Beiträge von magicman

    Hallo Felli, Hallo Werner, mit der Gattung und den alternativen Artne werden ich mich noch etwas beschäftigen (Makroskopisch)


    Die Eingrenzung des Substrates auf Rosacea finde ich interessant. An dieser Stelle gab es nur Kiefer und Birke zu sehen. Und Sorbus, Eberesche,

    ist dort keine häufige Art und mir noch nie aufgefallen. Die anderen Rosengewächse fallen wohl aufgrund der Größe des Substartes eher aus dem Rahmen. Ich werde wohl noch eine paar Bilder machen und hier ergänzen.


    Ich lasse das Fragezeichen mal so stehen!


    lg und vielen Dank

    Hallo, mal wieder etwas neues. Diesmal sehe ich einen schwarzen auffälligen Rinden-Kugelpilz, der Becherförmige kreisrunde FK auf entrindete Betula bildet.


    Das Schwarz und die Runde Form führt mich schnell zu der Gattung Biscognauxia. Die FK lassen sich ganz leicht von dem Substart entnehmen und sind 4-5 mm im Durchmesser


    Ich finde die Art könnte gut zu Biscognauxia maginata passen. Das Schittbild habe ich auch mal gemacht.







    Vielen Dank für die Unterstützung


    lg Rainer

    Hallo Ingo,

    vielen Dank für deine Unterstützung.


    Ich kann mir gut vorstellen dir Frischmaterial zu senden. Ob sich dies lohnt und von Erfolg gekrönt ist kann ich nicht bewerten. Bisher habe ich fast ausschließlich getrocknete Exikkate versendet.


    Zum Austausch wäre auch PM möglich!?


    Die Haarbecherlinge sind nicht selten.

    Unter jedem dritten entrindeten, mindestens armdicken Fagus Totholz

    im Laubstreu liegend, etwas hohl und seitlich auf andern Totholz aufliegend war dieser zu finden.


    Dies hatte ich besser mal gelassen, weil ich jetzt noch viel mehr zu bestimmen habe.... ^^


    LG Rainer

    Hallo, neben dem Parasiten habe ich

    noch eine Haarbecherchen, Lachnum, gefunden.


    Mir ist bewusst, das es ohne Mikroskop keine Art geben wird, aber vielleicht lässt er sich aufgrund der makroskopischen Eigenschaften etwas eingrenzen.

    Diese Gattung hat ja recht viele Arten.

    Daher besuche ich nun immer die tolle Seite von Ingo. Ingo W


    Asco-sonneberg Gattung Lachnum


    Parameter:

    Ein bis zu 1mm grosser ordentlich behaarter Becherförmiger Fk der kurz

    bestielt ist. Der Stiel ist ebenfalls behaart. Das Hymenium ist anfangs weiss und später cream. Das Substrat ist immer Laubholz mit Wassernähe.





    Danke für das Sichten.


    LG Rainer

    Hallo, ich durfte heute schon wieder einen Phytoparasiten finden.


    Das Habitat ist der Bachlauf im Siebengebirge. Zwischen dem vielen Totholz habe ich befallenes Kraut gesehen. Die Bestimmung ist Adoxa moschatellina. Dann kann der Befall nur Puccina adoxae sein.





    Wie seht ihr dies?


    LG Rainer

    Hallo hat keiner von euch eine Meinung zu der äußeren Merkmalen?


    Nach ein wenig Recherche zu den bisherigen Hydropus Freilandfunden in Deutschland bin ich recht schnell zu dem Hydroplus Fund von Lothar Kriegelsteiner gekommen. Dieser stellt den Fund als Pilz des Monats März 2012 Hydropus pseudotenax vor. Ich finde es passt makroskopisch sehr viel.


    Hydropus pseudotenax


    Ein weiterer Fund wurde in der Schweiz gemacht und ein Portrait erstellt. Warum diese Art wieder in Mycena gestellt ist erschließt sich mir nicht.


    Der Fundort unter Pinus würde ebenfalls zutreffen.


    Mycena pseudotenax


    Nun gut, beim nächsten Fund werde ich ihn trocknen.


    Wie seht ihr meine Einschätzung?


    LG Rainer

    Hallo, schon wieder ein Becherling auf Nadelholz. Dieser ist orange und sehr klein < 1 mm. Eigentlich sind mir die

    Fk aufgefallen weil sie an einer verfärbten Stelle zu finden waren.

    Bei näherer Betrachtung ist die Rindenstelle mit Harz bedeckt.


    Diese Konstellation führt mich zu

    Sarea resinae


    Nach meiner Recherche ist diese Art die einzige orange Becherling auf Harz



    Wie seht ihr meine Einschätzung?


    Die Bilder nicht so berauschend, aber der Becherling ist auch sehr klein.








    Danke für das Sichten


    LG Rainer

    Hallo zusammen, dies ist eine nicht ganz so ernst gemeinte Bestimmung, weil das abgestorbenen Blattwerk von Austrocynoglossum latifolium, aus der Sicht eines Laien, von einem Photoparasiten befallen ist und die Pflanze aus Australien kommt :)


    Die Frage ist, sind das Strukturen eines Phytopatasiten? Und wenn ja, lässt sich über den bekannten Wirt eine Art ermitteln? Gibt es weltweite Datenbanken für solche Funde?


    Wie sieht Björn dies? boccaccio








    Der Fund wurde in Bonn gemacht und

    ansonsten ist es halt nur zum anschauen.


    Ein paar weitere Impressionen




    LG Rainer

    Hallo Felli,

    eine Befütterung mit Mais kann ich mir kaum vorstellen. Ich kenne das Gebiet sehr gut, eine solche Stelle habe ich auch nicht nie gesehen.

    Des Weiteren werden die Schweine auf der Fläche konsequenz bejagt. Ob diese Strukturen dennoch für die Reste einer Maismalzeit sprechen

    kann ich nicht einschätzen.


    lg Rainer

    Hallo, gelegentlich schaue ich schon mal auf Dung, wenn es besondere Strukturen zu finden gibt.


    Ohne Erfahrung im Coprophilen Bereich und ohne Mikro durchforste ich anschliessend Hans Bender tolle Auflistung seiner Funde, um im besten Fall die Gattung ermitteln zu können, damit bin ich mehr als zufrieden.


    Beim Heutigen Fund werde ich leider nicht fündig und stelle daher diese Bild ein. Evtl. erkennt ja jemand diese Gattung/Art



    Viele Grüße

    Hallo Felli, Hallo Christoph, in der Gattung Merismodes gibt es neben M. anomala und M. granulosa mit M. fasciculata noch einen weiteren potenziellen Mitspieler. Tricholomopsis vielen Dank für das pdf.


    Ohne nochmal explizit die Sporeform und Größe aufzulisten belassen wir es bei Merismodes agg.

    Bei diesen sehr kleinen Unbekannten bin ich ohne Glas mit einem Gattungsteffer sehr zufrieden :)


    Vielen Dank, lg Rainer

    Hallo, der tägliche Becherling.


    Diesmal sollte es ein Basidiomycet sein!


    Ohne Mikroskop bleibt nur eine grobe Einschätzung.


    Diese FK Gruppen konnte ich heute auf Laubholz an der Unterseite finden.


    Diese sind auffallend gruppiert, kelchförmig und mit < 0,5 mm recht klein.


    Ich gehe aufgrund der Gestalt von Hängebecherchen, Merismodes, aus.


    Ich finde zwei Arten, eine großflächig ausbreitende Art M. anomala und mit Merismodes confusa eine Art mit nestartigem Wuchs.


    Ich könnte mir also gut Merismodes confusa vorstellen.


    Substrat links






    Vielen Dank für das Sichten


    LG Rainer

    Hallo, in den letzten Tagen habe ich recht viele Becherlinge auf Laubholz gefunden. Nun die erste Vorstellung.


    Die makroskopische Bestimmung ist recht schwierig und ohne Mikroskop bleibt es nur eine wage Einschätzung.


    Das Habitat ist auschliesslich Laubholz in einem einem mit Rotbuche dominaten Bereich auf Kalk. Die besten Funde habe ich erst durch eine Betrachtung der Unterseite

    gemacht. Die Becherlinge sind meist um die 1 mm und die Scheibe ist gelb. Der Rand zeigt ebenfalls eine deutliche gelbe Behaarung. Nun gut ein gelber Haarbecherling.

    Mit diesen Parametern lässt sich vielleicht etwas bestimmen.


    Meine Einschätzung geht richtung Neodasyscypha cerina dem wachsgelben Haarbecherchen.


    Gruppe ohne Vergrösserung






    Vielen Dank für das Sichten und einen Schönen Abend


    lg Rainer

    Hallo, eine Bestimmung mit Spätlese (Fundzeitpunkt 8.10.2025). Ich stelle Ihn euch vor, weil ich mir bei der Gattung nicht sicher bin und der FK makroskopisch sehr auffällig ist.


    Diese FKer waren in einem eher sauren Umfeld unter Pinus zu finden. Die ausgeprägte Hutriefung finde ich sehr aussergewöhnlich. Die Art ist sehr dünnfleischig und fürt daher zu dieser ausgeprägten Hutriefung.

    Bei der Betrachtung der Lamellenseite fällt mir sofort der grauweisse Farbton der angewachsen Lamellen und die vielen Anastomosen auf. Der Stiel ist apikal hell und basal schnell deutlich dunkler.


    Könnten diese FK Wasserfüsse sein? Oder sind das doch Mycena's ?







    Vielen Dank für das Sichten


    lg Rainer

    Hallo, ich konnte gestern einen Phyto. finden. Den Wirt halte ich für Sanguisorba minor, Kleiner Wiesenknopf.

    Dann wäre nach meinem Kenntnisstand der einzig mögliche Phyto. Phragmidium sanguisorbae?


    Liege ich mit meiner Einschätzung richtig? Ich bitte um deine Expertise :)  boccaccio






    Vielen Dank für die Sichtung!


    lg Rainer

    Hallo Ulla, vielen Dank für deine Erklärung und Klarstellung.

    Das läßt sich aber ganz leicht feststellen wenn die Fruchtkörper reif sinn. Dann müßte im Innern des Köpfchens makroskopisch ein orangerotes Capillitium sein (mikroskopisch zu sehen: mit Spiralbändern und lang ausgezogenen Enden). Das Sporenpulver hat die ähnliche Farbe.

    Ich habe die Gruppe jeden Tag beobachte und heute wurden das von dir vorhergesagten orangerotes Capillitium sichtbar.

    Ob dies für die Bestimmung von Metatrichia floriforme ausreicht kann ich nicht entscheiden.


    Myxo von heute Vormittag.



    LG Rainer

    Hallo, ich durfte heute eine schöne Gruppe gestielter Kugelschleimpilze finden.


    Nach meiner ersten Recherche denke ich, dass es eine Lamproderma ist. Der Stiel ist braun/schwarz und breit ausgeprägt. Die Peridie-Färbung bisher schwarz. Ich meine auch ein

    Grauen erkennen zu können. Solte die Peridien in den nächsten Tagen violette Töne zeigen, wäre es vielleicht Lamproderma violaceum?


    Der Fundzeitpunkt war heute der 10.03.2026 (Frühjahr). Das Substrat ist Nadelholz und die Ökologie ist ein ganzjähriger Bachlauf auf Basaltgestein. Die Höhenmeter sind ca 250müM.


    Wie seht Ihr meine Einschätzung?


    Edit: Wie Ulla weiter unter ausführlich beschrieben hat, ist mein Fund Metatrichia floriforme (Vielen Dank Ulla!)





    Hier ist schon teilweise ein Grau zu erkennen.



    lg Rainer

    Hallo Karl, vielen Dank für die Korrektur.


    Die Becherlinge sind natürlich Becherlorcheln (H. leucomelaena).

    Diese hätte ich eigentlich erkennen können. Die Schwarzweiße habe ich schon vor 2 Jahren auf Kalk gefunden :haue:


    lg Rainer

    Ich durfte heute schon wieder eine Gruppe Geopora finden.


    Mir ist aufgefallen, das diesmal das Hymenium sehr viel dunkler ist. Jetzt frage ich mich, ob es sich um zwei unterschiedliche Arten handelt.


    Das Habitat ist wieder sandig und kalkreich. Die äußere Behaarung würde ich als leicht gräulich beschreiben. Das Fleisch ist relativ fest und weiß.

    Den Reifegrad halte ich diesmal für fortgeschritten. Der Geschmack ist mild. Im Umfeld sind junge Pinus zu finden.


    Meine Einschätzung geht aufgrund der kalkhaltigen Bodenstruktur Richtung Geopora foliacea.


    Die Frage lautet, ist die Farbe des Hymenium überhaupt bestimmungsrelevant? Oder ist es die Behaarung der Aussenwand?


    Vielleicht kennt sich ja jemand von euch mit Geopora aus!


    Edit: Die Fruchtkörper auf Sand bei jungen Pinus sind natürlich Becherlorcheln (Danke Karl)


    Habitat

    Fleischfarbe


    Behaarung



    Hymenium



    Nun zum Vergleich die Gruppe aus dem letzten Jahr an einer anderen Fundstelle, im gleichen Gebiet


    Das Hymenium ist deutlich heller und zeigt einen Befall (Melanospora brevirostris ?)





    Vielen Dank für das Sichten


    lg Rainer

    Hallo zusammen, gestern wurde neben den Becherlingen auch ein Pilz auf Gewöll gefunden.


    Die Reste der Nager sind auch noch gut zu erkennen.


    Vielleicht hat jemand von euch eine Idee, um welche Gattung oder Art es sich handeln könnte.





    LG Rainer

    Bei dir wachsen ja schon wieder so schöne Sachen- Ich konnte hier außer die Sacoscypha´s noch keine größeren Ascomyceten entdecken- kommt aber sicher noch :)

    Hey Felli, im wärmebegünstigten Rheintal tick die Uhr schon etwas anders. Es sind schon viele Arten zu finden.

    junge Becherlinge - die nicht zur Sequenzierung bestimmt sind - kannst du eigentlich stehen lassen

    Tja, wie schade. Diese sind ja das ganze Jahr zu finden... ;)

    Hallo Karl, das mache ich gerne.


    Meine heutigen Finde sind junge Becherlinge, aber keine Byssonectria


    Wenn du auch an anderen interessiert bist, wären die heutigen Funde versendbar.


    1. Discinella, die ich für D. Boudieri halte. Der Becher war fast über den ganzen Winter zu finden. Nur Eis und Schnee haben ihn ferngehalten.



    2. Geopora: die auch schon finden durfte. Hier gehe ich von dem Kalk- Liebhaber G. Foliacea aus.

    Ältere Fruchtkörper zeigen übrigens einen Befall auf dem Hymenium. Nobi, hatte diesen mal bestimmt.




    Vielleicht kann mir auch jemand von euch beantworten, ob man junge Becherlingen besser getrocknet oder

    frisch versendet, damit sie besser aussporen?


    LG Rainer