Sind gerade verspeist worden.
Ich muss dir sagen, dass es für mich absolut auf den Zustand, die Behandlung und die Verarbeitung der Maipilze ankommt. Im letzten Jahr, als es Ende April schon fortwährend zu nass war, waren die Dinger zumeist in einem sehr durchtränkten Zustand, was dem Geschmack in der Folge m.M.n. nicht unbedingt zuträglich war. Da wurde mir teilweise auch ein wenig komisch.
Die diesjährigen, eher trockenen Funde verlieren schon nach einigen Stunden der Lagerung im Kühlschrank beinahe vollständig die mehlig-gurkig-ranzigen Ausdünstungen.
Wenn du dann die Pilze in einer Gusspfanne ohne Öl erstmal so lange anbrätst, bis das trotzdem austretende Wasser vollkommen verschwunden ist und erst dann mit etwas Öl und eventuell Schinkenwürfel die Bräunung in Gang setzt, schnell mit deiner gewünschten Würzung (in meinem Fall Balsamico-Honig-Knoblauch, Pfeffer, Salz bei Schinken nicht nötig) nachhilfst, dann gibt es geschmacklich und von der Konsistenz her eigentlich keine Ressentiments.
Maipilze brauchen einigermaßen viel Regen und warme Nächte.
Hat sich somit sowieso erledigt. 
VG