Beiträge von Pilz_Neuling2020

    Guten Tag,

    ich habe derzeit nicht übermäßig viele und spannende Funde zu vermelden.


    Aber eine Neuigkeit, vielleicht erreicht sie an der Stelle Interessenten...

    Ich habe erfahren, dass es seit 2023 eine neu gegründete Pilz-AG im Düsseldorfer NABU gibt.

    Wer sich dafür interessiert, darf dort Kontakt aufnehmen >>>

    Pilze
    Die Obstbaumwiese liegt direkt am Unterbacher See. Es handelt sich um eine weitläufige Wiese, auf der einige alte Bäume wachsen.
    www.nabu-duesseldorf.de


    Zu best. Terminen kann man Pilzfunde mitbringen und bestimmen lassen.


    - Dann wünsche ich uns mal mehr Regen

    und toi, toi, toi bei der Suche! :rain: :P

    Moin Moin @Dezja und nobi_†,


    muss ganz schnell was offtopic zu den sog. Pilzköpfen loswerden:

    Habt Ihr schon die Doku in der arte Mediathek (auch auf Youtube) zu dem Musikfestival 1969 in Toronto gesehen?

    Das lohnt sich echt.

    Dachte immer, dass es ein ziemlicher Wahnsinn war wie die Plastic Ono Band ohne eine einzige Probe dort aufgetreten sind! :S 8|

    Aber nach der Doku weiß man: Das war noch nicht mal das Bekloppteste an dem Ganzen...


    Viel Spaß damit, wer es sich anschauen und anhören will (jede Menge tolle Musiker dabei) - und sonst noch viel Spaß mit die Pilze, dem Entdecken... und dem Pilzforum ==Premiere

    Hi Harald,

    dankeschön! Genau den habe ich soeben im großen Kosmos Pilzführer gefunden.


    Die Farben passen genau. Dann wäre die Wuchsform tatsächlich etwas ungewöhnlich.

    Und der ist einjährig. Das beeindruckt mich immer wieder wie schnell manche Pilze wachsen.


    Kann mir noch jemand sagen, warum da Phaeolus schweinizii (Fr.) Pat.

    sowie

    Phaeolus spadiceus (Pers.) Rauschert Fomitopsidaceae steht?

    Laufen da mehrere Namen parallel?

    Verstehe die Systematik leider null.


    Danke vorab.

    Freunde der Pilze,

    mir fällt zu diesem Fund so gar nichts ein.

    Ich kann mich nicht erinnern, hier im Forum oder in Pilzbüchern ein vergleichbares Exemplar gefunden zu haben.


    Leider kann ich kein gutes Foto anbieten.

    Doch der Pilz sieht so markant aus - das eine reicht hoffentlich aus.


    Fundort war der Düsseldorfer Stadtwald vor wenigen Tagen.

    Da stehen überwiegend Laubbäume. Der Stumpf kann aber von einem Nadelbaum gewesen sein, evtl. Lärche?

    Bei der Form habe ich spontan an Korallenriff gedacht.

    Ist das ein mehrjähriger?

    Oder eine ungewöhnliche Wuchsform?

    Rate echt herum, sorry.


    Der ist relativ groß - womöglich fast einen halben Meter Durchmesser?

    Wenn Details benötigt werden, dann gehe ich noch einmal hin!

    Zitat

    Die Logik, dass es eine giftige Pilzart sein muss, wenn sie massenhaft wachsen, finde ich lustig. Wenn auch sehr sehr absurd.

    Und halt nur aus Perspektive von Menschen giftig...

    Das ist lustigerweise oft die menschliche Anschauung, das wäre alles nur für uns da.

    Vonwegen wenn es für uns keinen praktischen Wert hat, ist es nutzlos.

    Nix für ungut, Alexsia.

    Nicht wenige denken so!

    Zitat

    Der häufigste und einfachste Grund, warum es in einem Wald nur Giftpilze gibt: man ist zu spät, es war schon wer da. Wenn jemand zB um 8 Uhr morgens in meinen Hauswald geht, findet er nur Bauchwehkorallen, Knollenblätterpilze und Satansröhrlinge. Dass da zwei Stunden vorher noch Parasole, Sommersteinpilze und Eierschwammerl standen, bekommt der nicht mit ;)

    :daumen:

    Ich nehme an, dass es auch einen großen Unterschied macht, wie alt dieser Wald denn ist... Finde es schon enorm, wenn da überhaupt was zu finden ist.


    Als Garzweiler II-Vertriebene habe ich eine max. negative Meinung zum Thema Tagebau - und schreibe lieber nix weiter dazu.


    Ansonsten: Verschiedene Gebiete immer wieder besuchen und schauen, was wächst. Ich lese hier im Forum heraus, dass auch erfahrene Sammler überraschende Funde haben. Ist bei so vielen Faktoren nur bedingt planbar.

    ==pfiff ==stein

    elbeangler67


    Finde ich wirklich gut, dass Du die Problematik angesprochen und auch insistiert hast!! :thumbup:


    Bei fachfremden Mitarbeitern wundere ich mich ja nicht, aber bei den Menschen, die eine Ausbildung im Einzelhandel absolviert haben, hätte ich noch schwach gehofft, dass sie eine vernünftige Warenkunde erhalten.


    Mir fällt's immer schwerer, mich nicht über so eine Nachlässigkeit (Geldmacherei?) zu ärgern. Versuche, solche Läden zu meiden und dort nicht mehr einzukaufen. Aber leider kommt das echt nicht selten vor. Und dann stösst man auf taube Ohren...

    Zitat

    Kann es nicht vielleicht sein, daß dein Körper und auch deine Psyche positiv auf den Aufenthalt in der Natur reagiert und sich dein Körper für so eine wertvolle Nahrung bedankt

    Also ... Du meinst, das sind quasi Glückshormone? ;)

    Da reagiert sicher auch jeder individuell!


    - Hat eigentlich jemand zu diesem prominenten Fall in China gepostet?

    >

    Janet Yellen inadvertently ate hallucinogenic mushrooms in China – and started a trend
    ‘I was not aware that these mushrooms had hallucinogenic properties. I learned that later,’ the US Treasury secretary told CNN
    www.theguardian.com


    Hatte es hier nicht gelesen. (Sorry, wenn doppelt.)

    Fand es einfach interessant, dass der auslösende Bestandteil bei dieser bläuenden Röhrlingsart noch nicht bekannt ist. Es heißt wohl lediglich, dass die Wirkung auftreten kann, wenn die Pilze nicht ausreichend durchgekocht sind.

    Hi Vika,

    ganz unabhängig davon, wie viele Fälle gemeldet werden:

    Wenn irgendwo, egal ob im Supermarkt oder auf dem Markt, gesammelte Waren wie Wildpilze angeboten werden, können sich Fehler einschleichen.

    Das liegt in der Natur der Sache.

    Vorallendingen wenn noch dazu nicht kontrolliert wird.

    Da kann es immerhin etwas beruhigen, dass es im Verhältnis zu Menge der verspeisten Pilze so wenig bekannte Fälle gibt...


    Aber Augen auf und selber mitdenken ist einfach immer besser!


    - Erst am Samstag sah ich mit Entsetzen wie übel die angebotenen Pfifferlinge bei der Metro (laut Etikett aus Litauen) aussahen.

    Bevor die in dem Zustand jemand isst wären sie besser im Wald geblieben.

    Finde diese Verschwendung traurig. ==1

    Zitat

    Wen es interessiert: der Beitrag ist in der Mediathek bei arte bestimmt noch zu sehen.

    "Re: Jagd auf Pilze in Rumänien"

    Ist wohl eine Doku von 2021, die hier auch öfter schon erwähnt wurde.

    Vermutlich gut zum Abgewöhnen!


    >

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    (auch über YT)


    Kann nix zu Vergiftungen mit gekauften Pilzen sagen - aber ich war schon überrascht als ich dieses Jahr las, wie sich jemand mit vermeintlichem Bärlauch von Lidl vergiftet hat, wo Aronstab dabei war.

    Schon verrückt wie so was passieren kann.
    :(

    Zitat

    Das Problem sind wohl gar nicht die Linden oder die Himbeere als solche, sondern dass Hummeln ihre gewohnte Nektarquelle weiterhin anfliegen, auch wenn diese erschöpft ist.

    Dann müsste man tote Hummeln doch an allen möglichen Orten finden - sie liegen aber immer unter Linden... soweit ich das beobachten konnte.

    Zitat

    "Als ich ihn beim Fotografieren versehentlich berührte, fiel er auf den Rücken und verstarb augenblicklich. Jedenfalls rührte er sich nicht mehr. Ich glaube aber, er hat mich nur veräppelt."

    War mir unsicher, wie Deine Formulierung zu verstehen ist...

    Der Käfer ist recht sicher weder verstorben, noch hat er geplant veräppelt: > https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schreckstarre


    Ist vermutlich bereits bekannt. Nur für den Fall, dass das Wissen nicht so verbreitet sein sollte. Ich bin immer wieder überrascht, was einige nicht über Tiere wissen!


    Danke für die tollen Bilder. :)

    Glückwunsch Navajoa^^

    Mich interessiert wie warm es grad in dem Sammelgebiet ist.


    Lass' es Dir schmecken! 🍳

    Vergangenes Jahr konnte ich leider keinen einzigen Pfifferling finden.


    Letztens berichtete jemand vom Fund eines Semmelstoppelpilzes (die Finderin lebt irgendwo in den Alpen)! Immer wieder Überraschungen...

    Es gibt ja ein paar Arten mehr in der Gattung als nur velutipes.


    l.g.

    Stefan

    Welche gibt es denn in D - und wo schaut man so was in der Regel nach?


    Wikipedia nennt 8 Arten in Europa. (Da kann ich Vollständigkeit und Zuverlässigkeit der Information eh nicht überprüfen).

    "Der große Kosmos Pilzführer" sagt, dass es bei uns 6 Arten gibt, nennt davon nur 3 und zeigt Bildern von zweien.


    Wie geht man da weiter vor? Muss man sich eine teuere Bibliothek zulegen?

    Hallo Gabi,

    willkomen hier im Forum :)


    Ich kann Dir die Frage aufgrund mangelnder Kentnisse nicht abschließend beantworten.

    Bei Wikipedia steht das hier:

    "Der Goldregen gehört zu den Pflanzen, mit denen sich die Giftinformationszentralen am häufigsten beschäftigen müssen. Er enthält viele giftige Alkaloide, vor allem das stark giftige Cytisin. Es ist in allen Pflanzenteilen enthalten, besonders konzentriert in den Samen."


    Mich würde das klar abschrecken -

    den Samtfußrübling kann man doch auch anderswo finden...

    ((Ich sehe den grad überall an altem Holunder.))

    Warum ein Risiko eingehen?


    Eine schnelle Google-Suche rät auch von Baumpilzen (Schwefelporling) an Goldregen ab. Ob das für alle gilt, muss jemand anders klären!


    Frohes Neues & alles Gute für das Pilzjahr ==koralle==becher

    Dankeschön Steigerwaldpilzchen, Climbingfreak!


    Lepista sordida finde ich überzeugend.

    Da habe ich echt auf der Leitung gestanden.

    Dachte noch: "Komisch, die Lamellen sehen eher wie lila aus..."

    - und dann bin ich dem nicht nachgegangen. :gomg:


    Lepista Nuda habe ich ja schon kennenlernen dürfen.

    In der Tat gibt es Ähnlichkeiten.

    Jetzt habe ich kapiert: Ist kein Mykorrhiza

    und kann auch spät im Jahr vorkommen.


    Kann dieses wie gläserne Erscheinungsbild durch Frost sein?