Beiträge von Daniel224

    Hallo Peter,

    das würde ja heißen Pilzpulver, was ja auch eine sehr feine Stückchengröße hat, müßte auch nicht so lang gegart werden.

    Ich habs mal so gelernt und auch hier schon mehrfach gelesen, daß die Garzeit eingehalten werden sollte, egal wie fein auch immer das Rohmaterial ist.

    Manche essen ja Zuchtchampignons roh oder nur kurz angebraten, ebenso Steinis.

    Daher die Frage bezüglich den Pfiffis.

    Ich bin da vorsichtig und gare alle Pilze grundsätzlich mind. 15 Minuten, manches mehr.

    Ja, das Rezept hört sich sehr lecker an, dann probieren wirs mal aus. Gleich mit auf den Einkaufszettel, guten Grieß und Mehl für Pasta, ist alle.


    LG

    Daniel

    Moin,

    ja, daß klingt lecker, ganz lieben Dank für dein Rezept, das möchte ich auch mal versuchen.

    Ich würde das auch eher mit den gegarten Pfiifs machen, ergibt natürlich etwas weniger, die werden ja kleiner.

    Wie verhält sich das bei Pfiffis mit der Garzeit? Auch die oft empfohlenen mind. 15 Min, bei manchen Arten durchaus mehr?

    Da ich es bei den Pfiffis tatsächlich nicht genau weiß, halte ich mich bisher an die 15 Minuten, man kann ja auch vorsichtig braten, sodaß das keine kleinen Briketts werden.

    Da ich sie am liebsten mit Sauce esse, komme ich problemlos auf diese Zeit.

    Bei nicht wenigen Arten wären nur 2 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen, keine so gute Idee.

    Kann jemand mehr zur Garzeit bei Pfifferlingen sagen?


    LG

    Daniel

    Moin,

    über den Mooren bei Hannover, ca. 25 Liter bis heute 14h, und derzeit regnets dort auch wieder, wie stark, schwer zu sagen, vielleicht noch 10 Liter.

    Da ists an freieren Stellen eh immer gefühlt heißer, heute wars teils richtig neblig/diesig den ganzen Tag, wie Waschküche.

    Nass plus warm plus hohe Luft und Bodenfeuchte gleich Pfifferlinge :) , da aber die Wärme weniger kommen läßt, geht schon bis 30 Grad, warten wir eine Woche länger.

    Was dann kommt, schwer einzuschätzen, eine vage Vermutung eines Temperatursturzes mit einstelligen Nachtwerten. Also der erste Herbstanflug. Eigentlich wie immer um diese Zeit, plus minus eine Woche. Das wird dann die Reizker mal in Wallung bringen, denk ich. Tja und die Röhrlinge und Wulstlinge, ich habe gar keine Ahnung.


    LG

    Daniel

    sehr schön zu lesen, wie du die intensive Analyse der Habitate hinsichtlich der Ausrichtung der Sonneneinstrahlung in Ausrichtung N/O/S/W, mögliche Restfeuchte durch Schattenabdeckung von hohem Bewuchs etc. schilderst.

    Alles reine Vermutung, aber oft genug passt das, immer wieder fällt das auf. Also so wirklich nix hatte ich bisher nur zweimal dieses Jahr, im Kalkbuchenwald. Daher momentan nur ins Moor.

    Und selbst wenns so bleibt, dann erkunden wir eben die Umgebung nach noch mehr Pfiffis, da sind zweifellos noch unzählige weitere Spots, nur weiß ich nicht, wo, an manchen läuft man vielleicht vorbei, weil grad keiner da ist, oder so mickrig und unterm Moos. Direkt auf fast kahlem sandigen, eher festem Untergrund in noch mehr direkter Sonne können die Pfiffis aber auch, die bleiben nur eher kleiner, ganz kurze Stiele, tendentiell knalliger gelb, wie so kleine Blümchen sieht das von oben manchmal aus, wunderschön.

    Das können die Reizker auch, von kleiner kann da aber nicht wirklich die Rede sein, die sandigen Habitate bei dir und die Moore in MV sind unseren sicher ähnlich, das nimmt sich nicht allzuviel.

    Ein paar mehr Beutelstäublinge wären ja mal was, aber auch die tun sich sehr schwer.

    Ja und die ganzen Matschtäublinge, war aber klar, es hatte geregnet, da ists eh feucht und dann über 30 Grad, da ist das vorprogrammiert. Die Pfiffis können mehr ab, aber auch da sind mir manche schon etwas weich, am Stiel dann so wässrig, sowas bleibt immer da.

    Moin,

    tja, was soll man sagen, MV ist ziemlich trocken, Rügen geht noch so einigermaßen, ansonsten nur stellenweise oder deutlich westlich von Wismar Richtung SH.

    Bei mir, wie gehabt, obwohl die trockene Zone von Sachsen-Anhalt her näher rückt, aber nur langsam. Die Moore sind stellenweise trotz Wärme immer noch nass.

    Es kommt nicht wirklich groß was, außer die Pfiffis. Die dafür in bisher nicht gekanntem Ausmaß dort. Keine riesen Teppiche, wie mans in manchen Videos mal sieht, aber dafür einen Spot nach dem anderen, die alle seit Anfang Mitte Mai regelmäßig was hervorbringen, auch wenns an ganz kleinen manchmal wirklich nur ein zwei sind und drei vier kleine, die man eben dann da lässt. Die eine neue Stelle vom Wochenende, also da an irgendeinem Weg mal einen Minispot zu entdecken, aber das Ding hatte schon größere Ausmaße, da bin ich gespannt.

    Geschätzt etwa 150m +/- etwas, vielleicht nur davor und danach wegen der Wärme grad keine, also könnte auch mehr sein. eine relativ breite Schneide im Wald mit Weg aus feinstem gräulichem Sand, linke Seite wegen viel Hitze teils staubtrocken und knirschig bei rein gehen, rechts gegenüber auch teils trocken, aber kaum ist da etwas Gras und Moos, klar feucht.

    Aber defintiv eine gewisse Tageszeit mitten in der knalligen Sonne, dafür aber nach Südwest und West, wenns am Nachmittag am heißesten wird, gut abgedeckt von einem etwas älteren Kiefernbestand, der am Rand praktischerweise recht dicht bewachsen ist, innen nicht so viel, außer einiges an Minikiefern.

    Ich hatte leider keine Zeit da drin auch mal zu schauen, da ist mit 100% Sicherheit noch mehr.

    Ich denk mal, da die Reizker jetzt auch kommen, also wie üblich würde ich sagen, immer so Ende August, mal vereinzelt ein bischen eher, aber sonst so wie jetzt +/- 14 Tage. Normalerweise gibts dann eigentlich bald den ersten Schwung Maronen und diverse Schmierröhrlinge, aber ich glaub noch nicht so wirklich dran, daß da was größeres kommt, vielleicht nur ein plötzlicher großer Schwung und das wars dann.

    Hab eher so das Gefühl, daß nun die Reizker kommen, es mit den Pfiffis so weiter geht und ansonsten zwar nahezu alles kommen wird, es aber bei Vielem bei dem geringen Ausmaß bleiben könnte, aber das ist Kaffeesatzleserei.

    Wir werdens ja sehen :)


    LG

    Daniel

    Moin,

    war heute wieder im Moor, an einer anderen Stelle des Waldes, wo ich sonst nur seltener war bisher.

    Es ist exakt eine Art dazu gekommen zum Sammeln, immerhin.

    Heute gabs die ersten Edelreizker für 2024 zu bestaunen, einer madig, einer so klein wie ein 10 Cent Stück, aber immerhin ein guter.

    Röhrlinge, wie gehabt, null. Wulstlinge, eine madige Perle und einen mickrigen Panther.

    Täublinge, alles wie gehabt, nur zwei Arten, von denen es nennenswert was zu sehen gab, R. parazurea und R. vesca, madig/zerfressen 100%.

    Dazu irgendeine Art bräunliche Täublinge, ebenfalls komplett weich und hinüber und einen riesengroßen Schwärztäubling, wo ich R. nigricans vermutet hatte, siehe Moorleiche.

    Kartoffelboviste in größerer Auswahl. An einer bekannten kleinen Pfiffistelle dort war nichts. Aber, wie das momentan eben so ist, es kamen weitere 5 Pfiffispots dazu, zu den vielen anderen. 4 Mini spots und ein recht großer.

    Der zog sich am Wegrand zwischen Gras und Moos entlang, über gut 150m, wie mit dem Lineal gezogen.

    Es war etwas warm, da kommen weniger, aber gar keine, das gibts hier seit Mai nicht, am laufendem Band.

    Fürs Abendessen hats auf jeden Fall wieder gereicht :)


    LG

    Daniel

    Moin,

    ja, in MV ist es in weiten Teilen sehr trocken, dazu die Hitze, da kommt nicht viel.

    Bei uns ist der nördliche und östliche Teil der Heide angrenzend an Mecklenburg und Sachsen Anhalt auch schon reichlich trocken. So gut 50km östlich von mir, so ab Braunschweig/Wolfsburg, auch. Direkt um Hannover drumrum, das geht nach wie vor. Heute hat es am Abend recht stark geregnet für etwa 20 Minuten, war aber eher lokal und löste sich schnell wieder auf das Gewitter. Die "trockene" Zone rückt aber näher an uns ran, ich denk aber, das hat sich bald erledigt mit dem warmem Wetter. Ich schätze, noch gut +/- 14 Tage, dann wirds wechselhafter und kühler. Jetzt gehts erstmal zwei Tage runter, dann wieder rauf mit den Temperaturen, der übliche Wechsel, den wir hier schon länger so haben.

    Schauen wir mal. Die Pfiffis kommen jedenfalls seit Mai ohne wirkliche Pause. Will am Wochenende mal ein angrenzendes Waldstück erkunden, wo ich noch viel mehr Pfiffis vermute.

    Na schauen wir mal, eine Stelle kenne ich da, bin da nur viel zu selten, das wird ganz sicher nicht nur die eine sein.


    LG

    Daniel

    Moin,

    das sieht für mich auch nach Wurzelndem Bitterröhrling aus.

    Den habe ich mehrfach verkostet, ist bei allen Proben nicht annähernd so bitter ausgefallen, wie der Gallenröhrling, teils fast gar nicht, nur so eine leicht herbe Note.

    Vom Geruch her etwas unangenehm, fast so ähnlich wie Schultinte früher, ich empfinde das auch bisweilen so irgendwie säuerlich metallisch.

    Defintiv nix für den Verzehr.

    Der mag gern kalkige Böden. Ich finde den hier auch gern an etwas wärmeren Standorten, Grillplätze, Parks, Waldränder.

    In aller Regel bei Laubbäumen, Eiche, Linde, Buche, Hainbuche, an selbigen Standorten finde ich meist auch gern den Netzstieligen Hexenröhrling.


    LG

    Daniel

    bei uns gab es in den letzten Tagen nun gut Regen... eben Tour durch den Wald (hier gibt es normalerweise viele Röhrlinge, Täublinge etc.... jeglicher Art) gemacht. Nichts ... absolut nichts... außer Kartoffelboviste ... der Boden ist nicht mehr so arg trocken ... echt seltsames Jahr.


    Pfifferlinge sind ebenfalls nicht mehr zu finden.

    Moin,

    bei mir alles, wie gehabt auf der heutigen Tour. Null Röhrlinge, zwei verfaulte Perlpilze(weitere Wulstlinge null), Täublinge, die üblichen Verdächtigen, die trotz aller Merkwürdigkeiten vorkommen. Und wie gehabt Pfifferlinge, inkl. 3 weiterer neuer kleinräumiger Stellen.

    Fotos heute mal keine.

    Zum Essen für mich, meine Eltern und Nachbar hats dicke gereicht.

    Insgesamt knapp 700g Pfiffis, überweigend Cantharellus cibarius, ein paar amethysteus.

    Die waren für die drei, mit Sahnesauce und Pasta, da hab ich mir ein klein wenig was genommen, für mich gabs dann noch anderes, aber da die die Arten nicht kennen, wollten sie nichts davon essen, ist auch völlig ok.

    Für mich gabs dann grünen Salat mit knusprigen Täublingen und einem Stäubling, alles recht kleine frische Exemplare, heute mal kaum madige Täublinge.

    Außer den Pfiffis gabs dann noch:

    1 Lycoperdon excipuliforme

    1 R. Cyanoxantha

    2 R. vesca

    1.R. caerulea

    8 R. parazurea

    Es hat sich mal wieder gelohnt, aber die Auswahl an Arten bleibt so, wie gehabt. Feucht wars, teils sehr feucht, aber bei um 20-22 Grad und leichtem Wind sehr angenehm und nur wenig Mücken.


    LG

    Daniel