Beiträge von Thorwulf

    Ich bin selbst in meinem Heimatwald, der mir gut vertraut ist, bei Exkursionen ins Unterholz immer mit einem Kompass und ggf. einer Marschzahl unterwegs, weil in manchen Ecken hat man nachher schnell mal die Orientierung zumindest für einen Augenblick verloren.


    Und in mir unbekanntere Waldgebiete gehe ich grundsätzlich nur mit Karte und Kompass/Marschzahl und mit vorherigem Check der Topographie für eine evtl. Kreuzpeilung, falls nötig.


    Andererseits hab ich mich erst vor kurzem mal bei einem spontanen Ausflug ohne Kompass in einem kleinen, zuvor noch nicht aufgesuchten Birkenwäldchen für eine Viertelstunde völlig orientierungslos durchs Unterholz bewegt, und natürlich keine Sonne am Himmel zu sehen, dafür aber reichlich Baummoos und eine Ahnung, aus welcher Himmelsrichtung ich da reingestolpert bin. So kam ich dann auch wieder auf die richtige Spur raus aus dem Birkenurwald.

    N'abend miteinander,


    man sieht hier leider nicht sehr viel vom Totholz, aber könnte dies nicht eher eine Ahornart sein, möglicherweise Acer pseudoplatanus? Die Borke sieht auf zwei Aufnahmen für mich sehr bergahorntypisch schuppig aus. Aber evtl. kann Adrian dies hier noch exakt aufklären.


    Kann Coriolopsis trogii auch Acer besiedeln?


    Schönen Abend noch!

    Genau. Mit der Borke kommt man i.d.R. schon recht weit. Aber auch mit einem Blick auf die Umgebung, das Ökosystem, insbesondere die Gehölze, Strauch- u. Baumschicht. Und natürlich die Wuchsformen geben auch oft gute Hinweise. Letztlich kommt aber das meiste über die Praxis und führt mit der Zeit zu einem gewissen Erfahrungswissen.

    Liebe Maria,


    also angesichts der Dauer dieses Experiments, nämlich immerhin ganze sechs Jahre, der höchstwahrscheinlich großen Anzahl an Teilnehmern und den immensen Arbeitsstunden, die hierbei seitens der dort beteiligten wissenschaftlichen Fachleute und sonstiger Projektmitarbeiter anfallen, halte ich die finanziellen Aufwendungen, die hierfür angesetzt und schon investiert wurden, nicht für extrem oder gar bestürzend. Ich kann aber verstehen, wenn man bei einer solchen Zahl/Summe auf den ersten Blick und so ganz ohne Einsortierung schon mal kurzzeitig Schnappatmung bekommt.


    Und das eigentliche Ziel des Ganzen hier ist wohl - so wie ich es verstehe - das Einsammeln weiterer Informationen über Hülsenfrüchtler bzw. Bohnen, deren Auswertung und Prüfung auf bessere Nutzung, insbesondere für die Ernährung, auch das Auffinden alter Sorten und deren möglicherweise Rückkehr od. Neuanzüchtung.


    Da glaube ich, dass wir noch lange nicht am Ende des Weges sind - im Gegenteil: Da liegt wohl noch eine weite Strecke vor uns. Und es würde letztlich für alle von Vorteil sein, wenn sich bei solchen Nutzpflanzen wieder eine größere Vielfalt ergibt und wir vielleicht über die Bohne hinaus dann auch mal wieder graue Schalotten, Topinambur, Schlangenknoblauch usw. kaufen können.


    Sonst landet irgendwann die gendesignte Anti-Matsch-Tomate in unseren Korb. Die will ich jedenfalls nicht.


    Und ich unterstütze daher so eine Initiative gerne mit einem kleinen Fleckchen in meinem Garten und ein bissl Freizeitstunden. Auch wenn die depperte EU/Brüssel da mit drinnen stecken.


    Schönen Samstagabend + LG

    Also ich hatte heute leider kein Glück, aber auch nicht allzu viel Zeit für die Suche, jedenfalls fand ich weder Falsche noch Echte bei Picea abies u. Fagus sylvatica, aber morgen schau ich nochmals in Ruhe an einer anderen guten Stelle, etwas mehr tiefer im Wald.

    Hallo Sebastian,


    dieses "Teil" ist ein Produkt bzw. eine Entwicklung des Unternehmens OpenAI. Zentrale Finanzierer dieser Unternehmung sind Elon Musk und Microsoft. Ich denke mal, mindestens Microsoft hat schon einiges an Daten über Dich, also registriere Dich ruhig dort; wahrscheinlich wirst Du von der KI wie ein alter Freund begrüßt. ;)


    LG

    N'abend Stefan,


    was macht denn ausgerechnet diese beiden Gesellen, also A. augustus u. A. urinascens, besonders, dass man diese in dieser Sektion ohne die gentechnische Bazooka bestimmt bekommt?


    LG

    N'abend Martin,


    für mich sieht der schon makroskopisch mehr nach A. essettei aus. Der Dünnfleischige hat im Vergleich zum Schiefknolligen Gesellen i.d.R. einen etwas schmächtigeren Fk. und die Lamellen vom Dünnfleischigen sind m.W. etwas blaßgräulicher als beim Schiefknolligen und werden später bräunlich. Der Schiefknollige hat nur jung etwas leichtgraue Lamellen, die dann zunehmend dunkler bis schwärzlich werden.


    LG

    Eine KI hätte es heutzutage relativ einfach. Ich bin da bei folgender Szene aus einer Person of Interest-Folge:


    John Reese: Never understood why people put all their information on those [social networking] sites. Used to make our job a lot easier in the CIA.

    Harold Finch: Of course. That's why I created them.

    John Reese: You're telling me you invented online social networking, Finch?

    Harold Finch: The Machine needed more information. People's social graph, their associations. The government had been trying to figure it out for years. Turns out most people were happy to volunteer it. Business wound up being quite profitable, too.


    Die "Machine" ist dort die KI.

    Pleurotus ostreatus (JACQ.: FR.) KUMM. tritt ungefähr von Okt. bis Dez. in Erscheinung, Pleurotus pulmonarius (FR.) QUÉL. von März bis Dez, also nahezu übers gesamte Jahr.

    P. ostreatus hat im Vergleich zu P. pulmonarius größere und schon jung gräulichere FK und P. pulmonarius ist da wesentlich kleiner, gewöhnlich mit gelblichen Farbtönen am Hutrand und in den Lamellen.

    Der Hutrand bei P. pulmonarius ist mehr eingerollt, der bei P. ostreatus mehr gewellt bzw. wellig.


    Schönen Abend auch noch.