Beiträge von Suillus

    Ja es bleibt ein wildes Gerangel. Morgen Abend soll es hier endlich mal zünftig regnen, aber die Vorhersagen ändern sich aktuell mit jeder neuen Modellberechnung wieder komplett, von daher mit Vorsicht zu genießen.


    Ein Gutes haben die frischen Nachttemperaturen: die Böden sind immer noch recht feucht. Wenn es also die nächsten Tage mal gescheit regnet, sollte noch alles passen.


    LG Suillus

    Hallo Kagi,


    Ich habe mal recherchiert, das Buch wurde 1980 von Dr. Karl Berger herausgegeben. Bei eBay steht eine Erstausgabe für knapp 140€ drin, im Shop der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft gibt es eine Erstausgabe mit Gebrauchsspuren für 38€.


    Wenn es eine Erstausgabe ist, dann sind 40€ also ein anständiger Preis.


    LG Suillus

    Der Morgen- und der Abendnebel brachte heute hier bei uns im Wilden Süden bisher immerhin 0,2 Liter in den Regenmesser :gbravo: :ghurra: .


    Draußen sieht man die Hand vor den Augen nicht, ich hoffe noch auf weitere 0,1 Liter bis Mitternacht.


    Kleinvieh macht auch Mist.

    Die Beobachtung habe ich heute morgen auch gemacht. Der Nebel ist so dick, dass man die einzelnen Wassertröpfchen sehen und auf der Haut spüren kann. Es fühlt sich an, als würde man durch eine Zerstäuberwolke spazieren, und an den Zweigen hängen schwere Wassertropfen. Austrocknen werden die Böden unter diesen Bedingungen also nicht :love:.


    Moin,


    ja und der Ausblick sogar bis in den Glaskugelbereich gibt nix her. Da kann man nur hoffen, dass sich an irgendeiner Stelle die langgezogene Hochdruckzone doch einmal entscheidend eindellt und sich ein paar Störungen einnisten. Sei es von Norden/NW oder SW. Von einem nachhaltigen Abräumen ist weit und breit nichts zu sehen. :|


    VG

    Die Vorhersage von heute morgen hat jetzt doch wieder ein paar Niederschläge ab Anfang nächster Woche drin:


    Für die Ecke Meck-Pomm meldet das GFS ab Mittwoch Niederschläge. Das ist natürlich alles noch spekulativ, aber wie du sagst, die Böden bei euch waren bis vor kurzem noch gefroren und das Wasser muss erstmal ablaufen. Zu viel ist auch nicht gut.


    LG Suillus

    Hab schon vieles versucht: DPI-Einstellungen, Skalierungseinstellungen, Textdatei geschrieben mit Quellcode damit die Skalierung individuell angepasst wird. Jedoch funktioniert nichts. Meine Hardware ist ziemlich neu mit Windows 11.
    Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee ?

    Ich mikroskopiere (noch) nicht, aber interessehalber habe ich Piximètre mal heruntergeladen.


    Unter Linux mit Wine habe ich Version 5.10 problemlos ans Laufen bekommen. Ich konnte auch ein Bild reinladen. Ich habe von Piximètre keine Ahnung, aber es scheint alles ordnungsgemäß zu funktionieren. Die Skalierung sieht gut aus und alles ist komfortabel lesbar. Das schöne an Wine ist, dass es damit auch in 10 Jahren noch garantiert funktionieren wird und kein Betriebssystemhersteller das einem wegnehmen kann, weil aus einer Laune heraus irgendwelche APIs abgeschaltet oder abgeändert werden.


    Version 6.1 versucht beim Start immer, eine URL aufzurufen. Dabei gibt es irgendwelche Fehler, deren Ursache ich noch nicht ganz identifizieren konnte.


    Wenn das für jemanden interessant ist, kann ich gerne mehr dazu schreiben.


    LG Suillus

    Sicher, dass das eine Fichte war? Die Rinde wirkt mir dafür etwas grob für Fichte. Eher wie Kiefer oder Lärche. Kann natürlich auch täuschen, man sieht auf dem Bild ja nicht viel davon.

    Ich sehe da auch keine Fichte, dafür ist die Rinde (das wenige, was man überhaupt sehen kann) viel zu gefurcht.


    Zum "Pilz" (falls es überhaupt einer ist), der ist so drüber, das ist eher ein Fall für die Forensik. Über Fotos wird man da nicht viel rausfinden können. Roch er denn wie ein Pilz?


    LG Suillus

    Hallo,


    wir leben in einem Land, in dem jeder in sich hineinwerfen darf, was er möchte, solange es nicht explizit gesetzlich verboten ist. Beim Fliegenpilz existiert so ein Verbot nicht.

    Wenn man es ganz genau nimmt, darf man sich sogar Substanzen "einwerfen", die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen. Der bloße Konsum war noch nie illegal, lediglich der Besitz. Da das eine aber meistens nicht ohne das andere möglich ist, kommt es in der Praxis aufs selbe raus ^^.


    Bzgl. Amanita muscaria, wie Christoph schon erwähnt hat, gibt es seit kurzem einen großen Hype um sog. "Microdosing", also dass man sehr kleine Mengen gegen psychische Malaisen einnimmt. Das unterscheidet sich klar von den klassischen "Rauschsuchern", die sich primär benebeln wollen. Dass solche Selbstversuche nicht empfehlenswert sind und jeder verantwortungsvolle PSV davon entschieden abrät, ist sowieso klar.


    LG Suillus

    Moin, die Zecken sind wieder da :gneutral: . Ich hatte gehofft, das sie sich von Frost und Eis erst einmal erholen müssen und vielleicht später kommen oder die Population ausgedünnt ist. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Die Hoffnung hatte/habe ich auch! Es heißt ja immer, der Klimawandel wäre der Hauptgrund, warum die Zeckenpopulation so durch die Decke gegangen ist. Da wäre es naheliegend, dass ein zünftiger Winter die Population mal wieder ein wenig eindämmt. Man wird sehen...


    LG Suillus

    Guten Morgen,


    wir haben jetzt 67 Liter seit Monatsbeginn.


    Da die Nachtfröste vorbei sind, werde ich heute mal in den Wald gehen und nach den begehrten, konisch zulaufenden Ascomyceten Ausschau halten, die nicht Unweit von hier ja schon zu Dutzenden gefunden wurden.


    Vielleicht spüren die nach dem Totalausfall 2025 einen so starken Vemehrungsdruck, dass sie dieses Jahr bei der ersten sich bietenden Gelegenheit losschießen? Man wird sehen.


    LG Suillus

    Ich kann als Einführung sehr das Buch von Rita Lüder empfehlen: Grundkurs Pilzbestimmung. Für mich war das ein gut lesbarerer Einstieg, wenn man sich langsam auch etwas systematisch mit Gattungen und Pilzbestimmung befassen möchte.

    Lg, Nils

    Das Handbuch für Pilzsammler ist denke ich gut, der Fokus liegt aber nicht darauf, möglichst viele Pilze abzudecken. Das Handbuch für Pilzsammler und auch das Buch von Rita Lüder vermitteln eher Grundlagen wie Grundbegriffe, einen Überblick, wie man Pilze generell bestimmt, welche Gruppen von Pilzen es gibt und wie man diese Gruppen erkennt, was man bei der Zubereitung beachten muss usw . Ich würde mir da noch ein Buch besorgen, was eben möglichst viele Arten abdeckt.

    Für ambitionierte Anfänger schließe ich mich ganz klar der Empfehlung für "Grundkurs Pilzbestimmung" an. Ich habe das Buch recht lange links liegen gelassen, weil ich dachte, da geht es nur darum, Pilze makroskopisch bestimmen zu lernen, und dazu hatte ich schon andere Literatur mit entsprechenden Schlüsseln. Fehlanzeige!

    Jeder, der sich buchstäblich über den Tellerrand hinaus tiefer in die Materie einarbeiten will, wird von diesem Buch profitieren. Auf 445 Seiten macht Frau Lüder einen regelrechten Rundumschlag durch die Mykologie. Klar, man lernt etwas über die wichtigsten Arten, über Lebensgemeinschaften und Bodenbeschaffenheit, über Vergiftungssymptome und Heilwirkung, über Speisewert und Zubereitung, aber hinterher weiß man auch, was ein Epitheton ist, wie man einen Sporenabwurf macht, wozu eigentlich diese ganzen Makroreagenzien gut sind, wie das grundlegend mit der Mikroskopie funktioniert usw.


    Viele Themen werden natürlich nur angeschnitten, sonst hätte das Buch ein paar tausend Seiten mehr, aber es ist super für Anfänger, um einen Überblick zu gewinnen. Wer dann zum Beispiel ernsthaft Pilze mikroskopieren will, erhält direkt einen Hinweis auf weiterführende Literatur speziell zu diesem Thema.


    Das "Handbuch für Pilzsammler" von Gminder kann ich ebenfalls empfehlen, obwohl es vom Fokus her natürlich schon eindeutig in Richtung Bestimmungswerk für den Speisepilzsammler geht (wie der Titel auch schon verrät), aber mit 340 Arten eine ganz gute Bandbreite an Pilzen abdeckt, die man sich über Schlüssel erschließen kann.

    ansonsten sind glaube ich sowohl der Gerhard (habe den Titel vergessen), oder das kosmos Handbuch Pilze von Gminder/Karrasch beliebt und auch wesentlich günstiger (der Gminder ist teurer und liegt glaube ich bei 50 Euro). Beide decken glaube ich alles ab, was man so normalerweise auf Wald und Wiese finden kann. Welches von beiden du nimmst, kommt auf deinen Geschmack an: der Gminder setzt auf Bestimmungsschlüssel und Aquarelle, der Gerhard beinhaltet Fotos, ist aber mehr oder weniger eine Aneinanderreihung von Pilzen ohne Schlüssel, es läuft beim Gerhard also oft auf Blättern, Blättern und nochmal Blättern hinaus.

    Du meinst wahrscheinlich "Der große BLV Pilzführer" vom Gerhardt? Ich habe den und auch das "Kosmos Handbuch Pilze" von Gminder/Karrasch mal günstig mit leichten Gebrauchsspuren erworben und würde im direkten Vergleich das Kosmos Handbuch wegen der Schlüssel und der sehr schönen Aquarelle bevorzugen. Die Bestimmung über Fotos ist gerade bei den Blätterpilzen oft brutal schwer, wenn man sich noch nicht gut auskennt. Da hilft ein Schlüssel ungemein, überhaupt mal zur richtigen Gattung vorzudringen.


    Was auch gut sein soll, sind "Die Pilze Deutschlands" von Jürgen Guthmann/Dr. Christoph Hahn, das gilt als Begleitwerk und Vertiefung zum "Grundkurs Pilzbestimmung". Ich hab es in der lokalen Buchhandlung vorbestellt, aber der Verlag druckt aktuell eine neue Auflage, weshalb es erst Ende Februar geliefert wird.


    LG Suillus

    Ja, so hatte ich es auch in Erinnerung. Im Januar gab es noch ein paar Niederschläge, aber ab Februar ließen die stark nach. Im April waren die Auwälder an der Donau knochentrocken. Ich glaube, diese frühe Trockenheit hat die komplette Saison verhagelt.


    Hier die akkumulierten Niederschläge für Deutschland vom 01.02.2025 - 19.02.205:


    Und hier vom 01.02.2026 - 19.02.2026:


    Das sieht doch deutlich besser aus :).


    LG Suillus

    Jo, sieht gut aus, dass in den nächsten 2-3 Wochen deutschlandweit doch eine ordentliche Grundlage an Feuchtigkeit gelegt werden könnte. Langanhaltend hohen Druck gibt die derzeitige Konstellation der Großwetterlage nur in recht geringem Maße her.

    bisher ist der Februar bei mir deutlich niederschlagsreicher als der Januar. Rund 34 Liter sind diesen Monat bisher. Und es sollen in den nächsten Tagen noch etliche Liter hinzukommen.

    Ja, bisher sieht es gut aus.



    Ich will es nicht "verschreien", aber die Vorboten der Saison 2026 sind jetzt schon landesweit deutlich besser als letztes Jahr.


    LG Suillus

    Aha, ich sehe eben, Dein Bad liegt im Haus in Richtung Hembacher Weg ...

    Das kannst Du an den Fliesen sehen??? :/

    Hallo Rendel,


    in deinen Fotos ist in den EXIF-Daten der GPS-Standort hinterlegt. Da ich nicht davon ausgehe, dass du möchtest, dass Fremde im Internet deinen genauen Wohnort kennen (auch Gastuser können ja diesen Post sehen), würde ich empfehlen, diese vorher zu bereinigen.


    Für einzelne Fotos kannst du das unter Windows mit Rechtsklick -> Eigenschaften -> Details -> Eigenschaften und persönliche Informationen entfernen.



    Dann wählst du

    1. Folgende Eigenschaften aus dieser Datei entfernen (wenn es eh bloß eine Kopie ist):
    2. Alle auswählen
    3. OK


    Wenn du mehrere Dutzend Fotos bearbeiten willst, ist das natürlich zu mühsam. Da gibt es spezielle Programme für.


    EDIT: Ich sehe gerade, man kann auch mehrere Bilder auswählen und dann mit dem gleichen Workflow für alle auf einmal die Daten entfernen. Das ist natürlich praktisch. Die ausgewiesenen Pilzfotografen hier im Forum machen das aber eh mit ihrer Bildbearbeitungssoftware in einem Aufwasch.


    LG Suillus

    Ja, hier schneit's jetzt auch wieder. Immerhin hatten wir jetzt 20l Niederschlag in den letzten paar Tagen.


    LG Suillus

    Hi Steffen,


    ich will gar nicht in Abrede stellen, dass es bei dir trocken ist (du wohnst ja schließlich da, nicht ich), aber ich dachte immer im Regenschatten vom Harz ist es am trockensten? So die Ecke Quedlinburg.

    Werden dann wohl so um die 20l werden. Aber der Boden kann den Regen gar nicht voll aufnehmen, da er noch tief gefroren ist und nur an der unmittelbaren Oberfläche angetaut/aufgetaut ist.


    So bilden sich auf den Feldern und Wiesen große Wasserlachen, die dann ab morgen Abend wieder zufrieren.

    Ja, das Phänomen hatten wir hier letzte Woche auch. Mittlerweile ist es aber so warm, dass der Boden aufgetaut ist. Sind jetzt bei ca. 10 Litern in den letzten 2 Tagen, das gleicht zwar nicht das Defizit seit Jahresbeginn aus, aber es ist ein Anfang. Der weitere Ausblick bleibt ja unbeständig, da hoffen wir mal, dass die trockene Periode vorbei ist.


    LG Suillus