Hallo,
gestern gab es hier 3,5 Liter. Das allerdings wieder in Sekundenschauer über den ganzen Tag verteilt. Am Boden kommt so nichts an. Nur das Gras wächst und die Schnecken freut's.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
gestern gab es hier 3,5 Liter. Das allerdings wieder in Sekundenschauer über den ganzen Tag verteilt. Am Boden kommt so nichts an. Nur das Gras wächst und die Schnecken freut's.
Viele Grüße,
Steffen
Alles anzeigenShroom Hallo,
Sorry, ich hab mich etwas missverständlich ausgedrückt.
Du hast recht, und was Du sagst wußte ich vorher (daß unter Umständen B. edulis schon sehr früh auftaucht ist bekannt, manche habe schon mal Ende Mai welche gefunden).
Was ich eigentlich sagen wollte ist, daß der thüringische Pilzfreund
1. in einer Zeit in der auf den meisten und besten Pilzjäger über eine "große Pilzflaute" klagen
2. und nichts, kaum oder höchstens eine Speisepilzgattung finden,
3. dieser 4-5 Arten gleichzeitig findet (auch Täublinge und Perlpilze) am gleichen Tag und wahrscheinlich auch Ort
und vor allem 4. daß er auch noch Sommersteini und Edulis gleichzeitig erntet, bei seinem Edulis Erstfund in diesem Jahr.
Edulis und Reticulatus am gleichen Tag und (fast) gleicher Stelle, das Glück hatte ich auch mehrermals, aber nicht oft (höchstens 2 mal im Jahr), und nie im Juni.
Da darf man schon sagen, (ok, meinetwegen, nicht "ungewöhnlich"), aber jetzt sehr selten, rar, positiv erstaunlich oder unerwartet, oder daß es bis jetzt in diesem Jahr vielleicht eine Premiere dieses Jahr ist.
so was in die Richtung ist das schon, glaub ich kann man schon so sagen....
LG
Hallo,
B. edulis gab es hier schon einmal Mitte Mai zu finden. Da muss man dann schon genau hinsehen um es zu verifizieren.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
hier noch eine Aylostera heliosa, dieses Mal aus einem anderen Standort als die gestrige A. h. Die Bedornung ist von der Art her gleich, aber etwas lockerer, die Blüten deutlich ins Rot gehend.
Aylostera heliosa ssp. solisioides n. n., RH 1014, Tarija, Cercado – Junacas, 2600 m, Kantenlänge Topf: 5 cm
Viele Grüße,
Steffen
Liebe Pilzfreunde,
heute, am Mittwoch, dem 17. Juni, findet, wie immer ab 20:00 Uhr, das Onlinetreffen statt.
Alle sind dazu herzlich eingeladen!
Wir freuen uns auf einen regen Austausch und ein lustiges Besammensein.
Mir geht es aktuell gesundheitlich nicht so gut, ich muss sehen, wie es mir heute Abend geht.
Viele Grüße
Steffen
Hallo in die Runde,
auch jetzt gibt es noch Kakteenblüten zu entdecken – hier ein hübscher Nachzügler.
Aylostera heliosa, Feldnummer WR 314, stammt aus Bolivien (Tarija), von der Straße nach Narváez, in einer Höhe von etwa 2400–2500 m.
Typisch für alle A. heliosa sind die wunderschöne, dichte Bedornung sowie die vergleichsweise langen Blütenröhren.
Die Form WR 314 ist dabei ein ganz besonderes Highlight:
Viele Grüße,
Steffen
... vielleicht fahr ich nächste Woche mal rüber nach PL ...
Was? Fremde Reviere plündern?
![]()
Manche wohnen da sogar im Erzgebirge ...
Das habe ich auch schon gehört
muss echt schön sein da
Ja, stimmt, es gibt schon tolle Ecken da. ![]()
So ein schöner Flyer
Ja, vom Besucherberkwerk Pöhla, „Zinn Kammern“ im Erzgebirge.
Manche wohnen da sogar im Erzgebirge ...
Viele Grüße,
Steffen
Ich bin gerade sooo frustriert!
Wir hatten in den letzten 30 Tagen fast 100L Regen, aber Pilzwachstum? Null komma garnix!
Egal Wo ich schaue, es wächst einfach nix außer VIELLEICHT Schwindlinge... Ein einziger Täubling hat sich aus der Erde gequält, so zerfressen, dass nicht mal ein bisl Bestimmung möglich war....
Ich glaube, ich such mir doch ein andres Hobby
Blöde Schwamme, Grüßle Wuthexx Hilmi
Hallo Sandra,
eben habe ich wunderschöne Flockenhexen geholt. Und man glaubt es kaum – madenfrei!
Und schon habe ich sie zum Trocknen auf den Dachboden gebracht. Da ist es warm und es hat Durchzug. Bei dem Wetter sind die morgen fertig.
Perlpilze und Frauentäublinge habe ich stehen gelassen. Netzhexen ebenso, denn die sind IMMER madig.
Sandra, vielleicht solltest Du Dir mal einen netten Park suchen. ![]()
Denn da bewirkt auch wenig Regen wahre Wunder.
Viele Grüße,
Steffen
Wie groß ist denn das Vogtland?
Hallo,
das Vogtland hat schon einiges an Fläche.
Klimatisch ist es sehr unterschiedlich. Und ich wohne nun mal in einem bekannten Trockengebiet.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Martin,
als Taschenlampenfan habe ich auch mehrere UV-Lampen. Preisklasse allerdings > 10 Euro.
Die Unterschiede sind teils frappierend. Das liegt zum Teil an den unterschiedlichen Chips, zum Teil an der Optik.
Lampen von „Alonefire“ haben z. B. mittig eine fast dunkle Stelle. Bei anderen ist es genau umgekehrt. Es ist schwierig, eine Lampe mit gleichmäßiger Ausleuchtung zu finden.
Was ich nunmehr allein nutze, ist eine „Convoy S2“; 365 nm. Diese hat eine großartige Optik und Helligkeit. Wer sich mit Taschenlampen, und eben speziellen mit UV-Lampen, beschäftigt, dem ist die S2 ein Begriff.
Wobei ich noch ergänzen muss, das die meisten dieser Mini-UV-Lampen mit nur einer LED in den allermeisten Fällen unbrauchbar sind. Was da als UV-Lampe verkauft wird, verdient den Namen nicht.
Viele Grüße,
Steffen
Ich bin gerade sooo frustriert!
Wir hatten in den letzten 30 Tagen fast 100L Regen, aber Pilzwachstum? Null komma garnix!
Egal Wo ich schaue, es wächst einfach nix außer VIELLEICHT Schwindlinge... Ein einziger Täubling hat sich aus der Erde gequält, so zerfressen, dass nicht mal ein bisl Bestimmung möglich war....
Ich glaube, ich such mir doch ein andres Hobby
Blöde Schwamme, Grüßle Wuthexx Hilmi
Hallo Wuthex,
sach mal, wo kommen die 100 Liter her?
Da wo ich wohne, kommt nix an. Wie immer eben. Aber dafür habe ich Pilze... ![]()
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
ich lese hier von Regenmengen der letzten Tage, die wie Märchen klingen.
Gestern z. B. hatten wir 13 Grad, ziemlichen Wind. Und gefühlt alle paar Minuten Regenschauer. Und diese Scheuer waren nur wenige Sekunden – kein Witz.
Das brachte in 24 Stunden 0,7 Liter.
Ich war mit Besuch unterwegs, da hat es bis nachmittags geregnet wie aus Eimern. Und was war an dem Tag zu Hause? 2 Liter in 24 Stunden.
Und auch für diese Woche Regen in Kleinmengen. Für heute beglückt uns YR mit 0,2 Litern. So wird das hier nichts.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
tja, wenn es auch nicht am Granit liegt – dann habe ich auch keine Idee mehr. Mir fällt eben auf, dass, wenn ich aus meiner Ecke herauskomme und der Granit beginnt, auch der Siebenstern da ist.
Viele Grüße,
Steffen
Alles anzeigenHallo Ihr!
Vielleicht weiß einer von euch wie es um das Thema Pisolithus arrhizus und Schwermetalle steht?
Bei Pisolithus albus ist es wohl sehr bekannt, dass dieser Cadmium und Kupfer aus belasteten Böden für seinen Mykorrhiza-Partner filtert.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26626627/
Wäre dem auch bei P. arrhizus der Fall, sollte man wohl auf Verzehr dieser Art von Bergbauhalden eher verzichten.
Herzliche Grüße
Enno
Hallo Enno,
danke für die Verlinkung des Beitrages.
Das Pilze Cadmium zum Ausbilden der Sporen benötigen, ist bekannt. Sie sammeln das Cadmium also nicht deswegen, weil der Boden belastet ist, sondern weil sie es zur Fortpflanzung benötigen. Ein Punkt, den ich als wichtig betrachte.
Anders als bei Champignons verzehrt niemand kiloweise Erbsenstreulinge. Nicht einmal 500 g, auch keine 100 g auf einmal. Wenn es 10 g Pilze sind, ist das schon viel. Messerspitzenweise als Pulver zum Würzen.
Insofern – keine Panik.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Steffen,
es freut mich dass Du die "Färbekugeln" wieder finden konntest. Ich habe für sie ja leider kein "Auge" und sehe meist nur Steine wenn ich nicht über sie stolpere. Warst Du wieder am Standort wo wir die vor zwei Jahren gemeinsam gesucht (ich) und gefunden (ihr) haben? Rein optisch sieht es ja so aus.
VG Jörg
Hallo Jörg,
ja, das Finden war anspruchsvoll, so direkt nach dem Regen. ![]()
Der Fundort ist da um die Ecke, wo wir vor zwei Jahren waren.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo zusammen,
im Rahmen meines kleinen „Besucher-Marathons“, der am Sonnabend endete, war ich mit meinem Besuch unter anderem auch an einer meiner Fundstellen von Pisolithus arhizus, dem Erbsenstreuling.
Vor Ort hat es den ganzen Tag über kräftig geregnet – während unseres sonstigen „Kulturprogramms“ (verschiedene Burgen) war das kein Problem. Für den Besuch der Erbsenstreulinge hingegen schon, vor allem wenn man das Substrat dort kennt: Bereits bei geringer Feuchtigkeit klebt der Boden wie Mörtel an den Schuhen.
Am Nachmittag ließ der Regen schließlich nach, und wir konnten losziehen. Der Boden war wie erwartet schwierig – große, schwere Klumpen an den Wanderschuhen und dazu alles klatschnass.
Der Erbsenstreuling (Pisolithus arhizus) bevorzugt „gestörte“ Böden, also Standorte, an denen der Boden bewegt wurde.
Als Mykorrhizapilz geht er Symbiosen mit Pionierbäumen wie Birke (Betula) und Kiefer (Pinus) ein.
Auch in meinem Nachbarort konnte ich die Art nachweisen. Dort war zuvor ein Straßengraben ausgebaggert worden – genau diese Bodenstörung, zusammen mit vorhandenen Kiefern und Birken, scheint ideale Bedingungen geschaffen zu haben.
Der erste Fund ließ nicht lange auf sich warten. Üblicherweise entdeckt man die Fruchtkörper daran, dass der Boden über ihnen „aufreißt“. Nach dem Starkregen war davon allerdings kaum noch etwas zu sehen – alles war glattgespült. Entsprechend gestaltete sich die Suche deutlich anspruchsvoller.
Die Fruchtkörper befanden sich in optimalem Zustand, noch ohne beginnende Sporenreife. Diese startet im oberen Bereich und schreitet dann nach unten fort. Im reifen Zustand bildet der Erbsenstreuling noch eine Art Stiel aus, der die Sporenmasse anhebt und so die Verbreitung erleichtert.
Interessant ist außerdem, dass diese Art zweimal im Jahr fruktifiziert – im Frühjahr und im Herbst. Das konnte ich inzwischen auch selbst bestätigen.
Habitat mit Kiefern und Birken:
Wo ist der Erbsenstreuling? (Auflösung am Ende):
Funde:
Der größte Fruchtkörper (Schuhgröße 40 zum Vergleich) hatte geputzt 385 Gramm:
Pilze im Idealzustand:
Auflösung Suchbild:
Das „Fangen“ der Erbsenstreulinge (Pisolithus arhizus) ist das eine – das Verarbeiten das andere. Das Material färbt nämlich extrem stark. Kein Wunder also, dass das braune Sporenpulver früher (und auch heute wieder) als Färbemittel genutzt wird.
Zum Glück kann ich die ganze Prozedur bei mir im Waschbecken in der Garage erledigen – da hat man genug Platz zum Hantieren. Zuerst werden die Pilze in warmem Wasser mit etwas Allzweckreiniger gründlich gewaschen, damit wirklich jeder Dreck entfernt wird. Danach gut abspülen und trocknen lassen. Anschließend schneide ich sie in Scheiben und gebe sie zum Trocknen.
Dabei gilt: Jeder noch so kleine Krümel färbt! Auch wenn man beim abschließenden Reinigen meint, alles erwischt zu haben – irgendwo taucht garantiert wieder ein brauner Fleck auf …
Am meisten Spaß macht am Ende ohnehin das Finden.
Wofür verwende ich die getrockneten Pilze? Hauptsächlich pulverisiert als Würze für Soßen – da reicht wirklich eine Messerspitze. Für andere Zwecke nutze ich sie nicht. Da der Vogtländer zu seinen Gerichten bekanntlich gern reichlich Soße („Brieh“) isst, wird das Pulver mit der Zeit auch gut verbraucht.
Um den Erbsenstreuling wird oft ein ziemlicher Wirbel gemacht, als sei er etwas ganz Besonderes. Ja, er hat einen feinen Pilzgeschmack und färbt Soßen schön dunkel – aber das bekommt man mit anderen Pilzen ebenfalls hin, zum Beispiel mit der Flockenstieligen Hexenröhling (Neoboletus erypthropus).
Ich hoffe, ihr hattet etwas Freude beim Lesen und Ansehen,
viele Grüße,
Steffen
Hallo,
da ist der große Regen angesagt. Nachts hatten wir 0,2 Liter. Laut Radar kein Regengebiet in Sicht. Hier scheint die Sonne. Ich bin gespannt, wo die angesagten 7 Liter heute noch herkommen sollen.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo,
Climbingfreak und Corne , kann es sein, dass eure Funde vom Siebenstern auf Granit-Boden sind?
Denn alle meine Funde haben als Gestein Granit. In Niedersachsen ist der Harz, der hat auch Granitgestein.
Es muss einen Grund geben, warum der Siebenstern bei mir eben nicht wächst; ich habe keinen Granit.
Viele Grüße,
Steffen
Hallo Björn,
das mag schon sein, dass es einzelne Habitate in Niedersachsen gibt, das habe ich auch gelesen. Trotzdem ist das eine meist im Gebirge vorkommende Pflanze. Nicht umsonst ist es die Wappenpflanze des Fichtelgebirges. Sauer und feucht ist klar, das ist an allen Habitaten, welche ich kenne, so. Trotz allem gibt es sie in meinem Heimatort nicht. Obwohl quitschauer und auch nass.
Viele Grüße,
Steffen
An geeigneten Stellen im Erzgebirge oder im Elbi ist der Siebenstern häufig anzutreffen. Verlässt man das Gebiet, ist er selten. Das ist aber auch bei anderen Pflanzen der Fall, wie Succisa pratensis, Petasites album, Cirsium heterophyllum, Prenanthes purpurea usw.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
so ist es, es sind eben Gebirgspflanzen. Ich finde die immer mal, aber in solcher Menge hatte ich ihn noch nie.
Viele Grüße,
Steffen
Das hat nur den Nachteil, dass klimatisch bedingt manche überhaupt keine Chance haben, jemals zu gewinnen
Also wir könnten doch mitmachen, weiß ja keiner ob selbst gefunden oder zur Beratung mitgebracht
Dann nehm ich Sommersteini und Frauen Täubling für mich schon mal
LG Hilmi
Nee, nee, Frauentäublinge definitiv hier.
Und überhaupt alles.
Nebenbei: Im Garten bei mir Schwärzende Saftlinge. Das Saftlingszeugs wächst hier überall.
Alles anzeigenHallo Alex,
ist ja krass, dass du auch Reifpilze getrocknet hast.
Und ja, diesen etwas anderen Geschmack muss man mögen. Wenn wir ihn dann Ende September finden, nehmen wir ihn auch gerne mit. Dann gibt es die u.a. immer mit einer gewürzten Ölmischung bestrichen aus dem Ofen. Man schmeckt ihn klar heraus und ich würde es mal in Richtung honig-kräuterartig beschreiben.
Wenn sehr frisch, unversehrt und noch leicht geschlossen, ein erstklassiger Speisepilz.
VG
Hallo,
ich hatte das Vergnügen, den Reifpilz einmal gesondert zuzubereiten. Die Exemplare waren frisch, auch recht klein, 1A-Qualität.
Nun, was soll ich sagen, die Geschmäcker sind verschieden.
Diese Pilzart kommt bei mir nie wieder in die Pfanne. Fürchterlich … ![]()
Viele Grüße,
Steffen
