Beiträge von Daniel224

    Moin Emil.

    Danke dir für die Erklärung :)

    Man muß auch echt nicht alles sammeln, was potentiell essbar ist.

    So um 60 Arten +/-, das habe ich hier manchmal so gelesen. Wer weiß, was da noch so entdeckt wird und das nicht nur bei den Champignons, es bleibt spannend :)

    Hier sind die ja noch etwas schwach momentan. Ich kenne mich mit denen aber auch nahezu überhaupt nicht aus.

    Na mal schauen, was sich am Sonntag so zeigt im Laubwald, da gibts eine gute Stelle für A. augustus, bisher noch nichts. Die find ich ja immer toll zum Angucken :love:


    LG

    Daniel

    Moin Christopher.

    Meine Güte, die vielen Anistrichterlinge, da find ich wenn überhaupt mal ein zwei einzelne pro Jahr.

    Schöne Goldröhrlinge :love:

    Aber ich lass die goldigen Dinger stehen, die mag ich nicht, den grauen Lärchenröhrling hab ich auch mal verkostet, nimmt sich nichts, bleibt auch da, aber alles reine Geschmackssache, hier vor Ort gibts nicht soo viele Lärchen, in der Heide stellenweise, leider wurde ein großes Stück alte Lärchen abgeholzt dort. Für einen guten Lärchenwald müßte ich an den östlichen Rand des Deister Bergrückens südwestlich von Hannover, oberhalb der Stadt Barsinghausen, da gibts die Goldröhrlinge in Massen. Aber das Terrain ist mir zu anstrengend, schon etwas steil teilweise, ich bin eher für plattes Land ^^


    LG

    Daniel

    Meine Frau hatte ja gestern und heute morgen mal ein paar Bilder gemacht von der Wiese an den Häuserblöcken nebenan, da kommt ja so einiges, vor allem mal wieder Perlpilze und Nelkenschwindlinge und so einige Netzhexen.

    Weiteres hab ich im Vorbeigehen zum Auto vorhin noch nicht gesehen, eigentlich sond dort immer grüne Knollis und Fransige Wulstlinge, kommt bestimmt noch.

    Da steht bestimmt noch mehr, ging bloß nicht so gut heute morgen, hab noch so einige Sachen erledigen müssen.

    Der fusselige Landregen, immer mal wieder alle paar Stunden hat auf jeden Fall was gebracht.

    Sieht momentan auch wieder danach aus, als ob es bald noch was gibt. Das soll laut Prognose erstmal bis Anfang Mitte nächster Woche so weiter gehen, danach eventuell wieder deutlich wärmer, na mal gucken. Die Fusselei hat in den letzten 72h ungefähr 15 Liter gebracht. Stellenweise mehr, Richtung Heide weniger.

    1.

    2.

    3.

    4. massenweise Perlpilze auf der Wieder neben dem Parkplatz einer Arztpraxis

    5.


    LG

    Daniel

    Moin albo :)

    Herzlich willkommen im Forum.

    Champignons sind eine mitunter sehr schwierige Angelegenheit zum Bestimmen, bei manchen Arten brauchts dann Hilfe der Technik, Mikroskop oder Gen Sequenzierung.

    Da gibt es in Deutschland min. 50-70 Arten.

    Zwecks Verzehr sammeln, davon wird abgeraten, weil so einige von denen in nicht unerheblichen Mengen Schadstoffe aus dem Boden anreichern, u.a. Cadmium.

    Diesbezüglich ist es auf jeden Fall besser, Zuchtpilze zu kaufen.

    Manche machen es trotzdem, in geringer Menge, das muß dann jeder selbst entscheiden, ich machs nicht.

    Nur nach Bild ist sowieso keine 100% sichere Bestimmung möglich, eine Verzehrfreigabe ebenso nicht.

    Dafür gibt es die Möglichkeit, sich mit seinen Funden von einem Pilzberater oder Pilzsachverständigen beraten zu lassen.

    Schau mal hier, da findest du eine Auflistung für Deutschland:

    Pilzsachverständige finden / DGfM


    LG

    Daniel

    Hab mir aber sagen lassen, dass hier z.B. die Frauentäublinge komplett auf dem Vormarsch sein sollen und dass die Schnecken überall schneller waren.

    Moin.

    Das Problem kenne ich, besonders bei den Frauentäublingen. Leider, die finde ich gar nicht mal so häufig hier.

    Aber ist nicht so schlimm, die blaugrünen Reiftäublinge sind genau so gut, die gibts hier überall. Die sind doch bei dir auch reichlich kartiert, sammelst du die nicht?


    LG

    Daniel

    Moin.

    Hier regnets, seit Sonntag durchgehend alle paar Stunden mal so eine gewisse Zeit so einen fusseligen Regen. Viel nicht, aber dafür teils wie so ein leichter Nebel, sowas schadet nie, im Gegenteil. Soll wohl bis nächste Woche so weiter gehen, laut Prognose, naja die sind momentan eh mit Vorsicht zu genießen hier.

    Allgemein haben die südlich von Hannover beginnenden "Mittelgebirge"(bis etwa 450m), ein Trockenheitsproblem in den höheren Lagen, also da lohnt allenfalls der Wald an den unteren Enden der Staulagen, da ists sowieso immer interessant, vor allem die nördlich ausgerichteten Stellen.

    Hier im Wohngebiet gehts gerade los. Meine Frau hatte vorhin ein Bild gemacht, von einer ziemlich dicken Netzhexe nahe dem Papiercontainer, hatte sie mir bloß vergessen zu schicken, egal.

    Na das wird ja mal Zeit, hätte schon fast ne Vermisstenanzeige aufgegeben ^^

    Hätte mich auch schwer gewundert, wenn das Teil mal nicht gekommen wäre, exakt die gleiche Birke wie jedes Jahr, immer etwa im gleichen Abstand zum Stamm und immer exakt auf der gleichen Baumseite. Immer nur ein Fruchtkörper pro Jahr, so ein richtig dickes Teil, davor und danach, Fehlanzeige, komme da täglich dran vorbei, kann man ja gut beobachten.

    Mal sehen, was es jetzt so gibt demnächst.

    Am Sonntag gehts vorraussichtlich wieder schöne bunte Täublinge aufstöbern, die kommen jetzt seit etwa 3 Wochen. Könnte sein, daß die auch mal ne kurze Pause einlegen.

    Ich bin gespannt, die Verhältnisse passen.


    LG

    Daniel

    Moin Thiemo,

    ganz lieben Dank für deine Erklärung :)

    So ganz jung und klein ist das leider oft manchmal etwas schwierig zu erkennen. Zwecks sammeln lasse ich sowas dann eben gleich im Wald, wenns uneindeutig ist.

    Ist mir aber auch schon einmal vor Jahren passiert, als ich mit den Täublingen anfing.

    Da hatte ich tatsächlich auch R. vesca vermutet, wars aber nicht. Welchen ich da verkostet habe, gute Frage, war auch relativ klein, irgendwas scharfes rötliches.

    Es ist exakt so, wie du es schreibst, so jung und klein kann das manchmal etwas sehr knifflig sein.

    War aber auch das einzige Mal, seitdem nicht mehr.

    Ist aber auch nicht tragisch, ich denke, das gehört zum Lernen dazu, daß man auch mal die Geschmackserfahrung macht.


    LG

    Daniel

    Moin :)

    Riesenporlingsdöner?

    Davon würd ich ja gern ein Foto sehen :)

    Ich habe vor vielen Jahren mal in Hannover in einem Bio Supermarkt Bratwurst probiert, die waren von der Sache ähnlich wie Nürnberger Rostbratwurst, ähnlich gewürzt. Ohne Fleisch, auf Basis von Austernseitlingen, das war interessant. Ich hätte schwören können, da war Fleisch drin. War aber nicht, hab mir die Packung angeguckt.


    LG

    Daniel

    Moin.

    Ich habe eine Frage zu R. badia, im Vergleich zu R. vesca.

    Habe R. badia bisher noch nicht gefunden, bzw. möglicherweise schon gesehen und nicht als solchen erkannt.

    Kann man die beiden nicht an den Lamellen unterscheiden?

    Hat nicht R. badia ausgebuchtet angewachsene Lamellen? Das hat doch R. vesca nicht oder täusche ich mich da?


    LG

    Daniel

    Moin Manuel :)

    Schau dir mal dieses Bild bei wikipedia genau an, da kannst du das sehr gut erkennen mit dem Ring am Stiel bzw. wie das von unten mit der Teilhülle gemeint ist.

    Perlpilz – Wikipedia
    de.wikipedia.org


    Der Perlpilz hat eine sogenannte Teilhülle und eine sogenannte Gesamthülle.

    Das haben andere Wulstlinge/Knollenblätterpilze auch, z.b der Fliegenpilz.

    Ganz jung und klein umschließt die Gesamthülle oft noch den kompletten zu sehenden Pilzfruchtkörper.

    Im Laufe des Wachstums reißt diese Gesamthülle dann auf und hinterläßt dann auf der Hutoberseite, wie beim Perlpilz oder auch beim Fliegenpilz diese weißlichen, aber je nach Art auch anderweitig gefärbten Flöckchen, das sind die Reste der Gesamthülle. Die können bei feuchter Witterung auch mal fehlen, die sind meist leicht abwischbar.

    An der Hutunterseite hast du beim Perlpilz ein dünnes Häutchen, welches im jungen Zustand noch die Lamellen bedeckt, die sogenannte Teilhülle.

    Im Laufe des Wachstums reißt das ab und bleibt dann als Ring am Stiel zurück. Der kann natürlich auch mal fehlen, abgerissen, abgefressen von Schnecken, weg gegammelt.

    Meist sieht man dann aber trotzdem noch ganz gut die Zone am Stiel, wo er mal war.

    Der Ring sollte beim Perlpilz oberhalb gerieft sein, was aber kein ganz sicheres Berstimmungsmerkmal ist, das kann der Pantherpilz auch gelegentlich mal haben.

    Wichtig ist die rötlich/rosaliche Verfärbung, die man oft sehr gut an der Knolle, in den Madenfraßgängen oder unter der Huthaut sehen kann.

    Das kann auch mal rotbraun ausfallen. Der Stiel geht allmählich in die Knolle über, das sieht dann so rübenartig aus.

    Die Bilder sind ja von drin, so wie es aussieht, versuch mal welche draußen zu machen bei Tageslicht. Kunstlicht kann die Farben verfälschen.

    Versuch mal so nah wie möglich dran zu gehen, um mehr Details aufs Bild zu bekommen. Da fummel dich mal rein, das ist mit eigentlich jedem Smartphone machbar.


    LG

    Daniel

    Völlig richtig Daniel. Der L quieticolor ist vor ca. 2010 nicht als Art richtig erkannt worden.

    Inzwischen liegen Meldungen aus mehr als 15 Quadranten für Niedersachsen vor (noch nicht publiziert bzw. an Pilze D weitergeleitet). Das größte Problem ist aber, dass sich viel zu wenige an der Kartierung beteiligen.

    Grüße Axel

    Moin Axel,

    lieben Dank für die Infos, das bestätigt meine Beobachtung. Als ich begann Reizker zu sammeln und mich mit den unterschiedlichen Arten zu beschäftigen, da wollte ich den unbedingt mal finden, weil er ja angeblich so selten sein sollte. Bin dann den beiden Kartierungen nachgegangen und bin sofort fündig geworden in den Wäldern, die dort beschrieben worden sind.

    Das war zum einen ein Wald westlich von Berkhof an der A7 und einer nordwestlich des Dorfes Wettmar östlich der A7 bei Großburgwedel. Ob das jetzt genau die Waldstücke waren, wo Funde kartiert worden sind, möglicherweise, ich glaub eher nicht, die kommen da einfach vor, in zig Wäldern. Im Grunde genommen hab ich die in nahezu jedem Kiefernwald, wo es sonst auch andere Reizker gibt, gefunden. Ich mach dann mal ein paar Fotos im Herbst, in aller Regel find ich die so ab Ende August, eher Anfang September, je nach Wetterlage.


    LG

    Daniel

    Moin Brigitte :)

    Sehr schöne Funde, gratuliere.

    Der große grünliche Täubling, das ist der Grüngefelderte Täubling - Russula virescens.

    Der blutrote Röhrling - Hortiboletus rubellus, sollte auch passen.


    LG

    Daniel

    Moin Hannes :)

    Oerling schrieb ja bereits über die Hutfarbe, die bei R. vesca wie Schinken daher kommt.

    Das kann hell rosalich sein, kann aber auch bräunliche bzw weinbräunliche Farben haben.

    Mancher Schinken/Fleisch kann ja durchaus auch mal so bläulich/gräulich violettliche Stellen haben, hast du bestimmt schon mal an der Fleischtheke gesehen, das können die auch so ähnlich haben..

    Farben sind bei Täublingen so eine Sache, so einige Arten sind sehr variabel, ein buntes Völkchen.

    Das Bild sieht ja so aus, als ob es drin gemacht wurde. Das Kunstlicht kann die Farben etwas verfälschen. Versuch mal beim nächsten Fund, das Ganze am besten gleich im Wald bzw. bei natürlichem Tageslicht zu machen.

    Zur Basis hin ist der Stiel meist von der Sache her auch etwas härter/fester, so merke ich das auch immer wieder, es sei denn der ist schon komplett madig, so wurde mir das hier auch schon mal vor einiger Zeit beschrieben.

    So von der Sache her würde ich die auch zu 99% als R. vesca einschätzen.


    LG

    Daniel

    Moin,

    Glückwunsch zum Erstfund :)

    Der ist ja bei Pilze Deutschland nicht soo selten in MV kartiert. Da gibts ganz sicher noch mehr, bei uns auch, sind einfach nur nicht kartiert.

    Da müßte man jedweden Wald über viele Jahre cm für cm kartieren, übers ganze Jahr. Das ist ja kaum möglich.

    Nördlich der angesprochenen Linie Hannover-BS habe ich die bisher auch noch nie gefunden, was aber nichts heißen muß. Es sind zwei ältere Einträge aus dem Raum Lüneburg kartiert, da scheinen die Verhältnisse gepasst zu haben, vielleicht irgendeine Parkanlage, Friedhof etc.

    Subappendiculatus ist ja eigentlich am meisten im Süden kartiert, Schwarzwald, Richtung Alpen, Bayerischer Wald, aber es gibt auch eine Kartierung östlich des Schweriner Sees und eine etwas südlich von Flensburg, lt. Pilze Deutschland.

    Ein weiteres Beispiel, Lactarius quieticolor, der Wechselblaue Reizker, gilt hier als selten, gerade einmal ein einziges Mal kartiert in der Region Hannover und einmal nördlich an der Aller.

    Von selten kann gar keine Rede sein hier. Auf +/- 50m Wegrand genau sind mir min. 15-20 Stellen bekannt, an meinem üblichen Pfiffirundweg in der Heide. In weiteren Wäldern zwischen Hannover und Celle bis zur Aller ebenfalls immer wieder zu finden, nördlich der Aller bin ich fast nie, die wirds da bestimmt auch geben.


    LG

    Daniel

    Der wird übrigens in erschreckender Geschwindigkeit häufiger. An ALLEN Netzhexenstellen die ich heute besucht habe stand der auch, mal in größeren, mal in kleineren Gruppen, bei Hainbuche, Linde, Eiche und sogar Birke. Unter ebendieser Birke sehr klobige Netzhexen:

    Moin,

    tolle Funde.

    Ja das liebe netzige Unkraut hat sich vor allem in Hannover mitten in der Stadt auf unzähligen Grünflächen ausgebreitet. Hier ums Haus rum kommen die auch jedes Jahr an mehreren Stellen.

    Mir kommt das auch so vor, als ob die immer mehr werden


    LG

    Daniel

    Moin,

    schon wieder Anhängselröhrlinge, die scheinen ja in so einigen Ecken ein gutes Jahr zu haben.

    Schick, die sehen in dem Alter eben so aus, macht ja nichts.

    Das können richtig große dicke Klopper werden.


    LG

    Daniel