Also die ersten sind wunderschöne Sommersteinpilze. Die zweiten werden, wenn keine Kiefern in der Nähe sind, auch welche sein.
Beiträge von Suillus
-
-
Sind fest gedrückt!
LG Christopher
Vielen Dank! Leider nichts zu sehen. Alle Sommersteinpilzstellen ruhen noch, auch die wo im Juni schon was kam. Ich vermute, es ist aktuell noch zu kalt. Ich wohne etwa 150 km Donauaufwärts und wir haben gerade Nachttemperaturen von ca. 5 Grad. Im Wald war auch ein recht kühler Luftzug. Naja, es wird jetzt auch hier wieder wärmer, ich denke Ende dieser/Anfang nächster Woche müsste wieder was gehen.
Aber deine Funde sind wirklich traumhaft, da bin ich mal gespannt was hier noch so geht.
LG Suillus
-
Alles anzeigen
Morgenstund hat Pilz im Mund: Heute Vormittag war ich mit der Familie unterwegs in meinem besten Sommersteinpilz Habitat im Hauswald, zu dem ich es gestern nicht geschafft hatte. Was da abgeht, ist der absolute Wahnsinn!
pilzforum.eu/attachment/558525/
Abseits davon ein schickes Netzhexen Duo:
Und die Gelbporigen Raufüße trauen sich endlich mit über 2 Monaten Verspätung raus:
An bekannter Stelle gab es außerdem den ersten richtig großen Fichtensteinpilz des Jahres. Immer an exakt derselben Stelle. Groß, reinweiße Röhren und knüppelhart.
Zum Abschluss wurde noch der erste gewachsene Riesenporling des Jahres besucht. So langsam dürfte er das Maximum erreicht haben.
Vielleicht geht es heute Abend noch in einen anderen Wald. Würde mich interessieren, ob die Sommersteinpilze dort auch so eskalieren.
Jetzt erstmal arbeiten...
LG Christopher
Ok, jetzt muss ich auch raus
Drück mir die Daumen... -
Heute gab es eine ausgedehnte Runde durch verschiedene Wälder. Die Steinpilze (Sommer und Fichte) machen sich weiterhin rar, dafür gab es einige schöne Hexenröhrlinge.
Was gerade richtig abgeht sind die Rotfußröhrlinge, das hab ich in diesem Ausmaß noch nie gesehen. Kulinarisch finde ich sie nicht besonders, deshalb durften sie alle im Wald bleiben, aber beeindruckend war es schon. So ein Massenwachstum an Röhrlingen sieht man schließlich nicht alle Tage. An einigen Stellen musste man echt aufpassen, dass man auf keine drauftritt.
Ich habe auch nochmal das potentielle Pfifferlingshabitat gecheckt, aber weder unter Fichte noch unter Rotbuche tut sich was. Dafür gab es einige falsche Pfifferlinge, die habe ich schon ewig nicht mehr zu Gesicht bekommen. Das werte ich mal als gutes Omen.
Liebe Grüße Suillus
-
Absoluter Irrsinn!
-
Hallo mulla, kannst du die mal auch von oben fotografieren? Ansonsten sieht das für mich nach verschiedenen Rotfußröhrlingen aus, der mittlere ist möglicherweise eine Ziegenlippe.
LG Suillus
-
Alles anzeigen
Moin,
also heute eine Runde im Wald und es hat sich gelohnt... Prachtstücke ohne Maden.
Am Ende kamen noch Flockies und ein paar mehr Pfifferlinge dazu.
In dem Sinne einen schönen Sonntag aus der nördlichen Lüneburger Heide...
Genau so müssen sie sein!
-
Vielleicht schaue ich mir die Täublinge dieses Jahr mal etwas genauer an.
Geht mir ähnlich, ich glaube die Täublinge sind sehr lohnenswert, auch weil sie kaum gesammelt werden. Im Sommer haben sie halt unfassbar viel Schneckenverbiss, das toppt sogar die Röhrlinge
. Aber im Herbst habe ich schon ganz tolle Frauentäublinge gefunden. -
Frage: wie geht ihr vor wenn ihr neue Habitate finden wollt? Ist sehr aufwändig und mit viel viel viel Laufen verbunden. War heute 3,5 Stunden unterwegs.
Ich bin vor 3 Jahren in einen benachbarten Landkreis gezogen und musste mir in einer praktisch unbekannten Gegend neue Plätze suchen. Aufwändig war das in der Tat und ich bin immer noch nicht "fertig". Ich hab im Landkreis zum Beispiel nach wie vor nicht einen einzigen Pfifferling oder anderen Leistling gefunden, obwohl ich von einem Gespräch mit einem anderen Sammler weiß, dass es hier welche geben soll, aber ich schweife ab...

Das simpelste Tool ist erstmal die Satellitenansicht von Google Maps. Die Aufnahmen sind in der Regel aus dem Winter, weshalb man Laubbäume aufgrund der fehlenden Blätter ganz gut von Nadelbäumen unterscheiden kann. Dann suche ich mir Stellen, die von oben "interessant" aussehen und begehe die dann in Echt. Häufig stellt man vor Ort fest, dass die Stelle doof ist. Meistens liegt es daran, dass der Wald von Brombeeren und Gestrüpp überwuchert ist. Da muss man einfach geduldig sein und dranbleiben.
Alternativ kann man auch das Fahrrad nehmen, da hat man den Vorteil dass man dahin kommt, wo Autos nicht hindürfen, und sehr effizient einen einzelnen Wald nach interessanten Stellen absuchen kann.
Lohnenswert können auch historische Funddaten auf pilze-deutschland.de sein. Die zeigen einem zwar meist nicht den direkten Fundort, aber man hat immerhin einen Anhaltspunkt, wo man mal schauen kann.
Liebe Grüße Suillus
-
Alles anzeigen
Norbert: Okay, danke. Jetzt, wo du es schreibst... junge Sommersteinpilze habe ich auch schon so farblos gesehen.
Das bedeutet also, wenn ich sie bei Fichten finde, kann ich mir ziemlich sicher sein, dass es B. edulis ist?
Liebe Grüße
Sus(h)i
Wenn du dir nicht sicher bist, lass sie etwas größer werden und mach ein Schnittbild. Fichtensteinpilze haben eine rosa Linie direkt unter der Huthaut, Sommersteinpilze nicht.
LG Suillus
-
Erstmal vielen Dank für eure Vorschläge.
Alles anzeigenHallo,
das ist kein Wulstling. Auch wenn die Lamellen sehr hell sind, halte ich das für einen jungen Champignon (Agaricus spec.). Diese feinen, gleichfarbigen Schüppchen sind typisch für junge Anis-Champignons. Mitgenommen für die Überprüfung weiterer Merkmale hast du sie vermutlich nicht, oder?
Viele Grüße
Emil
Nee ich hatte nichts zum transportieren dabei. Einen potentiell tödlich giftigen würde ich nicht einfach so in meinen Speisepilzkorb legen (ich wollte eigentlich schauen, was die Sommersteinpilze machen). Nächstes mal muss ich eine separate Tüte einpacken.
Moin, der Amanita fehlt die Knolle. Also wird's wohl keine sein. Der Vorschlag von Emil gefällt mir gut.
Hmm, also der zweite (der ja eigentlich ein Dreiergebilde ist mit zwei sehr kleinen unten dran) hatte schon etwas, was ich als Knolle beschreiben würde. Das Gebilde, was ich aus dem Boden geholt habe, war auch überaus fest und schwer zu lösen. Man sieht es leider nicht gut wegen der Erde. Ich gebe zu, ich habe mich gesträubt, ihn mit der Pilzbürste sauber zu machen, die ist "im Feld" nicht so leicht zu reinigen wie die Messerklinge, und ich wollte ja noch Steinis damit sauber machen
.Es könnte natürlich trotzdem ein Anis-Champignon sein, obwohl die wohl keine Natterung haben, wenn ich das richtig sehe. Aufgrund der hellen Farbe und schwierigen Lichtverhältnisse (es war etwas schummrig wegen eines Gewitters) kommt die nicht so gut raus wie in Echt, aber sie war schon deutlich an beiden FK zu sehen.
Ich werde an der Stelle am Montag nochmal vorbeischauen, vielleicht ist ein weiterer nachgekommen. Ich muss ein besseres Foto machen, wenn die etwas älter sind.
LG Suillus
-
Wow, vielen lieben Dank! Das Rezept sieht mega aus und macht Lust aufs nachkochen.
Bei meinen Eltern im Garten kommt jedes Jahr ein Riesenporling an einem Baumstumpf, da muss ich mal ernten gehen.
-
Alles anzeigen
Hallo Steffen,
Die Erklärung für Dein Anliegen ist einfach.
Dein Smartphone schaltet, wenn es sich im Ruhemodus befindet, das GPS-Modul ab. Wenn Du schnell ein Bild machst, hat das GPS-Modul einfach keine Zeit gehabt, die Position neu zu bestimmen. Das dauert eben einige Zeit bis mehrere Satelliten gefunden und abgefragt wurden. Und bis zur endgültigen Ortsbestimmung werden dann eben die unkorrekten Koordinaten benutzt.
So einfach ist das.
das war auch mein erster Gedanke, weshalb ich die App "OpenTracks" installiert und meine Exkursionsroute aufgezeichnet habe, um den Ruhemodus zu verhindern. Insofern würde ich diese Fehlerursache ausschließen.
Was ich noch tun werde: Anhand des Zeitstempels vom M.-scorodonius-Foto die Koordinaten aus OpenTracks extrahieren und vergleichen, ob diese stimmen.
Gruß, Andreas
Steffen hat Recht, moderne Smartphones können den Standort ziemlich genau bestimmen, aber dafür muss das GPS-Modul eine Weile laufen. Wenn es nachweislich nicht an irgendwelchen Energiespareinstellungen liegt, kann es womöglich helfen, das Handy nach dem Entsperren und Öffnen der Kamera-App in einer liegenden Acht durch die Luft zu bewegen. Das sieht albern aus, aber wenn bei mir die Kartenapp beim Wandern den Standort nicht finden kann, hilft diese Bewegung sofort, den genauen Standort wieder herzustellen.
Wenn der Standort grundsätzlich sehr ungenau ist, liegt es womöglich an einer zu dicken Handyhülle.
-
Hallo,
mich würde mal eure Einschätzung zu diesem Fund interessieren.
Fundort: Kalkbuchenwald mit eingestreuten Fichten
Größe: auffällig klein, selbst in Anbetracht des jungen Alters, der Größte war vielleicht 6 cm groß (die Buchenblätter kann man ganz gut als optische Referenz nehmen)
Geruch: unspezifisch, pilzig
Stiel: auffällig genattert
Stielbasis: knollig verdickt, eine sackartige Volva konnte ich nicht erkennen
1. Dieser ist mir beim rausheben der Knolle leider abgerissen. Die steckte auch ziemlich fest im Boden. Ein Schnittbild habe ich trotzdem gemacht
2. Dieser wuchs unmittelbar daneben
Wenn ich nach weißen Amanitas suche, die in kalkreichen Laubwäldern vorkommen, landet man zwangsläufig bei Amanita phalloides var. alba, aber dafür finde ich sie fast zu klein. Ich habe schon A. phalloides an anderen Stellen gefunden und die werden nach meiner Erfahrung in etwa gleich groß wie der Fliegenpilz.
Außerdem finde ich in einschlägigen Quellen A. virosa (aber der soll ja eher bei Fichte kommen) und A. citrina var. alba. Aber wie ich die Amanitas kenne, ist es am Ende wahrscheinlich doch wieder was völlig anderes
.LG Suillus
-
Toll, so viele auf einen Streich möchte ich auch einmal finden.
Dafür, dass der so häufig sein soll, finde ich ihn eher selten.

Bei mir war es auch das erste mal, dass ich eine ganze Gruppe auf einem Haufen gefunden habe. Selten sind sie zwar nicht, aber ich finde sie in der Regel nur einzeln! ☺️
LG Suillus
-
Ich zähle 6 FK auf deinem Foto. Stimmt das?
6 sind richtig! Zwei Meter weiter stand noch ein siebter, aber der zählte nicht mehr zum Ring. Unterm Laub lauern sicher noch mehr, da muss ich in zwei Tagen nochmal schauen.
-
Ich war vorhin kurz im Wald und endlich tut sich mal wieder was:
Etwas weiter gab es sogar ein kleines Highlight: ein regelrechter Hexenring! Wer will, darf gerne mal zählen, sie sind echt brutal gut getarnt.

Umso erstaunlicher war der heutige Fund bei den Eichenflockis. In dem Habitat ist "Matschepampe" und trotzdem haben sie so geschoben. Versteh einer die Pilze...

Kann ich nur so bestätigen, die ersten beiden Exemplare waren bei Fichte, aber der Hexenring war unter Buche in klitschnassem Laub. Die Schnecken haben leider auch gewütet, aber man konnte eine gute Pfannenfüllung retten.
LG Suillus
-
Danke für die Fotos!
Aufgrund der rosa Lamellen könnte es ein Champignon sein, aber wie Wutzi schon erwähnt hat gibt es da Dutzende Arten. Der schnöde Zuchtchampignon aus dem Supermarkt (Agaricus bisporus) ist nur einer von vielen. Die auf Artebene zu bestimmen ist bisweilen sehr schwierig.
-
Hallo Sarasera,
kannst du mal ein Schnittbild machen? Damit man überhaupt was sagen kann, muss man zwingend die Lamellen und deren Farbe sehen können.
Kannst du auch den Geruch beschreiben?
Ich bin kein Champignonkenner, aber unabhängig davon, ob es welche sind oder nicht, möchte ich dich gleich vorwarnen, dass wir dir keine Verzehrfreigabe geben können. Da müsstest du bei einem Pilzsachverständigen vor Ort vorstellig werden.
Liebe Grüße Suillus
-
So, heute gab es die luftgetrockneten Sommersteinpilze in einer Sahnesauce mit Hähnchengeschnetzeltem. Ich habe sie vorher eine Stunde in warmem Wasser rehydrieren lassen und selbstverständlich auch das Einweichwasser verwendet. Fazit: Wahnsinnsaroma, welches minutenlang im Gaumen verweilt
. Eine richtige Glutamatbombe. So habe ich mir das vorgestellt.Ich bin jetzt sehr gespannt, wie es weitergeht. Ich möchte unbedingt nochmal Sommersteinpilze finden und in den Dörrautomat schicken, um zu testen, ob das einen Unterschied macht. Umgekehrt will ich Fichtensteinpilze lufftrocknen, um zu schauen, ob wie stark sich der Geschmack unterscheidet. Ich hab hier noch ein Glas vom letzten Jahr mit Exemplaren aus dem Dörrex, die vom Aroma (selbst nach Einweichen) eher an Pappe erinnern. Sehr merkwürdig...
-
Alles anzeigen
Heute ne Waldrunde ohne Technik gemacht. Schade, ne Kamera hätte sich heute gelohnt. Es gab einiges zu sehen:
- Die ersten Fichtensteinpilze stecken die Hutspitze aus der Nadelstreu hervor
- Die Parasole haben mengenmäßig kräftig zugelegt
- Die Grünen Anistrichterlinge sind da
- Ein paar Mehlräslinge haben sich gezeigt
- Die Goldröhrlinge kommen jetzt richtig, an vielen Stellen zeigen sich zahlreiche kleine gelbe Kugeln
Außerdem wurde einer der Riesenporlinge geerntet. 3,1 Kilo hatte der Fruchtkörper und war noch bis in den Strunk zart. Der große Rommelsbacher ist jetzt voll. Am Freitag wird ein Teil davon zu Döner verarbeitet.
Die Fichtensteinis sollten - sofern die Schnecken nicht kommen - in zwei bis drei Tagen soweit sein. An Regen mangelt es weiterhin nicht, heute wieder knapp 7 Liter. Sieht so aus, als würde es jetzt endlich mal richtig los gehen.
LG Christopher
Oh wow, da muss ich vielleicht auch nochmal zeitnah schauen. Ich war am Montag an meinen Stellen für Fichtensteinpilze und da war noch nix zu sehen.
Da es an der Pilzfront noch ruhig war, haben wir gestern einen Ausflug in die Heidelbeeren gemacht. Die stehen gerade voll im Saft und sind qualitativ 1A. Dank der nasskühlen Witterung gab es auch keine Probleme mit Bremsen oder Zecken, das war sehr angenehm.
Die Beeren haben wir in eine Auflaufform gegeben und zusammen mit Streuseln im Backofen erhitzt. Die Heidelbeeren zerlaufen dann regelrecht zu einer Art Grütze, sehr lecker. Serviert wurde das ganze mit Vanilleeis. Ich bin leider nicht so gut im Anrichten wie ihr, weshalb ich auf ein Foto verzichtet habe, aber man kann es sich vorstellen.
Shroom! Gleich gibt es Hähnchengeschnetzeltes in Sahnesauce mit Pilzen, da werde ich zum ersten Mal die getrockneten Sommersteinpilze testen. Das Aroma beim Einweichen ist schonmal toll
.LG Suillus
-
Mein erster Gedanke beim Betrachten der Bilder war der Stinktäubling, das ist nämlich die Täublingsart, die ich primär bei Fichten finde. Die riechen aber so widerlich, das hättest du sofort gemerkt
.Da du schreibst dass sie geschmacklich und geruchlich mild ausfallen, macht Jörgs Vorschlag Sinn.
-
Alles anzeigen
Moin,
ein charakteristisches Merkmal ist u.a. auch das Röten des Fleisches direkt unter der Huthaut. Aber das kann manchmal auch nur sehr schwach ausgeprägt sein.
Ich finde es gut, dass du dich langsam rantastest. Der Perlpilz ist zwar ein recht guter Speisepilz (wenn jung, kugelig, fest), aber kein Pilz der Welt ist es wert, irgendwas zu riskieren.
VG
Der gute Oehrling behauptet, wenn man Perlpilzen die Huthaut abzieht, sind sie in einer Blindverkostung nicht von Kaiserlingen zu unterscheiden. Ich will sie jetzt unbedingt auch mal probieren, aber dafür müssten mal welche kommen 🥴. Sonst kann ich keine drei Schritte im Wald machen, ohne über einen Perlpilz zu stolpern...
-
Hallo Brigitte,
danke, dass du uns mitgenommen hast. Darf ich fragen, in welchem Bundesland du unterwegs bist?
Liebe Grüße Suillus
-
Danke für die Antworten, das mit dem Habitats- bzw. Biotopbaum wird hinkommen. Für eine Fällmarkierung wäre das eh viel zu aufwändig, da die Wellenlinien bei allen Bäumen um den gesamten Stamm reichen. Die Mühe würde sich keiner machen, wenn der Baum eh gefällt wird.
Liebe Grüße Suillus
