Beiträge von Shroom!

    Einzig die sommerlichen Röhrlinge hatten Anfang August eine gute Zeit.

    Genau zu der Zeit hatten bei mir die Fichtensteinpilze zusammen mit den Sommersteinpilzen großflächig geschoben. Jetzt im Herbst waren sie nur ganz kurz da und auch nur punktuell. Weitgehend nichts. Sommersteinpilze hatten dieses Jahr aber auch nur zwei Schübe, einmal im Frühsommer und einmal zum Monatswechsel Juli-August, dort aber mit phänomenaler Massenblüte. Der Herbstschub ist ausgeblieben.


    Bronzeröhrlinge haben nur einmal im Juni geliefert. Anhängselröhrlinge hatten Komplettausfall. Hexenröhrlinge wiederum allesamt mit sehr gutem Jahr - außer die Glattstieligen, welche ausgefallen sind. Der Rest seit Ende Mai permanent zu finden, jetzt lässt es nach.


    Bei den Filzern hatten die Rotfüßler ein sehr gutes Jahr, wenngleich auch mit späterem Wachstum als gewohnt. Ziegenlipe und Co. einmal mit größerem Vorkommen (Anfang August), dann nichts mehr. An Schmierröhrlingen kann ich nur Goldröhrlinge beurteilen, die kamen auch später als gewohnt, aber dafür sehr zahlreich und flächendeckend.


    Perlpilze und Graue Wulstlinge hatten an den meisten Stellen einen Totalausfall, da wo sie gekommen sind erst sehr spät und in überschaubarer Anzahl. Scheidenstreiflinge gab es fast gar keine zu sehen. Grüne, Gelbe Knollis und Fliegenpilze hingegen schon, aber auch später als gewohnt, dafür aber in Massen.


    Pfifferlinge gab es quasi nichts - ein Fruchtkörper wurde gefunden. Herbsttrompeten an vielen Stellen keine, andere dagegen mit Massenblüte - komisch.


    Im Frühjahr die Morcheln hatten einen nahezu Totalausfall.


    Krause Glucken hatten hingegen das beste Jahr, das ich bisher erlebt habe. Jedes Waldstück mit Kiefern voll damit.


    Bei den Reizkern haben die Fichtenreizker die A-Karte gezogen. Lachsreizker hingegen mit gewohnter Massenblüte.


    Der Langstielige Knoblauchschwindling war heuer auch weniger zu finden als gewohnt. Dafür hatte der Echte ein sehr gutes Jahr.


    Achja, und den Maronen hat es hier auch gefallen. Die gab es ab September sehr zahlreich und auch jetzt noch gut zu finden.


    LG Christopher

    Leere Wodka und Bier Flaschen, Kippen, Reifen usw.

    Ich kann beisteuern: Eine komplette Schubkarre, ein Gummistiefel, Kamintüre, eine Packung Zuchtchampignons ohne Inhalt (wtf?!).

    Immerhin hat sich die Autobatterien-Plage gelegt. Als ich noch klein war, lagen die in den Wäldern überall rum. Heutzutage findet man sowas nur noch extrem selten.


    Am besten, wenn möglich, einen Sack mitnehmen und beim Pilzesammeln nebenbei etwas Müll mitnehmen.


    LG Christopher

    Würde ich unter dem Falschen Rotfußröhrling verbuchen. Herbstrotfuß kann es auch sein, die können auch mal ohne Rot am Stiel daherkommen. Aber das starke Blauen und dass die Rotfärbung an allen Exemplaren fehlt, spricht schon eher für den Falschen IMHO. Zudem die dunkle Stielbasis die noch zu erahnen ist.


    LG Christopher

    Würde ich auch als Glattstielige Hexe bezeichnen. Kommt bei mir in manchen Jahren sehr häufig vor, hatte den also auch schon öfter vor mir. Dein Exemplar ist zwar nicht ganz typisch, aber durchaus im Bereich der recht starken Variabilität der Art. Normal bleichen die im Alter Ziegel- bis Orangefarben aus am Hut. Das ist bei dir aber wenigstens tendenziell ausgeprägt. Brauntöne können da schon auch mal vorkommen.


    Eine minimale Beflockung, meist im unteren Bereich wo die Stiele rot werden hat die Art auch gerne. Die Stiele sind meist in den oberen zwei Drittel gelb und untenrum dann rot. Je nach Stiellänge kann halt auch mal wie bei dir das Rot dominieren. Das rote Stielfleisch finde ich bei deinem Exemplar interessant. So stark ausgeprägt hatte ich das noch nie bei meinem Funden. Wenn dann eher im Ansatz ganz unten. Oft sind sie auch komplett gelbfleischig wie die Flockis.


    Ich finde die Glattstieligen Hexen meist in den Habitaten wo auch Eichenflockis (N. Xanthopus) und Sommersteinpilze vorkommen. Also Standort mit den Eichen passt auch.


    LG Christopher

    Kleine Mittags-Pilztour. Herbstlorcheln weiterhin überall mit frischem Wachstum am Wegesrand. Herbsttrompeten an den aktiven Stellen ebenfalls immer noch mit Nachschub. Violette Rötelritterlinge dominieren die Fichtenschonungen zusammen mit Nebelkappen, Fliegenpilzen und allerlei Kleinkram.


    Da war ein schönes buntes Körbchen drin. An den Anis-Champignons konnte ich nicht vorbeigehen in der Qualität.


    Die Funde landen jetzt in Rote-Beete-Pasta. Dürfte gut zusammenpassen.


    LG Christopher

    Hast du in deiner Gegend Stellen, wo Heidelbeeren bei Buchen wachsen?

    Nein, bei mir gibt es fast nur basische bis neutrale Wälder, selbst in den Fichtenwäldern ist es weitläufig basisch, erkennbar an den dort wachsenden Netzhexen und dem Waldmeister. Das einzig saure Gebiet in der Nähe ist der Mertinger Forst. Da hat es reichlich Heidelbeeren und eben auch Trompetenfpifferlinge. Aber kaum Laubwald. Hauptsächlich Fichte und Kiefer.


    LG Christopher

    Riesenporling ist das auf keinen Fall. Birkenporling mit irgendeinem Befall oder einer Fehlbildung eher. Die Form passt zumindest auf Bild 2 und 3 zum Birkenporling. Die Grundzüge sehr typisch, wenngleich auch irgendwie leicht deformiert.


    LG Christopher

    und den Lamellen her würde ich trotzdem auf einen Ziegelroten Schwefelkopf tippen

    Zumindest beim Schnittbild lässt sich ein leichter Grauschimmer in den Lamellen erkennen. Aber normal haben so große, aufgeschirmte Ziegelrote Schwefelköpfe schon sehr dunkelgraue Lamellen, teils auch mit leichtem Grünstich. Wäre also schon ein eher ungewöhnliches Exemplar.


    LG Christopher

    Wenn der Steini noch schön fest ist, pack ihn offen in den Kühlschrank (Gemüsefach) und geh am nächsten Tag damit zum PSV. Mit etwas Glück bleibt er fest, schimmelt nicht und ist dann noch genießbar. Wäre ja schade drum, das Prachtexemplar einfach so wegzuwerfen.


    LG Christopher

    Wahrscheinlich dann auch der Herbstrotfuß. Die rötliche Schicht unter der Huthaut haben sowohl der Herbstrotfuß als auch der Echte Rotfuß. Ist aber nicht immer stark ausgeprägt. Oft sieht man die im Schnittbild gar nicht richtig sondern nur an Fraßstellen.


    LG Christopher

    Die werden eigentlich immer recht groß. Man muss sie halt wachsen lassen. Die Fruchtkörper sind ja sehr robust und langlebig. Los ging es an den Stellen vor ca. 4 Wochen, da waren sie alle noch ganz winzig.

    Auch jetzt schieben sie noch junges Wachstum hoch. Da es auch wieder regnen soll, dürfte es mit denen noch ein Weilchen weiter gehen. Letztes Jahr standen an der Stelle auch im Januar noch brauchbare Fruchtkörper herum. Die Art ist recht Frost-resistent.


    LG Christopher

    Die Schnittbilder lassen auf den Herbstrotfuß bzw. Stattlicher Rotfußröhrling schließen. Der echte Rotfuß hat meist im Stielfleisch Rottöne. Auch das fehlende Blauen deutet auf den Herbstrotfuß hin, welcher sich maximal ganz dezent verfärbt, oft gar nicht. Der echte Rotfuß kann etwas stärker blauen. Der Falsche Rotfuß würde noch intensiver blauen, hätte aber nicht so ausgeprägte Rottöne am Stiel, meist mehr gelblich mit Braun-Einschlag.


    LG Christopher

    Theoretisch wären diese Pilze ja essbar, aber mal ernsthaft, wer zerstört diese grandiosen Kunstwerke der Natur?

    Herrliche Bilder! Verstehe ich auch nicht, wie man sowas hübsches ernten kann. Zumal man die Art ja auch einfach zum Züchten als Set bekommt. Und geschmacklich soll er ja auch nicht so der Bringer sein.

    Bei mir in der Region leider extrem selten. Ich selbst habe ihn noch nie finden dürfen.


    LG Christopher

    Bin von meiner Tour zurück. Leider keine Edelreizker. Dafür aber anderes schickes Zeug.


    Bilderbuch-Maronen


    Trompeten Pfifferlinge


    Viele Eispilze


    Und das hier sieht mir verdächtig nach einer der selteneren dunklen Becherlingsarten aus.


    Dazwischen gab es noch falsche Rotfüße und Violette Rötelritterlinge zu finden.


    Blick in den Korb:


    Ist doch ganz hübsch geworden.


    LG Christopher

    Hier bleibt es wohl erstmal frostfrei. Nächste Woche könnte es sogar nochmal an die 20 Grad geben. Lässt hoffen, dass die Saison doch noch etwas weiter geht als gedacht. Regen soll auch nochmal kommen ab morgen bis Mittwoch.


    Ich mach mich jetzt auf den Weg in Richtung Mertinger Forst / Augsburger Westliche Wälder, mal sehen was sich da mittlerweile so getan hat. Der letzte Besuch ist ja schon einige Wochen her. Vielleicht klappt es endlich mal mit dem Erstfund vom Edelreizker.


    MeckPilz Wenn es bei dir schöne Reizker hat, probier mal Spaghetti mit Reizker und Garnelen / Shrimps. Wenn du danach Googelst findest Rezepte. Ist ein Klassiker in Spanien und überaus lecker.


    LG Christopher

    Man muss nur ohne Kamera in den Wald gehen, dann zeigen sich auch plötzlich wieder Röhrlinge. :D

    War heute wieder unterwegs nach neuen Herbsttrompeten Spots suchen. Zwischendurch gab es:

    • 4 weiche Monster Steinpilze
    • 7 knackige Rotfüße
    • Eine Gruppe Semmelstoppelpilze, die ersten die ich heuer gesehen habe
    • 6 knackige und recht stämmige Maronen

    Ansonsten hätte ich mir auch wieder Unmengen an Lachsreizkern mitnehmen können. Die schieben hier ohne Ende. Bin im Laubwald an einer einzelnen Weißtanne vorbei gekommen die komplett umringt war mit Fruchtkörpern. Violette Rötelritterlinge gab es auch, aber die sind heuer nicht sehr häufig, wie so viele Arten.


    Die Knollis (Gelb und Grün) sind aber auch weiterhin überall am Start. Perlpilze sind aber wieder weg, was mich aber auch nicht wundert, die mögen es ja eher etwas wärmer. Derzeit hat es hier recht konstant zwischen 4 und 12 Grad.


    Rotfüße und Maronen haben auf einem Pilzbrot zum Abendessen Platz nehmen dürfen. Herbsttrompeten haben wieder den Dörrautomaten gefüllt, von denen kann man ja nie genug auf Lager haben. 8o


    LG Christopher