Beiträge von Suillus

    Die ganz großen sind oft Auwaldzwecken, aber genauso früh unterwegs wie die ,normalen Holzböcke. Aufgrund des großen, glänzenden Halsschildes sind die juvenil besser sicht- und damit entfernbar. Der Schreck und der Ärger darüber sind natürlich trotzdem manchmal verständlich. Meine Prophylaxe kostet jährlich ebensoviel (bis 60 Euro bei 6 Packungen/Jahr), ohne Garantie für Wirksamkeit natürlich... :worm: ==lamtoedlich .

    Zeige den Zecken doch einfach ein paar von deinen Fotos - und sie werden mit doppelter Lichtgeschwindigkeit Reißaus nehmen.

    Hallo Radelfungus,


    das geht jetzt schon ein wenig in Richtung Mobbing, und das finde ich nicht gut. Ich habe mich auch schon über die Fotos amüsiert, aber man muss deshalb nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit draufhauen.


    LG Suillus

    Heute Nacht hatte es bis zu -3°C. Gesamtdauer der Frostperiode 6 Stunden. Nicht gut. :(


    LG Christopher

    Hier auch bis zu -3, aber ich glaube/denke/hoffe, dass das Myzel bzw. den Babys noch nicht geschadet hat, und die nach dem Regen dann kommen – kurz unter Null können die nämlich schon aushalten …

    Denke auch dass das noch gehen sollte. Nur weil die Luft unter Null abkühlt, gefrieren die Böden ja nicht gleich mit. Selbst wenn die leicht anfrieren, sollte das dem Myzel nicht allzu viel ausmachen. Frühjahrspilze müssen leichten Frost aushalten, das war früher ja noch viel normaler als heutzutage, und Pilze gab es trotzdem. Die Hauptsaison der Speisemorchel ist ja in der Regel zur Apfelblüte, und die ist hier erst so gegen Ende April/Anfang Mai.


    Die Grünlandtemperatursumme ist hier übrigens erst vor 3 Tagen auf 200 geklettert, da wird auch noch nicht wahnsinnig viel Wachstum im Boden passiert sein, was kaputt gehen könnte.


    Ich bin weiter guter Dinge, vor allem weil sich abzeichnet, dass die nächsten Wochen eher feucht und unbeständig werden. Ein Ausnahmejahr bei den Morcheln wird es sehr wahrscheinlich nicht werden, aber vielleicht finde ich ja mal meine erste.


    LG Suillus

    Der heftige Nachtfrost wurde bei mir jetzt zum Glück abgesagt. Nur noch zweimal kurz -2°C am Freitag und Samstag. Das sollte nicht so schlimm sein. Dafür jetzt in den nächsten Tagen etwas Regen.


    LG Christopher

    Dito, gestern war noch Frost bis -5°C drin, der wurde jetzt abgeschwächt auf zwei Nächte mit ca. -2,5°C (ECMWF):



    Hoffen wir mal, dass die Niederschläge kommen wie angekündigt.


    LG Suillus

    Hallo Gally,


    dieses Jahr scheint wieder ein schwieriges Morcheljahr zu werden, so viel zeichnet sich schonmal ab.


    Es war sehr lange recht kalt und gleichzeitig haben wir landesweit ein deutliches Niederschlagsdefizit. Lokal werden Funde gemacht, aber das große Wachstum ist noch nicht zu erkennen.


    Ich persönlich würde noch etwas abwarten, es kommen jetzt ja einige Niederschläge. In zwei Wochen sollten die Chancen besser sein.


    LG Suillus

    Ja, es bleibt spannend. Das GFS ist ziemlich nass unterwegs, aber es wird auch kalt werden. Hier der 10-Tages-Trend:



    Auch das ECMWF geht in eine ähnliche Richtung:



    Wenn sich die Modelle einig sind, müsste was dran sein. Wenn dann im April hoffentlich mal die Temperaturen hochgehen, könnte es vielleicht was werden mit dem Gemörch.


    LG Suillus

    Davon habe ich bis jetzt noch gar nichts mitbekommen.

    Ist dies ein Regionales Problem?

    Die afrikanische Schweinepest geistert schon seit einigen Jahrzehnten durch Europa und flammt immer wieder mal auf. Aktuell schwappt eine neue Infektionswelle aus Osteuropa zu uns rüber und breitet sich seit einigen Jahren aus.

    Gegen die Erkrankung kann nicht geimpft werden und sie verläuft für Schweine fast immer tödlich. Der treibende Faktor hinter solchen Kampagnen sind vermutlich die Schweinezuchtbetriebe. Die Wildschweinbestände selbst sind von der Erkrankung kaum bedroht, da sie nicht auf so engem Raum leben wie Zuchtschweine, auch wenn natürlich einzelne verendete Individuen bei der Ausbreitung theoretisch ein Faktor sein können, wenn sie von Leuten angefasst werden


    LG Suillus

    Wenn krebserregende Stoffe auf der Pizza ein Problem sind, sollte gar keine Pizza gegessen werden. Wenn etwas von der Pizza runtertropft und verbrennt entstehen ebenfalls krebserregende Stoffe, die sich dann auf der gesamten Pizza ablegen. Im Holzofen noch schlimmer, das verbrennende Holz und die Asche setzen ebenfalls krebserregende Stoffe auf der Pizza ab. Auch Grillgemüse ist aufgrund der starken Erhitzung krebserregend, darf also auch nicht auf die Pizza. Und noch schlimmer ist es wenn Wurst auf die Pizza kommt, regelmäßiger Wurstkonsum erhöht das Darmkrebsrisiko um ca. 21%. Wenn diese dann noch im Pizzaofen stark erhitzt wird, wird es noch schlimmer... :S


    Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, so weit man das aber rauslesen kann, sollte ein gelegentlicher Pizzakonsum einen nicht umbringen ;)

    Das erinnert mich an das Verbot von Raucharomen in der EU. Es mag sein, dass die Stoffe darin krebserregend sein können, aber vermutlich ist das wieder so eine Situation, wo man jeden Tag zwei Flaschen Barbecuesoße konsumieren müsste, um ein statistisch signifikant erhöhtes Krebsrisiko zu haben.


    Ich bin ausgewiesener Fan von Raucharoma und stelle mittlerweile meine Barbecuesoße mit Buchenholzraucharoma im Thermomix selber her. Ich konsumiere die Soße vielleicht ein bis zweimal im Monat, das erhöhte Krebsrisiko im Promillebereich nehme ich in Kauf.


    LG Suillus

    Die Morcheln sind ja keine reinen Symbiosepilze, die können auch rein als Zersetzer leben.

    Korrekt, es sind "fakultative Mykorrhizabildner". Das ist hier schön erklärt: https://www.myk.univie.ac.at/w…g-Morchella_Mai_-2016.pdf

    Zitat

    Ein primärer Laubwaldbewohner, hat die Speise-Morchel eine deutliche Vorliebe für Eschen. Den Grund für diese Affinität betreffend, ist die Fachwelt geteilter Meinung. Einige vermuten eine Symbiose zwischen Pilz und Baum (Mykorrhiza), andere wiederum machen das kaliumreiche Bodenmilieu unter Eschen geltend. Hierfür spräche auch das relativ häufige Auftreten in alten Obstgärten, denn Fallobst zeitigt nach Jahrzehnten gleichfalls ein kaliumreiches Milieu. Die Wahrheit dürfte, wie so oft, in der Mitte liegen. Tatsächlich scheint es sich um einen sogenannten fakultativen Mykorrhizabildner zu handeln, einen Pilz also, der es sich quasi aussuchen kann, ob er sein Dasein lieber mit oder ohne Partner fristet. Im Walde erscheinen die Fruchtkörper gerne in der Nähe von liegendem Totholz, nicht selten bei oder unter Asthaufen und, gut geschützt vor Wind und Wetter, zwischen liegenden Stämmen.

    Wettertechnisch gibt es nichts nennenswertes zu berichten. Die Nächte sind saukalt mit leichtem Frost. In geschützten Lagen sind die Böden noch sehr feucht, immerhin trocknet da nichts aus. Ab Mitte nächster Woche soll dann der große Umbruch mit quasi Dauerregen kommen. Wenn es dann auch etwas milder wird, sollten die Pilze endlich mal eine Reaktion zeigen.


    EDIT: Ich habe eben noch die Grünlandtemperatursumme nachgeschaut. Das ist eine wichtige Kennzahl für die Landwirtschaft. Ab einer Summe von 200 Grad legt die Natur richtig los und man kann sagen, der Frühling nimmt Fahrt auf. Der nächste Messpunkt auf Höhe Donau für mich ist Ulm, und der meldet 168,1 Grad ;(.


    LG Suillus

    Hallo,


    bei mir sind nicht einmal 10 Liter Wasser vom Himmel gefallen ;( . Das ist zum leben zu wenig und zum sterben zu viel. So wird das nix mit einem schönen Frühjahresaspekt.


    VG Jörg

    Hier ähnlich, während ein Landkreis nebenan fast 20 Liter gemessen wurden, waren es bei uns ca. 3 über das gesamte Wochenende. Wir waren gestern spazieren und das Unterholz ist furztrocken.


    Es scheint immerhin nicht ganz so trocken zu werden wie letztes Jahr. Die Auwälder sind allesamt recht feucht und es gibt noch Pfützen im Wald. Für die Amphibien sehr wichtig. Da es weiterhin sehr kalt und bewölkt ist, sollte die Natur nicht allzu schnell austrocknen.


    Der weitere Ausblick ab nächster Woche sieht wieder nach einer gestörten Zirkulation aus. Das kann zu Trockenheit führen, oder zu tagelangem Dauerregen. Das GFS tendiert eher zu letzterem. Schön wärs!


    LG Suillus

    Und es gab eben viele Rückmeldungen von Leuten, die auch im 21. Jahrhundert immer noch gerne ein Buch in die Hand nehmen, gerade wenn es um das Lesen längerer Texte geht.

    Ich kann dazu mal kurz Rückmeldung als Softwareentwickler geben: die Haptik und Ergonomie von Printmedien ist bis heute unübertroffen, außerdem finde es (bei gutem Licht) viel augenschonenender als das Lesen am Bildschirm. Ich drucke mir deshalb gewiss nicht alles aus, Papierkram zu Hause erledige ich, wann immer möglich, digital, auch um die Umwelt zu schonen. Ich habe auch einen E-Book-Reader, der regelmäßig zum Einsatz kommt, und berufsbedingt muss ich ja sowieso viel am Monitor lesen, aber wenn ich ein Buch richtig mag, dann kaufe ich es mir fast immer in Papierform und freue mich, wenn ich es auf dem Sofa in der Hand halte. Sieht man an der ganzen Pilzliteratur, die seit Jahren immer mehr Platz im Wohnzimmerregal einnimmt...


    Das eine schließt also das andere nicht aus und Printmedien sind auch im 21. Jahrhundert kein Anachronismus. Im Gegenteil, die Verkaufszahlen von Büchern sind seit vielen Jahren sehr stabil, und bei der jüngeren Generation erleben gedruckte Bücher durch Phänomene wie #BookTok sogar eine kleine Renaissance. Als ich vor 20 Jahren noch Teenager war, war Lesen total "out", und man hat sich kaum getraut, das als Hobby zu nennen.


    Ich habe den Leitfaden für PSV übrigens vorbestellt und freue mich, wenn er erscheint :).


    LG Suillus

    Ja, wir haben auch die Nacht über durch stundenlangen sanften Regen 6 Liter abbekommen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kommt eine Kaltfront und soll nochmal ein paar Liter bringen.


    Im weiteren Ausblick sind sich GFS und ECMWF uneinig. Das GFS geht wieder Richtung niederschlagsarmen Hochdruck, während das ECMF deutlich mehr wechselhaftes Wetter drin hat. Es bleibt also spannend.


    LG Suillus

    Ja es bleibt ein wildes Gerangel. Morgen Abend soll es hier endlich mal zünftig regnen, aber die Vorhersagen ändern sich aktuell mit jeder neuen Modellberechnung wieder komplett, von daher mit Vorsicht zu genießen.


    Ein Gutes haben die frischen Nachttemperaturen: die Böden sind immer noch recht feucht. Wenn es also die nächsten Tage mal gescheit regnet, sollte noch alles passen.


    LG Suillus

    Hallo Kagi,


    Ich habe mal recherchiert, das Buch wurde 1980 von Dr. Karl Berger herausgegeben. Bei eBay steht eine Erstausgabe für knapp 140€ drin, im Shop der Österreichischen Mykologischen Gesellschaft gibt es eine Erstausgabe mit Gebrauchsspuren für 38€.


    Wenn es eine Erstausgabe ist, dann sind 40€ also ein anständiger Preis.


    LG Suillus

    Der Morgen- und der Abendnebel brachte heute hier bei uns im Wilden Süden bisher immerhin 0,2 Liter in den Regenmesser :gbravo: :ghurra: .


    Draußen sieht man die Hand vor den Augen nicht, ich hoffe noch auf weitere 0,1 Liter bis Mitternacht.


    Kleinvieh macht auch Mist.

    Die Beobachtung habe ich heute morgen auch gemacht. Der Nebel ist so dick, dass man die einzelnen Wassertröpfchen sehen und auf der Haut spüren kann. Es fühlt sich an, als würde man durch eine Zerstäuberwolke spazieren, und an den Zweigen hängen schwere Wassertropfen. Austrocknen werden die Böden unter diesen Bedingungen also nicht :love:.


    Moin,


    ja und der Ausblick sogar bis in den Glaskugelbereich gibt nix her. Da kann man nur hoffen, dass sich an irgendeiner Stelle die langgezogene Hochdruckzone doch einmal entscheidend eindellt und sich ein paar Störungen einnisten. Sei es von Norden/NW oder SW. Von einem nachhaltigen Abräumen ist weit und breit nichts zu sehen. :|


    VG

    Die Vorhersage von heute morgen hat jetzt doch wieder ein paar Niederschläge ab Anfang nächster Woche drin:


    Für die Ecke Meck-Pomm meldet das GFS ab Mittwoch Niederschläge. Das ist natürlich alles noch spekulativ, aber wie du sagst, die Böden bei euch waren bis vor kurzem noch gefroren und das Wasser muss erstmal ablaufen. Zu viel ist auch nicht gut.


    LG Suillus

    Hab schon vieles versucht: DPI-Einstellungen, Skalierungseinstellungen, Textdatei geschrieben mit Quellcode damit die Skalierung individuell angepasst wird. Jedoch funktioniert nichts. Meine Hardware ist ziemlich neu mit Windows 11.
    Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee ?

    Ich mikroskopiere (noch) nicht, aber interessehalber habe ich Piximètre mal heruntergeladen.


    Unter Linux mit Wine habe ich Version 5.10 problemlos ans Laufen bekommen. Ich konnte auch ein Bild reinladen. Ich habe von Piximètre keine Ahnung, aber es scheint alles ordnungsgemäß zu funktionieren. Die Skalierung sieht gut aus und alles ist komfortabel lesbar. Das schöne an Wine ist, dass es damit auch in 10 Jahren noch garantiert funktionieren wird und kein Betriebssystemhersteller das einem wegnehmen kann, weil aus einer Laune heraus irgendwelche APIs abgeschaltet oder abgeändert werden.


    Version 6.1 versucht beim Start immer, eine URL aufzurufen. Dabei gibt es irgendwelche Fehler, deren Ursache ich noch nicht ganz identifizieren konnte.


    Wenn das für jemanden interessant ist, kann ich gerne mehr dazu schreiben.


    LG Suillus

    Sicher, dass das eine Fichte war? Die Rinde wirkt mir dafür etwas grob für Fichte. Eher wie Kiefer oder Lärche. Kann natürlich auch täuschen, man sieht auf dem Bild ja nicht viel davon.

    Ich sehe da auch keine Fichte, dafür ist die Rinde (das wenige, was man überhaupt sehen kann) viel zu gefurcht.


    Zum "Pilz" (falls es überhaupt einer ist), der ist so drüber, das ist eher ein Fall für die Forensik. Über Fotos wird man da nicht viel rausfinden können. Roch er denn wie ein Pilz?


    LG Suillus

    Hallo,


    wir leben in einem Land, in dem jeder in sich hineinwerfen darf, was er möchte, solange es nicht explizit gesetzlich verboten ist. Beim Fliegenpilz existiert so ein Verbot nicht.

    Wenn man es ganz genau nimmt, darf man sich sogar Substanzen "einwerfen", die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen. Der bloße Konsum war noch nie illegal, lediglich der Besitz. Da das eine aber meistens nicht ohne das andere möglich ist, kommt es in der Praxis aufs selbe raus ^^.


    Bzgl. Amanita muscaria, wie Christoph schon erwähnt hat, gibt es seit kurzem einen großen Hype um sog. "Microdosing", also dass man sehr kleine Mengen gegen psychische Malaisen einnimmt. Das unterscheidet sich klar von den klassischen "Rauschsuchern", die sich primär benebeln wollen. Dass solche Selbstversuche nicht empfehlenswert sind und jeder verantwortungsvolle PSV davon entschieden abrät, ist sowieso klar.


    LG Suillus

    Moin, die Zecken sind wieder da :gneutral: . Ich hatte gehofft, das sie sich von Frost und Eis erst einmal erholen müssen und vielleicht später kommen oder die Population ausgedünnt ist. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Die Hoffnung hatte/habe ich auch! Es heißt ja immer, der Klimawandel wäre der Hauptgrund, warum die Zeckenpopulation so durch die Decke gegangen ist. Da wäre es naheliegend, dass ein zünftiger Winter die Population mal wieder ein wenig eindämmt. Man wird sehen...


    LG Suillus