche auf ca 1300 m Höhe einzeln wachsend. Ich konnte den Pilz leider nicht zur weiteren Untersuchung mitnehmen, er erinnerte mich an Lycoperdon pratense, ist mir allerdings zu sehr grob gefeldert. Im Durchschnitt innen weiß.


    Wahrscheinlich steh ich nur auf der Leitung. Hat jemand eine Idee?


    Danke und Gruss Chris

    Bilder

    • BG1972 160713 Bergstraße Jakoruda-Rila NP Hochfläche 1300m_tn.jpg
    • BG1973 160713 Bergstraße Jakoruda-Rila NP Hochfläche 1300m_tn.jpg