Beiträge von Navajoa

    Hallo Thomas,


    da muss ich widersprechen – ich lerne immer dazu. Und wenn es Kleinigkeiten sind. Von anderen abzuschauen schadet nie.


    Licht: Ja, das ist auch eine Glaubensfrage.


    Ich z. B. nutze halt Lampen, welche richtig Licht machen können, wenn es sein muss. Dann bin ich manchmal 1,5 Meter vom Objekt weg, betrachte das Tablet und bewege die Lampe, um ein gutes Licht auf den Pilz zu bekommen (gibt ein tolles Streulicht). Müsste ich die Kamera direkt bedienen, wäre das so nicht möglich. Da müsste die Lampe auf ein Stativ...


    Ein Thema ohne Ende. g:D


    Aber: Letztlich zählt das Ergebnis.


    Viele Grüße,

    Steffen

    meine Wohnung bekomme ich trotz drei Ventilatoren nicht unter 28 Grad runter .

    Die Ventilatoren kühlen ja nicht, sie wälzen die warme Luft nur um. Die Dinger bringen erst etwas (ein bisschen), wenn es bei geöffneten Fenstern draußen kälter als innen ist.


    Da muss ich ein Veto einlegen. Luftbewegung per Ventilator bringt schon etwas. Hält man sich im Raum auf, bildet sich um den Körper eine Wärme- und Feuchtigkeitswolke. Arbeitet der Ventilator, bringt er das durcheinander. Der Kühleffekt durch Verdunstung (Verdunstungskälte; deswegen schwitzt man) wird durch den Luftstrom gefördert. Es kühlt den Körper ab.


    Ohne Ventilator könnte ich aktuell im Arbeitszimmer nicht existieren.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    am Abend am Schreibtisch 29 Grad.

    Jetzt, 5 Uhr, haben wir 16 Grad. Jedoch keinen Wind. Es geht kein Lüftchen – nichts.

    Nachts ist alles offen. Fenster, Türen usw. Aber es fehlt der Durchzug. Die Räume kühlen nicht ab.


    Anbei das, was YR zum Wetter meint:



    Wenn der angedrohte Regen auch kommen würde, das wäre super.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Ihr Lieben!

    Mein Körper hadert gerade mit der Hitze und macht nicht das, was er soll, also, funktionieren... dazu kommt noch ein massives Problem mit dem Ischias. Ich werde heute also eher nicht am Meeting teilnehmen.

    Euch wünsche ich viel Spaß, und Dir Claudia, gute Besserung.

    Liebe Grüße, Tuppie

    Hallo Tuppie,


    dann mal schnelle und gute Besserung!


    Mich hat die Hitze gestern indirekt erwischt. Im Arbeitszimmer 29 Grad. Das kühlste Zimmer, 26 Grad, ist das Schlafzimmer. Da war ich dann vor dem Forumstreffen auch – und bin eingeschlafen. Lüften in der Nacht bringt wenig. Keine Luftbewegung, windstill.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Encephalocarpus strobiliformis

    Eine in jeder Hinsicht hochattraktive Art.

    Bei dieser Gelegenheit die Frage wie Du Deine Kakteen über die Tage mit Temperaturen nahe 40 Grd. C bringen wirst. Ich habe den größten Teil meines Bestandes ins Wohnzimmer geräumt (derzeit 26 Grd C). Man sollte bei solchen Werten auch das Gießen unterlassen.

    Jetzt ärgere ich mich, dass ich nicht schon vor Jahren ein Erdgewächshaus mit Ziegelwänden gebaut habe, die genügend Feuchtigkeit ziehen, zugleich aber auch frostresistent sind.

    Ja, die Hitze ist für die Hochgebirgsarten ein Problem. Alles über 30 Grad ist lebensfeindlich. Da mache ich mir derzeit echt Gedanken!


    Zum Glück ist mein Gewächshaus klein, ich habe Tür und Fenster offen, dazu läuft ein Ventilator. Eventuell trage ich die Pflanzen ins Freie.


    Wasser nützt kaum etwas, die Pflanzen haben das Wachstum längst eingestellt. Also die meisten.


    Und ja, ein Erdgewächshaus ist super! Die Vorteile liegen deutlich auf der Hand. Nicht umsonst hatten das früher etliche Gärtner so.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    heute etwas Besonderes. Diese Pflanze bekommt eben jetzt ihre Erstbeschreibung oder hat sie eben bekommen.

    Sie wurde von einem mittlerweile verstorbenen Sammler aufgesammelt, welcher allein in Bolivien unterwegs war und seine Funde nie veröffentlicht hat. Da der Nachlass zugänglich ist, hoffen die Kakteenfeunde hier, Angaben zum Standort zu erhalten.





    Durch genetische Untersuchungen ist gesichert, dass die Pflanze zur Gattung Rebutia gehört. Durch ihr Äußeres und die Blütenform bringt sie diese Gattung etwas „durcheinander“.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Steffen, vielen Dank für die schöne Präsentation deiner hart erarbeiteten Funde!


    Um 3 Uhr aufzustehen, um anschließend 320 km zum Fundort zu fahren, nenne ich sehr sportlich.


    LG Rainer

    Hallo Rainer,


    meine Arbeitstage beginnen immer um 4 Uhr am Schreibtisch, vorher das Üblichen Frischmachen und Teetrinken.

    Insofern ist 3 Uhr kein Thema.


    Kilometer: Nee, sorry, ich habe mich wahrscheinlich unklar ausgedrückt, Hin- & Rückfahrt 160 km.


    Viele Grüße,

    Steffen


    Hallo Schupfi,


    nun, ich habe vom „mendax“ etwas eingepackt. Das kann ich exsikkieren. Dann können wir das mal sequenzieren.


    Der Text passt schon so.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Thomas,


    wie ich ausführte, spreche ich vom aktuellen Modell der OM-1, der Mark-II. Sich mit dem Vorgängermodell zu beschäftigen, wäre unklug.


    Die OM-1 Mark II ist im Vergleich zur Lumix klapperig. Es ist so. Die Tasten wackeln, alles wirkt alles billig. Das war der erste Eindruck nach dem Auspacken im Vergleich zur Lumix. Den Eindruck hatte nicht nur ich. Positiv zur OM ist, sie ist etwas leichter als die Lumix.


    Ich habe die Bildqualität verglichen, gleiches Objektiv, die Lumix ist mMn besser.


    Den Sucher in der Kamera habe ich nie benutzt; der ist aus. Brauche ich nicht; ich habe da noch nie durchgesehen.

    Ich nutze auch das Display kaum. Wozu auch? Höchstens mal, um Einstellungen zu machen und das Histogramm anzusehen. Beim Knipsen nutze ich das Tablet, da sehe ich alles viel besser.


    Die Lumix hat eine tolle interne Stabilisierung. Das 45-mm-Makro auch. Beides schalte ich natürlich auf dem Stativ aus. Freihandstacking geht natürlich, wenn auch nicht so schnell wie mit der OM; 7 Bilder pro Sekunde macht die Lumix, ja nach Objektiv.


    Und ja: Ich nutze die Kamera ausschließlich für stillstehende Objekte. Das muss man sich immer vor Augen halten.


    Ich habe das aktuelle Topmodel OM-1 Mark II ausgiebig getestet. Ganz ehrlich – ich würde die nicht geschenkt haben wollen. Das, was ich will, kann sie eben einfach nicht.


    Das absolute Aus für die OM-1 Mark II ist die Nicht-Fernbedienbarkeit per Tablet. Das machen Mitbewerber um Längen besser.



    Da Du Thomas auch andere Sachen knipst, welche sich bewegen, ist die Sachlage natürlich eine ganz andere.


    Ich möchte noch einmal betonen, dass ich niemandens Kamera schlechtreden oder sonst auf unbekannte Weise negativ reden möchte. Ich teile hier lediglich MEINE Erfahrungen mit.



    Jeder ist herzlich eingeladen, zu mir zu kommen und sich die Sache, wie ich knipse, vor Ort anzusehen und selbst zu probieren.

    Denn: Nicht glauben, sondern selbst sehen und testen!



    Aber: Jeder mag es so tun, wie er glücklich wird. g:-)



    Worauf ich mich freue, Thomas, ist, das wir bestimmt mal gemeinsam auf Tour gehen werden. Und dann zeigst Du mir bitte, wie Du knipst – man lernt nie aus. :gnicken:



    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo in die Runde,

    vorgestern Nachmittag bekam ich von Jörg die Nachricht, dass er bei sich zu Hause Volvariella bombycina, den Wolligen Scheidling, gefunden hat. Da man diesen Pilz wirklich nicht alle Tage sieht, habe ich natürlich direkt nachgehakt, wo genau der Fundort ist. Jörg hat mir daraufhin sogar eine Skizze erstellt – an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank dafür, Jörg Hannes2 !


    Bei den aktuell hohen Temperaturen stellt sich natürlich immer die Frage, ob ein solcher Fund am nächsten Tag überhaupt noch in gutem Zustand ist. Da ich rund 160 km Hin- & Rückfahrt habe, ist „mal schnell nachschauen“ eher nicht drin. Weil dort aber auch Suillellus mendax (Kurznetziger Hexenröhrling) vorkommt, habe ich mich trotzdem auf den Weg gemacht.


    Ich bin bekanntermaßen Frühaufsteher: Also abends alles vorbereitet, um 3 Uhr meinen üblichen Assam-Tee getrunken, noch kurz die E-Mails geprüft und um 3:15 Uhr ging’s los. Nach entspannten 75 Minuten Fahrt war ich am Ziel. Der Fundort selbst ist übrigens fast schon komfortabel – der Pilz steht keine vier Meter vom Parkplatz entfernt. g:-)

    Auch wenn die Tage langsam wieder kürzer werden: Ab etwa 4:30 Uhr hat man perfektes Licht zum Pilzesuchen – und vor allem noch angenehme Temperaturen.


    Vor Ort gab es dann mehr zu entdecken als erwartet. Nach einem kurzen Abstecher, vor dem Knipsen (knapp 3 Minuten Fußweg) war ich bei den Suillellus mendax, die unter Eichen standen. Einige Exemplare waren noch gerade so in brauchbarem Zustand.


    Zur Volvariella bombycina:

    Der Standort selbst: Eine größere Pappel mitten in einer kleinen Gruppe aus Birken, Hainbuchen und Ahorn, direkt in einem Wohngebiet.




    Volvariella bombycina gilt als thermophil, was bei dem Wetter gut passt. Als Wirte kommen verschiedene Laubbäume infrage – hier war es eine Pappel. Beschrieben wird der Pilz meist am Stamm, teils auch auf Wurzeln. In diesem Fall wuchs er tatsächlich auf einer freiliegenden, verletzten Wurzel, die eine Art Kallus gebildet hatte – dadurch entstand eine kleine Vertiefung, in der der Pilz saß.



    Typisch ist natürlich der wollige Hut. Die Volva war zwar gut ausgebildet und tief im Holz verankert, durch die Hitze aber leider bereits eingetrocknet. Normalerweise wäre sie farblich sehr attraktiv – ähnlich wie Hut und Stiel, oft mit dunkleren Punkten. Aber gut: Man kann nicht alles haben.




    Besonders auffällig waren der Hutrand und das reichlich vorhandene, dunkelrosa Sporenpulver.




    Nebenbei fanden sich auch noch weitere Arten.

    Bei Birke eine Art aus der Gruppe der Stinktäublinge:




    Unter Hainbuche Lactarius circellatus (Gebänderter Hainbuchen-Milchling) mit den typischen Ringstrukturen am Hut und teilweise grubigem Stiel – für mich ebenfalls ein schöner Fund.







    Zurück zu Suillellus mendax:

    Diese standen unter Eichen, nur wenige Meter entfernt von Neoboletus erythropus (Flockenstieliger Hexenröhrling):


    Altes Exemplar des Neoboletus erythropus:




    Charakteristisch für Suillellus mendax sind das feinmaschige, länglich gezogene Netz sowie der für mein Empfinden deutlich rötlichere Stiel im Vergleich zu ähnlichen Arten.






    Im Schnittbild zeigen sich die typischen Rottöne, die teilweise auch im Hut angedeutet sind.




    Letztlich hat sich der Ausflug also absolut gelohnt: entspannt, ohne Hitze, und gegen 9 Uhr war ich schon wieder zu Hause und konnte, wenn auch deutlich verspätet, ganz normal in den Arbeitstag starten.


    Ich hoffe, ihr hattet beim Lesen und Anschauen genauso viel Freude wie ich vor Ort,

    viele Grüße

    Steffen

    Liebe Pilzfreunde,


    heute, am Mittwoch, dem 24. Juni, findet, wie immer ab 20:00 Uhr, das Onlinetreffen statt.


    Alle sind dazu herzlich eingeladen!

    • Wer möchte teilnehmen?
    • Wer hat etwas Spannendes zu zeigen?
    • Gibt es Fragen oder andere Anliegen?

    Wir freuen uns auf einen regen Austausch und ein lustiges Besammensein.


    Ich selbst versuche mit dabei zu sein.



    Viele Grüße

    Steffen

    Hallo,


    also hier hat man den zu erwartenden Regen schon deutlich verringert. Wie immer eben.


    Alle Hoffnung liegt auf dem 1. Juli. Da sind aktuell 17 Liter angesagt. Aber...


    Viele Grüße,

    Steffen

    Diesmal gab’s beim Glühwurmgucken keine Waschbären. Nur glühende Würmchen.


    Hallo Claudia,


    stimmt, genau jetzt ist die richtige Zeit, um Glühwürmer zu finden.


    Früher hatten wir viele davon im Garten – das hat im Dunkeln Spaß gemacht. Heute sind sie verschwunden ...


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    heute einmal etwas aus Mexiko (Nuevo Leon, Tamaulipas und San Luis Potosi), Encephalocarpus strobiliformis:




    Die Pflanzen haben 25 mm Durchmesser, sind wurzelecht gehalten und sind rund 20 Jahre alt. Trotzdem sind es noch Babys. In den ersten Jahren fehlen die typischen Schuppen noch vollständig; man sieht das unten an der Basis. Diese erscheinen erst später.

    Die Kultur ist heikel, aber genau das macht den Reiz aus. g:D


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Erika,


    danke für Deine Informationen.


    Das mit der höheren Auflösung ist nur dann sinnvoll, wenn man z. B. einen Ausschnitt noch in höherer Auflösung haben will.

    Und um die Bilder in ordentlicher Auflösung betrachten zu können, braucht es entsprechende Monitore. Alles eine Schleife ohne Ende …


    Ja, ich weiß, dass das 90 mm seine unerreichten Stärken hat. Ich hatte das alles getestet. Aber: Schleimer knipse ich nicht und bei den wenigen Anwendungsfällen ist es mir dann einfach zu schade, wenn es herumliegt.

    Was mit der Lumix und dem OM 90 mm leider nicht geht, ist die synchronisierte Verwacklungskorrektur.



    Viele Grüße,

    Steffen


    Ja, wer halt Insekten knipsen will, das ist etwas anderes. Das will ich aber nicht.


    Ich habe 256 GB Speicherkarten, die sind mit RAWs schnell voll. Ich muss den Stack nicht abbrechen, ich wünsche, den abzubrechen. Wozu hinterher alles wieder löschen?


    Um Pilze zu knipsen, musst du ohnehin etwas aufbauen. Lampen, Reflektoren usw. In den seltensten Fällen braucht das mal nicht.


    Meiner Recherche nach plant OM keine neuen Kameras, höchstens eine OM III. Keine höhere Auflösung etc. Hast du zu neuen Modellen weitere Infos?