Hallo,
ich denk' das soll ein Rätsel sein, oder? Das ist doch easy. Bei 1 handelt sich um das, und bei B1 um das. Was ist daran so schwer...
Herzliche Grüße von der Tribüne,
Ganovoa
Hallo,
ich denk' das soll ein Rätsel sein, oder? Das ist doch easy. Bei 1 handelt sich um das, und bei B1 um das. Was ist daran so schwer...
Herzliche Grüße von der Tribüne,
Ganovoa
Hallo,
Dein besagter Pilz ist in der Tat ein Verwechsler zu den Reizkern. Das stelle ich u. a. bei Exkursionen und Korbkontrollen fest.
Die Milch ist brennend-scharf. Das man L. t. bei uns in D verwendet habe ich noch nicht gehört.
Jetzt kann es natürlich auch sein, das Art in hohen Nordern anders ist. Laut einem Gift-Pilze Buch gilt auch der Pantherpilz in südöstlichen Ländern als guter Speisepilz. Aussage im Buch: scheinbar sind dort lokal die Giftstoffe nicht in dem Maß enthalten, wie bei uns.
Was L. t. betrifft, so kann ich Dir von einer Verwendung als Speisepilz nur abraten! Es ist das Risiko und der Aufwand nicht wert diese Pilze zu verwenden.
Viele Grüße,
Steffen
...Es gibt ja genug Gnolme, die mir dabei helfen werden.
Sicher. Ja, die gibt es... ![]()
Viele Grüße,
Ganovoa
Alles anzeigenHi Steffen,
mein erster Schwiegervater hat in der Wismut gearbeitet. Hat aber leider nie was drüber privat erzählt.
Ich weiß nicht, ob die das nicht durften in der DDR.
Grüße aus Brandenburg Bärbel
(Hatten in Zeulenroda gewohnt damals)
Hallo Bärbel,
nun, hier waren auch etliche in der WISMUT. Das nichst erzählen durften, davon weiß ich nichts.
Was aber war, das man den Kumples die Gefährlichkeit ihrer Arbeit, Strahlung, nicht in dem Maße mitgeteilt hat, wie das nötig gewesen wäre. Ist aber klar. Und sobald das gesuchte Material das Tageslicht erblickt hat, durfte da kein Deutscher mehr ran greifen, das haben die Russen sofort per Bahn ins eigene Land geschafft. Die Gruben, die Voraufbereitung etc. war auch alles militärisch gesichert... Da könnte man noch viel berichten.
Bärbel, falls es geht, besuche das Uranbergbau Museum, dort erfährst Du viel über das, was Dein Vater warscheinlich gearbeitet hat.
Viele Grüße,
Steffen
Hi,
mit Kakteen beschäftige ich seit meinem 11ten Lebensjahr. Und im Gebiet des Grad Canyon habe ich 15 Jahre hobbymäßig Feldforschung betrieben. Und mein Pseudonym hier im Forum, Navajoa, ist die Kakteengattung, welche es mir ganz besonders angetan hat.
Hallo Steffen, daß du ein Kakteenfex bist, wußte ich ja, auch das mit dem Namen "Navajoa"...aber seit dem 11. Lebensjahr an einer Sache dranbleiben...Respekt!
Hallo, ein paar Jahre Unterbrechung waren dabei, aber dann stellte ich fest, es geht nicht ohne... ![]()
Hallo Radelfungus,
tolle Sache mit dem Eis. Scheint auch so, das das Wasser herausgedrückt wird und dann gefriert.
Viele Grüße,
Steffen
Hi Steffen,
was sind das denn für Anhaftungen an dem geschnittenen Blattsalat? Ist der auf Sand gezogen
. Schon verrückt, was du da im Vogtland so findest. Hat der Fund was mit dem Uranabbau der Wismut aus den 50er und 60er Jahren zu tun? Dein Fund scheint ja ein eher seltenes Mineral zu sein, das aber u.a. in z.B. durch Bergbau "gestörten" uranhaltigen Lagerstätten zu entstehen scheint. Spannend.
LG Michael
Hallo Michael,
Du liegst genau richtig. Hier war die WISMUT tätig. Das spaltbare Material der früheren russischen Atombomben stammt aus den Vogtland und Erzgebirge.
In Bad Schlema ist auch ein sehr interessantes „Museum Uranbergbau“ zu finden.
In Bergen, Mechelgrün, etc. wird noch heute auf den Abraumhalden nach Mineralien gesucht.
Kleine Stücke Pechblende findet man auch.
Viele Grüße,
Steffen
Wow Steffen, das ist alles unfaßbar spannend, was du da zeigst! Ungewöhnliche Pflanzen in der amerikanischen Wüste und dann noch strahlende Kristalle aus dem Vogtland!
Du hast nen Geigerzähler?!!??!?
Und wie bewahrst du das radioaktive Mineral denn sicher auf? In einem Bleikästchen?
Hi,
mit Kakteen beschäftige ich seit meinem 11ten Lebensjahr. Und im Gebiet des Grad Canyon habe ich 15 Jahre hobbymäßig Feldforschung betrieben. Und mein Pseudonym hier im Forum, Navajoa, ist die Kakteengattung, welche es mir ganz besonders angetan hat.
Ja, ich habe einen Geigerzähler, ist ein Bausatz von AliExpress. Der zählt jetzt zwar nicht die Teilchen, macht aber ein „Ticken“. Und je mehr und schneller es tickt, desto mehr Teilchen sind vorhanden. Das reicht für meinen Anwendungsfall aus.
Und ja, die Probe wird in einer Metalldose aufbewahrt; das reicht aus. SO stark strahlt das nun auch wieder nicht...
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Bohan,
danke für's Zeigen!
Was für eine Arbeit, Respekt. ![]()
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
heute einmal etwas ganz anderes. Auch Natur, aber kristallin.
Und zwar habe ich zu Hause das Mineral Uranocircit. Das Uran-Mineral stammt aus einem Granitsteinbruch nahe der Stadt Bergen im Vogtland.
Mein Geigerzähler hat ordentlich zu tun, wenn man in die Nähe der Probe kommt.
Eine sichere Aufbewahrung ist Pflicht.
Ich finde die mineralische Struktur sehr schön.
Größe der Probe 3 cm:
Unter UV-Licht fluoresziert das Mineral sehr stark:
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Thorwulf,
danke für's Zeigen.
Den Panellus stipticus habe ich bisher immer nur nichtleuchtend...
Ah, wir wollten ja telephonieren, sorry, wird nächste Woche nachgeholt.
Viele Grüße,
Steffen
Alles anzeigenKeine Angst, der kommt schon von alleine, wenn er sich bei Dir wohl fühlt.
Es gibt halt so einiges, das einen Gnolm bei seiner Reise aufhalten kann. Weinkella, andere Gnolme und noch viel mehr...
Ja? Na gut, dann warte ich weiter...
Lieber Navajoa!
Warum lachst Du da?
Hallo Christine,
warum nicht; findest Du das jetzt schlimm? Die Gnolme sind ja unterwegs versumpft...
Viele Grüße,
Ganovoa
Hallo Xenia,
ich schließe mich MeckPilz an. Er hat schon richtig bemerkt, das die Pilze schon „drüber sind“; hier zu alt und vertrocknet.
Viele Grüße,
Steffen
Alles anzeigenHallo an alle,
das Reiben mit einem Eisensulfat-Einkristall hat ja vier Gründe
1. Verletzung der Stielrinde, um frisches Zellplasma zu exponieren.
2. Einbringen von Fe(2+)-Ionen,
3. leichtes Handling, gute Transportierbarkeit
4. ein gewisser magischer Coolness-Faktor, um Zuschauer zu beeindrucken
Ein Pinsel mit Lösung leistet eigentlich nur 2.
Der Klotz aus FeSO4/PEG muss sich gerade bei 2. noch bewähren.
Insofern lohnen sich doch noch ein paar Umkristallisationsversuche, der Winter ist ja lang genug für die Kristalle zum wachsen.
Wenn das partout nicht klappen will, wäre m.E. besser als PEG = äußeres Bindemittel, ein inneres Trägermaterial für die mechanische Stabilität.
Was passiert denn, wenn man einen kleinen Schwamm oder einen Streifen Küchen-Schwammtuch mit der heißen Lösung tränkt und trocknen lässt?
Gruß,
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
danke für Deine Infos bezüglich der Nutzung des Kristalls.
Deiner Argumentation stimme ich zu. Der Unterschied zum Pinsel ist schon da.
Dann werde ich, wenn es meine Zeit und Gesundheit zulässt, auch einmal das Züchten der Kristalle ausprobieren.
Die Idee mit einem satt getränkten Küchenschwamm ist nicht schlecht... ![]()
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
ich warte also auf die kleine Tablettenpresse vom großen A, dann teste ich.
Derweil fand ich eine schöne Seite zum Züchten der Eisensulfatkristalle. Der Browser kann die ggf. ins Deutsche übersetzten.
Dort wird auch über die Haltbarkeit der Kristalle in Abhängigkeit der Lagerung gesprochen; sehr interessant.
Es stellt sich die Frage, ob man nicht wirklich besser mit einer Miniflasche mit Pinsel und Lösung beraten ist, auch wenn diese Lösung nur wenige Monate haltbar ist. Denn den Kristall muss man auch verpackt transportieren.
Viele Grüße,
Steffen
Alles anzeigenich habe eben die kleine 3-teilige Tablettenpresse vom großen A bestellt, kommt nächste Woche an.
Dann kann ich testen und berichten.
Hallo Steffen,
weißt du eigentlich schon, wie groß die Tabletten werden?
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
nöö, weiß ich nicht. Abwarten. Wenn die Tabletten wirklich fest werden, kann kann man sich so eine Vorrichtung drehen/anfertigen lassen. Ist ja kein Hexenwerk.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
ich habe eben die kleine 3-teilige Tablettenpresse vom großen A bestellt, kommt nächste Woche an.
Dann kann ich testen und berichten.
Viele Grüße,
Steffen
Liebe Pilzfreunde,
heute Bilder welche dem aktuellen Wetter entfliehen. Wir sind in den USA, Nevada, nahe dem Ort Silver Peack im Esmeralda County.
Hier bin ich u. a. auch durch eine der größten Lithium-Minen der Welt gefahren. Hier werden diverse Lithiumsalze ausgelaugt und in Verdunstungsbecken gepumpt. Über den Verdunstungsbecken entstehen durch die Thermik kleine Wirbelstürme, Dust Devils, welche die Salze in der ganzen Umgebung verteilen; die gesamte Umgebung ist weiß von den Salzen. Wohnen will ich da nicht…
Im Bild sind Hügel aus Bimskies zu sehen. Jede Katze würde sich freuen. In der Gegend gab es Vulkanismus.
Und genau hier, und nur hier, wächst eine sehr seltene Kakteenart, Sclerocactus nyensis. Und dieser S. nyensis war Ziel meiner Suche.
Landschaft am Fundort, der Himmel dort ist dank fehlender Luftverschmutzung wirklich so blau:
Die Pflanzenkörper ragen kaum aus dem Bimskies heraus:
Viele Grüße,
Steffen
Alles anzeigenDas ist ist bestimmt das Richtige: Tablettenpresse bei A. für 10 Euro.
Das ist bestimmt nur die Tablettenform für die Presse, und nicht die (meist hydraulische) Presse selbst. Da müsste man dann mit einem Wagenheber im Türrahmen oder so experimentieren - mit einem Schraubstock wird man nicht genug Druck aufbauen können.
Bernd Miggel : gibt dem Schmelzen doch nochmal eine Chance und schmelze es möglichst vollständig auf und lasse es gaaaanz langsam abkühlen - vielleicht auch wieder im Wasserbad, die hohe Wärmekapazität des Wassers verlangsamt die Abkühlungsgeschwindigkeit.
Gruß,
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
ja, ich dachte auch schon an einen Hydraulischen Wagenheber. Ich habe so etwas. Einen normalen Türrahmen zerdrückt es allerdings.
Ich würde jedoch erst einmal mit einem kräftigen Schlag & Schraubstock beginnen; einfach mal testen. Was soll schon passieren.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Bernd,
ich sehe eben, das es Manuelle Tablettenpressen und Pulverpressen etc. zu kaufen gibt. Hier z. B.
Das ist ist bestimmt das Richtige: Tablettenpresse bei A. für 10 Euro.
Viele Grüße,
Steffen
Alles anzeigenHallo Steffen,
nur mit einem Teelöffel, eine richtige Presse habe ich nicht. Allenfalls einen Schraubstock. Aber wie soll das damit funktionieren!?
Hast du eigene Erfahrungen gemacht?
lg - Bernd
Ich würde mir dazu eine Art Presse basteln. Rohr mit Stempel, ein Loch in einen Stück Metall und den Stempel aus Metall dazu. Ideen habe ich einige. Nur fehlt aktuell die Zeit zum Experimentieren...
Viele Grüße,
Steffen
Hallo zusammen,
ich bin etwas verwundert, daß das Eisensulfat bei den Experimenten geschmolzen ist. Laut Literatur soll es sich bei 400°C zersetzen ohne vorher zu schmelzen.
Björn
Kristallwasser?
Nur so ein Gedanke.
Versuch1: FeSO4 (abgekürzt F) mit Wasser betropft, gepresst, trocknen lassen.
Ergebnis 1: F bleibt bröselig.
Hallo Bernd,
ist das richtig mit Druck gepresst worden? So wie in einer Tablettenpresse?
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
ich selbst nutze Helicon Focus Premium mit einer lebenslangen Lizenz, incl. lebenslangen Updates.
Eben sehe ich, das Helicon aktuell auf alle seine Produkte 30 % Rabatt gibt; das ist nicht gerade wenig.
Hier der direkte Link in den Helicon-Shop.
Viele Grüße,
Steffen
