Beiträge von Shroom!

    Mit KI kann man schöne Sachen machen. Ich empfinde das ja auch als eine Art der Kunst und IMHO auch völlig legitim wenn es gekennzeichnet wird. Ich trainiere selbst Modelle mit meinen Pilzbildern. Hier auch mal ein Beispiel von einem selbst trainierten Lora für Flux.2, lokal generiert auf einem Mac Studio M4 Max.



    Man sieht finde ich schon deutlich, dass das Bild nicht echt ist. Auch bei deinem Bild an der Stielstruktur. Aber hübsch ist es trotzdem. Aber vielleicht sollten wir solche Kreationen nicht in diesem Thema posten sondern das lieber in ein eigenes Thema auslagern.


    LG Christopher

    Und bei mir ist der Regen wieder abgesagt :D

    Wenn das tatsächlich so kommt, geht das übel aus für die Maipilze :(
    Da können die noch so resistent sein, wenn alle Ansätze komplett vertrocknen, kommt da nix mehr.

    Mit Morcheln hab ich eh schon wieder abgeschlossen. Das war letztes Jahr genau derselbe Mist. Ein paar schöne Becherlinge und sonst nichts.

    Ich freu mich dann schonmal auf die Schwefelporlinge, die sind an den lebenden Weiden nicht so abhängig vom Regen.


    LG Christopher

    Also geschmacklos finde ich ausgekochte Samtfußkremplinge nicht. Sind auf meiner Zunge angenehm nussig und minimal herb, wobei letzteres vom Alter abhängig ist. Ich lege die dann gerne gewürfelt mit Weißweinessig, Olivenöl, Zucker, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Basilikum, Oregano und Rosmarin ein. Ist dann ne feine Sache zur Brotzeit oder auch mal warm in eine Nudelsauce rein oder auf Pizza.


    Ist tatsächlich neben Reizkern der einzige Pilz den ich einlege. Alles andere ist mir dafür zu schade weil die wenigsten Pilze davon geschmacklich profitieren und die meisten Arten davon einfach zu "schwabbelig" werden. Beim Samtfußkrempling ist das hingegen ideal.


    Zum Riesenscheidenstreifling: Ja, habe den auch nur einmal probiert als er eine Massenblüte hatte. So selten scheinen die von der Verbreitung her gar nicht zu sein. 2023 standen sie im Herbst plötzlich überall rum. Seitdem nie wieder einen gesehen. Ist schon komisch bei manchen Arten. Beim Glattstieligen Hexenröhrling ist es ähnlich. Den gab es 2024 bei mir überall zu finden, zuvor nie gesehen und letztes Jahr auch wieder nicht. Versteh einer Pilze :D


    LG Christopher

    Hagebutten, Quitten, diverse Beeren, Fleisch, rohe Nudeln und Reis (hart, zäh, schwer verdaulich, erst nach Kochen weich genug zum essen)

    Also wen Hagebutten richtig reif sind und ein, zweimal Frost bekommen haben, kann man die auch ungekocht wunderbar auslutschen. Ist auf den Winterpilztouren immer mein Snack. Schmeckt besser als jedes Fruchtbonbon. :)


    Übrigens, ich mag ganz junge Samtfußkremplinge in der Mischpilzpfanne gebraten

    Jo, ist finde ich auch ein unterschätzter Speisepilz. Aber anscheinend nehmen manche Leute dort einen Geschmack wahr, den andere nicht wahrnehmen. Oder sie kochen ihn nicht genug aus. In jedem Fall korrekt zubereitet für mich ein recht schmackhafter Pilz. Den Klassiker daraus einen Wurstsalat zu machen mag ich ganz gerne. Am besten finde ich den Pilz aber mediterran eingelegt. Allein die Konsistenz macht schon Spaß beim Essen.


    Reizker schlägt er für mich geschmacklich aber nicht, wobei ich bei denen auch keinerlei Bitterstoffe wahrnehme. Auch nicht beim Fichtenreizker. Beim Edelreizker kann ich nicht mitreden, den gibt es hier nicht bzw. habe ich ihn noch nicht gefunden. Nur Fichten- und Lachsreizker gibt es in Massen. Die finde ich geschmacklich aber gleichwertig, wenn sie richtig gut gebraten wurden. Zu kurz gebraten sind beide für mich geschmacklich ungenießbar.


    LG Christopher

    Safran-Scheidenstreiflinge probiert

    Ja und den Riesen-Scheidenstreifling. Für mich beide genauso unbedeutend wie die kleineren Vertreter der Scheidenstreiflinge. Ich muss sagen, dass ich den Grauen Wulstling da interessanter finde. Der schmeckt zwar für sich recht eigenwillig (erdig, Keller, Rüben), kommt aber in Kombination mit anderen Aromen durchaus gut. Gebraten mit Speck, Zwiebeln und Ahornsirup oder auf ner Pizza mit Hackfleisch und Zwiebeln. Bei Scheidenstreiflingen schmecke ich nichts. Die sind im Essen nur Füllstoff. Vielleicht liegt's aber auch einfach an meiner Zunge. :D


    Oder Kaiserlinge?

    Nun, ich beziehe mich hier auf Deutschland. Hier spielt der Kaiserling ja keine Rolle. Weder kommt er nennenswert vor, noch dürfte man ihn für Speisezwecke sammeln.


    LG Christopher

    Ein anderes Beispiel sind die Scheidenstreiflinge. Die gelten zwar allgemein auch alle als essbar

    Die sind finde ich ohnehin eher für die Kamera interessant, als für den Teller. Habe von denen schon einige Arten durch, sind allesamt geschmacklich unbedeutend und von der Konsistenz auch eher in Richtung Schopftintling. Dann lieber letzteren, der schmeckt wenigstens nach was. Der einzige wirklich gut Speisepilz in der Amanita-Gattung ist der Perlpilz und dabei auch einfach zu bestimmen.


    LG Christopher

    Auch aus zähen Pilzen kann man häufig was Leckeres machen. Pilzbrühe oder Würzpulver z.B. Wobei das beim Maiporling wohl nicht praktikabel ist, aufgrund der Größe der Fruchtkörper und dem vergleichsweise seltenen Auftreten. Da lohnt sich der Schuppige Porling oder der Kastanienbraune Stielporling mehr. ;)


    LG Christopher

    Ungenießbar bedeutet zunächst einmal nicht giftig aber aus subjektiven Gründen als nicht essbar eingestuft. Das eventuell unerkannte Giftstoffe / Schadstoffe enthalten sein können, die mangels Erfahrungswerten noch nicht erkannt werden, sollte logisch sein. Das ist allerdings nicht unbedingt ein Risiko, das sich rein auf ungenießbare Pilze beschränkt. Es gibt genug Beispiele von gängigen Speisepilzen, die später als giftig umdeklariert wurden. Umgekehrt gibt es auch im Bereich der Giftpilze durchaus Arten, die durchaus essbar wären, sofern sie korrekt zubereitet werden.

    Am Ende des Tages ist jeder für sich selbst verantwortlich und muss selbst entscheiden, was er isst und was nicht und welche Risiken er dabei eingeht. Es gibt auch unter den Speisepilzen Arten, die man kritisch betrachten kann. Die verschiedenen Champignons, insbesondere die gilbenden Vertreter, sind da ein gutes Beispiel mit ihrer Neigung zu recht starker Anreicherung von Schwermetallen (Cadmium, Blei, Quecksilber). Da gibt es hier im Forum viele Leute, die diese Arten nicht (mehr) essen und davon abraten.


    Ich selbst mache auch hin und wieder Ausflüge in die Kategorie ungenießbar, da ich es einfach interessant finde, wie der tatsächliche Speisewert ausfällt. Einiges davon wie z.B. Gelbstieliger Muschelseitling, Grauer Wulstling oder Samtfußkrempling finde ich sogar ziemlich lecker, sofern richtig zubereitet.


    Bei Arten, wo man sich in der Einstufung nicht einig ist, ob sie nun giftig oder ungenießbar sind, sollte man besonders vorsichtig sein und sich anschauen, was an Nebenwirkungen beschrieben wird und welche Stoffe nachgewiesen sind. Der Ziegelrote Schwefelkopf ist dafür ein gutes Beispiel. Der wird ja mal als ungenießbar und mal als giftig eingestuft, es ist dort aber auch bekannt, welcher Stoff für eventuelle Giftwirkung verantwortlich ist. Sofern man nicht individuell empfindlich auf den Pilz reagiert, wäre dieser unkritisch nach starkem Erhitzen. Der Pilz schmeckt aber fast so bitter wie der Grünblättrige Schwefelkopf, weshalb sich das Abenteuer nicht lohnt. Nur ganz junge Exemplare schmecken noch angenehm nussig mild. Doch ein zu alter Fruchtkörper reicht, um einem das Essen zu versauen.


    Fassen wir zusammen: Muss man alles probieren? Sicherlich nicht. Macht es trotzdem Spaß bzw. ist es interessant? Ja. Gibt es Risiken? Sicherlich, die gibt es aber auch bei Speisepilzen. Von daher: Hirn einschalten, Risiken abwägen und dann entscheiden. ;)


    LG Christopher

    Die Morchelbecherlinge sind ja erstaunlich trockenresistent. Heute wieder an den zuletzt aktiven Stellen gewesen und sie sind trotz der überwiegenden Trockenheit mit Wind selbst an den sonnigen Stellen noch nicht vertrocknet. Auch die großen Exemplare die ich stehen gelassen habe sind noch da. Baby Wachstum vom letzten Mal ist auch groß geworden und hat ein paar Exemplare für den Korb gebracht. Neue Stellen zeigen bisher aber keine Aktivität und auch Speisemorcheln haben sich noch nicht gezeigt. Werde morgen noch ein paar andere Stellen abklappern.


    Bilder gibt es heute mal keine, habe die Technik zu Hause gelassen.


    LG Christopher

    5 Liter kamen heute bisher runter. Schon mal mehr als angekündigt. Und in meinen besten Morchel Habitaten im LK Neuburg-Schrobenhausen gab es sogar noch mehr als bei mir im LK Donau-Ries. Das lässt für's Wochenende hoffen.


    Vorhersage für die kommenden Tage wurde allerdings wieder reduziert. Aber mal schauen, was kommt. So richtig zuverlässig ist das ganze ja in letzter Zeit nicht.


    LG Christopher

    MeckPilz Bei den aktuellen Temperaturen sollten die Maipilze erfahrungsgemäß in meinen Nadelwaldhabitaten ab dem 20. April die Köpfchen durch die Streu schieben. Mal schauen, wie es kommt. Im Schwarzwald Richtung Schweiz werden sie ja an Waldrändern, Straßenrändern und in Gebüschen schon gefunden. Solche Habitate gibt es bei mir aber leider nicht.

    Das gute am Maipilz ist, dass er sehr robust ist was Trockenheit betrifft. Selbst geschädigte Fruchtkörper können ausheilen, das sind dann diese "verkrumpelt" aussehenden Exemplare. Bei denen mache ich mir also eher weniger Sorgen.


    Suillus So hab ich's letztes Jahr mit Lungenseitlingen gemacht. Jeden Tag den Ast gegossen und dann ne fette Ernte eingefahren. ^^


    LG Christopher

    Glückwunsch! Die lassen sich hier noch nirgendwo blicken. War am Samstag noch Stellen checken aber bisher nur Morchelbecherlinge.


    Ich war heute mal in einem neuen Gebiet unterwegs, Lauinger Stadtwald. Dort morchelt leider gar nichts. Aber ich konnte den Erstfund von einem der kleinen Becherlinge machen. Entweder Anemonenbecherling oder Scharbockskrautbecherling. Wenigstens etwas fürs Auge. :)


    Korb wurde wie gehabt mit Giersch befüllt. Den gab es gerade in Tomatensauce auf Nudeln.


    Feuchtigkeit könnte jetzt ein Problem werden. Es soll die ganze Woche warm werden und kein Regen ist angesagt.


    LG Christopher

    Nachtfrost ist definitiv kein Ausschlusskriterium für Wachstum. Die ganze Woche hatte es jede Nacht -2°C bis -5°C. War heute mit dem Rad unterwegs und alle gecheckten Stellen für Morchelbecherlinge hatten schon reichlich Wachstum, teils auch mit weit entwickelten Fruchtkörpern. Sowohl an geschützten als auch exponierten Stellen. Keine Frostschäden erkennbar. Etwas Regen würde aber nicht schaden. 10 bis 20 Liter könnten in den nächsten Wochen schöne Funde bei den Rundmorcheln liefern.


    LG Christopher