Beiträge von Apokalyptischer Reizker

    Das frische Maden wenn sie noch leben im Magen von Vögeln weiter leben können. Diese sterben daraufhin daran.

    Vögel schütteln ihre Maden vorher und schlagen sie gegen den Untergrund oder einen Ast oder ähnliches, bis sie sich nicht mehr rühren. Weil man nämlich, so als Vogel, der ja keine Zähne hat um die Viecher klein zu kauen, verdammte Probleme bekommt wenn man versucht einen Wurm im ganzen zu schlucken wenn der noch rumzappelt. Dann ist man nämlich ganz schnell dran erstickt, wenn das Teil nicht ordentlich gerade im Schabel liegt damit es senkrecht runter rutschen kann.



    Was madige Pilze angeht kommt das ganz auf die Konsistenz dessen an, was noch um die Madengänge drumherum ist. Ist das noch richtig fest und appetitlich, dann wird der gegessen, ist es wattig, weich und zerrupft, dann wird es weggeschnitten. Wuseln die Viecher schon beim druchscneiden drin rum dann kommt er auch weg, ist alles ruhig ist die Wahrscheinlichkeit groß das die Maden längst ausgeflogen sind. Im Zweifelsfall Schneide ich den Pilz einfach in Scheiben und lasse diese noche eine Stunde im Licht liegen bevor sie verarbeitet werden, dann kommen sie in der Regel alle raus.


    Das mir ein Glas Trockenpilze vermadet ist, kommt aber durchaus auch mal vor. Daher empfehle ich lieber viele kleine als weniger große Gläser, so kann man mehr retten wenn mal was passieren solte.


    Ansonsten gilt: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. 8o

    Weil man das Tierchen häufig zerdrückt und dann bleibt der Kopf stecken. Der frisst sich dann rein und eitert nach ein paar Tagen raus.


    Wenn die noch krabbeln nach dem herausziehen. Dann ist gut. Weil dann ist der Kopf mit rausgekommen

    Das ist auch immer so ein unausrottbares Märchen. Das sind nur die Beißwerkzeuge (Cheliceren) die da stecken bleiben, nicht der ganze Kopf.


    Also, ich habe da folgende Erfahrung gemacht: Je mehr man versucht sich einzupacken, desto mehr suchen sie sich Wege doch irgendwo drunterzukrabbeln und an um so absurderen Stellen findet man sie dann hinterher (oder eben auch nicht). Vor allem wenn man sich die nackten Körperstellen auch noch mit vertreibender Chemie einsprüht, die sie ja förmlich dazu treibt auf die nicht eingesprühten, unter der dicken Textildecke einladend verschwitzt riechenden, Körperstellen auszuweichen.


    Ich lasse es daher lieber gleich ganz bleiben, es macht nach meinen Erfahrungen keinerlei Unterschied. (Etwa eine Zecke pro Waldwanderung durchschnittlich bringe ich heim). Dafür hat man die Viecher dann aber an leichter zugänglichen Stellen und findet sie mit höhere Wahrscheinlichkeit früher. ;)


    Auf alle Fälle duschen (hat man danach in der Regel sowieso nötig und entfernt neben krabbelnden Zecken auch den anlockenden Schweißgeruch) und sich dabei ordentlich absuchen, danach Kleidung wechseln und die alte zum Waschen geben.


    Gegen FSME im Risikogebiet impfen lassen, bereits festgesogene Zecken rausmachen, und die Stelle eine Weile auf Wanderröte beochbachten, Bei seltsamen Symptomen, auch noch längere Zeit danach, an den Biss denken und beim Arzt auf Borreliose testen lassen, aber nicht sofort nach dem Biss. Das dauert manchmal an die zwei Monate bis man was nachweisen kann (bei meiner Mutter war schon das halbe Bein rot und es war trotzdem nichts im Blut nachweisbar. Antibiotika hat sie dann trotzdem bekommen).


    Wobei ich sagen muss das ich seit Jahren keine vollgesogene Zecke mehr hatte. manchmal finde ich festgesaugte Zecken bis zu einer Woche nach dem Spaziergang, war zwischendrin defintiv nirgends wo man sich eine Zecke einfangen könnte, und die sind trotzdem immer total platt. Keine Ahnung woran das liegt. (Wobei, meine Venen sind so schlecht das sie der Schrecken aller ansässigen Ärzte sind. Bei jeder Blutabnahme eine Bettelei. Vielleicht snd die sogar so schlecht das selbst eine Zecke da nichts mehr findet ^^ )



    Laut einer anderer Studie reduziert sich die Infektionsgefahr mit Borreliose und FSME mit genug THC in der Blutbahn um den Faktor 1.2.


    Mit genug Alkohol im Blut reduziert sich die Infektionsgefahr mit Sicherheit auch drastsich. Dann finden mich die Zecken nämlich nicht, dann lieg' ich unterm Tisch. :rolleyes:



    Am besten man schneiden mit einem scharfen Messer einfach ein kleines Stück Fleisch heraus.

    Bitte was geht ab? =O

    Sag' mir bitte das das ein dummer Scherz ist. Das findest du jetzt nicht wirklich ungefährlicher als eine Zecke, oder? :?: :?: :?:

    Es käme für mich persönlich auch noch darauf an wie brüchig die Pilze sind, bzw wie viel unzuordenbares Gesplitter da schon im Korb liegt und wie ähnlich die giftigen Bruchstücke den restpilzen sehen. Bei Champignons etwa sind bei mir ständig lauter Lamellensplitter überall im Korb. Dickblättrige Pilze splittern dagegen eher wenig. Ein Satansrörling kommt einfach raus und fertig.


    Auf die Giftigkeit und Menge der Giftpilze kommt es natürlich auch an. Bei Magen-Darm Kandidaten, bei denen keine bleibenden Schäden zu erwarten sind kannn man meiner Meinung nach schon mal eher einen Splitter riskieren.


    Knolli und Gifthäubling würde ich schon auf Nummer sicher gehen.


    Als PSV ist das aber natürlich eine andere Sache, da hängen natürlich auch Rechtsansprüche dran.


    An sich bin ich aber eine große Freundin von gesundem Menschenverstand und ich bestimme Pilze ohnehin nur als Freundschaftsdienst bei Menschen von denen ich weiß das sie genug davon haben um Nutzen und Risiko gegneinander abwägen zu können.

    Ich habe mir das hier jetzt mal ganz durchgelesen und ich muss jetzt doch mal ganz dumm fragen:


    Was darf ein PSV, rein rechtlich gesehen, eigentlich?

    (Ich war selber aber auch noch nie bei einem)


    Ich lese hier immer das Pilze aussortiert, verworfen, nicht freigegeben werden etc.


    Rein rechtlich gesehen gehören die Pilze aber doch eigentlich immer noch dem Sammler, der den PSV ja nur als eine Art Zweitmeinung als eine Dienstleistung, befragt und diese Meinung auch verwerfen kann..

    Auf der anderen Seite haben wir bei gesundheitsgefährdenden bis tödlichen Arten aber auch eine Pflicht zur Hilfe (unterlassene Hilfeleistung).


    Mal in der Praxis:


    Beispiel 1:

    Person sammelt schon lange Röhrline, sammelt jetzt zum ersten Mal Wiesenchampignons und bringt sie vorsichtshalber zum PSV.

    Der hat an den Champignons aber gar nichts zu beanstanden, sieht dagegen aber eine Gesundheitsgefahr bei den anderen Pilzen, weil die Röhrlinge schon etwas gammelig sind.

    Der Sammler besteht aber darauf das er einen guten Magen hat und das in diesem Zusand schon immer gut verträgt.

    Darf der PSV ihm die Pilze dann überhaupt wegnehmen?


    Beispiel 2:

    Wie oben, aber mit Grünlingen oder Kahlen Kremplingen statt gammeligen Röhrlingen. (Potentiell tödlich, rein praktisch wird in den meisten Fällen aber nichts passieren. Also mehr Glücksspiel auf eigenes Risiko mit hoher Gewinnwahrscheinlichkeit).


    Beispiel 3:

    Wie oben, aber statt gammeligen Röhrlingen hat der Sammler eindeutig Grüne Knollenblätterpilze im Korb, besteht aber darauf das es sich um Grüne Täublinge handelt.

    In diesem Fall ist eine schwere Vergiftung ja eine 100%ige Folge des Genusses des Korbinhaltes.


    Ich persönlich würde ja sagen bei Beispiel eins und zwei: persönliches Risiko, muss jeder selber wissen was er sich traut. Bei Beispiel drei wäre aber die Grenze zu einer unterlassenen Hilfeleistung überschritten und man müsste den Sammler zur eigenen Sicherheit mit allen Mitteln davon abhalten die Pilze mit nach Hause zu nehmen.

    Zumindest die Polizei holen und den Sammler bis zu deren Eintreffen nicht mehr aus dem Haus lassen.


    Aber wie ist das in der Praxis?


    Und was muss eigentlich ich als gewöhnlicher Sammler machen wenn ich im Wald jemanden sehe der einen Korb voll Knollenblätterpilze mit sich herumträgt? Drauf ansprechen, Polizei informieren oder Schultern zucken und weitergehen?

    Was den Phal betrifft, also "(knackiger) Apfel" und "sonniger Süden" für Frucht Richtung Pfirsichtäubling ist m.M.n. zu dünn, um eine Chance bei den Phälen zu haben.

    Passt schon so, ich wollte ja nur wissen was Grüni gemeint hat. Hauptsache es hat irgend jemandem ein wenig geholfen.


    Das elegante Phälen muss ich wohl noch ein wenig üben.

    Ja, das dachte ich mir, kein Problem. Mir war es nur wichtig, den Phahl wenigstens mal zu nennen, da er mich auf die Lösung gebracht hatte; und ich wollte, daß Apo das weiß. :gwinken:

    Dann mal Danke für's bedanken. g:D

    Schade, schade, ich hab einen Phahl vergessen zu nennen, der mir zur Lösung der Nr. 12 geholfen hat! Leider kann er jetzt bestimmt nicht mehr in die Bester-Phahl-Liste, aber ich wollte ihn trotzdem noch nennen u mich bei Apokalyptischer Reizker bedanken! Beitrag

    Hmm? Du zitierst einen Beitrag von Craterelle. warum bedankst du dich dann bei mir? ==zucken

    Liebe Pilzler_innnen,

    vergleicht bitte mal mit Allopsalliota geesteranii. Hat dunkelbraune Sporen und purpurne Farben auf Hut und Stiel und ist groß. Er wächst alt genauso aufgedreht, gern in Sandboden und ist auch aus Kellern bekannt. Gute Vergleichsbilder, z.B. aus Holland, gibt es in GBIF Occurrence search (gbif.org) Occurrence search (gbif.orhttps://www.gbif.org/occurrence/gallery?taxon_key=5243327g)


    Wäre sehr gut, solche Funde dann an eine der großen Datenbanken zu melden.

    LG

    Irmgard

    Der sieht echt vielversprechend aus. :):thumbup:


    Ich denke das könnte er sein.

    Boooah, jetzt heul' ich gleich vor Rührung. ;(

    Da ist ja schon alles vertreten was Rang und Namen hat.


    Ich glaube das Bild mit den drei Comicfiguren mit Halsketten für den Halsband-Ritterling hatten wir noch nicht.



    Dann füge ich von mir noch hinzu:

    Rosafarbener Mistpilz:

    Nur war die Nr. 9 wirklich nicht das netteste Geschenk. Wo bei der 8 kaum etwas eingefallen ist, was was man überhaupt nachschlagen könnte kommt bei der 9 gleich wieder das halbe Pilzbuch in Frage. Und bei genauerem hinsehen schrumpft diese Anzahl an potentiellen Kandidaten dann ganz schnell zusammmen, so das auch dafür kaum noch eine Hinterlassenschaft übrig bleib


    Schopftintiling:

    Die 10 hat einen komischen Frisurengeschmack. Oben verfilzte Hippiematte, unten in die Pomade gefallen.

    Aber definitiv ein nettes,nachträgliches Geschenk. (SOOO einfach muss es jetzt auch wieder nicht sein).


    Pilzkoralle:

    Die 11B: Schaut schon deutlich mehr nach Großpilz aus. Aber wie weit wollt ihr denn da noch ranzoomen. Da erkennt man ja schon bald jedes einzelne, winzige Tierchen das da zwischen den Lamellen drin rumwuselt. (Tierchen = Korallen sind ein Verband von winzigen Einzeltierchen)


    Schwefelporling:

    Bäh, Kaiserschmarrn. Entweder ist er zu trocken und bröckelig oder zu lätschig (bröckelig und lätschig =Laetiporus). ==Gnolm9



    Ich möchte auf alle Fälle @ingosixecho's unfreiwilligen Phal mit dem Vogelhinterteil für den Mistpilz nominieren.


    Meine eigenen Phäle waren zwar zahlreich, dabei aber eher plump und teilweise auch falsch. Ich schaue aber morgen nochmal drüber was so die Besten waren, heute ich bin ich zu müde.