Hallo Layla,
ich würde deinen Pilz mal mit der Gattung Leucoagaricus, insbesondere Leucoagaricus leucothites vergleichen.
LG
Hallo Layla,
ich würde deinen Pilz mal mit der Gattung Leucoagaricus, insbesondere Leucoagaricus leucothites vergleichen.
LG
Danke für euren Input! Ich beschäftige mich jetzt seit ziemlich genau einem Jahr ernsthafter mit Pilzen, stelle hier ab und zu Fragen und will mich bei den Experten dieses Forums bedanken für die lehrreichen Kommentare
. Mit jeder beantworteten Frage wird mein Verständnis immer mehr in Richtung eines erfahrenen Mykologen trainert/"kalibriert" ![]()
LG
Liebe Pilzfreunde,
ich habe von einem Bekannten einige Täublinge zur Bestimmung bekommen, die meisten waren recht klar als Russula vesca zu erkennen, dann war da aber auch noch dieses kleine Exemplar (Hutdurchmesser 1-2cm). Ungewöhnlich fand ich die ziemlich kegelige Hutform, kleine Täublinge sind doch eigentlich immer recht halbkugelig im Hut? Da aber ansonsten alle Täublingsmerkmale gepasst haben, also keine Fasern im Stiel, Stiel bricht wie Kreide, weiße Lamellen, keine sichtbaren Zwischenlamellen, keine Anzeichen irgendeines Velums, abgerundete nicht knollige Stielbasis, ist das für mich auch ein Täubling. Ich wollte einfach wegen der kegeligen Hutform nochmals die Experten hier fragen, ob das bei Russula auch vorkommen kann. Bestimmung auf Artebene muss natürlich nicht sein.
LG lockpicker
Hallo zusammen,
habe diesen Pilz von einem Freund zur Bestimmung bekommen. Diese Art wuchs gesellig auf einem mit Pflanzen überwachsenen Misthaufen, Hutdurchmesser etwa 2cm.
Für mich schaut das nach der Gattung Leucocoprinus aus, eventuell L. cretatus?
LG Hugo
Mich irritieren hier für Xerula radicata die rosa Lamellen im Alter? Xerula ist ja ein Weißsporer, darf das bei so einem passieren?
Hallo zusammen,
der Pilz auf dem Foto Ama4 ist für mich aufgrund der kleinscholligen, leicht spitzigen Hutschuppen ein Einsiedlerwulstling (Amanita solitaria). Wie mein Vorschreiber Hongo meine auch ich auf den anderen Fotos keine reinweißen, sondern grünstichige Lamellen zu erkennen, was bei mir ebenfalls den Amanita-solitaria-Eindruck verstärkt. Als Amanita strobiliformis kann man die gezeigten Exemplare also aus meiner Sicht keineswegs durchwinken. Schade dass man auf diesen -ähem - Fotos das Äußere der Stielbasis absolut nicht erkennen kann, das hätte hier doch sehr weitergeholfen.
FG
Oehrling
Wenn ich die Möglichkeit habe, also die Pilze noch da sind, werde ich in den nächsten Tagen bessere Bilder der Stielbasis liefern. Es ist hier aber momentan recht trocken, was der Entwicklung der Fruchtkörper wohl kaum zuträglich ist.
Vielen vielen Dank für die Zusammenfassung! Das deckt sich mit allem was ich durch anlesen und Videos bis jetzt herausfinden konnte und vertieft es noch.
Ich werde mal versuchen mir einen Pilzsachverständigen zu angeln und mit ihm/ihr mal eine Tour zu machen um mich wirklich abzusichern.
Ist etwas schwierig hier in Bremen, aber spätestens im Herbst sollte da wieder was gehen. Sagte mir zumindest der nette Herr den ich mal anschrieb.
Ich habe das Gefühl hier war das Problem dass du dich gefragt hast ob meine Pilze Perl- oder Pantherpilze sind, also nur diese zwei Arten in Erwägung gezogen hast. Es gibt aber noch viele weitere Amanita-Arten die in Mitteleuropa vorkommen können und in geeigneten Habitaten (hier Parks under Laubbäumen) nicht mal selten sind. Außerdem könnten Pilze anderer Gattungen auch mal so ähnlich aussehen wie Wulstlinge (zB Champignons deren Lamellen noch nicht rosa sind).
Einen Perlpilz hätte ich hier aufgrund der völlig fehlenden Rotfärbung ausgeschlossen (meiner Meinung nach das allerwichtigste Merkmal des Perlpilzes, denn er ist der einzige Wulstling der rötet).
Einen (untypischen/missgebildeten) Pantherpilz ausschließen fällt mir schwerer, aber auf keinem der Fruchtkörper ist das typische Bergsteigersöckchen zu sehen, oder der typische hängende Ring, die Hutfarben sind nur minimal bräunlich und nicht typisch "schokobraun", und die Pilze sind ungewöhlich massiv/fleischig. Also würde ich persönlich Amanita pantherina nicht zu 100% ausschließen, aber für sehr unwahrscheinlich halten.
Gleichzeitig sehe ich bei einem Vergleich mit Bildern des Fransigen Wulstlings, dass diese in puncto Hut (sanftes Braun mit hellen flachen Schollen) und Stiel (kein klar definierter Ring / Scheide, nur Fragmente, leichte Ringe zur Stielbasis) gar nicht schlecht passen, auch wenn diese Art normal deutlich größere und am Hutrand fransige Fruchtkörper bildet. Siehe https://www.123pilzsuche.de/daten/details/FransigerWulst.htm
Danke auch an Aretah für die Bestätigung. Ich freue mich mein Pilzwissen immer wieder mit Expert/innen abgleichen zu können. Und ja, die Qualität der Handyfotos ist wirklich nicht ideal, ich werde mein Smartphone diesbezüglich irgendwann mal upgraden, ich habe auch bessere Spiegelreflex-Ausrüstung, aber wann will man die schon mitschleppen...
LG lockpicker
Diese Pilze habe ich heute an einem Radweg im Grünstreifen, unter Eichen, entdeckt. Hutdurchmesser war beim größeren, rausgenommenen Exemplar so um die 5cm, bei den erst rauskommenden eher so um die 2-3cm. Geruch an der Stielbasis etwas stechend/Ammoniak, was aber auch an der Zersetzung bzw. braunen Stellen dort liegen könnte. Im oberen Teil eher muffig-pilzig. Der Pilz fühlte sich ungewöhnich dicht/schwer an.
Ich würde hier auf den Fransigen Wulstling (Amanita strobiliformis) tippen, auch wenn sie dafür etwas klein ausfallen und der Hutrand nicht so fransig ist. Was sagt ihr?
Hallo,
vergleiche die doch einmal mit Pleurotus cornucopiae. Die Lamellen scheinen ja sehr weit am Stiel herabzulaufen.
VG Jörg
Ist da Buche nicht etwas ungewöhnliches Habitat? Habe gelesen P. cornucopiae kommt im Auwald bei Weiden Pappeln etc. vor. Das war aber ein trockener Buchenmischwald auf Kalk, auf einem Bergrücken, etwa 800m Seehöhe.
Hallo zusammen,
ein Bekannter hat gestern auf einem Buchenstumpf diese Pilze entdeckt. Sie sehen Lungen bzw. Austernseitlingen jedenfalls recht ähnlich. Laut ihm war der Geruch auch ähnlich anisartig wie normale Austern. Was mich etwas stutzig macht, ist die etwas unebene, fast schon runzlige Huthaut und vielleicht der "Trichter in der Mitte". Ob das jetzt Lungen- oder Austernseitlinge sind, ist für mich nicht wichtig, ich habe gelesen das deren Unterscheidung selbst mikroskopisch oft nicht ganz eindeutig ist.
Mir geht es bloß darum, meine Artenkenntis weiter zu schärfen und das Wissen des Forums zu nutzen, ob hier auch noch andere Pilzarten in Frage kommen könnten.
LG lockpicker
Hallo saveit, dein Lamellenpilz ist ein Champignon (Agaricus sp.). Genaueres weiß ich nicht und ist ohne Mikroskop oft schwierig. Ob das auf dem ersten Foto ein Riesenbovist ist, gut möglich, aber nicht 100% ohne Ansicht von unten. LG
Alles anzeigenIch würde mir bezüglich Grüner Knolli <> Grüner Täubling gar nicht "so viele Gedanken" machen. Einfach auf die Kernmerkmale fokussieren. Täublinge dürfen nie:
- Velumreste auf der Hutoberseite
- einen Schleier auf der Hutunterseite oder Stielring am Stiel
- eine Scheide und / oder Knolle an der Stielbasis
besitzen. Ist nur eins dieser Merkmale vorhanden, kann es kein Täubling sein.
Alleine Stielring ODER Scheide ODER Knolle schließen Täublinge kategorisch aus. Sind (wie beim grünen Knolli üblich) alle drei genannten Merkmale vorhanden, umso besser!
Bei jeglichem Restzweifel bei der Gattungszuordnung sollte alles was in die Richtung Geschmacksprobe (oder sogar Verzehr) geht natürlich kategorisch ausgeschlossen werden.
Klar, grundsätzlich ist die Unterscheidung grüner Täubling vs. grüner Knolli gar nicht schwierig. Aber wenn ich auch nur einen Fruchtkörper falsch bestimme, habe ich eine schlimme Vergiftung mit Organschäden, eventuell sogar tödlich. Gleichzeitig kann es hin und wieder sein, dass Merkmale fehlen, zum Beispiel ein Knolli mit abgefressenem Ring/Scheide. Von daher bin ich als jemand der gerade einmal ein Jahr intensiver Pilze sammelt besonders vorsichtig, versuche soviele Merkmale wie möglich zu kennen und bei jedem Fund einem klaren "Protokoll" zu folgen, wenn ich mich ohne Hilfe eines PSV an solche Nicht-mehr-Anfängerpilze heranwage.
Sehe ich genauso. Ich versuche jetzt die makroskopischen Unterschiede zwischen Amanita phalloides und verschiedenen Russula-Arten nochmal zusammenzufassen:
Hut von oben:
Knolli: grün, braun, oder weiß, irgendwas in diesem Bereich. Durchaus variabel, aber nie ins türkise, bläuliche, lilane gehend. Meist oliv-grünlich.
Täublinge: auch sehr variabel, manchmal dem Knolli recht ähnlich, aber oft mit türkisgrünen oder mehrfarbig grün/lila Noten.
Knolli: meist deutliche radiale Pigmentierung.
Täublinge: leichte bis keine Radialzeichnung.
Knolli: Huthaut tortenstückartig abziehbar.
Täublinge: Huthaut auch abziehbar, aber nicht so eindeutig pizza/tortenstückweise
Hut von unten:
Knolli: Lamellen fast frei stehend
Täublinge: Lamellen gerade angewachsen
Knolli: viele Zwischenlamellen
Täublinge: keine oder nur vereinzelt Zwischenlamellen
Knolli: manchmal Velumreste (Fetzen/Fäden an Hut und Stiel)
Täublinge: niemals irgendwelche Velumreste
Knolli: Geruch unangenehm süßlich
Täublinge: meist kein deutlicher Geruch
Knolli: Lamellen nicht spröde, verschmierbar
Täublinge: Lamellen eher brüchig, Ausnahme Frauentäubling
Stiel:
Knolli: meist mit hängendem Ring und grünlicher Natterung
Täublinge: manchmal auch grünlich je nach Art aber eher rein weiß, niemals genattert, niemals Ring
Knolli: faseriges Fleisch, Fasern beim Durchbrechen, Fasern kann man rausrupfen vom Stiel
Täublinge: Bruch wie Apfel oder Styropor, keine Fasern extrahierbar
Knolli: Stielbasis deutlich knollig verdickt, meistens mit lappiger Scheide rundherum
Täublinge: Stielbasis spitz zulaufend, niemals knollig oder mit Scheide
So, das ist alles was mir einfällt. Sind doch viele starke Merkmale sodass eine sichere Unterscheidung kein Problem sein sollte. Falls etwas nicht stimmt oder ein wichtiges Merkmal fehlt, können mich die Experten gerne korrigieren.
LG lockpicker
Danke für eure Antworten! Vielleicht finde ich noch Maipilze oder etwas diesen ähnliches, aber in besserem Zustand...
Mir fällt gerade noch ein, die Fruchtkörper hatten wohl einen recht kurzen Stiel, lagen also recht nahe am Boden auf, Stielbasis kann ich nicht zeigen da der Stiel recht leicht abgebrochen ist, sie waren aber wohl auch nicht mehr in Topzustand.
Hallo zusammen,
heute habe ich diese Lamellenpilze gefunden. Habitat ist ein Mischwald Buche/Fichte/Tanne, in der Nähe eines Sees. Fundort Österreich, zwischen Salzburg u. Passau.
Ein kleines Grüppchen von etwa 5 Pilzen, verteilt auf so 1 m^2.
Hutdurchmesser zwischen 5-10cm. Geruch geht so ein bisschen in Richtung Textilien/Kleidergeschäft, vielleicht auch etwas ranzig.
Ich muss dazusagen, dass ich noch nie einen Maipilz gefunden habe, daher weiß ich auch nicht genau, wie ich dessen Geruch empfinden würde. Mehl/Gurke würde ich aber eher nicht sagen.
Auf Grund der zu wenig dichtstehenden Lamellen, nicht passenden Burggraben und komischem Geruch bin ich mir hier fast sicher, dass es sich nicht um Maipilze handelt.
Ist wahrscheinlich nicht so einfach, aber kann man anhand dieser bescheidenen Handyfotos etwas sagen? Also könnt ihr mir da ein/zwei Kandidaten vorschlagen die da optisch passen würden?
LG
Alles anzeigenHallo Oehrling,
Vielen Dank fuer Deine sachliche Ausfuehrungen. Das habe ich in einem Forum erwartet.
Was ich nie verstehen werde sind Belehrungen von erwachsenen Menschen an andere Menschen...
Zum Thema respektierlich kann ich nur sagen dass ich gegenüber Pilzen sehr respektvoll bin. Ich esse sie...der Pilz wird es allerdings nicht unbedingt respektvoll ihm gegenüber empfinden...☺️
Nochmals herzlichen Dank.
Gruß
Tilo
Hallo Tilo,
Soweit ich es verstehe, ist das Problem, dass viele Menschen einen Pilz nur als wertvoll erachten, solange sie ihn essen können. Viele dieser Menschen stellen Anfragen in Pilzforen so wie dieses mit Titeln wie "kann man das essen?" oder "Ist das ein Steinpilz? Habe Hunger". Manchmal wird sogar implizit erwartet, dass die Forumsmitglieder die Verantwortung übernehmen für den Verzehr der fraglichen Pilze.
In diesem Forum sind viele erfahrene Hobbymykologen. Das ist auf der einen Seite natürlich praktisch für die Fragesteller, weil sie von deren Wissen profitieren können.
Für einen Mykologen ist aber jeden Pilz gleich viel wert, egal ob es ein unscheinbares kleines 1mm Kügelchen auf einem Haufen Tierdung ist oder ein wunderschöner großer Steinpilz.
Für den Mykologen geht es um Merkmale, Bestimmung, Artabgrenzung, seltene Arten, persönliche Erstfunde, mikroskopische Merkmale usw. Die Frage der Essbarkeit rückt dabei in den Hintergrund.
Natürlich sind viele Mykologen auch Speisepilzsammler. Dennoch ist es bei Fragen hier empfehlenswert, nicht den Eindruck entstehen zu lassen, man interessiert sich nur sehr oberflächlich für Pilze, Essbar oder Tonne so quasi... Am besten eine neutrale, "technische" Frage wie "Handelt es sich hier um Art X?" ohne Andeutungen von Verzehr, Wegwerfen etc.
Ich bin selber recht neu hier, beschäftige mich erst seit einem Jahr intensiver mit Pilzen, aber ich glaube ich habe ein gewisses Gefühl für die "Szene" entwickelt, welche Fragen gerne gesehen sind und welche nicht usw.
Liebe Grüße
Definitiv Morchel. Wahrscheinlich etwas rund um Morchella esculenta (Speisemorchel). Wie immer hier keine Verzehrfreigabe. LG
Letzten Sonntag habe ich im Auwald in Bayern an einem Fichtenstamm diese Pilze herauswachsen sehen. Für mich schauen die wie Austernseitlinge aus, was an Nadelholz, gerade Fichte doch sehr selten vorkommt. Geruchsprobe habe ich leider vergessen.
Der Fichtenstamm war vllt. 20cm dick, nicht mehr ganz gesund aber ich glaube auch nicht ganz abgestorben. Hauptsächlich Laubholz in dem Habitat, sonst habe ich in der Nähe keine Austern gefunden.
Ich wollte fragen, ob ihr das auch für Austernseitlinge haltet und ob ihr die an Fichte schonmal gefunden habt.
LG und schönes Wochenende
Servus Sepp,
habe ich das falsch verstanden oder hast du dir aus deinem Ganoderma-Fund einen leckeren Tee zubereitet?
LG
Der hat bei mir nicht mal mit astreinen grünen Knollis und Papier aus nem 50 Jahre alten Buch funktioniert…
Viele Grüße
OK gut zu wissen, grüne Knollis und Gifthäublinge habe ich schon oft finden können, ich werde mal schauen wegen der HCl und dann probier ich das einfach mal aus, wird aber noch bisschen dauern bis die Amatoxinhaltigen Pilze wieder wachsen ![]()
holzchines Ich finde deine Datenbank gut gelungen sowohl von der Idee als auch von der technischen Seite her.
Was ich mir wünschen würde speziell im Bereich Pilze wäre endlich eine Open-Source-Lösung, Wissen über alle heimischen Pilzarten sollte idealerweise Allgemeingut sein, so etwas ähnliches wie Wikipedia schwebt mir vor. Die Daten werden von den Usern beigesteuert (und von Experten, in diesem Fall Mykologen/PSVs geprüft) und sind auch durch Creative-Commons-Lizenzen und Downloadmöglichkeit aller Daten, Frontend/Backend alles freie Software. Entwickler/Admins sollen durch Spenden von Pilzinteressierten, DGfM usw. entlohnt werden.
Bei aktuellen Pilzdatenbanken (zB. 123pilze) ist es halt so, dass der Betreiber 100% Kontrolle hat, er kann den Server jederzeit Offline nehmen, Geld verlangen, Werbung einbauen, alter ineffizienter Code bleibt bestehen usw. Bitte nicht falsch verstehen, ich nutze die Website 123pilze regelmäßig, habe davon viel gelernt und finde sie ein wertvolles, gut gemachtes Projekt. Ich will nur sagen, die Projekte der Zukunft sollten nicht in der Hand von Einzelpersonen sondern Allgemeingut sein. Bei der Softwareentwicklung/Informatik klappt das schon sehr gut, ich denke im Bereich Biologie geht das noch besser.
LG
Hi Pilzfreund78, falls du an Salzsäure kommst, könntest du doch mal den Wieland-Test auf Amatoxine bei deinen Pilzen machen. Der ist nicht 100% verlässlich, aber könnte den Verdacht auf Lepiota elaiophylla erhärten.
Hallo kücki,
leider zeigst du die Pilze nicht von unten. Wenn irgendwie möglich, ein Exemplar abreißen und umdrehen, dann Nahaufnahme. Pilzbestimmung ist an sich schon schwierig anhand von Fotos, und nur von oben ist halt, außer in sehr leichten Fällen beinahe unmöglich. Das hier ist aus meiner Sicht kein leichter Fall. Es ist bei Lamellenpilzen zB sehr wichtig welche Farbe die Lamellen und damit auch das Sporenpulver hat. Hier könnte ich mir zB Mycena mit weißen Sporen oder Psathyrella mit schwarzbraunen Sporen vorstellen.
Wie gesagt, ich würde dir vorschlagen, Bestimmungsanfragen nur mit Nahaufnahmen des Pilzes von oben und von unten zu stellen. Idealerweise dazu noch Stiel inkl. Basis (nicht abgerissen), Habitat usw.
LG
Für mich ebenfalls Austern. (Nicht vergessen, keine Verzehrfreigaben in diesem Forum!). Gute Merkmale neben dem Standort auf totem Laubholz, herablaufenden Lamellen, Konsistenz und der Struktur/Farbe der Huthaut sind außerdem noch: Der weißliche Myzelfilz am Stielansatz, die "Knötchen/Brösel" in den Lamellen und der Geruch der an Anis erinnert (muss man kennenlernen).
