Beiträge von Suku

    Das war doch eine vertrauliche Info mit dem "Saiba-Schaf". Die erworbenen Infos aus dem Tribünenlager hätten auch dir weiterhelfen können.

    Dein Nanzgnolm hat Preise für vertrauliche Informationen aufgerufen, die mein sowieso schon so belastetes Herz fast zum Stillstand gebracht haben: alle Vorräte an "gnebannten Mandeln" und weitere 10% der Summe an Chipsen, die E&U in diesem APR ergaunern? Schlechte Idee, die Ergebnisse deiner schlechten Verhandlungen auf arme Kirchenmäuse durch miserable "Stechungnsvasuche" abzuwälzen. Dafür riskiert ein Ehrenmann wie ich nicht seinen guten Ruf und 20 Jahre Fegefeuer. Da versuche ich's lieber bei der Konkurrenz.


    Mimimiachtungsvolle Grüße


    Suku und Gnolmimi

    Ok, dann aber nur das Schaf.

    Aber Wutzi, wir armen Ratenden konnten uns doch immer auf dich verlassen. Es ist wie beim Pilze Bestimmen: aus die Details kommt's an. Und jetzt willst du dieses Spy-Schaf auf der Tribüne mit durchfüttern? Gnolmimi hat den Nanzgnolm gefragt, ob ihm dieses hübsche Tier nicht die Kekse weg frisst. Die Antwort: Hoach Gnuck heiß' un nua Öl futtat. Saiba-Schaf is.



    Mimimi

    Ah, Gnolmimi, was lockt dich aus der Kisd?

    'iiecht so gnut, hat Suku Gnebäck vasteckt?

    Nein, ich habe Mandeln karamellisiert, sonst überstehe ich das hier nicht.

    Ahso, wa'n die leckaen in de Küch?

    Ja waren die leckeren in der Küche :cursing: .

    Wo willst du hin?

    Fah' zum Nanzgnolm, hat uns noch nich g'üün macht. Muss f'agnen, ob APÄ billigna wiad, wenn dea gneb'annte Mandeln k'icht.

    Müsste/sollte ich vorher noch irgendwas machen?


    dito

    Hallo ihr beiden,


    zuerst einmal: das könnt ihr auch nicht verstehen, weil es ziemlich lange gewachsener und ziemlich durchgedrehter Spökes ist.


    Das Rätsel wird sich ab dem ersten Dezember selbst erklären. Darum herum gibt es noch einige Nebengeschichten (die natürlich in Wirklichkeit keine Geschichten sind, sondern Wahrheiten, die von einigen verkannt werden ==Gnolm7 ). Bei dem Rätsel mischen zahlreiche Gestalten mit, die für jede Menge Kurzweil sorgen und die dieTeilnehmenden zwangsläufig kennenlernen werden. Außerdem gibt es Anreize für allerlei, die darin bestehen, Pilzchipse (eine ideelle Währung) zu gewinnen. GI hat in seinem Erstbeitrag hier geschrieben, welche Gewinnmöglichkeiten es gibt. Auch die sind erst im Laufe der Teilnahme und vor allem der Auswertung zu verstehen. Wenn ihr viel Zeit und Lust habt, könnt ihr den Verlauf eines der vorhergegangenen Rätsel anschauen und euch damit etwas eingrooven.


    Zum Beitragsmodus: wenn ihr euch anmeldet, wird die Stelle für Zaster und Knaster (also dieser Threads) euch dazu auffordern, einen imaginären Beitrag zu zahlen, der euch später auch Gewinne ermöglicht. Jede Person, die sich im Forum anmeldet, kann sich 100 PCs (Pilzchips) in der Signatur eintragen. Davon könnt ihr euren Spielbeitrag wieder abziehen und das in der Signatur deutlich machen. So wie es im Eröffnungspost dieses Threads steht. Das erhöht den Spaß bei der Teilnahme um ein Vielfaches.


    Mehr braucht es nicht, außer einer guten Frustrationstoleranz, weil die Rätsel sowieso für Normalsterbliche nicht lösbar sind ==Gnolm6 .


    LG und ein dreifach kräftiges Mimimi

    Michael


    Edit: Schupfi und Rotfuß waren kürzer und schneller

    Hallo Eva,


    herzlich Willkommen hier im Forum der Pilzverrückten. Der PSV aus Facebook hat recht, so wie du dich hier vorstellst bist du sicherlich goldrichtig gelandet. Und ich freue mich über eine Rheinländerin hier. Deinen Trick aus einem Saftling drei zu machen finde ich super:giggle:.


    LG Michael

    Hi Giraldi,


    ich würde mal bei den Flämmlingen suchen.


    LG Michael


    Edit: beim zuerst gezeigten. Dein 2. Post kam zeitgleich, da zeigst du einen Nebelgrauen Trichterling. Riech nochmal dran, der Geruch ist schon charakteristisch.

    Kann ich mir diese Chipse irgendwo eintragen lassen?

    Hallo Bläuling,


    wenn du deine PCs möglichst schnell wieder loswerden willst, nachdem du sie dir in deiner Signatur gutgeschrieben hast, kannst du hier im Vorjahresthread mal schauen, wie das läuft.



    Aber sei gewiss: die 'Nanzscheffelbehöade mit seinem Nanzgnolm wird das auch für dieses Jahr nochmal genau vorstellen. Die werden, wie immer versuchen, die Daumenschrauben nochmal fester anzuziehen und dich in finstere Armut schicken. Noch kannst du wieder aussteigen, überleg' es dir gut. Die Verrückten hier zahlen sich dämlich dafür, mindestens 1 1/2 Monate nicht mehr zu schlafen.


    LG Mimimichael


    Edit: falls du dieses Kauderwelsch nicht verstehst, probier's doch mal mit einem KI-Übersetzer Gnolmisch-Deutsch

    Ahhhh, neeeeiiiiin. Das ist alles ein riesengroßes Missverständnis ==Gnolm11 . Niemals nicht würde ich schon am ersten Anmeldungstag ohne ein ausgiebiges Mimimitrara meine Anmeldung unterschreiben. Außerdem: wo ist Gnolmimi, ohne den geht doch nichts. Hiiiiilfääää.

    Hi Oskar,


    dir ist ja wahrscheinlich sowieso klar: die Bilder sind suboptimal, so ganz ohne Sicht auf die Unterseiten.

    Wie heißt es hier so schön: Keks nur von oben ist wie probieren mit Nase zuhalten. Hast du vielleicht ein paar Angaben zum Biotop? Vielleicht Weihnachtsbäume als Begleiter? Wie ist der Knack? Eher knusprig? Oder bröselig? Oder sogar sandig? So ins Blaue hinein würde ich mal raten:


    1. Braungestreifter Mürbling (Psathyrella brunneisalba)

    2. Glänzender Stacheling (Sarcodon splendidior)

    3. Bestäubter Kipferling (Lycoperdon kipferlii)


    Wie immer, keine Essensfreigabe, dazu müsstest du zum Verkosten schon zum Keksverputzer gehen, z.B. zu mir oder zu einem Gnolm. Auf den Bildern kann man halt nicht erkennen, ob die frisch oder aus dem letzten Jahr überständig sind.


    LG Michael

    Hallo Jörg,


    einen der Seifenritteringe halte ich auch für am wahrscheinlichsten. Wegen des Aussehens, aber auch, weil das in diesem Jahr hier die mit Abstand häufigsten Ritterlingsexemplare waren.


    LG Michael

    Liebe Pilzinteressierte,


    ich war heute nochmal auf 'ne kurze Runde im Park. Erstaunlich, was noch alles zu finden war. Dominant waren Ritterlinge verschiedener Arten und Gurkenschnitzlinge. Hier ein paar Impressionen:


    1. der fragile Rest eines vielleicht Scheibchentintlings


    2. Überstrahlte Keulchen, nicht weiter bestimmt



    3. Ein stämmiger Perlpilz, leider unscharf (nein, ich habe nicht probiert). Davon gab es noch einige


    4. Eine Gruppe Ritterlinge, nicht unter den Hut geschaut, weil es so ein hübsches Grüppchen ist.


    5. Der letzte Vertreter seiner Art


    6. Grüngelbe Gallertkäppchen, schon ziemlich hinüber


    7. passend zur Jahreszeit eine Herbstlorchel. Immer wieder hübsch, wie ich finde.


    8. Die Diva, ein letzter Pfifferling


    9. In der Tropfsteinhöhle? Im Meer? Wer weiß, wo sich dieser Rotrandige rumtreibt.



    10. Als ich nach Hause gehen wollte, fand ich unterm Laub versteckt noch eine Gruppe von Schleierlingen. Ich kann die immer noch nicht in ihre Gruppen einteilen, denke, dass es sich um einen Schleimkopf oder Klumpfuß handelt? Mitgenommen habe ich sie nicht, wollte dann aber doch wissen, was es sein könnte. Das Schlüsseln mit Winkler/Keller gelingt mir nicht. Begleitbaum war eine Hainbuche, der Geruch unauffällig pilzig. Ich kriege junge Schleiereule nicht mehr aus dem Kopf ohne sagen zu können, woran ich das festmachen sollte. Vielleicht hat ja jemand eine Idee.






    Danke für's Mitgehen, Anschauen, Kommentieren usw.


    LG Michael

    Hmmm :/ interessant, diese Fruchtschicht. Sind das Stacheln? Kannst du den Hut mal von oben zeigen? Die Gattungen mit diesen fleischfarbigen Stielen erfordern eine Geschmacksprobe. Dazu kräftig ein Stück des wahrscheinlich ziemlich zähen Stiels abbeißen und sofort wieder ausspucken. Allerdings: bei dieser stark nach oben gebogenen Fruchtschicht wäre mir das Teil sowieso schon zu alt.


    LG Michael

    Hallo Sabine,


    hier im Rheinland waren es nicht nur Schwefelritterling, die einen solchen Boom hatten. Ich habe häufiger als sonst Pappelgrünlinge gefunden, massenhafte Fruchtkörper aus den Aggregaten Erdritterling und Seifenritterlinge sind mir untergekommen. Eine weitere Differenzierung ist mir mangels Kenntnissen zur Zeit leider noch nicht möglich.


    LG Michael

    Hallo Wutzi ,


    danke dafür, dass du dich so engagierst! Und danke, dass du hier mal konkret zeigst, wie du vorgegangen bist und weiteres planst. Ich teile deine Ansicht komplett, dass die sinnvollste Herangehensweise intensive Lobbyarbeit ist: früh Mitmenschen und Entscheidungsträger informieren und sensibilisieren; Möglichkeiten suchen, für die eigene Position zu werben; freundliche Hartnäckigkeit; Teilen der eigenen Begeisterung; sich selbst über die eigenen Möglichkeiten zu informieren... Das ist sicherlich eine erfolgversprechende Methode. Schade, dass das so aufwändig ist, aber wenn man/frau mal so drin steckt, kann es ja auch etwas Spaß machen. Vor allem, wenn es Leute gibt, die sich beteiligen.


    LG Michael

    Hallo APO,


    danke dafür, dass du deine Stellungnahme noch etwas gerade rückst. Ich habe mir eigentlich geschworen, keine politischen Diskussionen im Netz zu führen, weil es m.M.n. sehr schwierig ist mit kurzen, geschriebenen Post so zu agieren, dass keine Missverständnisse entstehen, mir die Zwischentöne fehlen, wie Gestik und Mimik und es schwierig ist, in einem echten Austausch zu gehen. Andererseits kann ich dir Klappe nicht halten, wenn ich den Eindruck habe, es findet bei irgendeinem Thema eine so massive Polarisierung statt, dass hierdurch der differenzierte Austausch nicht stattfinden kann. Weil du mich nochmal direkt zitiert hast, reagiere ich konkret:


    (wenn zum Beispiel PETA, die wirklich mal ein guter Verein waren, es sich auf einmal zur Chefsache macht gegen Karusseltiere, Fleischgerichte in Videospielen und Fotografie von Schimpansen vorzugehen) .

    Ich bin in diesem Thema leider nicht so "drin", deshalb weiß ich nicht, was und wie du das meinst.

    Im Prinzip ist es doch so, das man bei uns jeder Fläche zubauen darf, solange man irgendwo anders eine Ausgleichsfläche bietet, und die ist meistens nicht im mindesten mit der ursprünglichen Fläche zu vergleichen.

    Es gibt in Deutschland ein ziemlich umfangreiches und von nicht wenigen Menschen als viel zu regulierend empfundenes Baurecht. Das kann im Extremfall nach Durchlaufen der demoratisch vorgesehenen Prozesse dort enden, dass die Gestaltung des Vorgartens in Bereichen des Bebauungsplanes das Aufstellen von Gartenzwergen vorschreiben könnte. Ein, zugegeben, exotisches Beispiel, was aber verdeutlichen soll, dass es viele Menschen/Politiker*innen gibt, die diese Regulationen als zu beengend und wachstumshemmend betrachten. Eine Gemeinde ist interessiert an Einwohnerwachstum, weil damit mehr Geld für's kommunale Geldsäckchen von Land und Bund fließt. Auch an der Ansiedlung von Unternehmen sind die Gemeinden aus gleichem Grund sehr interessiert (Gewerbesteuer ist meist die wichtigste Einnahmequelle für die Kommunen). Vielleicht sogar, um auf kommunaler Ebene Projekte Umweltprojekte weiter fördern zu können. Das bedeutet aber gleichzeitig unabdingbar auch Flächenverbrauch. Und Peng, da ist schon der Interessenkonflikt, der mit Gier und Habsucht in dem Beispiel wenig zu tun hat, sondern vielmehr mit unterschiedlichen Ansätzen in der Priorität. Mir persönlich gelingt es oft nicht mehr, einen eindeutigen und kompromisslos unumstößlichen Standpunkt einzunehmen, wenn ich ehrlich (auch mir selbst ggü.) und vor allem offen in den Diskurs gehe. Und dann nehme ich mein Gegenüber meist nicht mehr als Feind wahr, sondern häufig als integere Person mit zumindest in sich gut begründeter Meinung wahr.


    Die, die ernstahften Umweltschutz betreiben wollen, haben da kaum noch eine Chance Gehör zu finden

    Das sehen viele halt anders. "Ich finde keine Wohnung, bin arbeitslos, und so eine doofe Fledermaus hat einen größeren Stellenwert als ich. Deshalb darf die Fläche nicht bebaut werden, mein potentieller Arbeitgeber seine Fabrik hier nicht errichten, weil diese intellektuell verbohrten grünen Holzköpfe fett an ihrem gut gedeckten Küchentisch sitzen und mir vorschreiben, meinen gerade neu eingebauten Heizkessel wieder aus dem Keller zu reißen" (um mal etwas übertrieben anders herum zu polemisieren).

    Die Frage ist doch, wie kommen die an ihre Ämter? Indem ein Versager den nächsten Spezel in ein hoch dotiertes Amt hievt, wo man eine ruhige Kugel schieben kann. Natürlich werden die demokratisch gewählt, aber es werden doch alle negativen Vorwürfe über diese Figuren im Vorfeld konsequent verschwiegen und so etabliert sich ein ganzes Sytem von Inkompetenz das ich im weitesten Sinne als korrpt bezeichnen würde, aber das wird langsam zu politisch, deswegen werde ich es jetzt lassen.

    Die Vertreter der Stadträte werden gewählt, ebenso die Leiter der kommunalen Exekutive, also die Bürgermeister. Diese inzwischen sogar in Direktwahl. Die Mitarbeiter*innen der Verwaltungen sind meist angestellt, machen i.d.R. qualifizierte Ausbildungen, werden dann aber nicht selten schlechter bezahlt, als in vergleichbaren Positionen in der Wirtschaft. Ich kann aus persönlicher Erfahrung und anhand etlicher Beispiele sicher sagen, dass sich das Bild des "faulen, inkompetenten Beamten" längst in der Realität überholt hat, sofern es jemals stimmte.


    Ich stimme allen zu, die beschreiben, dass Verwaltungsprozesse unglaublich aufwendig, z.T. sehr kompliziert und damit teuer, manchmal oder sogar häufig ineffizient und v.a. viel zu langwierig sind. Das liegt aber nach meinen Erfahrungen meist nicht daran, dass dieses System korrupter ist, als andere große Unternehmen (Einzelfälle gibt es überall), sondern an starken Regulierungen. Auch dazu gibt es kein schwarz oder weiß: Regulierungen dienen letztlich auch einem Interessenausgleich (du brauchst dringend eine Wohnung, die Fledermaus auch. Deshalb müssen zunächst Gutachten angefertigt werden, die zeigen, dass sich das im geplanten Bauprojekt vereinbaren lässt, um es sehr platt zu formulieren). Die Verwaltungen sind oft hoffnungslos überlastet, unterfinanziert, unterbesetzt, um diesem Wust an Aufgaben gerecht werden zu können. Da werden dann logischerweise auch schon mal Fehler gemacht.

    Dass persönliche Fehler von Handelnden unter den Tisch gekehrt werden, wird vorkommen. Die andere Seite ist aber, dass im Zuge von Facebook und Co. immer häufig Bashing, Verleumdung, Gewaltandrohungen stattfinden, die noch mehr als unappetitlich sind. Deshalb antworte ich hier so ausführlich, weil mich das ankotzt. Das hat nichts mehr mit Meinungsbildung zu tun, sondern mit Frontenbildung und zerstörendem Hass.

    Und Klimaschutz (ich lasse mal dahingestellt inwiefern wird den überhaupt brauchen) schaut so aus, das sich jeder einen modernen Ablaßbrief kaufen kann, munter weiter seine Gase raushaut, aber dann eine Ausgleichszahlung dafür macht. Inwiefern das dem Klima hilft lasse ich mal dahingestellt, meiner Meinung nach hilft das lediglich den Geldbeuteln der oberen 10000 und gleichzeitig kauft man sich ein Sauberman-Image indem man sein Produkt als "Klimafreundlich" deklariert.

    "Klimaneutral hergestellt" bedeutet heute doch so viel wie "Extrasteuer an die Regierung bezahlt, um eine Lüge über sein Produkt verbreiten zu dürfen

    Auch hier gibt es wieder den Konflikt: Soll die Politik weiter direkt regulieren und damit nach Meinung vieler das (notwendige?) Wachstum weiter beschränken? Und wenn ja, wie? Der Kompromiss mit dem Zertifikaten ist insofern konsequent, als er sich im aktuellen Wirtschaftssystem der Marktwirtschaft bewegt und endlich versucht die häufig nicht berücksichtigen Kosten durch Ressourcenverbrauch etwas fairer einzupreisen. Auch da wird es Mißbrauch geben, das alleine rechtfertigt aber nicht, das Prinzip in Frage zu stellen. Mir persönlich geht das aber auch viel zu langsam, meine Prioritäten lägen anders.


    Die, die ernstahften Umweltschutz betreiben wollen, haben da kaum noch eine Chance Gehör zu finden und in dem Fall, in dem es sich in diesem Thread dreht, macht mich die auf einmal doch sehr rasche Schaffung von nciht mehr rückgängig zu machenden Tatsachen, gerade als man endlich handfeste Argumente für einen Schutzstatus zusammen hatte, doch mehr als stutzig.

    Ich weiß nicht, ob du in diesem Punkt Recht hast, weil ich die Geschichte nicht von Anfang an verfolgt habe. Meine Informationen habe ich nur aus diesem Thread und die bilden sicherlich nur einen sehr kleinen Ausschnitt ab. In der Regel zieht sich so ein Prozess für die Ausweisung neuen Baulandes ziemlich lange hin, v.a. wenn geltendes Recht (Bauleitplanung) geändert werden muss. Für das Äußern von Einwänden und Bedenken gibt es Fristen, die berücksichtigt werden müssen. Man/frau stelle sich vor die gäbe es nicht, dann könnten die Genehmigungen ewig herausgezögert werden und es gäbe keine Rechtssicherheit. Wenn es unmittelbar vor Baubeginn, nach dem Verfahren, neue Einwände gibt, die noch nicht berücksichtigt wurden, ginge ein Baustopp sicherlich nur gerichtlich zu erwirken. Ich würde mir als Bauherr jedenfalls nicht mehr reinreden lassen, wenn ich aufgrund der vorliegenden Baugenehmigung schon viel investiert hätte und die Bagger schon auf Position stehen.

    Ich bin niemanden persönlich angegangen

    Woher weißt du, dass ich oder jemand anderes hier im Forum nicht politisch aktiv ist? Mit Pauschalverurteilungen ganzer Gruppen gibt es eben keine Differenzierung mehr. Aber das hast du ja dankenswerter Weise richtig gestellt und hast deine Bewertung in Richtung Systemkritik geändert.


    Es tut mir leid, dass es soooo viel Text wurde. Ich glaube aber, dass es leider nicht anders geht, wenn ich meiner Stellungnahme wenig polemisieren möchte. Ich gelobe, in diesem Thread jetzt die Füße ruhig zu halten.


    LG Michael