Beiträge von Navajoa

    Das hat nur den Nachteil, dass klimatisch bedingt manche überhaupt keine Chance haben, jemals zu gewinnen. Beispiel: H. marzuolus tritt bei dem einen im Januar auf, bei mir in meinem Kältegebiet erst Mitte April.

    Liebe Pilzfreunde,


    heute, am Mittwoch, dem 10. Juni, findet, wie immer ab 20:00 Uhr, das Onlinetreffen statt.


    Alle sind dazu herzlich eingeladen!

    • Wer möchte teilnehmen?
    • Wer hat etwas Spannendes zu zeigen?
    • Gibt es Fragen oder andere Anliegen?

    Wir freuen uns auf einen regen Austausch und ein lustiges Besammensein.


    Ich bekomme ab heute Besuch #2 meiner Besuchsreihe. Insofern bin ich nicht dabei.



    Viele Grüße

    Steffen

    Hallo,


    die Farbvariationen des Frauentäublings sind sehr vielfältig. Von fast weiß, rosa, rötlich, lila-grün geht alles. Eine Farbe festzulegen, ist praktisch unmöglich.


    Geschmacklich zu empfehlen und er ist festfleischig, was ich besonders mag.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    also Siebenstern ist bei uns fast sowas wie ein Unkraut :glol: Im Ernst: ich finde ihn bei uns im Wald immer wieder. Keine seltene Pflanze... aber eine sehr hübsche. Ich mag den auch!


    VG Corne

    Hallo Corne,


    das ist natürlich super, dass es die Wappenpflanze des Fichtelgebirges bei Dir so häufig gibt.


    Mein Besuch aus NRW hat die zum ersten Mal gesehen. In Syrau und Umgebung fand ich sie auch noch nicht.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Steffen,


    das kleine Wintergrün ist wirklich hübsch. Ich habe es vor ein paar Jahren bei uns auf einer Halde entdeckt, als ich nach Erbsenstreulingen suchte.


    VG Corne

    Hallo Corne,


    das hatte ich bis dato noch nie gesehen. Ja, es ist sehr hübsch anzusehen. Und angeblich auch nicht überall zu finden.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Steffen,


    an welchem Juncus habt ihr den Rost gefunden? Da gibt es durchaus noch andere Kandidaten als Uromyces junci.


    Björn

    Hallo Björn,


    ich ahnte schon, dass es bestimmt binsenartspezifische Pilze gibt …:gzwinkern:


    Offen gestanden kann ich Dir die Art nicht nennen. Leider ist auch kein Bild der befallenen Binse vorhanden. Jeder, der mit war, dachte, der andere hat ein Bild davon gemacht.

    Was mir aber aufgefallen ist, dass die Stängel im Vergleich zu dem, was man sonst an Binsen findet, recht kurz waren. Blütenstände waren keine vorhanden.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Bei mir ergab heut ein genauerer Check der Sommersteinpilz und Täublings Stellen im Hauswald keine weiteren Funde.

    Hab dann bisschen Walderdbeeren gesammelt, 250g sind es geworden. Genug für eine Runde Erdbeer-Eis. Für Marmelade wird es heuer wohl nicht reichen. Mehrere Kilo wie im letzten Jahr sind bei der Menge heuer völlig undenkbar. Die Trockenheit... :(


    LG Christopher

    Hallo Christopher,


    250 g Walderdbeeren sind doch nicht schlecht. Ich habe damit immer „normale“ Erdbeeren aromatisiert/parfümiert.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo zusammen,

    heute folgt der dritte und letzte Teil meiner Exkursionen mit meinem Besuch. Dieses Mal ging es in Richtung Fichtelberg im Erzgebirge.


    Großpilze gab es dieses Mal zwar keine, dafür aber einige andere interessante Entdeckungen.


    An einem Lost Place des ehemaligen Wismut-Uranabbaus, mitten in einem eingestürzten Gebäude, wuchs einer der Blutmilchpilze, Lycogala. Die Farbe erschien mir eher lachsfarben als die sonst bei mir heimische Form, die deutlich orangefarbener ist.




    In der Nähe des Fichtelbergs gibt es in den noch intakten Wäldern auch Hochmoore. Ein solches haben wir besucht. Bereits am Wegrand vor dem eigentlichen Moor fanden wir Sphagnum (Torfmoos) – kein Wunder, denn Torf wurde hier über viele Jahrzehnte hinweg abgebaut.


    Meinem Besuch erklärte ich, dass es einen Pilz gibt, der Sphagnum parasitiert: Sphagnurus paluster, das Sumpf-Graublatt.

    Und prompt konnten wir ihn auch finden!




    Meinen letzten Fund dieser Art hatte ich in Thüringen. Da er direkt im sumpfigen Bereich wächst und mir die Art gut bekannt ist, habe ich dieses Mal auf eine Entnahme verzichtet.



    Gleich daneben wuchsen zahlreiche Exemplare des Siebensterns, Lysimachia europaea. Siebenstern Diese kenne ich bereits aus dem Gebiet rund um Ochsenkopf und Schneeberg in Franken – hier waren sie jedoch besonders häufig und standen in voller Blüte.





    Und ebenfalls ganz in der Nähe entdeckten wir eines der Wollgräser, Eriophorum. Wollgräser





    Da es sich um ein Moor handelt, durften natürlich auch die Binsen nicht fehlen. An einer Pflanze fanden wir Uromyces junci, den Binsenrost.




    Damit sind die Touren mit meinem Besuch zu Ende. Der nächste Besuch kommt diese Woche …


    Viele Grüße

    Steffen

    Hallo,

    ich war mit meinem Besuch wieder unterwegs und möchte euch eine kurze Zusammenfassung der gestrigen Funde geben.


    Wir haben einige schöne Exemplare von Boletus reticulatus (Sommersteinpilz) gefunden – und das nicht wenige. Wirklich traumhafte Fruchtkörper! Leider haben auch hier die Maden wieder ordentlich gewütet, sodass die Ausbeute überschaubar blieb. Für ein leckeres Abendessen mit Steinpilzen in Sahnesoße und Bandnudeln hat es aber dennoch gereicht.






    Außerdem konnten wir den ersten Amanita pantherina (Pantherpilz) des Jahres 2026 entdecken – ein Einzelexemplar, das sich hervorragend zu Anschauungs- und Lernzwecken für meinen Besuch eignete.




    Dann gab es noch mehrere Russula cyanoxantha (Frauentäublinge), teilweise in einem richtig guten Zustand: festfleischig und nahezu madenfrei – so wünscht man sich das.




    Ebenfalls vertreten war Bolbitius titubans (Goldmistpilze).


    Ich habe zusätzlich die Stelle erneut aufgesucht, an der ich vor etwa 14 Tagen Inocybe erubescens (Ziegelroter Risspilz) gefunden hatte. Hier im Forum. Die Fruchtkörper sind inzwischen zwar etwas in die Jahre gekommen, aber noch gut erhalten. Jetzt sind sie richtig adult und sind auch typisch „rissig“. Der Geruch erinnert deutlich an Obsttrester.




    Zum Schluss gab es noch einen Vertreter der Agaricus xanthodermus-Gruppe (Karbol-Egerling / gilbender Champignon). Einen auffälligen Geruch konnte ich dieses Mal nicht feststellen – allerdings riechen auch die Karbol-Egerlinge, die jedes Jahr bei mir im Garten wachsen, ebenfalls nicht.




    Und es gab noch Neoboletus erythropus (Flockenstieliger Hexenröhrling). Auch in recht groß. Und selbst diese Pilze waren, obwohl das recht ungewöhnlich ist, stark madig.



    Fazit: Da, wo es geregnet hat, oder der Regen wegen wenig Bewuchs hinkam, da findet man aktuell auch einiges an Pilzen.



    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    ich habe Dr. Heinrich Dörfelt nicht bewusst persönlich gekannt.


    Schade beim unumgänglichen Tod eines Menschen ist, dass sein Wissen verloren geht.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    gestern habe ich mit meinem Besuch eine kleine Pilzrunde direkt vor der Haustür unternommen.

    Auf einigen kahlen Flächen hat der Regen vom Sonntag tatsächlich schon etwas bewirkt.


    Zunächst fanden wir Amanita rubescens (Perlpilze) und Amanita excelsa (Graue Wulstlinge). Leider waren viele Exemplare bereits stark von Schnecken und Maden angefressen. Dennoch schieben bereits weitere Fruchtkörper nach – sie sind gerade erst aus dem Boden gekommen.


    Im Anschluss entdeckten wir prächtige Exemplare von Boletus reticulatus (Sommersteinpilzen) – wahrhaft traumhafte Pilze. Bedauerlicherweise waren auch diese bis tief in die Hüte hinein von Maden befallen.


    Die ersten zwei:





    Und noch dieses tolle Exemplar:




    Außerdem begegnete uns eine wunderschöne Suillellus luridus (Netzhexe). Wie so oft war auch sie stark madig – und zwar durch recht große Maden, die entsprechend breite Fraßgänge hinterlassen. Daher durfte auch dieses Exemplar am Fundort verbleiben.




    Weiterhin fanden wir zahlreiche Russula cyanoxantha (Frauentäublinge). Viele davon waren jedoch durch Schneckenfraß bereits so stark beschädigt, dass nur noch Gerippe übrig geblieben sind. Einige wenige, junge Exemplare waren aber noch gut genug für die Pfanne.




    Ferner entdeckten wir Lycogala epidendrum (Blutmilchpilze) sowie eine Pflanze, die man nicht allzu häufig zu Gesicht bekommt: Pyrola minor (Kleines Wintergrün).




    Doch insgesamt zeigt sich deutlich: Es braucht noch mehr Regen. Gestern hatten wir zwar etwas Niederschlag – ganze 0,4 Liter –, aber das ist leider noch viel zu wenig.


    Heute unternehmen wir eine weitere Runde in einer anderen Gegend – ich bin gespannt, ob und was wir finden werden.



    Viele Grüße,

    Steffen