Hallo,
der Regen der letzten Tage hat Flora und Funga sehr gut getan.
...
Welcher Regen der letzten Tage?
Jetzt sag nicht, ihr hattet Regen? Hier ist es trocken. Den letzten Regen hatten wir am 10. Mai; 2 Liter.
Hallo,
der Regen der letzten Tage hat Flora und Funga sehr gut getan.
...
Welcher Regen der letzten Tage?
Jetzt sag nicht, ihr hattet Regen? Hier ist es trocken. Den letzten Regen hatten wir am 10. Mai; 2 Liter.
Da sich an dem besagten Vorkommen anscheinend die halbe Republik "austobt", bleibt es hoffentlich an den anderen mir bekannten Fundorten ruhig. Mittlerweile habe ich den Frauenschuh auch in der Tschechischen Republik sehen dürfen. Die Dresdner nehmen 250 km Anfahrt in Kauf, da sie anscheinend nicht wissen, dass es zu tschechischen Standorten nur ein Drittel der Strecke ist. Allerdings wird man in CZ bestimmt 10 T€ und mehr an Strafe zahlen müssen, falls man dort eine einzige Pflanze zerstört oder beschädigt. Das Risiko ist hoch.
Hallo,
nee, die Dresdener haben sich mit Eingeborenen getroffen, um gemeinsam die thüringischen Orchideen-Gebiete zu durchforsten. Die machen schon Jahrzehnte in Orchideen.
Ich denke schon, dass sie als Orchideenleute auch die Sto im Nachbarland kennen.
Viele Grüße,
Steffen
Ich werde mich melden, sobald sie fertig ist!
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Hallo in die Runde,
seit Jahrzehnten hatte ich den Wunsch, den in Deutschland vorkommenden Gelben Frauenschuh (Cypripedium calceolus) einmal live zu sehen.
Corne war vor ein paar Tagen bereits an einem Standort und hat
Als dann am Montag auch noch ideales Wetter war, habe ich im wahrsten Sinne des Wortes alles stehen und liegen gelassen und bin ins Nachbarland Thüringen gedüst.
Schon am Parkplatz wurde mir klar, dass ich hier richtig bin: Kennzeichen aus Dresden, Magdeburg, Erfurt, Apolda – gefühlt die halbe Republik war vertreten. Und das an einem Montagmorgen gegen 9 Uhr! Als ich mittags zurückkam, waren es sogar noch deutlich mehr Fahrzeuge.
Die große Kamera habe ich bewusst zu Hause gelassen – für solche Motive leistet das Smartphone ja mittlerweile auch gute Dienste.
Im Habitat angekommen, traf ich auf vier ältere Leute – Einheimische und die Dresdner. Schnell kamen wir ins Gespräch, und das erwies sich als äußerst interessant. Ich konnte einiges über die Orchideen und die Entwicklung des Gebietes erfahren. Einer erzählte, dass er als Kind noch ganze Sträuße von Frauenschuhen mit nach Hause gebracht hat und der Wald früher voll damit stand. Heute ist das leider nicht mehr so – aber dazu gleich mehr.
Gleich zu Beginn begegnete uns die Vogel-Nestwurz (Neottia nidus-avis), eine mykoheterotrophe Orchidee. Wer mag, kann dazu
Außerdem waren ständig verschiedene Formen des Purpur-Knabenkrauts (Orchis purpurea) zu sehen.
In unserer kleinen Gruppe gab es zwei „Erstlinge“ im Hinblick auf den Frauenschuh – einer davon war ich. Und tatsächlich entdeckte ich gleich zu Beginn eine einzelne Pflanze, vermutlich dieselbe, die auch Corne gesehen hatte. Wenig später folgten weitere Pflanzen am Hang, einige Meter entfernt. Meine Begleiter beruhigten mich jedoch: „Da musst du nicht extra hoch – es kommen noch welche direkt am Weg. Viel besser zum Fotografieren.“
Und tatsächlich: Es folgten prächtige Gruppen des Gelben Frauenschuhs – ein absoluter Traum!
Was uns dabei auffiel: Die Frauenschuhe wuchsen ausschließlich dort, wo das Gestrüpp entfernt worden war. Das alte Material war hangaufwärts an den Bäumen aufgeschichtet – ein deutlicher Hinweis auf Pflegemaßnahmen.
Man erklärte mir, dass das Gebiet früher dem NABU gehörte und später an eine Privatperson verkauft wurde. Offenbar war das große Areal für den NABU nur schwer zu pflegen – zumindest war das unsere Vermutung.
Einig waren wir uns aber in einem Punkt: Nur wenn das Gestrüpp und der Unterwuchs regelmäßig zurückgedrängt werden, haben die Orchideen dort auch weiterhin eine Chance. Es darf die Frage gestellt werden, ob der Eingriff in die Natur gerechtfertigt ist oder man ihr freien Lauf lassen sollte.
Auf unserer Tour konnten wir viele beeindruckende, teils große Bestände des Gelben Frauenschuhs entdecken. Der Zeitpunkt hätte kaum besser sein können – die Pflanzen standen in voller Blüte; Idealzustand.
Erfreulich war auch: Wir konnten keine beschädigten oder abgerissenen Pflanzen entdecken. Es scheint also zu funktionieren, dass Besucher respektvoll mit dem Bestand umgehen. Klar, einige haben verbotenerweise den Weg verlassen und vor einigen besonders schönen Gruppen sind Gebetsteppiche entstanden … Aber das ist eben mal so.
Auszug aus dem
Die Pflanze lebt mit einem Pilz der Gattung Rhizoctonia in Symbiose. Die Ernährung erfolgt jahrelang über diesen Pilz, bevor das erste grüne Blatt nach etwa vier Jahren angelegt wird. Bis zur Blühreife können 16 Jahre vergehen.
Auf dem Rückweg begegneten mir schließlich noch große Bestände des Wiesensalbeis (Salvia pratensis) sowie ein Riesen-Buschwindröschen.
Ich hätte dort noch viel länger verweilen können – aber leider war die Zeit begrenzt.
Das war’s für heute,
viele Grüße,
Steffen
Hallo,
ich bin gestern ganz spontan mal ins Nachbarland Thüringen gedüst.
Denn aktuell blüht da der Gelbe Frauenschuh (Cypripedium calceolus) in Hochform und Idealzustand.
Edit:
Viele Grüße,
Steffen
Outdoor-Küche? Pizzaofen? Das wird ja immer besser ...
Ja, gelle ?
Ja, ja. Rein zu eurem Schutz muss das getestet werden ... ![]()
Hallo Brummel,
danke für's Zeigen.
Die Telien hatte ich vor Jahren einmal in Mengen auf einem Wacholder im Garten.
Viele Grüße,
Steffen
ZitatHast Du wenigstens was, wenn Besuch kommt.
Ich dachte dafür liegt die Echse in der Kühlung...
Björn
Ja, der arme „Buckel“ liegt da noch immer. Ich wollte das vorhin aus diversen Gründen nur nicht nachsprechen. Zwecks Beerdigung und so.
Viele Grüße,
Steffen
Gratulation, das Gewitter, das für heute angesagt war, ist ausgefallen, menno !
Naja, dafür wird im Garten wenigstens was, der Outdoor-Küchenbereich nimmt Form an. Spätestens Wenn Der fertig ist, wird das Wetter wohl nass
Outdoor-Küche? Pizzaofen? Das wird ja immer besser ...
Im Franzbranntwein gegen Hautreizungen. Also bilde ich mir zumindest ein.
Innerlich oder äußerlich?
Das ist die gute Frage... ![]()
Alles anzeigenAlles anzeigenAlles anzeigenHi Karl,
wenn du kannst, zerdrück mal ein Köpfchen. Frisch aufgebrochen riechen die nach Xylol.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
ich weiß zwar nicht, wie Xylol riecht, jedoch waren meine, als ich Schnittbilder machte, geruchlos, soweit ich mich erinnere. Ich behalte das mal im Hinterkopf.
Viele Grüße,
Steffen
DDR-Bastelleim in der nicht verschließbaren Metalltube.
Der Weiße?
Ziegelrote hätte ich noch eingefrohren Navajoa , falls du nix zum knipsen findest
Hast Du wenigstens was, wenn Besuch kommt. ![]()
Alles anzeigenAlles anzeigenHallo Sandra,
danke für Mitnehmen & Zeigen.
Nette Ecken hast Du da besucht. Und kranke Pflanzen hast Du auch gefunden. Den Kriechenden Günsel werfe ich in den Franzbranntwein. Soll angeblich helfen ...
Viele Grüße,
Steffen
... gegen was?
Im Franzbranntwein gegen Hautreizungen. Also bilde ich mir zumindest ein.
Hallo Corne,
Danke fürs Mitnehmen!
Tolle Sachen habt ihr da gefunden!
Ich starte heute Vormittag zu den Frauenschuhen und bin schon mal mächtig gespannt. Denn seit Jahren will ich die einmal live sehen, vergesse es jedoch immer wieder. Aber diesmal klappt’s bestimmt …
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
gestern 0,3 Liter Regen. Verteilt über den ganzen Tag. Neuerdings haben wir sekundenweise Niederschlag. Kein Witz. 3 Sekunden fallen Tropfen, das war’s dann.
Weiterer Regen ist abgesagt. Heute hatten wir zumindest mal keinen Bodenfrost.
Viele Grüße,
Steffen
Aylostera pygmaea
Diese Arten scheinen auf Schiefersplitt/Blähschiefer-reiches Substrat zu stehen.
Ja, tun sie. Blähschiefer aus Unterloquitz in Thüringen. ![]()
Viele Grüße,
Steffen
Alles anzeigenHi Karl,
wenn du kannst, zerdrück mal ein Köpfchen. Frisch aufgebrochen riechen die nach Xylol.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
ich weiß zwar nicht, wie Xylol riecht, jedoch waren meine, als ich Schnittbilder machte, geruchlos, soweit ich mich erinnere. Ich behalte das mal im Hinterkopf.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
ich hatte heute Morgen wieder Bodenfrost. Jetzt, 12 Uhr, immerhin schon 10 Grad.
Gestern verteilt über den ganzen Tag 1,7 Liter Regen.
Da wird weder im Garten etwas, noch in Wald und Flur.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo „Kauz“,
super, will ich auch finden. Bisher ohne Erfolg. Aber: niemals aufgeben!
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
ich habe eine Vorlage zum Datenschutz für die PSV erstellt.
Seht einfach mal HIER im Forum. Da ist alles erklärt und als Download bereitgestellt.
Viele Grüße,
Steffen
Liebe PSV‑Kollegen,
die DSGVO ist längst überall angekommen.
Auch wir als Pilzsachverständige sollten sie im Blick behalten – zumindest dann, wenn bei einer Beratung Daten der Ratsuchenden erfasst werden.
„Wie, ich soll mich als Pilzsachverständiger jetzt auch noch mit Datenschutz beschäftigen?!“
Ja, genau so ist es. Und denkt bitte daran: Ihr macht das nicht nur, um irgendeine Vorschrift zu erfüllen – ihr macht es vor allem zu eurem eigenen Schutz.
Das ist für mich der entscheidende Punkt: Ich sorge vor, damit mir im Zweifel später niemand an den Karren fahren kann.
Die Vorlage steht euch hier als PDF-Datei zum Download bereit:
Einwilligungserklärung zur Datenverarbeitung (Pilzberatung).pdf
Ich habe bewusst eine gut lesbare Schrift mit großzügiger x‑Höhe gewählt. Auch die Schriftgröße ist so eingestellt, dass alles angenehm zu lesen und praktisch nutzbar ist.
Ihr könnt die Datei selbstverständlich frei verwenden und bei Bedarf auch an eure eigenen Anforderungen anpassen. Den Text kann man einfach aus der PDF-Datei kopieren.
Tipp: Achte darauf, dass bei der Datenschutzerklärung und dem Pilzberatungsprotokoll immer dieselbe Person unterschreibt. ![]()
Viele Grüße,
Steffen
Alles anzeigenHallo Steffen,
ja, im Frühjahr war noch so einiges zu finden. Schade das unser gemeinsam gefundener Märzschneckling nicht mehr so formschön war.
Danke fürs Zeigen deiner Funde.
VG Jörg
Sobald es feucht genug für Schnecken ist, sind die H. m. gewissermaßen schon weg. Siehe unseren ersten Fund, da war nur noch ein Loch im Boden. Das habe ich auch noch nie anders erlebt. Da wäre die spannende Frage, ob das im Laubwald auch so ist, oder ob es dort im Laub keine Schnecken gibt.
wie häufig es in der Praxis tatsächlich zu Bußgeldern kommt
Ich wage zu behaupten, dass diesen Pilz wahrscheinlich maximal 2 von 100 Naturschutzbehörden-Mitarbeitern kennen und von diesen 2 einer weiß, dass er einen Schutzstatus hat.
Das weiß mein Förster auch nicht, dass in seinem Wald so etwas wächst. Ich fragte ihn mal danach.
Hallo,
vor ein paar Tagen haben wir, verteilt auf 2 Tage, 31 Liter abbekommen.
Doch jetzt nur noch Getröpfel. Heute z. B. über den Tag verteilt 3 Liter.
Bei meinem Bruder an der Küste regnet es in Strömen, woanders auch. Es werden Regenmengen von 50 Liter, 80 Liter aufgerufen. Für die nächsten Tage sind ebenfalls Mengen wie 0,7, 1,3 usw. angesagt. Für die Wälder ist das zu wenig.
Es ist wie immer, hier bei mir ist es eben trocken.
Viele Grüße,
Steffen
