Beiträge von Suku

    Mein Opinel-Pilzmesser lässt sich nicht arretieren, fällt also nicht darunter.

    Hi Claudia Wutzi ,


    die Opinelmesser ab Klingenlänge 7cm haben eine Arretierung. Sie fallen aber trotzdem nicht unter das aktuelle Verbot, weil sie keine "Einhandmesser" sind, d.h. man benötigt 2 Hände, um die Klinge aus zuklappen und festzustellen. Das würde auch zukünftig noch gelten, wenn die Aufforderung des Bundesrates von der Bundesregierung aufgegriffen würde und diese erfolgreich ein Gesetzgebungsverfahren durchlaufen würde. Im übrigen teile ich deine Auffassung: momentan diskutieren wir hier sehr ausführlich über eine Gesetzesinitiative des Bundesrates, also einen Vorschlag, der keinerlei rechtliche Verbindlichkeit hat. Auf Bundesebene geht es da nicht um den Gesetzgeber! Der Bundesrat kann nicht selbst Gesetze beschließen, muss aber einigen Gesetzen zustimmen. Auch dazu ein Link:

    Bundesratsinitiative – Wikipedia

    Von der inhaltlichen Bedeutung mal abgesehen.


    LG Michael

    Hallo miteinander,


    ich finde, dass diese Meldung so undifferenziert vom Nachrichtenwert erst einmal recht bescheiden ist. Ohne zu recherchieren habe ich in Erinnerung, dass bislang die 12 cm Regelung nur für Messer mit feststehender Klinge gilt. Da fällt das Schweizer Taschenmesser eben nicht drunter. In meiner Erinnerung nicht einmal das 12er Opinel, obwohl da die Klinge arretierbar ist. Butterfly-Messer oder Springmesser, die ja m.E. am ehesten den Zweck einer Waffe haben, spielen da in einer anderen Liga und sind nach meiner Meinung zurecht auch jetzt schon verboten (auch diese Aussage ohne Gewähr).

    Käme der Vorschlag mit 6 cm als Gesetz durch, könnte ich mir vorstellen, dass sich das die feststehende Klinge gemeint ist und damit das 8er Opinel weiter nutzbar wäre.


    LG Michael


    Edit: wer interessiert ist, kann hier den genauen Wortlaut der Aufforderung durch den Bundesrat an die Bundesregierung nachlesen: https://www.bundesrat.de/Share…_blob=publicationFile&v=1

    Hallo Gabriel,


    oh ja. Hier im Forum gibt es das alljährliche APR, ein Rätsel. Es werden 24 Tage lang Fotos von Pilzen eingestellt (zugegeben: Fotos von winzigen Ausschnitten von Pilzen) und du kannst raten, um welchen Pilz es geht. Später wird dann aufgelöst.

    Hier das von letztem Jahr Advents-Pilzrätsel 2023

    Allerdings fürchte ich, das ist nicht das, was du meinst, aber sehr unterhaltsam. Auch zum später nachlesen.


    LG Michael

    Hallo miteinander,


    ich teile im Prinzip Navajoa s Meinung. Einen Link mit Pilzbezug einzustellen ermöglicht erst eine Diskussion darüber, so wie es hier auch geschehen ist. Die Idee von neutralen Nachrichten würde ich weiter differenzieren wollen, weil diese m.M. nach einer Illusion entspringen. Alleine die Auswahl von scheinbar objektiven Informationen suggeriert einen Nachrichtenwert und beinhaltet damit eine Bewertung. Das ist eines der Probleme von "Blasen", die vornehmlich in digitalen Medien entstehen, die aber auch schon vorher z.B. durch die Auswahl der Zeitungen, die wir lesen, bestanden. Natürlich geht es da auch um Fake-News. Die Auswahl der (selbtgewählten) Informationen, die unsere Meinung stützt, funktioniert aber viel subtiler. Gerade deshalb sind diskursive Diskussionen die auch offenes Zuhören beinhalten muss, m.M. nach so wichtig.


    Zu den Medien und Schelte an diesen: für mich sind Auswahl, Präsentation, Kommentierung und Aufbereitung von Informationen deutlich vertrauenswürdiger, wenn ich weiß, dass sie den Regeln eines seriösen Journalismus und entsprechender Redaktion entspringen. Es bleibt in meiner Verantwortung, mich breit zu informieren, offen zu bleiben, verschiedene Positionen anzusehen und mir bewusst zu bleiben, dass es DIE WAHRHEIT zu komplexen Gesellschaftsfragen meistens nicht gibt.


    Sorry, dass es so lang geworden und etwas off Topic ist. Ich kann zu solchen Themen einfach nicht die Klappe halten :grotwerd:


    LG Michael

    Hallo Jörg,


    wo sind bei euch denn die Schnecken hin? Hier habe ich von Riesenbovist, Sommersteinpilz und vor allem von den Täublingen meist nur Rudimente übrig. Oft kann man in einem Gewirr von Schleimspuren in ein Loch im Boden schauen und entdeckt, wenn's gut läuft, ganz unten noch Reste des Stiels.


    Das hier wäre wohl auch ein Riesenbovist geworden, hätten die Fressfeinde ihn gelassen.


    Ach, was soll's: JA, ICH BIN NEIDISCH.


    Schöne Vielfalt! Die Edulise scheinen nach den Bildern m.M. nach welche zu sein, bei der eher filzfreien Hutoberfläche.


    LG Michael

    Hallo Urs-Peter,


    ich denke, du hast einen der Scheidenstreiflinge gefunden. Näheres vermag ich nicht zu sagen, aber bestimmt jemand anderes hier. Bei den Scheidenstreiflingen lohnt sich ein Blick auf die Stielbasis. Diese wächst aus einer, meist gut erkennbaren, lappigen Scheide.


    LG Michael

    Hi Urs-Peter,


    Vergleiche doch mal mit Gelbstielinger Nitrathelmling (Mycena renati). Das sind ja Bilderbuch-Exemplare. Schöne Fotos :daumen:


    LG Michael

    Hi Lord,


    der erinnert mich an Breitblättriger Rübling (Megacollybia platyphylla). Bei dem ist übrigens, um die sehr dünne Hutschicht erkennen zu können, ein Längsschnitt unterstützend.


    LG Michael

    Hi Carolin,


    wenn Du am Rechner mit der linken Maustaste auf deinen Avatar (in der rechten Bildschirmecke) klickst, kannst du im Menü "persönliche Notizen" wählen. Am Android-Gerät ist das etwas komplizierter. Hier kannst du Texte verfassen und speichern (Achtung, vor dem Schließen immer auf "Absenden" drücken, sonst ist alles neu geschriebene weg). Ich markiere geschriebenes hier, kopiere es, und füge es an der Stelle, an der ich es haben möchte, ein. Bilder kannst du so allerdings nicht transportieren, die musst du direkt im Thread hochladen.


    LG Michael

    Also so was von trivial. Ich schätze mal ca.80% mehr als hier gerade zu finden ist

    So sehe ich das auch. Bin aus dem Gähnen nicht rausgekommen und wäre beinahe eingeschlafen, weil ich sowas von überhaupt nicht neidisch bin. :gschock: :haue:

    Hi Dani,


    schöne Funde zeigst du. Ich hätte bei dem Bild des Grauen Wulstlings von unten meine Zweifel. Zwischen den Lamellen schimmert es rötlich, auch an der Stielbasis scheinen Rottöne zu sein, falls das nicht eine Fehlinterpretation der Wiedergabe bei mir ist. Dann wäre es ein Perlpilz.


    LG Michael

    Lieber Jörg,


    es ist sehr peinlich, mein Gedächnis hat mich im Stich gelassen. Natürlich hat der Panther keinen gerieften Ring. Paulis hat mich per Konversation auch schon drauf aufmerksam gemacht. Ich habe den Pantherpilz schon etliche Male gefunden, umso trotteliger von mir.


    Danke für die Hinweise, ich ändere das.


    LG Michael

    Liebe Pilzfans,


    heute habe ich in diesem Jahr den ersten Pantherpilz gefunden (dachte ich in meiner Schusseligkeit, deutlicher geht die geriefte Manschette wohl nicht... :grotwerd:. Danke Hannes2 und Paulis, es ist der Graue Wulstling). Traditionell erscheinen die hier immer nahezu zeitgleich mit den Sommersteinpilzen unter zwei alten Eichen.



    Ein schönes Stadium, wie ich finde. Hier kann man noch gut erkennen, wie sich der Ring vom "Bergsteigersöckchen" (das keines ist) trennt. In meiner Fantasie sieht man auch, wie die Riefen am Ring durch die Lamellen "geprägt" wurden. Allerdings weiß ich nicht, ob das überhaupt so ist. Das "Söckchen" ist leider nicht so deutlich ausgeprägt, ich glaube daran haben sich die Schnecken, die auf den Bildern zu sehen sind, schon gütlich getan (klar, schließlich ist das ja auch keins, wie sich das für den Grauen gehört :haue: ). Der typische Rettichgeruch (für A. excelsa) war ziemlich markant.




    Dieser vermadete und arg angefressen Flocki war mir ein Foto wert, weil sich die Raupe so schön unter den Hut geklemmt hatte. Vielleicht suchte die Schutz vor Regen... Rot und Grün bringen einen hübschen Kontrast. Ich habe keine Ahnung von solchem Krabbelzeug, meine App nennt die Rundflügel-Kätzcheneule (Orthosia cerasi).





    LG Michael

    Hallo Maren,


    ich bin dann so ungeduldig, dass ich sofort losziehe. Nach 1-2 Wochen wirkt sich der Regen nach meiner bescheidenen Erfahrung auf die Fruchtkörperbildung aus.


    LG Michael

    Hallo Reinhard,


    die ersten Sommersteinpilze im Jahr sehen nach meiner Erfahrung nahezu immer so von Maden zerlegt aus. Ich habe in diesem Mai inzwischen an verschiedenen Stellen welche gefunden, überall das gleiche. Wenn die massenweise auftreten, z.B. nach Regen, wenn es lange trocken war, gibt es eine Chance auf verwertbare Exemplare. Ansonsten könnte man die Maden auch beim Sommersteinpilz beinahe als ein Bestimmungsmerkmal werten.


    Ob das hier wohl auch mal einer war?




    LG Michael

    Hej Grüni/Kagi,


    <X vielleicht unterscheiden sich an dieser Stelle Gourmands von Gourmets. Dann stellt sich allerdings wieder die Frage: wer is(s)t wer.


    Dazu gab es hier auch mal ne Diskussion:



    LG Michael