Beiträge von magicman
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Hallo Thorben, vielen Dank für deine
Einschätzung.
Die Byssosphaeria hat oft einen gefärbten Ring um die Ostiole, was hier nicht zu sehen ist.
Unabhängig von der Verfärbung um die Ostiole ist die Peripherie-Größe schon für Byssospaeria etwas zu klein.
Diese liegt deutlich unter einem mm und entspricht eher Ruzenia.
LG Rainer
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Hallo, ich durfte heute Vormittag diesen schwarzen Kugelpilz auf
unbekanntem Substrat finden.
Das Habitat ist erneut der Bachlauf. Ganzjährig wasserführend, Mulde mit viel Totholz, Laubbäume als auch Fichte auf der rechten Seite.
Mir ist klar, dass es nur ein Arbeitstitel geben wird und eine Eingrenzung zur Gattung das Ende Fahnenstange bei der Bestimmung ist.
Fk Gruppen mit Strukturen von einem 1 mm im Durchmesser. Diese haben eine Öffnung, die mit weissen Stoppenpulver? gefärbt ist.
Mit diesen Parameter lande ich bei
Byssosphaeria aber vielleicht ist es auch nur einfach Ruzenia.
thorben96 mag sich vielleicht zu meinem Fund äußern.
Habitat
Dieser über dem Wasserlauf liegende Stamm. Dieser ist Recht langsfaserigDie Gruppe
Vielen Dank für eure Hinweisen
LG Rainer
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Hallo, liebe Pilzfreunde. Ein paar diskussionswürdige Funde habe ich noch, die ich euch nun zeigen werde.
Ich stelle hiermit wiederholt klar, dass diese Betrachtung und Bestimmung nur makroskopischer Natur.
Der Fundeort ist wieder die Heide und der Fundzeitpunkt recht spät (17.11.2025)
1. Clavaria sp: Eine braune starkt runzelige Clavaria die ich bei erster Betrachtung für eine alte C. greletii gehalten habe.
Ich bin mir nun nicht mehr sichter, nachdem ich in folgenden Dokument lesen durfte das es auch einige braune Keulen gibt.
Nachdem ich folgende Dokumente gesichtet habe könnte ich mir gut C. pullei vorstellen. Dies ist natürlich nur ein sehr vorsichter Arbeitstitel.
Ostrow H, Ulmer A geben für die Fundorte teilweise Habitat-Beschreibungen und Arten an, die für meinen Fundort auch zutreffen.
Mycol-Bav-16-Ostrow-Erste-Funde-von-Clavaria-pullei-Donk-in-Deutschland.pdf
European_species_of_Clavaria_Agaricales_Agaricomyc.pdf
Es gibt leider nur ein verwertbares Bild
2. Clavaria/Clavulinopsis: Noch eine gelbe Unbekannte Keule die Büschelartig wächst und rote Spitzen zeigt und wurmartig verdreht ist.
lg Rainer
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Auf Laubrückständen ( Esskastanie so wie auf vergrabenen Eicheln) könnte auch Ciboria batschiana oder C. americana vorkommen die bilden einen recht langen Stiel zu ihrem eigentlichen Substrat aus, und so denkt man
Hallo Felli, an Ciboria batschiana habe ich auch sofort gedacht und diese Art würde ja schon von mir gefunden.
Hier die FK sehen schon etwas anderes aus. Sie haben einen braunen sehr langen Stiel, die Rückseite wirkt adrig, der FK ist deutlich größer (bis 2cm)
und ich musste diese nicht ausgraben.
Eicheln wurden keine gefunden aber das heißt ja nichts.
An Rutstroemia sydowiana habe ich auch schon gedacht, diese Art fruktuziert aber mit kurzen Stiel direkt
am Substrat(Blattwerk) und ist kleiner.
Nun gut beim nächsten muss ich die Fläche Großräumig vorsichtig freilegen, um das Substrat besser bewerten zu können.
LG Rainer
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Hallo, ich habe an diesem Ort, noch zwei interessante Funde machen können, die ich euch nun zeigen möchte.
1. Rutstroemia sp.: In einem angrenzenden Hang mit Laubbaumbestand habe ich folgenden Stromabecherling gefunden.
Aufgefallen ist mit der Fund, weil an dem besagten Ort auch einige Lanzia Echinophila zu finden waren.
Die besagten braunen FK waren größer (ca 2 cm) und fruktizierten auf Laubholzblätterresten.
Diese sind recht lang gestielt, haben an der Unterseite eine ausgeprägte Aderung und Oberseite ziegt ein runzeliges Zentrum.
Im meine auch einen leichten violette Färbung zu erkennen.
Arten, die auf abgestorbenen Laub-Blätter besiedeln, sind eher deutlich kleiner.
Vielleicht kennt ja Felli eine Art, die zu meinem Fund passen könnte.
Fundort: Könnte auch ein Suchbild für die Rätselecke sein

Zum Vergleich mit Lanzia Echinophila
2. Laccaria: Direkt am Wasserlauf im Lehm konnte ich diese tollen gewundenen und stark gerieften Weißsporer finden.
Seine makroskopischen Eigenschaften führen mich zu L. tortilis dem Zwerglacktrichterling
Hinweise und Ergänzungen sind natürlich erwünscht.
lg Rainer
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Hallo Hartmut, eine wunderschöne Darbietung deiner Funde von 2025.
Dies gilt sowohl für die Fotos, als auch für die farbliche und geradezu 3D wirkenden mikroskopischen Details.
Von vielen Arten habe ich noch nie etwas gehört. Vielen Dank

LG Rainer
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Der Winter kommt langsam in das warme Rheintal. Die letzten Tage habe aber noch Funde zugelassen.
Habitat; Kalk; Schotter; Sand; wärmebegünstigte Heidelandschaft
Psathyrella spec.: Ein gesellig wachsene zwischen Sträuchern. Stark hygrophane Hütte; Jung dunkel mit gut erkennbaren Hüllresten am Rand
Geschack Mild; Geruch angenehm pilzig; SPP Schwarz/braun ohne weitere Färbung, Fleisch braun Stiel hohl werdend
2. Deconica: Ein dunkler Kahlkopf (1cm) mit herablaufenden Lamellen auf Stein und Sand. Wahrscheinlich D. Montana aber der Standort ist etwas
ungewöhnlich Steinig und Sandig. Diese Art finde ich sonst nur im Moos. Das SPP ist schwarz.
Oberseite ist unscharf, sorry
Baby
3. Entoloma Vindobonense
Ich finde bei jedem Besuch schon seit einem Monat diesen Entoloma. Die dunkle Erscheinung und der Geruch machen ihn aus meiner Sicht unverwechselbar.
4 Entoloma spec: Der eigentlich besondere Fund des Tages wurde anschliessend gemacht. Ein kleiner Rötling (< 2 cm ) gut versteckt.
in einem aufgrissenem Erdloch. Dieser richt überhaupt nicht; Er ist leichten rotstichig am Hutrand ; die Lamellen sind schon jung braun.
Und dieser erscheint offensichtlich sehr spät im Jahr. Auf der Fläche ist sonst nur noch E. Vindobonense zu finden.
Diese Gruppe wurde getrocknet
Ein paar Impressionen
Ein paar besinnliche Tage wünsche ich euch.
lg Rainer
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Hallo zusammen, die Liste der zu sequenzierenden Funde wird immer länger und teurer...

LG Rainer
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Leucoagaricus ist prinzipiell keine einfache Gattung, da beißt man sich auch schonmal die Zähne aus. Ohne Mikroskopie kommt man da auch nicht wirklich weiter. Den aktuell besten Gesamtüberblick bei den Lepiotaceae bietet eigentlich das Pilzkompendium, aber mit nur einer Literatur ist dem kaum beizukommen.
Hallo Harald, vielen Dank für die Info. Ich halte den Ring für sehr Bestimmungsrelevant. Was schreibt den Ludwig bezüglich der Ringeigenschaften?
für L. purpureolilacinus und L. tener? Gibt es eine Abbildung für die Ringzone beider Arten? Im Netz ist für L. tener eine einfacher dünner aufsteigenden
Ring zu finden.
lg Rainer
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Im Allgemeinen sind die Farben zu lebhaft für ein Fälbling
Hallo Stefan, genau. Unabhängig von dem sehr deutlich rostbraunen Sporenaufschlag ist die Hutfarbe viel zu belebt für eine Hebeloma, Danke.
Erinnert mich stark an den Cortinarius vibratilis / Galliger Schleimfuss.
Hallo Andy, vielen Dank für deine sehr zutreffende Einschätzung. Ausnahmsweise hätte die Geschacksprobe mal geholfen.
Bei Schleimfüßen ist ein Kostversuch (lecken am Hut reicht in der Regel) wichtig um zu prüfen ob man eine bittere Art vor sich hat.
Hallo Thomas, interessant, dass nur ein Lecken schon ausreicht. Cortinarius vibratilis soll ja seherrrr bitter sein.
Ich denk auch an ein Myxacium aus der Vibratilisgruppe. C. vibratilis selbst ist aber eine Nadelwaldart auf saurem Boden. Aber da gibt's ja noch z.B. C. causticus und diverse teils neubeschriebene Arten, die da infrage kommen könnten.
Hallo Werner, ich bin mir nicht mehr so sicher, ob nicht ein großteil der Fläche doch auch sauer ist. Im neuen Jahr
werden die Zeiger (Kräuter) vermehrt bestimmt.
lg Rainer
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Hallo diese Gruppe wurde in der sandigen Heidelanschaft vor junger Crataegus und im Hintergrund Quercus gefunden.
Ich bin mir noch immer nciht sicher in welche Gattungsecke ich diese FK einsortieren soll. Ich finde diese haben sowohl die Eigenschaft von Hebeloma als auch
eines, unübersehbar, Schleierlings.
- Die Färbung und Farbverteilung ist Fälblingsartig
- Die Huthaut überzieht die Lamellen (Fälbling)
- Die Lamellenscheide passt eher auch zu einer Hebeloma
- Diese können auch eine Cortina haben und erzeugen eine Ringzone
- Das Sporenpulver ist vergleichbar braun.
- Der Feucht/klebrige Stiel und feuchte Hut könnte auch in die Cortinarius Myxacium passen
- Der Geruch ist keine Unterscheidungsmerkmal
- Der Verdickte Stiel können auch beide Gattungen
Wie sehr ihr dies?
Fundort:
lg Rainer
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Hallo, dieser Leucoagaricus konnte ich am 11.10. 2025 unter Fichten im Nadenstreu finden.
Es denke es braucht etwas Lepiota Literatur, um anhand der Merkmale vielleicht noch zur Art zu kommen.
Das Habitat ist mein Bachlauf im Siebengebirge den ich vor meiner Haustüre regelmässig besuche. Grundsätzlich Kalkhaltig, aber aufgrund der
Fichten ist diese Seite oberflächig im Nadelstreu sauer.
Der Habitus ist recht klein 1,5 cm im Hutdurchmesser und 4 cm lang. Die Hutschuppung zeigt mittig ein leichtes rotbraun.
Der Huthaut steht ordentlich über. Und der Ring ist klassisch aufsteigend. Ich erkenne eine membranförmige Doppelring.
Eine rötliche Verfärbung bei Verletzung war nicht zu erkennen.
Meine makroskopische Einschätzung wäre aufgrund der Färbung und dem membranartigen Ring Leucoagaricus purpureolilacinus. Dieser ist aber utopisch selten und
und ich kenne sicht seine typische Ökologie, Größe...usw. Es braucht Literatur die ich nicht habe.
Vielleicht hat diese ja jemand von euch? zuehli ?
Solche Funde mache ich eigentlich nur im Tropenhaus.
Es war leider schon sehr spät und die Freilandbilder sind dementsprechend schlecht, sorry
Danke für das Sichten und welche Schirmlingsliteratur ist empfehlenswert?
lg Rainer
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Da könnte ich mir eine ungewöhnlich gewachsene junge Rickenella swartzii vorstellen. Die etwas dunklere Stielspitze, der Lamellenansatz, die Orangetöne und die irgendwie leicht glasige Optik sprechen dafür. Hier habe ich im Internet einen Hut gefunden, der sehr ähnlich aussieht.
Hey Jan-Arne, Rickeneller swartzii war vorn oben betrachtet auch meine erste Ersteinschätzung.
Dieser ist im Gebiet auch schon häufig gefunden worden.
Aber dieser Habitus mit dem gedrungenen Stiel und die Lamellen laufen so gar nicht Rickenella-artig am Stiel herab. Selbst die Stielänge ist viel zu kurz
sehr merkwürdig. Daher wurde dieser Gedanke sofort von mir verworfen.
Ich zeige Dir mal einem typischen Fund zum direkten Vergleich.
lg Rainer
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Natürlich, ich habe kein Mikroskop und als Kunstwerk sind mir die vorhandene Expressionisten lieber

LG Rainer
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Der helle kann auch Pseudostropharia sein.
Hallo Karl,
Ich gehe davon aus, dass du Protostropharia meinst?
Der junge FK hat nicht ausgesport und war 20 cm entfernt zu finden. Eine andere Art möchte ich nicht ausschließen.
Der Sporenabdruck sieht ja phantastisch aus, ein richtiges Kunstwerk. Hast du den aufbewahrt?
Liebe Sabine,
möchtest du ihn haben?
Der Grund für diesen abstrakten Abdruck dürfte der weiche und ordentlich durchnässt Fk gewesen sein.
LG Rainer
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Bei der späteren Betrachtung sind mir aber 2 Dinge aufgefallen die gegen diese Gattung sprechen und aus meiner Sicht für einen
Faserling, Psathrella sp. sprechen. Erstens der Hut hat beim älteren Semester eine gut erkennbare Riefung
und zweitens der Stiel zeigt eine gut kennliche Pseudoringzone mit einer rot/braunen SPP farbe!
Hallo, der Sporenabdruck fehlt noch.
Dieser ist erstaunlich ausgeprägt violett/schwarz mit minimalem Braunanteil.
Passt dieser zu einem Faserling? Iich denke schon.
LG Rainer
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Hallo Chris, die sehen ja interessant aus. Björn, boccaccio, wird dir bestimmt helfen können.
lg Rainer
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Hallo Burkhard, Hallo Stefan,
vielen Dank für die Klarstellung.
In einer solchen becherartigen Form
habe ich noch keine Scleroderma gefunden.
LG Rainer
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Hallo, diesen schwarzen tief verwurzelter Kelch mit schwarzem Hymenium.
Sehr Fest, gekerbter Rand, irgenwie finde ich nur Urnula craterium mit übereinstimmenden Parametern.
Habitat: bekannter sonnenbegünstigter Friedhof auf Lehm und Kalk

Edit: Der sehr alte FK sieht wirklich nicht nach einer Scleroderma aus. Aber an Urnula craterium glaube ich nun auch nicht mehr.
Vielen Dank für die Hinweise (Burkhard und Stefan)
lg Rainer
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Hallo allerseits, aus dem Funden von heute ist mir folgender FK aufgefallen den ich euch zeigen möchte.
Bei erster Betrachtung der Lamellenseite habe ich sofort an einem Düngerling, denken müssen. Diese schwarz gecheckten Lamellen, heller Schneide
und mit Zahn herablaufend.
Bei der späteren Betrachtung sind mir aber 2 Dinge aufgefallen die gegen diese Gattung sprechen und aus meiner Sicht für einen
Faserling, Psathrella sp. sprechen. Erstens der Hut hat beim älteren Semester eine gut erkennbare Riefung
und zweitens der Stiel zeigt eine gut kennliche Pseudoringzone mit einer rot/braunen SPP farbe!
Der Junge zweite FK ist auffällig hell.
SPP Bestimmung ist in Arbeit.
Das Habitat ist Heide mit viel Dung und kalkhaltigem Boden.
Mit all diesen Parametern wäre aus meiner Sicht Psathrella panaeoloides ein guter Arbeisttitel
Fundort
Alt
Jung und Alt
Noch ein paar weitere Impessionen
Unreife Pilobolus
Unbekannter (Links)
Und ein passender Nitratzeiger für die Fläche
lg Rainer
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Hallo, vielen Dank für die Mühe allerseits. Das Blattwerk wird im Frühjahr deutlich zeigen, welcher Art es ist.
Das bedeutet für den Weisssporer fehlen weitere Hinweise und ohne Mikroskop geht die Reise nicht weiter.
@Allerseits
Wir würdet ihr die Gattung des Kandidaten in diesem Habitat und Jahreszeit einschätzen!?
LG Rainer
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Hallo, eigentlich wollte ich nur kurz in Heide um ein paar bessere Bilder von dem unbekannten Weißsporer und der Peltigera mit Gamundia xerophila machen.
Gefunden habe ich noch paar FK die ich euch zeigen möchte. Die Bestimmung ist mal wieder nur Makroskopisch, daher immer etwas unsicher.
1.
Clitocybe/Rhizocybe: Nach wenigen Meter wurde diese Gruppe Trichterlingsartiger FK unter einem Nadelbaum im Moos gefunden. Der Hut ist innen braun und zum Hutrand gelb.Die Lamellen sind für Clitocybe dicht stehend und ausgeprägt herablaufend. Der Stiel ist braun und nach meiner Ansicht sind die Rizomorphen ausgeprägt, so das vielleichtvon Rhizocybe auszugehen ist. Aufgrund der Färbung vielleicht sogar Rhizocybe vermicularis?Wie schätzt Ihr meine Bestimmung ein?Edit: Bei diesen FK`er habe ich ordentlich danebengelegen. Hygrophoropsis ist mit sicherheit die beste Option.
Fundort/Begleitbäume
FK
2. Clavulinopsis corniculata: Diese Art habe ich schon mal so spät in Jahr in diesem Areal gefunden. Eine größer Gruppe in Hanglage.
3. Ein kleiner Teuerling der Kiefernzapfen gut findet
4. Auf diesem Zapfen wurde zwei gelbe Becherförmige FK mit gezacktem und gelappten Rand gefunden. Größe Vielleicht 1-2 mm max.
Vielleicht kann jemand einen Hinweis für die Gattung geben?
Edit: Das sieht nach einem Kugelschneller aus (Danke Matthias)
5. Wieder diese sehr ungewöhnliche Helvella sp. mit Schwarzen Hut und braunem gekammertem Stiel.
6. Große Mengen an Moosbecherlingen auf der ganzen Fläche.
Der unbekannte Weißsporer und die Gamundia xerophila mit Wirt wurden ja schon bei den Flechten vorgestellt
Ich hoffe, es hat gefallen und über Hinweise und Ergänzungen freue ich mich natürlich
lg Rainer
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Nächstes Mal die Ober- und die Unterseite (!) mit guten Fotos dokumentieren.
Und zusätzlich die Oberseite im trockenen Zustand auf Filz kontrollieren.
Hallo Martin, nun auch noch ein paar bessere Bilder von der Peltigera und dem potenziellen Gamundia xerophila.
Fundort mit Gamundia xerophila
Bilder oben (Peltigera)
Bilder von unten (Peltigera)
Zu Hause mit Wirt
lg Rainer
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Ein Buchen- od. Eichengewächs halte ich hier aufgrund der Wuchsform auch für unwahrscheinlich. Von den Trieben her würde ich auf eine Cornus-Art tippen, aber dies ist ohne weitere Detailangaben bzw. ohne Vorliegen weiterer bestimmungsrelevanter Informationen/Aufnahnem über/von z.B. Knospen, von der Rinde usw. ein totaler Schuss ins Blaue.
Hallo Marcel, vielen Dank für deine Mühe. Beim nächen Besuch werden ich die Details von der Rinde und Knospe nachliefern.
Evtl. weitere an die Fläche angrenzende Gewächse ebenfalls besser dokumentieren
lg Rainer
Hallo Marcel, nun gibt es, wie versprochen, mehr Informationen.
Habitus:
Borke:
Knospe:
Fundstelle 2 von Heute: Der gleiche Partner
FK:
Ich hoffe es ist ausführlich genug und vielen Dank für das Sichten und Bestimmen.
lg Rainer
