Beiträge von Navajoa

    Hallo,


    wenn so ein Sto über so lange Zeit beobachtet wird – das hat meine volle Zustimmung. Denn Langzeitbeobachtungen sind, egal um was es geht, immer ist sehr interessant.


    Interessant wäre, ob die FK wetterunabhängig, immer zum selben Datum auftauchen oder nicht.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Martin,


    die Halde von unten anzugehen ist mir noch nicht in den Sinn gekommen. g:-)


    Aber klar, da gibt es einen kleinen Parkplatz an der Wasserkuppenstraße und der Weg ist recht kurz, aber eben nicht schön. Ich bin die Sache immer ganz entspannt von der Wasserkuppe aus angegangen; der Weg ist halt etwas weiter, dafür bequem.


    Was das Wetter bei Deinem Besuch betrifft – das war doch gut. Ich kenne die Gegend da auch so, das man die Hand vor Augen nicht sieht.


    Und Du hast viel gefunden, Glückwunsch. Spannend wird es, wenn man da mit einer ganzen Gruppe aufschlagen würde. hilmgridd plant in die Richtung etwas, wenn ich das recht sehe.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Tuppie,


    ja, die Zeit der Urnen, Trompeten und bunten Becherlinge ist da – Glückwunsch zum farbenfreudigen Fund!


    Wobei ich heute zu Hause -10 °C hatte.


    Ich kenne eine gute Stelle für die Lindenkelchbecherlinge, allerdings sind das 350 km Fahrt und dauert den ganzen Tag. Hierbei gibt es eben abzuwägen, lohnt sich das, nur wegen einer Pilzart?


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo liebe Pilzfreunde und Knipser,


    schon seit Langen wollte ich euch eine Lampe vorstellen. Jetzt endlich finde ich die Zeit dazu.


    Wenn man Pilze findet, möchten viele Pilzfreunde diese auch gerne ablichten. Und wie das Wort „ablichten“ schon andeutet, man benötigt dazu Licht.

    Nun ist das mit Licht so eine Sache. Entweder hat man zu wenig oder zu viel oder Sonne und Schatten.

    Das man in direkter Sonnenbestrahlung nicht knipsen kann – das weiß jeder. Ok, es kommt vielleicht darauf an, ob man künstlerisch oder dokumentarisch knipsen will. Aus diesem Grund habe, wie die meisten, immer einen Regenschirm zum schattieren mit.

    Ich für meinen Teil knipse ausschließlich, um die Pilzfunde zu dokumentieren. Ziel ist hierbei, alle Merkmale und Teile des Pilzes zu zeigen. Dazu benutze ich ausschließlich die Technik des Stackings, um gesamtscharfe Bilder zu erzeugen. Unschärfe hinzufügen oder zu erreichen ist kein Problem.

    Die von vielen benutzen zusammengestellten „Kollektions-Bilder“ liegen mir gar nicht. Wenn es schnell gehen muss, wie im Beispielbild hier ja, ansonsten nicht.

    Ich benötige pro Pilzart meistens 1 Stunde oder länger. Deswegen ist es u. a. unmöglich, Pilzporträts zu knipsen, wenn man mit anderen Pilzfreunden unterwegs ist, diese verlieren schnell die Geduld…


    Zurück zur Sache…


    Als ich vor Jahren mit der Knipserei anfing, war klar, dass ich im Feld Lampen benötige. Die Entscheidung viel auf Flächenleuchten. Anfänglich auf Typen ohne Diffusor, später dann auf Typen mit einer diffusen, lichtemittierenden Fläche.


    Im Bild die vor mir bisher genutzten Flächenleuchten:


    Die Leuchten sind flach, brauchen wenig Platz im Rucksack. LBH, 19 x 13 x 4,5 cm. Man kann sie auf ein Stativ schrauben. Ministative habe ich immer im Rucksack.


    Im Feld merkte ich sehr schnell, dass die Leuchten in Punkto Helligkeit an ihre Grenzen stoßen; dazu ist die Lichtfarbe mit 5600 k begrenzt. Man muss sehr dicht ans Objekt heran. Und ich merkte schnell, das von den Flächen kein Streulicht ausgeht. Es werden am Objekt deutliche, harte Schatten erzeugt. Also benutzt man 2 Flächenleuchten, um diesen Umstand zu reduzieren.


    Das heißt, man baut 2 Flächenleuchten auf. Dann stellt man fest, dass die Leuchten im Bild sind… (Hier muss ich kurz erwähnen, dass ich mit einem 45 mm Makro knipse. Das hat u. a. den Vorteil, dass ich mit dem Objektiv sehr weit von Objekt entfernt bin. Zumindest dann, wenn nicht Minipilze ablichtet) Ist man weiter vom Objekt weg, reicht die Helligkeit der Flächenleuchten nicht mehr.


    All das hat mich dazu bewogen, mich nach einer anderen Lösung umzusehen. Und ich habe sie gefunden!


    Ich habe mir Anfang 2024 die ULZANI LT028, 40 W mit Reflektor und Lichtdom zugelegt.

    Mittlerweile wurde das Modell weiterentwickelt und es ist die 40W PRO verfügbar. Das andere/neue Modell besitzt einen USB-C Anschluss, um die Lampe zu laden.


    Mein Modell hat ausschließlich die Möglichkeit, über einen spezielles 19V Netzteil geladen werden zu können. Wer sich für die ULZANI interessiert, sollte drauf achten, das neue Modell mit USB-C zu kaufen.


    Nun, die Lampe ist nicht klein. LBH, 16 x 11 x 11 cm. Allerdings ist so eine Flächenleuchte auch groß, eben nur dünner.


    Den Lichtdom kann man umgekehrt in den Reflektor legen beim Transport.


    Der Akku besitzt 3400mAh. Bisher habe ich die Kapazität der Lampe im Feld noch nie ausgereizt.


    Im Betrieb wird die Lampe per Minilüfter gekühlt. Der stört jedoch nicht, weder im Handling noch akustisch.


    Die Lampe kann mit einer Schnellwechselplatte versehen werden, so ist sie auf allen meinen mitgeführten Stativen montierbar.


    Per Drehrad ist der Farbwert, bis 6500k, wählbar. Die Helligkeit ist ebenfalls der Drehregler stufenlos in 1% Schritten wählbar.


    Es gibt auch ein Modell mit 60 W Leistung, das besitzt jedoch Taster um Helligkeit und Farbwert zu regeln. Und Taster sind sehr umständlich zu bedienen. So ist z. B. die Helligkeit mit einem Drehregler im Bruchteil einer Sekunde verstellt, mit Tastern ist das sehr umständlich und dauert ewig…


    Lampe mit und ohne Lichttdom aus Silikon:





    Man kann eine Schnellwechselplatte anschrauben, das aktuelle Modell besitzt auch USB-C, sehr praktisch::





    Das Display ist beleuchtet und immer sehr gut lesbar, mein altes Modell besitzt noch keinen USB-C:




    Was ist denn aber an der Lampe so besonders?

    Der Reflektor macht’s!



    Wie man im Reflektor sieht, besitzt dieser eine Struktur. Und genau diese Struktur bewirkt, dass sehr viel Streulicht entsteht. Und genau dieses Streulicht verhindert die bei Flächenleuchten entstehenden, harten Helligkeiten & Schatten. Der Unterschied ist gewaltig.
    Der Reflektor ist per Bajonettverschluss schnell an- & abgebaut. Zum Betrieb ist er nicht zwingend erforderlich.


    Ein weiter Vorteil, ich kann mit der Lampe ganz locker 2-3 Meter vom Objekt entfernt sein!

    Ich selbst steuere meine Kamera während der Aufnahmen vom Tablett aus. Ich muss also weder vor der Kamera liegen noch sonst etwas. Ich bin abseits und kann in aller Ruhe die Kamera bedienen. Und die Ausleuchtung geht mit der 40 W Lampe auch aus der Entfernung sehr gut. Im Gegenteil, je weiter weg man ist, desto mehr wird das Licht gestreut. Und mit den 40 Watt hat man ausreichend Reserve.


    Der nächste Vorteil, mit der Flächenleuchte belichte ich nur einen kleinen Teil der Szene. Beleuchte ich jedoch aus 2-3 m Entfernung, wird die gesamte Szene unter Licht gesetzt und man erkennt im Bild kaum noch, das künstlich belichtet wurde.


    Als Beispiel habe ich Sarcodon squamosus abgelichtet:



    Das beleuchtet wurde erkannt man daran, dass die Stacheln der linken FK gut sichtbar sind. Mit den kleinen Flächenleuchten oder eine lichtstarken Taschenlampe wäre eine Ausleuchtung der Gesamtfläche unmöglich. Ich hätte Spots im Bild oder könnte das gar nicht in dem Rahmen knipsen.


    Und nun habe ich ertappt, dass die ULZANI mein Universalmittel ist. Alle anderen Lampen, außer eine High-CRI Taschenlampe mit großer Leistung, habe ich aus dem Fotorucksack verbannt.
    Alle anderen Lampen sind im Vergleich zur ULZANI Spielzeug. Letztendlich habe ich weniger Equipment im Rucksack und leichter ist er auch.


    Die ULZANI gibt in diversen deutschen Shops und beim großen A zu kaufen. Allerdings muss man sagen, das wenn man entsprechende Angebote bei Aliexpress findet, man viel Geld sparen kann und das identische Produkt erhält. Ich selbst habe mit Aliexpress beste Erfahrungen.



    Ich hoffe ich konnte euer Interesse für diese großartige Lampe wecken und habe euch nicht allzu sehr gelangweilt,

    viele Grüße,

    Steffen

    Liebe Pilzfreunde,


    es ist Mittwoch, heute findet wieder das Online-Treffen per Zoom statt.

    Beginn um 20:00 Uhr.


    Wer möchte dabei sein, wer will etwas zeigen oder Fragen?


    Ich versuche, das ich heute Abend mit dabei sein kann.



    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    ich habe am Sonnabendvormittag Exkursion.


    Da ich von zu Haue nach Lehsten jedoch nur 1 Stunde fahre, komme ich Sonnabend mit zum Treffen. Es kann sein, das ich schon gegen 13 Uhr da bin, es kann aber auch erst gegen 17 Uhr werden.


    Wutzi Falls am Abend gegrillt oder sonst was gespeist wird, mich bitte dazurechnen.


    Ich freu' mich, den ganzen Haufen da kennenzulernen. g:-)


    Viele Grüße,

    Steffen

    Liebe Pilzfreunde,


    die Zeit rennt auch 2025 wie verrückt, wir haben schon Februar…


    Heute findet wieder, wie jeden Mittwoch, das Online-Treffen per Zoom statt.

    Beginn um 20:00 Uhr.


    Wer möchte dabei sein, wer will etwas zeigen oder Fragen?


    Ich werde nicht teilnehmen können, ich liege noch immer die meiste Zeit krank im Bett.



    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    sehr schöne "Funde"! g:-)


    Die Feuersalamander sind hier bei mir nicht gerade in Mengen zu finden. Ums so zu sagen, sie sind selten.


    Ich hatte mal Besuch und wir waren im Wald an einem klaren Bachlauf. Und an einer breiten, flachen, ruhigen Stelle meinte ich, eigentlich könnten da Feuersalamander drin sein...

    Und da waren dann auch Kleine drin. Das war der "Erstfund".

    In Thüringen habe ich die Lurche im Herbst in Mengen und in riesengroß gesehen; dort sind sie wahrlich nicht selten.


    Und wegen des "Feuersalamander verseuchtem Wasser" – ihr wollt nicht wissen, was ihr sonst zu euch nehmt... g:D


    Viele Grüße,

    Steffen

    Liebe Pilzfreunde,


    heute findet wieder, wie jeden Mittwoch, das Online-Treffen per Zoom statt.

    Beginn um 20:00 Uhr.


    Wer möchte dabei sein, wer will etwas zeigen oder Fragen?


    Ich werde nicht teilnehmen können, ich liege seit Montag mit hohem Fieber und Magen-Darm im Bett. Hier in meiner Ecke grassiert das derzeit stark.



    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Martin, KaMaMa,


    ich war mittlerweile schon oft auf der Wasserkuppe. Und auch oft im Nebel...

    Das Wetter sollte passen, zumindest wenn man von der grandiosen Landschaft etwas sehen will.


    Ich erinnere mich, an den Blockhalden gewesen zu sein, Sicht 4-5 Meter. Klar, zum Absuchen der Steine spielt das keine Rolle. Ich erinnere mich aber, das, wenn die Steine nass sind, diese sehr rutschig/glatt waren.


    Eine Übernachtung dort ist sicherlich sinnvoll. In Poppenhausen und Umgebung gibt es viele Pensionen etc.


    Interessant ist auch der Pferdskopf, auf den Felsen dort am Weg von der Wasserkuppe viel Bewuchs auf Holz und Felsen.


    Und dann wäre da noch die Milseburg. Das Bild der Webseite zeigt die Felsen da.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    oha, das klingt nicht gut. Die Gipskartonplatten sind bestimmt auf einem Lattenwerk aufgeschraubt. Und wenn das Wasser zwischen Wand und Gipskarton war/ist, dann ist mit einem Trockner nicht viel gemacht. Die Feuchtigkeit sitzt zwischen Mauerwerk und Gipsplatten. Und die geht nur dann raus, wenn die Platten weg sind.

    Die Gipskartonplatten müssen runter, erst dann den Trockner laufen lassen. Und wie es nun hinter dem Gipskarton aussieht, das ist spannend.


    Und der Pilz ist/war bestimmt ein Saprobiont, ein Zersetzter. Saprobionten zersetzten bzw. wachsen auf totem organischen Material. Hier eventuell die Latten oder anderes org. Material was in den Wänden ist. Und der Pilz benötigt Feuchtigkeit zum Wachsen.



    Viele Grüße,

    Steffen

    Liebe Pilzfreunde,


    heute schon der Aufruf für Morgen, da ich morgen in NRW und Hessen unterwegs bin. Das ist auch der Grund, warum ich zu Jörgs Vortrag nicht anwesend sein kann.


    Morgen am Mittwoch, dem 22. Januar, findet um 20:00 Uhr wieder das Online-Treffen statt.


    Jörg hält dann seinen angekündigten Vortrag über seine seltenen Pilzfunde. Dazu ist jeder herzlich eingeladen.


    Ich kann leider aus oben genannten Gründen nicht dabei sein.



    Viele Grüße,

    Steffen

    Guten Abend

    ...

    Ich war erstaunt, dass die Pilz über einen Monat brauchten bis sie eine gute Grösse hatten, ich dachte, dass sie schneller wachsen, aber die Temperaturen waren lange Zeit frostig. Im Handel züchten sie diese Pilze bei 10 bis 15°C und sie können sie schnell innert weniger Tage ernten.

    Gruss


    Adrian


    Hallo Adrian,


    in Kultur haben die Pilze auch ständig optimale Bedingungen. Als Substrat meist Stroh.


    Freilaufende Austern kenne ich auch relativ langsam wachsend.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Danke für das große Kino :thumbup:


    Ehrlich gesagt, wäre ich in der Jury, wäre das Ergebnis immer noch nicht da. Ich wäre nämlich immer noch am Würfeln :)

    Nur 3 können als Sieger genannt werden, gewonnen haben jedoch alle.

    LG Paulis


    Hallo,


    es war wirklich nicht einfach, das kann ich euch versichern. :gnicken:


    Viele Grüße,

    Steffen