Beiträge von Schrumz

    Das macht Sinn, die Saftlinge und Ellerlinge gab es fast ausschließlich an gemähten Wegrändern, der Rest ist alte Schafweide, dort gabs dann P. s. und Düngerlinge. Hm schade eigentlich, gemähte Rasen finde ich hier gar nicht so viele, das Wetter ist hier gerade wahrscheinlich optimal für Saftlinge. Naja muss ich wohl auf den Friedhöfen schaun.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Mich hats heute nochmal auf eine Wiese in Nordengland verschlagen. Es gab ein paar interessante Funde, leider aber keine Saftlingsflut.

    1, Los gings einfach mit den größten Schopftintlingen die ich je gesehen habe. Der größte hatte über 25cm!

    2. Dann schicke schwärzende Saftlinge

    3. Herrlich rote Saftlinge mit schuppigem Hut

    4. Sehr häufig waren diese Ellerlinge


    5. Könnten die gleichen sein, hatten aber einen recht roten Fuß

    6. Bei dem war ich unsicher, ist das überhaupt ein Saftling oder doch ein Rötling?

    7. Sehr häufig diese Körnchenschirmlinge mit interessanter Hutstruktur

    8. Bei ein paar Fichten dann ein Prachtsteini

    9. Fichtenreizker

    10. Und Stachelbeertäublinge

    11. Zurück auf der Wiese ein einsamer Parasol

    12. Anistrichterlinge

    13. Ein Rötling?

    14. Vielleicht eine gelbe Wiesenkoralle

    15. Eine weitere, sehr junge Wiesenkoralle

    16. Irgendwas zungenförmiges

    17. Eine Erdzunge oder Zungenkeule?

    18. Sehr häufig diese Weichritterlinge

    19. Und ebenfalls häufig diese Kandidaten.

    Zu denen mal eine Frage: ich dachte eigentlich die zeigen gute Saftlingsstandorte an, aber Pustekuchen, wo die wuchsen gabs null Saftlinge und umgekehrt. Warum?

    20. Auf Dung wohl Deconica coprophila

    21. Das hielt ich zunächst für die gleiche Art, glaube aber nun, dass das Psilocybe fimetaria ist. Rand nicht gerieft, kleiner Hutbuckel und eher ausgebuchtete, als mit Zahn angewachsene Lamellen. Habe keinerlei Rauschabsicht (und wenn ich es hätte stünde hier alles mit semilanceata voll), also hoffe ich, dass das ok ist, sonst lösche ich es.


    Kenne mich noch nicht wirklich aus, vielleicht könnt ihr ja nochmal über meine Bestimmungen schaun.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Würde auf Leccinum aurantiacum (ehemals quercinum) tippen, will aber noch anmerken, dass einige (vll alle?) Rotkappen bläuliche Verfärbungen zeigen können, hier mal bei L. versipelle.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Da gibts ein bisschen Namensverwirrung. Vom normalen Trompetenpfifferling (=Craterellus tubaeformis, den hast du übrigens hier) wurde eine gelbstielige Variante (var lutescens) beschrieben. Das ist aber nix anderes als normale Craterellus tubarformis. Craterellus lutescens (=Craterellus aurora = Starkriechender Trompetenpfifferling) wird manchmal auch als gelbstieliger Trompetenpfifferling bezeichnet, ist abet eine eigene Art.

    Das hier ist Craterellus tubaeformis mit deutlich ausgeprägten Leisten

    Das ist Craterellus lutescens mit wenig ausgeprägten Leisten

    Und hier hast du beide nebeneinander, ganz links ein echter Pfifferling, in der Mitte Cr. tubaeformis, rechts Cr. lutescens.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Der letzte Teil an Pilzen in York, die Hauptsaison geht langsam zu Ende.

    1. Nochmal ein einziger, herrlicher grüner Knolli

    2. Immer dankbare Fotoobjekte, Amanita muscaria

    3. Noch ein paar Perlpilze

    4. Und wohl der letzte Amanita franchetii

    5. Schicke Gürtelfüße


    6. Absuuuurd viele Erdritterlinge, die sind hier buchstäblich überall, in hundertscharen. Die mit dem Schleier jung sollten T. argyraceum sein oder?

    7. Unter Erlen gibt es leider immer wieder nur Kremplinge

    8. Auch unter Steineiche und Pappel tauchen große Kremplinge auf

    9. Buche und Eiche werden oft von Fälblingen begleitet

    10. Die Schopftintlinge kommen

    11. Nicht zu verwechseln mit Faltentintlingen

    12. Waldchampis, die schnell zerfressen werden

    13. Sehr schöne Saftlinge

    14. Lacktrichterlinge

    15. Ein nach Mehl riechender Rasling

    16. Und zum Schluss nochmal Pluteus aurantiorugosus

    Ich bin echt positiv überrascht, was hier im Stadthabitat so alles zu finden ist.

    Viele Grüße

    Ok, darf ich da trotzdem fragen was? Mir kam eigentlich nichts anderes in den Sinn, ich habe gaaaaaaanz kurz an Imperator gedacht, das passt aber auch nicht.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Es geht weiter mit meinen Sprödblätter-Funden. Hier wird wohl viel unbestimmt bleiben, ich habe aber einfach zu wenig zeit für genaue Pilzbestimmung, gerade bei Täublingen. Alle sind aus parkähnlichen Biomen in/um die Stadt.

    1. Russula graveolens zeigte sich heute überraschend farbuniform purpurrot. Ich mache aber mal noch meine Kollektionen aus dem Sommer mit rein, um die Variabilität zu zeigen, alle von der selben Stelle.

    2. Ein von oben ähnlich aussehender, milder Täubling unter einer anderen Eiche ohne heringsgeruch

    3. Ein weiterer, milder Eichenbegleiter

    4. Und noch ein milder unter Eiche. Starker, angenehm süßlicher Geruch, ich gehe von Russula odorata aus

    5. Noch ein milder, aber herb schmeckender unter Eiche, hartes Fleisch, ich gehe vom harten Zinnobertäubling aus

    6. Noch ein hübscher unter Eiche, der roch aber irgendwie schon so dermaßen verwest, dass ich mir die Kostprobe gespart habe

    7. Verschiedene Eichenbegleitende Kammtäublinge

    8. Und damit zu den Kiefernbegleitern. Wahrscheinlich ein Kiefernspeitäubling

    9. Herrliche Edelreizker

    9a Mit Steinreizker

    10. Das ist glaube ich Lactarius semisanguifluus, die Milch wurde aber SEHR schnell (<1min) weinrot. Den gabs in überraschenden Mengen.

    Nach 1min

    Nach ca 5 min gemeinsam mit einem Edelreizker nach ähnlicher Zeit. Wie grenze ich die sicher von L. sanguifluus ab?

    11. Unter Birken gabs auch was zu finden. Ein Einzelexemplar von Russula exalbicans

    12. Soll sich angeblich gerne mit Lactarius pubescens anbandeln, die waren aber unter anderen Birken zu finden

    13. Sehr schicke grasgrüne Täublinge

    14. Unbestimmte Milchlinge (hier kommt evtll auch Eiche in frage)

    15. Ein gezonter Milchling unter Birke

    16. Und noch diese hübschen, milden Täublinge, auch unter Birke. Ich füge mal noch ein Bild von gleicher Stelle aus dem Sommer mit ein.

    Und damit komme ich mal zum Schluss. Ja ich weiß bessere Bilder und mehr Infos wären nett gewesen, ich hoffe euch gefällts trotzdem.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Fund von heute :D kein Röhrensaft des Messers, mittelalte Marone (gerade noch so festes Fleisch)

    Viele Grüße

    Das hab ich tatsächlich vergessen zu erwähnen - knüppelhart. Im Fichtenwald drehe ich meine Flockis immer schön raus, das ging hier fast gar nicht. Selbst die echt alten Exemplare waren so fest an der Stielbasis, dass sie auf etwa einem Drittel des Siels an den Madengängen brachen, anstatt sich rausdrehen zu lassen. Das junge Exemplar auch trotz Madenfraß knüppelhart.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Es pilzt wieder kräftig in York, die Wetterbedingungen scheinen aktuell sehr gut zu sein.

    1. Schöne, dicke Maronen unter Eiche

    2. In Schottland vergeblich gesucht, hier gefunden, Leccinum versipelle


    3.Suillellus luridus scheint sich hier absolut pudelwohl zu fühlen. Überall prächtige Exemplare.

    4. Flockis wie sie sich gehören, sind aber ziemlich selten hier.

    5. Und dann Flockis wie sie sich nicht gehören. Die waren ganz komisch, sehr schlankstielig, die Flocken wirklich allerfeinst und definitiv in manchen Bereichen ein Netz bildend. Gelb bräunlicher Hut, vorkommen wärmebegünstigt unter Eiche, ich würde sagen neutraler Boden. Das sehr auffällige war aber, dass die selbst jung total vermadet waren. 100m weiter völlig madenfreie, auch etwas ältere, Maronen und Birkenrotkappen. Vielleicht N. xanthopus?

    6. Die Wubis kommen seit Anfang Juli jede Woche neu.

    7. Ein Steinpilz Opa unter Birke

    8. Unter Kiefern Körnchenröhrlinge

    9. Und Kupferrote Gelbfüße dazwischen. Parasitieren die auf Körnchenröhrlingen?

    10. Normale Butterpilze ganz in der Nähe

    11. Unter Lärche Goldröhrlinge

    14. Und zum Abschluss dieses Teils noch schicke Birkenpilze


    Herrlich hier aktuell. Es gibt noch viel mehr, weitere Teile werden folgen.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Dass der Standort eine Rolle spielt steht glaube ich außer Frage (gerade bei Steinpilzen ist das teilweise krass wie langstielig die unter dicker Moosschicht sein können), aber mir geht es ein bisschen so wie Werner: ich kenne Standorte wo Maronen trotz recht dünner Moosschicht aus (augenscheinlich) einem Myzel in größeren Mengen, dafür eher dünnstielig und klein daherkommen. An anderen Standorten (vor allem unter Laubbäumen) kommen Jahr für Jahr richtig kräftige Brummer. Wird allerdings wahrscheinlich schwierig, das sicher aufzudröseln, da ja auch Bodenbelag übers Jahr veränderlich sein kann. Wann und wie Pilze Fruchtkörper bilden ist wohl schwer sicher nachzuvollziehen, da von sehr vielen Faktoren abhängig und bei Symbiosepilzen schier unmöglich im Labor reproduzierbar.

    Viele Grüße

    Hi,

    Meinst du Cuphophyllus pratensis? Weiß nicht so recht, ich kenne den deutlich stämmiger und viel kräftiger orange, die waren echt eher bräunlich. Anbei was ich als C. pratensis abgelegt habe.

    Jungfern- und Juchtenellerling habe ich mir auch überlegt, hatte eigentlich beide schon und hat mir hier auch nicht gefallen. Bin aber bei denen echt noch ziemlich am Anfang.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Ich war heute wieder in den North York moors auf der Suche nach Wiesenpilzen und habe zumindest ein paar gefunden. Ich kann euch leider nicht viel sicher bestimmtes präsentieren, da ich von Wiesenpilzen noch relativ wenig Ahnung habe.

    Das Habitat ist sehr saurer, feuchter Boden mit Heidekraut und Gräsern bewachsen und als Schafweide genutzt.

    1. Recht häufig war dieser Ellerling. Recht braune Hüte, ich konnte keinen besonderen Geruch feststellen.

    2. Sehr viele schwärzende Saftlinge, dafür sonst fast nix aus der Saftlings/Ellerlingsecke

    3. Eine sehr hübsche gelbe Wiesenkeule (?)

    4. Etwas nabelingsförmiges


    5. Hübsche Rötlinge

    6. Ein Samthäubchen?

    7. Keine Ahnung

    8. Mehr keine Ahnung

    9. Ein Düngerling

    10. Eventuell der dunkelrandige Düngerling

    11. Zwei Stäublinge

    12. Kleine Pilzchen auf Schafdung

    13. Und zum Schluss noch absolute Massen davon

    Über die hätten sich wohl einige gefreut, mir wären mehr Saftlinge lieber gewesen. Zeigen die an, dass der Boden zu nährstoffreich für Saftlinge ist?

    Falls wer Ergänzungen/Korrekturen/Bestätigungen hat gern her damit, sonst hoffe ich euch hat meine kleine Tour gefallen. In York selbst fangen die Wiesenpilze wohl erst an, da bin ich auch gespannt, was kommt.

    Viele Grüße

    Danke dir,

    Bei Gürtelfuß war ich auch schon, eine Sektion ist doch schon mal was. Irgendwann muss ich mich auch mal richtig in die Schleierlinge einlesen, besonders weil die schwäbische Alb für die glaube ich ein gutes Habitat ist, habe da schon einige sehr hübsche Pilze unbestimmt lassen müssen.

    Viele Grüße

    Danke euch,

    Ein paar Infos kann ich noch geben: die Seitlinge hatten im Geruch definitiv was süßlich angenehmes, vielleicht habe ich mir das anisartige eingebildet, bin erkältet. Pleurocybella porrigens passt definitiv ins Habitat, das Ding ist, da steht auch überall mal eine Birke, also kann ich Birkentotholz auch nicht ausschließen. Nach erneutem Bildvergleich bin ich auch mehr bei P. porrigens, auch wenn da schon stattliche Exemplare dabei waren.

    Schade, dass ich davon keinen mitgenommen habe, die hätte ich mir gerne nochmal angeschaut.

    Zu den Täublingen: Die häufigsten waren Buckeltäublinge und Kiefernspeitäublinge, R. integra gabs nur am Wegrand.

    Der war mild, Birke kommt hier auch als Partner in Frage, angenehm süßlich im Geruch. Die waren am Wegrand auch häufiger, aber mein Handyakku war leider leer.

    Das war ein Einzelexemplar weit und breit ich weiß noch, dass ich den Geruch komisch parfümiert fand, auch mild im Geschmack.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Arg viele Hoffnungen mache ich mir nicht, dass die ernsthaft bestimmt werden können, aber da ich sie schick fand versuche ich es mal. Diese schicken Kollegen fand ich heute in York auf leicht kalkigem, lehmigem Boden. Als Baumpartner kommt nur das in Frage, ich glaube das ist eine Steineiche?

    Auffällig die sehr hübsch violetten Lamellen und das orangegelbe Velum am Stiel. Geruch leicht erdig, für mich angenehm. Ignoriert auf den ersten zwei Bildern den Pilz im Hintergrund und die Kiefernnadeln, das Foto wurde nicht direkt am Standort gemacht. Keine Ahnung ob das am Hut Trockenschaden ist, Regen gabs eigentlich genug.

    Jüngere Exemplare

    Schnittbilder (Sorry für den Untergrund)

    Etwas weiter entfernt unter Hainbuche und Stieleiche gabs noch dieses Exemplar, das ich für die gleiche Art halte.

    Kann mir da wer helfen?

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Ich hab von York aus mal einen Wochenendausflug nach Schottland gemacht und einen Tag im Nationalpark Cairngorms verbracht. Leider war ich wohl nicht ganz zum richtigen Zeitpunkt da, dort gibt es wunderschönen, natürlichen Kiefernurwald, aber zb Boletus pinophilus wurde mir heute nicht vergönnt. Aber der Reihe nach. Heute Morgen in Aberdeen gab es erstmal einen guten Start in den Tag:

    1. Boletus edulis bei Linde

    Dann ging es mit dem Bus in Richtung Cairngorms. Der Fluss Dee fließt hier durch

    Der Wald ist wirklich absolut wunderschön, Kiefernurwald mit eingestreuten Birken, an manchen Stellen leider Lärche ausgewildert.

    Eines der vielen Lochs

    Die waldfreien Gipfel der Cairngorms

    Natürlich gab es trotzdem einiges an Pilzen:

    2. Es gab absurd viele Pfifferlinge in absolutem Bestzustand. Einfach herrlich.

    3. Ein Erstfund für mich war Craterellus lutescens. Soll der nicht kalk mögen?

    4. Craterellus tubaeformis gabs auch, hier mal alle 3 nebeneinander

    5. Ebenfalls überraschend häufig, das Eselsohr

    6. Und auch einige Stoppelpilze, bin völlig überfragt welche genau:

    7. Wenn nicht auffällig aus einem Stubben wachsend von oben einem Pfifferling sehr ähnlich: Tricholomopsis decora

    8. Apropos Stubben. Hm. Im Auwald an Laubholz hätte ich die ohne groß zu zögern Pleurotus cornucopioides genannt. Aber mitten im schottischen Kiefernurwald? Die waren sogar nichtmal selten 6 Fundstellen. Geruch leicht nach Anis:

    9. Unter den ganzen Birken gab es sehr viele Birkenpilze, leider kein einziges Rotkäppchen, trotz Habitat wie aus dem Bilderbuch

    10. Ganz ab und an mal ein Fliegenpilz

    11. Vertretend für Cortinarien der blutblättrige Hautkopf

    12. Und ein mir unbekannter

    12. Ein sehr kräftiger Täubling bei Kiefer, angenehm mild im Geschmack, vielleicht Russula integra?

    13. Weitere Kiefernbegleitende Täublinge

    14. Scheidenstreiflinge

    15. Erdzungen

    Tja und dann war mein Akku leer. Ich hatte natürlich eine Powerbank dabei, aber da die irgendwie den Geist aufgegeben hat, sind die restlichen Bilder alle nur in meinem Kopf. Ein sehr schöner Ausflug, auch wenn ich ehrlich gesagt noch gern ein paar mehr Kiefernbegleiter gesehen hätte (kein einziger Schmierröhrling, keine Reizker, keine Grünlinge, kein Kiefernsteinpilz) aber das ist natürlich jammern auf hohem Niveau und ein einfacher Fall von falsche Zeit, richtiger Ort. Ich hoffe euch hats gefallen.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Die Pilze erwachen in York nach der Trockenheit langsam wieder.

    1.Als erstes kommen wieder rudelweise Netzhexen auf den kleinsten Grünstreifen und in absolut perfektem Zustand. Die meisten waren fast purpurrot auf dem Hut, daheim finde ich die eher so oliv.

    2. Birkenpilze gibts auch einige. In der Nähe auch ein paar leider völlig demolierte Steinpilzbabies.

    3. Und weil er so schön ist, zeige ich hier frech auch Rubinoboletus rubinus nochmal.

    4. Unter den vielen Kiefern gibts auch immer wieder Körnchenröhrlinge.

    5. Wubis mit schöner Wurzel.

    6. Lactarius controversus ist auch wieder in großen Hexenringen am Start, die treten sich hier fast auf die Füße.

    7. Ein einsamer Bittermandeltäubling

    8. Sehr grazile, angenehm süßlich riechende Täublinge unter Buche

    9. Ein gelber Graustieltäubling

    10. Ein paar recht unterschiedlich gefärbte Russula graveolens

    11. Die Birken werden aber meist vom kahlen Krempling begleitet

    12. Zusätzlich zu den hunderten Erdritterlingen noch Tricholoma portentosum

    13. Und Tricholoma fulvum

    14. Violette Risspilze unter Hainbuche

    15. Eine vom Rasenmäher gefällte Amanita unter Eiche, im Habitat mit R. legaliae, R. rubinus und R. graveolens, bin mir gar nicht sicher was das ist

    16. Ein paar Zwergchampis

    17. Anischampis

    18. Ein Leucoagaricus

    19. Ein Parasol

    20. Babysafranschirmlinge21. Und zum Schluss noch ein Flaschenstäubling


    Das ist alles aus parkähnlichen Biomen in und um die Stadt. Wenn man hier schnell ist und gute Augen hat, kann man echt schicke Pilze finden, leider wird alles sehr schnell von Rasenmähern oder Tramplern gemeuchelt. Am Wochenende soll nochmal gut Regen runterkommen, dann hoffe ich hier noch auf mehr, Ritterlinge und Cortinarien zum Beispiel. Hoffe euch hat mein Bericht aus dem Norden gefallen und wünsche euch noch eine gute Saison.

    Viele Grüße

    Hab mir schon so was ähnliches gedacht, trotzdem danke. Aufessen ist nie ne schlechte Idee, wenn das Habitat nur appetitlicher wäre (Hundeklo). Ich finde in dem Alter stehen die auch den Rotkappen in nichts nach, werden halt schneller schwammig.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Ich kenne mich leider mit den verschiedenen Birkenpilzen recht wenig aus, habe heute zwei gefunden, bei denen ich mal Hilfe bräuchte.

    Der erste war ein Einzelexemplar mitten unter Netzhexen und Mehlräslingen. Nur Birke (und Weide) in unmittelbarer Nähe, außer die Pappelwurzeln reichen knappe 25m und über mehrere Wege. Auffallend die sehr hellen Stielschuppen mit rötlichem Ton und die überhängende Huthaut. Nicht verfärbend im Fleisch, einfach ein normaler Birkenpilz?

    Beim zweiten hatte ich vor anderthalb Monaten an gleicher Stelle schon Birkenpilze gefunden und den Schnitt knapp 30 Minuten beobachtet. Das sind die Exemplare von damals:

    Ich meinte damals schon, einen rötlichen Schimmer im Fleisch zu sehen, plus die gelbliche Stielbasis. Heute gab es dann ein ganzes Rudel an exakt gleicher Stelle, das frische Schnittbild noch unauffällig:

    Nach knapp 5 Minuten liefen die aber im Fleisch deutlich rot an, erneut auch die gelbliche Stielbasis sichtbar:

    Zum Boden kann ich relativ wenig sagen, außer, dass Brombeeren, Eichenmilchlinge und Mehlräslinge in der Nähe wuchsen. Die waren sehr knackig und rochen auch super, irgendwie besser als meine anderen Birkenpilze bisher. Arbeitshypothese ist hier Leccinum oxydabile, bin mir aber total unsicher. Kann hier mal jemand drüberschaun?

    Viele Grüße